Agent Cody Banks

Produktionsnotizen

Die Mission kann starten Produzent Dylan Sellers fand den Zugang zu dem Stoff durch das außergewöhnliche Konzept von Agent Cody Banks. "Die Idee, dass ein jugendlicher Geheimagent tatsächlich von der CIA der Vereinigten Staaten von Amerika ausgebildet worden war und nicht von irgendeiner fiktiven Organisation, weckte mein Interesse. Das hatte ich noch nie gehört."

Als Sellers erfuhr, dass Frankie Muniz bereits erstes Interesse an dem Projekt bekundet hatte, war er sich sicher, dass das Projekt beste Chancen hatte. Der für den Emmy und den Golden Globe nominierte Muniz ist zurzeit einer der meistbeachteten jungen Schauspieler und Sellers war sich sicher, dass er einfach die perfekte Besetzung für den Teen-Spion sein würde. Er mußste nur noch all die weiteren Puzzle-Steine zusammensetzen.

Sellers bot das Projekt MGM an und dort zeigte man sich ebenfalls äußerst optimistisch über die Erfolgsaussichten. Und alle wussten, sie mußsten Muniz schnell engagieren, bevor er zu den Dreharbeiten der TV-Serie "Malcom in the Middle" zurückkehrte. Und dann ging plötzlich alles ganz schnell.

Die Verpflichtung von Harald Zwart als Regisseur kam durch eine eher ungewöhnliche Bewerbung zustande. "Nick Reed, Zwarts Agent bei ICM, schickte mir ein Band mit Werbespots", sagt Sellers. "Er meinte, ,ich wette mit dir um 100 Dollar, dass Du nicht sagen kannst, um was für ein Produkt es hier geht, bis es zum Schluss eingeblendet wird.'

Ich sah mir alle Spots an und er hatte Recht. Ich fand sie großartig. Sie waren witzig, visuell einfallsreich, einfach genial." Als sie das Projekt diskutierten, wurde Sellers und Zwarts klar: Sie teilten die gleiche aufregende Vision für den Film. Sellers war sich sicher, die richtige Besetzung für den Regiestuhl gefunden zu haben.

Der nächste Schritt war, einen guten Produzenten zu finden, der das Projekt durchführen konnte. Da sie schon einige Produktionen erfolgreich mit ihm realisiert hatten, empfahl MGM David Nicksay.

"Ich hatte noch nie mit ihm gearbeitet, aber ich kannte ihn", sagt Sellers. "Er ist fantastisch." Mit diesem Team begannen sie, den Rest der Crew und der Besetzung zusammenzustellen. "Ich habe noch nie zuvor einen Film produziert, der so schnell und so perfekt auf die Beine gestellt wurde", sagt Sellers.

Produzent Nicksay meint, der Film habe so großen Anklang bei den Schauspielern und Mitarbeitern gefunden, weil es ein riesiger Spaß gewesen sei. "Die Kinder in uns wollten bei diesem Film mitmachen. Das spricht uns alle an - wir alle wollen doch die Bösen besiegen und die Welt retten. Wenn Cody sich vom ganz normalen Teenager zu der Person wandelt, die das Böse bekämpft und die Zivilisation rettet, dann sind es letztlich unser aller Träume, die sich erfüllen."

Und Agent Cody Banks selbst? Frankie Muniz sah den Film als Chance, seine Karriere voranzutreiben und gleichzeitig etwas Neues und Aufregendes zu tun. "Ich wusste, das würde eine richtig coole Arbeit", sagt er.

"Ich habe noch nie eine große Action-Rolle gespielt. Ich habe mir vorher Die Bourne Identität angesehen, in dem Matt Damon all diese Kampfszenen hat, in denen er die bösen Typen fertig macht und ich dachte mir, ,Wow, das ist der Hit!

So was werde ich in Agent Cody Banks machen. Ich werde ein Mädchen retten, die Welt retten, coole Autos und Wunderwaffen haben - das ist wirklich geil!"

Die Besetzung mit Hilary Duff als Muniz' Kostar geht auf eine Empfehlung von Dylan Sellers 8-jähriger Tochter Natalie zurück. "Ich habe ihr von dem Film erzählt und sie sagte, ,du mußst unbedingt Lizzie McGuire kriegen, Dad, sie ist perfekt!'" Als Belohnung für seine Tochter taufte er die junge Heldin in Natalie um.

Die sehr populäre Lizzie-McGuire-Darstellerin Hilary Duff hörte erstmals von dem Projekt von Frankie Muniz, als er Gast-Star in ihrer Serie war. "Frankie erzählte mir von diesem wirklich coolen Teenage-Spionage-Action-Film, den er machen wollte", sagt sie.

"Das klang ziemlich aufregend. Ungefähr eine Woche später rief mein Manager an und sagte, es gäbe eine großartige Rolle in diesem Teenage-James-Bond-Film, und er dachte, ich würde da ziemlich gut reinpassen. Als ich das Drehbuch las, bettelte ich geradezu, mich die Rolle spielen zu lassen! Ich wollte sie unbedingt!"

Angie Harmon wurde für die Rolle von Codys nicht gerade zimperlicher Chef-Agentin Ronica Miles ausgewählt. "Zwart rief an und sagte, ,ich habe dieses Tape mit Angie gesehen, sie hat genau den Humor, den wir brauchen, und ich mußs sie für diesen Film haben'", erzählt Sellers.

"Er wusste, was er wollte. Harald insistierte, ,Wenn du nicht jemanden hast, der diese Dialoge rüberbringen kann, dann hast du gar nichts.'" Die Filmemacher wussten, dass Angie Harmon diesen wundervollen Mix aus Intelligenz, Schönheit, athletischen Fähigkeiten und einer sehr ausdrucksstarken Präsenz hat - und dabei immer ein Augenzwinkern. "Angie gibt dem Film ein gewisses Funkeln", sagt Zwart.

Produzent Nicksay fasst die kreative Strategie des Castings so zusammen: "Wir wollten ein Ensemble von wirklich starken Schauspielern, einzigartigen Typen, sodass man im Film eine große Bandbreite geboten bekommt. Die unglaubliche Dreistigkeit Ian McShanes als Bad Guy, gepaart mit der Schönheit von Angie Harmon als CIA-Agentin.

Die komischen und dramatischen Seiten, die Frankie in die zentrale Rolle einbringt. Hilarys Charme, ihr weltfremder Dad, gespielt von Martin Donovan, und die Bedrohung und Power, die von Arnold Vosloo als dem üblen Schurken Francois Molay ausgeht. Das alles zusammen ergibt ein verdammt gutes Paket."

Eine Elite-Truppe von Agenten Agent Cody Banks hatte von Anfang an ein gutes Konzept und ein gutes Drehbuch, aber die individuelle Interpretation aller Rollen durch jeden der Schauspieler trägt genauso zum Erfolg des Films bei. Für den jungen Schauspieler Frankie Muniz bedeutete das die Verwandlung eines ganz normalen Teenagers in einen Topagenten.

"Cody Banks ist am Anfang nichts als ein typischer Jugendlicher", sagt Muniz. "Er geht zur Schule, er liebt sein Skateboard. Als er jünger war, besuchte er ein Summer-Camp, in dem er von der CIA ausgebildet wurde. Und seine Eltern und seine Freunde wissen von nichts."

"Und eines Tages kriegt er einen Anruf von der CIA und bekommt folgende Mission zugeteilt: Er mußs die Welt retten! Er ist ganz begeistert, aber seine Hauptaufgabe ist es, dieses Mädchen kennen zu lernen und dafür zu sorgen, dass sie ihn mag - doch Cody hat bisher überhaupt noch kein Mädchen angeschaut.

Er kann Mädchen gegenüber nicht über seine Gefühle sprechen und er vermasselt jede Chance, weil er nie weiß, was er sagen soll. Er hat nicht die geringste Ahnung, wie er diesem Mädchen näher kommen soll, aber er weiß, er mußs einen Weg finden."

Regisseur Zwart erklärt, Frankies Dilemma ist eins, das alle Jungs in seinem Alter verstehen können. "Cody kann Auto fahren, er kann Hubschrauber fliegen, er kann kämpfen - er kann fast alles", erläutert er. "Das Einzige, was er überhaupt nicht kann, ist, mit Mädchen zu reden. Und das ist etwas, was man nicht lernen kann. Entweder man kann es, oder man kann es nicht."

Hilary Duff erzählt von dem ersten Kontakt zwischen der von ihr gespielten Natalie und Cody. "Natalie ist ein normales 14-jähriges Mädchen", sagt Duff. "Als sie Cody zum ersten Mal trifft, wird er total schüchtern, fängt an zu stottern und stellt furchtbar dumme Fragen. Sie will absolut nichts mit ihm zu tun haben."

Später realisiert sie natürlich, dass er ein ziemlich netter Typ ist. "Irgendwann sagt Natalie: ,Cody, du machst einen ziemlich schlechten ersten und einen fürchterlichen zweiten Eindruck - aber der dritte Eindruck ist verdammt gut'", erzählt Hilary Duff.

Natalies Leben spielt sich nach ihrer Ansicht in zwei unterschiedlichen Welten ab. "Sie kocht, sie putzt und sie hilft ihrem Dad bei allem, was zu Hause anfällt. Sie ist besorgt, dass er zu viel arbeitet, und traurig, weil es einfach nicht genug Zeit gibt, die sie mit ihm verbringen kann. Auf der anderen Seite geht sie sehr gern in die Schule. Sie hat Freunde und ist sehr optimistisch."

Während der Dreharbeiten zeigte es sich sehr schnell, dass die beiden jungen Hauptdarsteller ein gutes Händchen bei der Entwicklung ihrer Rollen hatten und in der Lage waren, eine sehr glaubhafte Leinwand-Beziehung zu spielen. Zwart war besonders angetan von Frankies Fähigkeit, mit der Komplexität von Codys Charakter umzugehen.

"Cody hat ein viergeteiltes Leben", sagt Zwart. "Gegenüber Natalie tut er so, als sei er ein normaler Typ. Der CIA signalisiert er, dass er alles unter Kontrolle hat. Dann verliebt er sich tatsächlich in das Mädchen. Und zu Hause versucht er zu verheimlichen, dass er eigentlich ein Geheimagent ist. Seine schauspielerische Leistung wird auf verschiedenen Ebenen ganz schön gefordert und er schafft es hervorragend, damit zu jonglieren."

Zwart ist gleichermaßen begeistert von Hilary Duffs Leinwandpräsenz und ihrer charmanten Persönlichkeit. "Hilary ist ein Star", schwärmt Zwart. "Auf der Leinwand leuchtet sie. Es ist nicht schwer nachzuvollziehen, warum Cody alles unternimmt, um sie zu retten. Sie hat einen großartigen Sinn für Humor und sie strahlt viel Wärme und Schönheit aus."

Cody bekommt seinen Auftrag von der CIA und wird Ronica Miles vorgestellt, der Agentin, die seine Aufpasserin sein wird, dargestellt von Angie Harmon. Als Cody Ronica zum ersten Mal trifft, geht die beeindruckende Frau ganz cool in den Umkleideraum der Jungs und nimmt ihn einfach mit.

"Stell dir vor, du wirst in der Schule gehänselt, du fühlst dich gerade ganz unten und plötzlich öffnet sich die Tür und in dein Leben tritt eine unglaublich attraktive und bedeutende Power-Frau", sagt Nicksay.

"Sonnenbrille, dunkle Haare, körperbetontes Outfit, und alles, was sie sagt, ist: ,Komm mit'. Welcher 15-jährige wäre nicht um den Verstand gebracht? Dieser Moment verändert Codys Leben."

So erstaunlich sie ist, Ronica ist anfangs ein bedrohliches Wesen für den Jungagenten - vor allem, weil sie ihren letzten Einsatz noch verarbeiten mußs. "Ronica bringt einige aufgestaute Wut mit, die sie noch nicht an der richtigen Stelle losgeworden ist", lacht Harmon.

"Sie ist von der CIA bestraft worden, und das ist der Grund, warum sie sich um Cody Banks kümmern mußs. Sie ist unglaublich verbittert und verärgert und extrem egoistisch."

Angie Harmon hatte während der Dreharbeiten viel Spaß an ihrer Rolle und ihr gefiel besonders der Witz der Story und Ronicas ständiges überkandideltes Verhalten. "Angie ist sehr komisch", sagt Zwart.

"Sie hat einen sehr gut entwickelten Sinn für Humor. Sie hat die Fähigkeit, ein völlig unbewegtes Gesicht zu zeigen und gleichzeitig total sarkastisch zu sein, und das machte ihr sichtlich Freude. Sie brachte sehr viel Komik in ihre Rolle."

"Jemanden extrem wütend und respektlos sein zu lassen und gleichzeitig zum Brüllen komisch, das macht großen Spaß bei der Arbeit", sagt Angie Harmon. Und im Verlauf der Geschichte wird Cody Ronica schließlich ebenbürtig und es gelingt ihm, ihre raue Schale zu knacken. "Du beobachtest, wie sie sich als Mensch entwickelt", bemerkt Harmon.

"Mitten in dem ganzen Wahnsinn und all der Action sieht man, wie sich ein wundervolles Verhältnis zwischen ihr und Cody entwickelt. Sie entdeckt, dass er kein dummer Teenager ist. Er ist sehr intelligent und verdient ihren Respekt."

Das ist eine wichtige Information über die heutige Jugend", fährt Harmon fort, "sie sind clever, sie sind intelligent und man mußs sie respektieren."

Während der Dreharbeiten wurde Angie schnell zu einer großen Schwester für Muniz und beide waren oft zusammen - am Set und außerhalb. "Frankie ist ganz offensichtlich nicht der typische 16-jährige", meint Harmon.

"Aber sein Erfolg ist ihm nicht zu Kopf gestiegen. Er ist sehr intelligent, er ist sehr bescheiden und er ist verdammt komisch. Wir sind sehr, sehr gute Freunde geworden. Er gibt mir Hoffnung, und das wurde zu unserem kleinen Scherz mit ihm am Set. Ich sagte immer wieder zu ihm: ,Give me hope, buddy.' Ich bin sehr, sehr stolz auf ihn."

Muniz fühlt dasselbe gegenüber Harmon: "Angie war unglaublich. Sie sieht nicht nur wahnsinnig gut aus, sondern man kann fantastisch mit ihr zusammenarbeiten", lacht er. Wir hatten viel Spaß miteinander und haben ununterbrochen rumgealbert. Wir wurden dauernd aufgefordert, aufzuhören zu lachen und uns lustig zu machen."

Sellers sagt, das Leinwandverhältnis der beiden Schauspieler reflektiere einen bewährten Kino-Kunstgriff. "Das ist eindeutig eine ,Buddy-Comedy' zwischen den beiden. Ununterbrochen kämpfen sie miteinander, necken sich und versuchen sich gegenseitig zu übertrumpfen - aber sie lernen voneinander."

Die Bad Guys Die Schurken dieses Stückes - Erzfeind Brinkman (gespielt von Ian McShane) und sein übler Kumpan Molay (Arnold Vosloo) - geben der Geschichte zusätzlich eine leicht gruselige und manchmal humorvolle Dimension.

Ian McShane meint: "Brinkman ist eigentlich der Erbe von Dr. No. Die Bösen in diesem Genre haben immer einen Hauptfehler: Sie sind schlicht und ergreifend dumm." Und lachend weiter: "Brinkman ist zudem unerträglich eitel und hat diese völlig unrealistischen Ambitionen, die Welt mit seinen Nanobots zu beherrschen. Kein Zweifel, er ist nur der erste in einer langen Reihe von üblen Typen, die es mit Mr. Cody Banks aufnehmen müssen."

Auch McShane und Arnold Vosloo, die beide im Film Schurken spielen, wurden in den Drehpausen gute Kumpels. "Ian ist einer der Gründe, warum ich diesen Film machen wollte", erklärt Vosloo. "Ich habe ihn unzählige Male auf der Leinwand gesehen und wollte unbedingt mit ihm zusammenarbeiten. Es war fantastisch! Er ist ein wundervoller Mensch."

Was seine Rolle betrifft, scherzt Vosloo, dass er eigentlich gar nicht schauspielern mußste. "Mit dem toten Auge, der gruseligen Narbe am Hals und mit meinem fast kahlen Schädel, mußste ich einfach nur da sein", lacht er. "Das war gruselig genug."

Der Zwart-Report Die kraftvolle Vision des jungen norwegischen Regisseurs Harald Zwart gefiel den Schauspielern und dem Team und war gleichermaßen eine Herausforderung für alle. "Harald ist bewundernswert", sagt Muniz.

"Er hat seine Augen überall. ,Oh, ich will das so machen. Und jetzt machen wir noch diese Einstellung.' Er hat die besten Ideen, und die Art und Weise, wie er alles mit allen teilen will, ist einfach bewundernswert."

"Ich mag Harald sehr", ergänzt Hilary Duff. "Er hat so einen Enthusiasmus. Er ist super."

Angie Harmon sagt: "Ich fragte ihn, ob er früher Schauspieler gewesen sei, denn er ist unglaublich witzig und hat ein großartiges Timing." Harmon gefiel auch Zwarts Technik der Inszenierung und seine Schauspielerführung.

"Harald ließ uns einfach machen", sagt sie. "Er unterstützte uns bei allem, was wir machen wollten, besonders wenn es komisch war. Dann ging er zu dem anderen Schauspieler in der Szene, hatte bereits eine genaue Vorstellung davon, was er von deiner Performance nehmen würde, und ließ die andere Person genau darauf reagieren. Es war, als ob er parallel schon alles im Kopf geschnitten hätte. Ich finde ihn fantastisch, und es hat mir viel, viel Spaß gemacht, mit ihm zu arbeiten."

"Das Beste an Harald ist seine Energie", findet Produzent Nicksay. "Er hat so eine jungenhafte Begeisterung, das ist einfach ansteckend, und ich denke, jeder war vom ersten Moment an begeistert. Er hat einen kühnen visuellen Stil. Harald ist unglaublich wendig als Filmemacher. Er weiß, wie man den Aufnahmen dynamische Qualität verleiht."

Die richtigen Bewegungen Frankie Muniz hatte nur wenige Wochen Vorbereitungszeit für die anspruchsvollen Action- und Stunt-Sequenzen. Er und Angie Harmon setzten das Training während der Dreharbeiten fort, wann immer Zeit dazu war. Außerdem begriffen beide Hauptdarsteller sehr schnell, worauf es ankommt.

Muniz kam zugute, dass ihm einige der besten Kampfkunsttrainer zur Seite standen. "Frankie trainierte in L.A. mit dem Karate-Coach, der die Karate-Kid-Filme gemacht hat", sagt Nicksay, "dadurch hatte er einen ausgewiesenen Experten an der Seite. Später in Vancouver arbeitete er mit Veteranen der Hongkong-Kampfkunstfilme, und das ist nun mal so ziemlich das Beste, was es gibt."

"Ich war angenehm überrascht, als ich Frankies physische Fähigkeiten entdeckte", fährt Nicksay fort. "Er war sehr geschickt, er hatte eine gute Balance, Wendigkeit und Athletik. Er sprang mitten hinein in die Aktivitäten und gab dann richtig Gas. Er konnte schon ganz gut skateboarden, aber er entwickelte es zu einer neuen Qualität.

Er konnte ein paar Sprünge, ein paar Bewegungen, ein paar Cuts. Und dann wurde aus ihm ein richtiger Secret-Agent, der perfekt Skate- und Snowboard fahren konnte, der in Stuntszenen an einer Takelage durch die Luft flog, sich in die Tiefe stürzte, Karate kämpfte und einen Sportwagen fuhr."

Kampfkunsttrainer Bruce Fontaine, der mit Frankie ganz zu Anfang und kontinuierlich während der Dreharbeiten trainierte, war beeindruckt von den schnellen Fortschritten und den natürlichen Fähigkeiten des jungen Schauspielers.

"Frankie beherrscht viele schwierige Sprünge", sagt er. "Er macht Jump-Kicks auf Augenhöhe mit viel größeren Gegnern im Film. Manchmal veränderten wir kurzfristig die Choreografie, aber nie war es für ihn ein Problem, mitzuhalten."

Fontaine war gleichermaßen beeindruckt von Angie Harmon, die vor dem Film Tai-Bo und Fitness-Training in L.A. gemacht hatte. "Es war gleich klar, dass Angie sehr flexibel ist und die Kicks schnell draufhatte", sagt er. "Sie hat das sehr gut gemacht."

Stunt-Koordinator Scott Athea sagt, sowohl Muniz als auch Harmon waren begeistert, ihre eigene Arbeit einbringen zu können, wann immer möglich. "Alle Stuntleute, egal was sie sagen, sind im Herzen Teenager geblieben", lacht Athea.

"Frankie und ich hatten schnell einen guten Draht zueinander, weil ich genau wusste, was in seinem Kopf vorging. Er wollte alles ausprobieren und Stuntleute sind genauso. Und da ist auch dieses blinde Vertrauen der Jugend. Sie wissen, dass du dich um die Sicherheitsaspekte kümmerst, und sie vertrauen darauf, dass einfach alles möglich ist. Frankie ist ein richtiger Draufgänger, er hatte wenig Angst."

Zwart sagt: "Wir dachten, wir müssten viel mehr Doubles einsetzen, stattdessen konnten wir Frankie ganz häufig selbst nehmen, das war sehr beeindruckend."

"Er ist erstaunlich athletisch", stimmt auch Sellers zu. "Oft hatten wir andere Leute für die Stunts eingeplant, aber Frankie sagte: ,Lasst es mich ausprobieren.' Und dann machte er das einfach perfekt. Alle Kampfszenen hat er tatsächlich selbst gemacht - er ist unglaublich."

Frankie selbst gibt sich ein wenig bescheidener, aber er gibt zu, sich selbst so weit wie möglich herauszufordern. "Ich habe mich gezwungen, so viel wie möglich auszuprobieren und selbst zu machen", sagt er, "weil es dann am besten aussieht."

"Angie Harmon ist ein Teenager", sagt Ateah, "nicht mehr und nicht weniger. Sie war genau wie Frankie und wollte alles selber machen. Sie hat sich richtig aufgeregt, wenn ein Double auftauchte und einen Kampf übernehmen wollte, weil sie alle Stunts selbst machen wollte. Es hat ihr großen Spaß gemacht."

"Lieber bin ich aus der Puste und verschwitzt und kämpfe und trete Leuten in den Hintern, als vier Stunden rumzusitzen und darauf zu warten, endlich eine Einstellung zu drehen", sagt Harmon. "Es macht so viel Spaß und es ist wahrscheinlich meine einzige Chance, fünf Typen auf einmal flachzulegen."

Ein internationales Abenteuer Agent Cody Banks wurde im Juni und Juli 2002 an Originalschauplätzen in Vancouver, British Columbia, in nur 52 Tagen gedreht. Und das trotz vieler spektakulärer Action- und Abenteuersequenzen.

Eine große Herausforderung, der sich die Filmemacher zu stellen hatten, war der Bau der beeindruckenden Sets, die den Hintergrund zu den großen Szenen bilden. Produktionsdesigner Rusty Smith arbeitete eng mit Zwart zusammen, als er das Design für die Sets entwarf, das den ultramodernen, futuristischen Look moderner Spionagefilme aufgreift und gleichzeitig eine Hommage an die klassischen Bond- und Science-Fiction-Filme vergangener Tage ist.

"Harald wollte nicht einfach eine zeitgemäße Secret-Agent-Geschichte drehen", sagt Smith. "Die Herausforderung war, den Retro-Look beizubehalten und gleichzeitig modern zu wirken. Harald hat einen sehr ausgeprägten Sinn für Stil und wusste ganz genau, wie der Film aussehen sollte.

Es war für mich auch eine großartige Möglichkeit, in einem Genre zu arbeiten, das mir sehr vertraut ist - ich bin mit den Bond-Filmen aufgewachsen und habe sie geliebt. Deren Produktionsdesigner Ken Adam ist einer meiner Helden und ich setze ihm so oft wie möglich ein Denkmal."

Die Rettung des Babys Die zum Nägelkauen spannende Eröffnungssequenz des Films zeigt Cody Banks, wie er auf einem Skateboard einen sehr steilen Berg herabsaust, um ein kleines Kind zu retten, das in einem Auto gefangen ist, das sich selbständig gemacht hat.

"Das ist eine ziemlich flotte Art, einen Film zu beginnen", sagt Nicksay. "Du siehst einen normalen Teenager, der wie alle anderen ganz normal zur Schule geht, und plötzlich legt er los und vollbringt eine heldenhafte Rettung, die schlicht und einfach unglaublich ist."

Der Dreh dieser sehr komplexen Szene dauerte drei komplette Tage und eine weitere Woche für die Second-Unit-Crew. Um den Szenen ihre gefährliche Wirkung zu verleihen, wurden ein Auto an einen Abschleppwagen gehängt und Ausleger an die Stoßstangen gebaut, auf denen Frankie stehen konnte - natürlich unsichtbar für die Kamera.

Zudem war Frankie mit einem Gurtsystem vorne an den Wagen geschnallt, um auf seinem Skateboard den Berg hinabfahren zu können, die Stoßstange dicht auf den Fersen. Das führerlose Auto war natürlich auch speziell ausgestattet, damit ein von außen nicht sichtbarer Fahrer es aus dem Kofferraum steuern konnte. Special-Effects-Koordinator Tony Lazarowich erklärt: "Da der Wagen rückwärts den Berg hinabrollte, sah unser Stuntfahrer mit einem Zwei-Weg-Spiegel nach draußen, etwa da, wo das Nummernschild befestigt ist.

Wir bauten die Bremsen, das Gaspedal, die Schaltung und das Lenkrad so ein, dass er auf dem Bauch liegen konnte und seine Füße unter dem Rücksitz versteckt waren. Er hatte den Wagen total unter Kontrolle und alles war vollkommen sicher.

Als wir den umgebauten Wagen zum ersten Mal testeten, funktionierte das so gut, dass staunende Gaffer stehen blieben und ungläubig zuschauten, wie ein leeres Auto rückwärts einen Berg hinunterrollte.

Special-Effects-Koordinator Tony Lazarowich rechnet die Spannung dieser Eröffnungssituation in erster Linie der Furchtlosigkeit des Hauptdarstellers an: "Frankie startete an der Beifahrerseite des Autos und fuhr auf seinem Skateboard einmal um den Wagen herum bis zur Fahrertür.

Obwohl alle möglichen Sicherungen eingebaut waren, gab es schon noch Gefahrenelemente. Schließlich war er es ja selber, der auf der Motorhaube lag und auf der Stoßstange saß und dabei durch Kreuzungen skatete. Er war es, der hinten am Auto hing und durch den crashenden Verkehr fuhr. Er ist ein sehr mutiger Kerl."

Fahrschule Als Cody an der neuen Schule versucht, sich mit Natalie anzufreunden, arrangiert die CIA für beide den gleichen Stundenplan. Und so geraten sie beide in die Fahrschulklasse und Cody nimmt sie mit auf eine sehr wilde Fahrt.

Mit seiner für ihn typischen innovativen Einstellung stellte Zwart das Special-Effects- und Stunt-Team vor eine weitere Herausforderung. "Harald sagte, ,Macht irgendwas mit diesem Auto, was niemand sonst machen könnte.'" erinnert sich Ateah.

",Wenn Cody sich in das Auto setzt, sollte er fahren wie Michael Schumacher. Er mußs besser sein, als irgendjemand sonst jemals sein könnte. Lasst uns etwas machen, was wir noch nie zuvor gesehen haben.'

Das war der Moment, als die Idee des ,Skatens' geboren wurde, die Idee, das Auto auf zwei Rädern fahren zu lassen." Die Filmemacher tüftelten eine Methode aus, den Wagen hydraulisch anzuheben und herumfahren zu lassen.

Die ungewöhnliche Szene hinterließ auch bei Hilary Duff ziemlichen Eindruck: "Wir saßen seitwärts im Wagen, der auf zwei Rädern fuhr, und dann knallte er wieder auf die Fahrbahn. Na ja, anfangs hatte ich schon ordentlich Angst. Aber dann hat es richtig Spaß gemacht, wie eine Fahrt in Disneyland!"

Die große Flucht Zum großen Finale des Films müssen Cody und Ronica in die Bergfestung der kriminellen Organisation ERIS einbrechen, um Natalie und ihren Vater zu retten - und die Welt. Sie schleichen sich durch einen im Berg versteckten Hubschrauber-Hangar, bringen heimlich Sprengstoff an und werden dabei von Brinkman und Molay erwischt.

Sie kämpfen mit den Verbrechern Mann gegen Mann beziehungsweise Frau und schließlich gelingt ihnen knapp die Flucht auf einem Snowmobil durch ein spektakuläres Feuer, das durch die Explosionen ihres Sprengstoffes ausgelöst wurde. Am Ende fliegt die komplette Festung in die Luft. Ein wirklich explosives Finale!

Den richtigen Drehort für diese Sequenz zu finden war alles andere als einfach und letztlich ließ sich die Produktion in einem stillgelegten Kraftwerk nieder. "Wir haben wirklich Glück gehabt, den Port Mann Power Plant gefunden zu haben", sagt Produktionsdesigner Smith, "der uns eine riesige Fläche auf zwei Ebenen bot - mehr als zwanzig Meter breit und 170 Meter lang."

"Es war ein gigantisches Set mit Massen von Komparsen und Bauten und es passierte einfach unglaublich viel", sagt Nicksay. "Wir hatten eine gigantische visuelle Spielfläche: ein 170 Meter langes Set, riesige Gewölbe mit Kühlelementen, um die Nanobots gefroren zu halten, Snowmobiles, Hubschrauber, Explosionen, Stunts und Kämpfe. Die größte Herausforderung war, das alles zu choreografieren und zu einer richtig großen, aufregenden Szene zusammenzubringen."

Es dauerte fast 10 Tage, diese Sequenz auf Zelluloid zu bannen, obwohl die Hauptcrew und die Second-Unit-Crews buchstäblich Tag und Nacht drehten. "Das waren zehn 24-Stunden-Tage hintereinander", sagt Sellers. "Die Leute haben wirklich alles gegeben."

Lazarowich sagt: "Die physischen Auswirkungen waren einfach heftig. Viele Explosionen, viele Stuntleute, viele Sachen, die einem um die Ohren flogen." Um so spektakuläre Bilder von einer ganz knappen Flucht aus einem Großbrand zu bekommen, mußsten wir die Stars einfach so dicht wie möglich ans Geschehen holen."

In einer letzten Analyse der Filmemacher haben sich die Wochen extrem harter Arbeit und 24-Stunden-Drehs ausgezahlt. Alle sind der Meinung, dass die Schlusssequenz des Films einfach beeindruckend ist.

Die Wunderwaffen, Apparate und Erfindungen Ganz in der Tradition von Geheimdienstfilmen, steckt Agent Cody Banks voller neuer Technologie und Erfindungen - sowohl realer als auch fiktiver - von denen viele noch nie auf der Leinwand zu sehen waren.

Kaum hatte Zwart den Job bekommen, begann er Bilder der Apparate und Fortbewegungsmittel in Codys Welt mit ganz einzigartigen Funktionen und außergewöhnlichem Design zu skizzieren. Er durchforstete die coolsten Internet-Auftritte nach den neuesten Snowmobiles, ersann Wege, existierende zeitgemäße Erfindungen wie den iPod zu modifizieren, und entwarf traumhafte Dinge wie das Jet-Board.

Zusätzlich zu magnetischen Röntgen-Sonnenbrillen, Saugnapf-Schuhen, mit denen man an der Decke laufen kann, und Armbanduhren mit Betäubungsstrahlen gibt es mikroskopisch kleine Nanobots, elegante Transportmittel wie Segways und Solotreks und ein mit Wasserstoffzellen betriebenes Auto.

Nanobots: Im Film ist Dr. Connors ein weltberühmter Experte in Nanotechnologie - die Wissenschaft von mikroskopisch kleinen Robotern. Die werden tatsächlich in der realen Welt für biomedizinische Zwecke konstruiert und repräsentieren einige der neuesten Errungenschaften der Medizin.

"Nanotechnologie wird die nächste neue Therapieform sein, um viele Krankheiten zu behandeln", sagt Produzent Nicksay. "Zum Beispiel könnte man unendlich kleine Maschinchen in die Blutbahn schicken, um Medizin direkt an Krebszellen zu liefern und sie damit auszuschalten."

Streetboarding: Ob es darum geht, kleine Kinder zu retten, zur Schule zu gehen oder vor miesen Typen auf einer schneebedeckten Bergspitze abzuhauen - Cody Banks hat einige Gelegenheiten, auf ziemlich coolen Boards zu fahren. Unter anderem auf einem in limitierter Edition gefertigten BMW-De-Luxe-Board, genannt "The Street Carver".

"Ich glaube, davon gibt es nur 1.000 Stück auf der ganzen Welt", sagt Frankie Muniz. "Das sind wirklich teure Skateboards. Sie sind erstaunlich - du drehst und kannst in einem kompletten Kreis fahren, genau, wo du stehst.

Man mußs sich erst mal dran gewöhnen - normalerweise hebst du das Board hinten ein wenig an, um zu drehen, und dann drehst du richtig hart. Auf diesem machst du so gut wie gar nichts und es ist sehr sanft und ruhig. Es hat sehr viel Spaß gemacht, dieses Board zu fahren!"

Die Snowhawks: Im Film wird Cody von einer Truppe von Männern auf Snowhawks, einer Art Schneemobil, das aussieht wie eine Kreuzung aus Mountainbike und Jetski, durch den Schnee gejagt. Das Design eines Snowhawks kombiniert einen Einzelski vorne mit einer 40 cm langen Antriebskette hinten.

Da es solche Maschinen aus nahe liegenden Gründen an der Westküste nicht gibt, mußsten sie aus Quebec herangeschafft werden, und das führte dazu, dass erst mal gelernt werden mußste, mit den Dingern umzugehen.

"Die Snowhawks kamen am Donnerstag an", sagt Stunt-Koordinator Ateah, "und am Freitag setzten wir ein paar Stuntleute drauf und ließen sie ein bisschen rumspielen. Dann suchten wir uns die vier oder fünf Besten aus und fingen an zu proben, weil es wirklich etwas ganz Neues für uns war. Ich hatte nie zuvor auf so einem Ding gesessen."

Eine der Maschinen war zusätzlich modifiziert mit einer breiteren Antriebskette, um damit in der Schlusssequenz auch auf Betonboden und Treppen hinauffahren zu können.

Der SoloTrek XFV: Als Ronica auf einem verschneiten Berggipfel landet, um Cody zu helfen, kommt sie mit einem ungewöhnlichen Fluggerät vom Himmel herab. The SoloTrek XFV (Exo-skeletor Flying Vehicel), in Agent Cody Banks zum ersten Mal in einem Major-Kinofilm zu sehen, gehört zu einer neuen Generation von senkrecht startendem Fluggerät.

Es ist in der Lage, eine Person mit einer Geschwindigkeit von bis zu 130 km/h zu transportieren und wie ein Hubschrauber zu starten und zu landen. Und ohne die großen Haupt- und Heckrotorensysteme eines Helikopters kann der SoloTrek XVF auf extrem beschränktem Raum operieren.

Der Pilot ist in einer stehenden Position mit dem XFV verbunden und bedient zwei Handsteuerungen, um vertikal abzuheben, zu seinem Ziel zu fliegen und auf jeder denkbaren ebenen Oberfläche zu landen.

Derzeit ist der SoloTrek noch nicht für den Privatgebrauch zugelassen und militärischer und paramilitärischer Nutzung vorbehalten. Eines Tages soll er etwa so viel kosten wie ein Sportwagen der Spitzenklasse.

Der Segway? Human Transporter: Als Cody Banks zum Hauptquartier der CIA gebracht wird, bewegen sich Ronica und einige andere Agenten auf Apparaten, die wie lautlose, weiterentwickelte Motorroller oder Rasenmäher wirken und von ihren Fahrern so gut wie keine Aufmerksamkeit zu erfordern scheinen.

Sie fahren auf Segway? Human Transporters. Entwickelt wurden sie von dem Erfinder Dean Kamen. Der Segway? ist bislang einzigartig - ein selbst balancierendes Transportmittel, das sich in nahezu jedem von Fußgängern genutzten Umfeld bewegen kann. Anders als ein Auto hat der Segway? nur zwei Räder, kann aber trotzdem von alleine aufrecht stehen.

Um sich mit dem Segway? vorwärts oder rückwärts zu bewegen, braucht sich der Fahrer nur ein wenig nach vorn oder hinten zu beugen. Um nach links oder rechts zu fahren, bewegt der Fahrer den Steuergriff in die entsprechende Richtung.

Aber was auch immer er tut, das Gefährt kippt nicht um. Da er auf die kleinste Gewichtsverlagerung reagiert, bewegt sich der Segway scheinbar mühelos - und ähnelt so in gewisser Weise dem Gehen.

Der US Postal Service, der National Park Service, Disney World und verschiedene Firmen mit sehr ausgedehntem Betriebsgelände nutzen ihn bereits und Agent Cody Banks ist der erste Kinofilm, der dieses revolutionäre Transportmittel auf die Leinwand bringt.

Der Silver Volt: Topagenten fahren immer die allermodernsten Autos und andere fantastischen Maschinen. Neben seinem roten Ferrari fährt Agent Cody Banks einen Silver Volt, ein einzigartiges elektrisch angetriebenes Auto.

Bis vor kurzem war der Silver Volt nur mit Batterien ausgerüstet, aber neuerdings hat man Brennstoffzellen hinzugefügt und der Silver Volt ist der erste Zwitter seiner Art weltweit. Das Antriebssystem wurde von Apollo Energy Systems produziert und ist identisch mit dem, das im ersten bemannten Marsmobil eingesetzt werden soll.

Bestückt mit einer Blei-Kobalt-Batterie und einer Apollo-Brennstoffzelle wird der Silver Volt das erste Elektroauto der Welt sein, das keine Schadstoffe produziert und nicht aufgeladen werden mußs.

Es wird bei einer Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h eine Reichweite von 650 Kilometern haben, bevor es einen Tankstellenstopp benötigt und in fünf Minuten mit Wasserstoff, Methanol, Ethanol oder Ammoniak befüllt wird.

Die Zukunft Regisseur Harald Zwart meint, dass der Film die Zuschauer auf verschiedenen Ebenen ansprechen wird. "Es geht ja letztlich um mehr als nur Action, Abenteuer, futuristische Maschinen, Humor und viel Spaß", sagt er.

"Der Kern der Story ist ein Dilemma, das wir alle nachvollziehen können: Wir sind doch alle unsicher gegenüber dem angehimmelten anderen Geschlecht. Es ist eine Liebesgeschichte. Meine Lieblingssequenz ist die, in der die CIA versucht, Cody beizubringen, wie man mit Mädchen umgeht.

Dabei wird schnell klar, dass es dafür mehr als eine Lösung gibt. Es gibt nicht die eine richtige Antwort oder gar Frage, mit der man ein Mädchen rumkriegt."

Nach Produzent Sellers glauben die Filmemacher, die Kombination von Action, Geheimdiensthelden und Liebesgeschichte könne durchaus zu einer Serie von Filmen führen. "Wir hoffen, dies wird das erste von vielen Cody-Banks-Abenteuern sein", sagt er.

"Es ist eine erstaunliche Rolle und Frankie macht einen erstaunlich guten Job. Das wird jeder lieben, und wenn die Zuschauer es so mögen wie wir, werden sie unbedingt wissen wollen, was Agent Cody Banks als Nächstes erleben wird."

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