Ein Schiff wird kommen

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Titel Deutschland: Ein Schiff wird kommen
Genre: Drama
Farbe, Deutschland, 2003

Kino USA: -
Kino Deutschland: 17. Juli 2003
Laufzeit Kino: 104 Minuten, FSK -



Inhalt Bruno Winter ist Mitte fünfzig. Früher einmal, in der DDR, war er Chirurg. Aber nach einer "ungewöhnlichen" Auseinandersetzung mit dem Staat verbannten ihn die Funktionäre aus dem Job in leitender Position. Weil politisch angeblich nicht mehr korrekt. Seitdem fährt er Busse. Doch nun ist auch mit diesem Job Schluss ...

Seine Mutter überredet ihn, sich bei einer Agentur eine Frau zu kaufen, um mit dieser dann auf dem elterlichen Bauernhof ein neues Leben zu beginnen. Dubiose Frauenvermittler verschachern ihm wenige Tage darauf Anita; eine Frau, die ihn in der Tat fasziniert. Doch die Vermittler wollen die Frau zurück ...

Anita habe überhaupt niemals zum Verkauf gestanden, es läge ein Missverständnis vor. Das will Bruno nicht akzeptieren. Zumal er erkennen mußs, dass Anita selbst gegen die Agentur kämpft, weil sie gegen ihren Willen festgehalten wird. Anita arbeitet eigentlich als Kurier, schmuggelt in einem Koffer Kinder nach Deutschland.

dass ihm der kleine vietnamesische Junge aus dem Koffer schon bald ans Herz wachsen wird, dass er mitten in Berlin ein gestohlenes Zirkuspferd adoptiert, dass er seinen in kommunistische Revolutions-Ideale verliebten Vater in der Nacht auf einem Schützenpanzerwagen vor dem Reichstag treffen wird, dass er sich mit den Gangstern seiner Stadt anlegt, dass er sich in Anita verliebt ...

- davon und von all den anderen Zufällen, die in naher Zukunft sein Leben total auf den Kopf stellen werden, ahnt Bruno Winter noch nichts. Doch eines ist gewiss in diesem märchenhaften Großstadtfilm - ein Schiff wird kommen. Und die Liebe auch.


Darsteller & Stab Darsteller: Karl Kranzkowski (Bruno), Christina Große (Anita), Paul Faßnacht (Oswald), Duc Vu Trung (Junge), Hermann Beyer (Vater), Carmen Maja Antoni (Mutter), Fabian Busch (Leo)

Stab:Regie: Pepe Planitzer • Produzenten: Wolfgang Katzke • Drehbuch: F.O. Spoonman • Vorlage: - • Filmmusik: - • Kamera: Konstantin Kröning BVK • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Haike Brauer • Kostüme: Petra Wellenstein • Make Up: Grobi Wendel • Ton: Jörg Theil • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Ein kurioser Film, der zeitgenössischen und gelegentlich aber auch unglaublichen Realismus mit einer märchenhaften Phantasie mixt.

film-dienst 15/2003: Eine märchenhafte Geschichte, in der der gewollt groteske Gestus nicht zur allzu schlichten Botschaft passen will. Je absurder die Wendungen werden, desto größer wird schließlich die Langeweile.

cinema 07/2003: Schiff in Seenot: Der Kapitän dieses deutschen Kinokahns hat seinen Dampfer überfrachtet.

Szenenfoto
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