Erste Ehe

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Produktionsnotizen • Filmplakate im Großformat: Deutschland

Titel Deutschland: Erste Ehe
Titel USA: -
Genre: Drama
Farbe, Deutschland, 2002

Kino USA: -
Kino Deutschland: 10. Juli 2003
Laufzeit Kino: 92 Minuten, FSK -



Inhalt Dorit, 25, und Alex, 30, ein frisch getrautes junges Ehepaar, feiern ihre Hochzeitsparty. Bis zum Morgengrauen durchleben sie die Stationen ihrer höchst emotionalen und gleichzeitig destruktiven Liebesbeziehung und lassen dabei ihrem zerstörerischen und kämpferischen Potential freien Lauf.

Ohne Pausen und ohne Kompromisse zerfleischen sie sich vor den Augen ihrer Gäste.

Erste Ehe ist eine unmögliche Liebesgeschichte, in der sich zwei Menschen quälen, um zu beweisen, dass sie am Leben sind. Der Kampf zwischen Dorit und Alex ist ein komplexes psychologisches Verwirrspiel, das sich von Szene zu Szene steigert.


Darsteller & Stab Darsteller: Maria Simon (Dorit), Nils Nelleßen (Alex), Marc Richter (Heiner), Martin Reinhardt (Thema), Marina Weiss-Burgazlieva (Frau von der Burg), Silvina Buchbauer (Sybille), Martin Dean (Himself)

Stab:Regie: Isabelle Stever • Produzenten: Jens Körner • Drehbuch: Isabelle Stever • Vorlage: - • Filmmusik: Marcus Fritzsch, Martin Dean, • Kamera: Rali Raltschev • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Felicity Good • Schnitt: Frank Brummundt, Vessela Martschewski • Kostüme: Gizella Koppany • Make Up: Marie-Eglantine Leibfried • Ton: Dirk Homann • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Christoph Schreiner, Saarbrücker Zeitung: Einer der raren Filme, die nachhallen, ist Isabelle Stevers Erste Ehe, ein sehr eruptiver, ungeschliffener Film, der polarisiert. Stever zeigt eine hochexplosive Beziehung am Abend ihrer Hochzeitsparty, zerlegt in ihre Bestandteile. Eine Entdeckung: Maria Simon.

film-dienst 14/2003: Was das Porträt einer Generation auf der Suche nach Liebe, Bestätigung und Sicherheit sein soll, entpuppt sich als wilder Wust unstrukturierter Szenen einer Ehe, die dem selbstverliebten Leiden einer emotionsarmen Designer-Generation eine distanzlose Spielwiese bieten.

Peter Körte, FAZ (26. August 2002): Jetzt wird die Kampfzone erst richtig ausgeweitet: Erste Ehe, das ist die Geschichte einer Nacht, das ist der Furor eines jungen Paares, auf dessen Beziehungsgefecht die Phrase von der Ausweitung der Kampfzone endlich einmal zutrifft.

Christiane Peitz, Der Tagesspiegel: Eine hochneurotische Tour de Force durch nichts als das innere Chaos. ... ein Extremsport, eine verzweifelte mörderische Obsession. Für ihren Psycho-Gewaltakt erhielt Maria Simon verdienterweise den Darstellerinnenpreis.

Hans Schifferle, Süddeutsche Zeitung: Wie viel schöner ist da das indirekte Liebesgeständnis in Erste Ehe, Isabelle Stevers wagemutigem Partyfilm, in dem ein Paar der Berliner Bohème eine amour fou probt.

tok, Saarbrücker Zeitung: Gäbe es einen Preis für die höchste Neurotiker-Konzentration pro Altbauquadratmeter, Erste Ehe hätte ihn verdient, der provokanteste Film des Wettbewerbs.

Bernd Buder, Freitag 05/2003: Der stilsicher inszenierte Parforce-Ritt durch das nächtliche Universum aus Drogenkonsum, unterkühlter Egomanie und zwischenmenschlicher Aggression.

Michael Althen, FAZ (4. Juli 2002): Erste Ehe von Isabelle Stever - irgendwo zwischen "La Notte" auf Koks und Fassbinder für die Designer-Generation.

Filmplakat
Szenenfoto
Szenenfoto

Dirk Jasper FilmLexikon

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