Früchte der Liebe

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Filmplakat im Großformat: Deutschland

Titel Deutschland: Früchte der Liebe
Genre: Drama
Farbe, Spanien, Deutschland, 2001

Kino Deutschland: 24. Juli 2003
Laufzeit Kino: 112 Minuten, FSK 16



Inhalt Paul, ein talentierter Musikstudent, will Konzertpianist werden. Erste Konzertsaalerfahrungen sammelt er, indem er dem berühmten englischen Pianisten Richard Kennington bei einem Auftritt in San Francisco die Nottenblätter umwendet.

Paul, ein glühender Verehrer Kenningtons, ist mit Eifer bei der Sache und darüber hinaus sehr attraktiv - was von Kennington und seinem Agenten Joseph Mansourian nicht unbemerkt bleibt. Der Pianist trifft seinen Blattumwender in Barcelona wieder, wo Paul mit seiner Mutter Pamela die Ferien verbringt.

Der Vater hat die Familie kurz zuvor verlassen - ein Umstand, mit dem Pamela noch fertig werden mußs. Paul und der wesentlich ältere Kennington verlieben sich ineinander. Ihre Affäre endet, als Kennington nach England zurückreist und sich so jeder Verpflichtung entzieht.

Doch Paul ist zum Mann geworden, und auch Pamela hat in dieser Zeit neues Selbstvertrauen gewonnen. Nach dem Urlaub arbeitet Paul weiter an seiner Karriere. Als er jedoch nicht die erhofften Fortschritte macht, mußs er sich eingestehen, dass seine Begabung einfach nicht groß genug ist.

Wie zuvor schon seine Mutter, hat auch Paul sich der harten Wirklichkeit zu stellen ...


Darsteller & Stab Darsteller: Juliet Stevenson (Pamela), Paul Rhys (Richard Kennington), Kevin Bishop (Paul), Geraldine McEwan (Novotna), Allan Corduner (Joseph Mansourian),

Stab:Regie: Ventura Pons • Produzenten: Ventura Pons für Els Films de la Rambla S.A. • Drehbuch: Ventura Pons • Vorlage: Roman Nachtmusik mit einem Fremden von David Leavitt • Filmmusik: Carles Cases • Kamera: Mario Montero • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Bello Torras • Schnitt: Pere Abadal • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: Boris Zapata • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken film-dienst 15/2003: Zwar im Homosexuellen-Milieu angesiedelt, erzählt der Film eine universelle Geschichte über die Suche nach Geborgenheit und die Vielfalt des Lebens, bei der es nicht um Betrüger und Betrogene, sondern um individuelle Glücksvorstellungen geht. Dabei nimmt der beeindruckende Autorenfilm die Personen ernst und ordnet die Inszenierung der Darlegung ihrer Innenwelten unter.

Filmforum: Ein mustergültiger Künstlerfilm, halb Farce, halb Drama, voller stilistischer Brüche und letztlich doch eine runde Sache. Nichts wie rein in Früchte der Liebe!

Cinema 08/2003: Ein Sohn will sich von Mama freischwimmen - ihre Konflikte eskalieren von andante bis forte.

Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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