4 Freunde & 4 Pfoten

Produktionsnotizen

"Vor vierzehn Jahren habe ich den Filmverleih Mega Film für Arthouse-Filme gegründet, wir brachten unter anderem Martin Scorseses Erstling ,Who's That Knocking at My Door?' in die deutschen Kinos", berichtet Produzent Bernd Gaul über die Vorgeschichte zu seinem Filmprojekt.

"Bald darauf gruben wir die legendäre Kurzfilm-Serie ,Die kleinen Strolche' aus und stellten die besten Episoden zu einem Kinofilm zusammen, der sehr erfolgreich war. Beim aktuellen Konzept eines Spielfilms für Kinder orientierte ich mich also ganz natürlich an diesem berühmten Vorbild. 1997 wurde aus dem Filmverleih eine Produktionsfirma, und der Kinderfilm war unser erstes Entwicklungsprojekt."

"Wir wollten die klassische Kinderbande wiederbeleben und begannen die Idee auszuspinnen", ergänzt Regisseurin Gabriele Heberling. "Im Lauf der Arbeit am Drehbuch entfernte sich die Story jedoch immer weiter von der sehr subversiven, anarchischen Gang hin zu der zeitgemäßen Kindergruppe, wie sie jetzt im Mittelpunkt unseres Films steht."

Das Skript entstand in Zusammenarbeit mit mehreren Autoren und Dramaturgen in einer allmählichen Entwicklung. Heberling empfahl den Autor Markus Steffl, mit dem sie bereits gearbeitet hatte: Er nahm Bernd Gauls und Heberlings Idee auf und schrieb das endgültige Drehbuch.

Gaul begeisterte Produzent Günter Fenner von der Saxonia Media für das Projekt, später stieg aufgrund des gelungenen Drehbuchs auch die Berliner X Filme Creative Pool mit ein, für die Manuela Stehr als Co-Produzentin arbeitet.

"Kinderfilme sind wichtig, aber immer noch unterrepräsentiert", sagt Stehr. "Wir müssen mehr Filme für die Zuschauer von morgen drehen. Neben den virtuellen Welten vieler Kinderfilme sollte es öfter spannende und unterhaltsame Geschichten wie diese geben, die mit der Lebensrealität zu tun haben."

"Uns schwebte ein Kinderfilm vor, der nicht moralisch daher kommt, sondern in hohem Maße unterhaltend ist", sagt Produzent Günter Fenner. "Wichtig war uns vor allem die zentrale Rolle der Kinder. Aber der Film soll auch seine Botschaft transportieren: Es geht um Zivilcourage, darum, wie sich die Kinder gegen ihre Eltern durchsetzen, um den Hund zu retten. Und weil Vater Matkowski etwas tollpatschig ist, bekommt der kleine Robby die Chance, seine Überlegenheit zu demonstrieren."

"Ich kenne Gabriele Heberling seit vielen Jahren und wollte immer schon mit ihr arbeiten," berichtet Bernd Gaul. "Sie ist nicht nur eine hervorragende Handwerkerin, sondern sie kann auch gut mit Kindern umgehen."

"Jeder in der Branche weiß, dass man bei der Arbeit mit Kindern viel Geduld - und viel Filmmaterial - mitbringen mußs, um zu einem guten Ergebnis zu kommen", fügt Produzent Günter Fenner hinzu. "Kinder dürfen nur vier Stunden am Tag arbeiten. Der Drehplan wird also so gestaltet, dass für den Rest des Tages ausschließlich die erwachsenen Darsteller zum Einsatz kommen."

"Wir wollten mit vier Kinderdarstellern drehen, die gut zusammenpassen und sich bereits kannten - zwei davon hatte ich selbst aufwachsen sehen", sagt Heberling. "Alle standen für unseren Film erstmals vor der Kamera - Alexander Gaul und Kai-Michael Müller besuchten in Berlin dieselbe Schule. Martha Reckers hat mit Alexander schon als Kleinkind gespielt, und Nicole fanden wir über Kai-Michael: Die beiden sind Geschwister."

Weil die Kinder keine professionelle Erfahrung mitbrachten, führten die Filmemacher als Rückversicherung ein normales Casting durch: In Potsdam testeten sie zwei- bis dreihundert Kinder. Dazu Heberling: "Wenn wir unter den vielen Kindern einen echten Überflieger gefunden hätten, wäre er auch besetzt worden. Das war aber nicht der Fall, und so haben wir schließlich doch mit unserer Wunschbesetzung gedreht."

Die Überlegung dabei: Wenn die Kinder sich bereits kennen, läuft die Arbeit reibungsloser. Die zu Anfang von Dreharbeiten oft auftretenden Berührungsängste ("Ich kenn' den nicht" oder gar "Den mag ich nicht") konnte man auf diese Weise ausschließen. "Solange man es nur mit einem einzelnen Kinderdarsteller zu tun hat, ist das kein Problem", sagt die Regisseurin.

"Aber eine Kindergruppe sollte in sich möglichst homogen sein. Schön ist es, wenn sie sich mögen (oder wenigstens nicht hassen). Wenn man sich vorstellt: Die vier Kinder hätten sich nicht gekannt, und sie wären aus Hamburg, München oder Stuttgart mit ihren Eltern angereist, die sich auch erst kennen lernen und sieben Wochen miteinander auskommen müssen ... All diese denkbaren Komplikationen konnten wir in unserem Fall vermeiden."

"Die Legende besagt, dass Hal Roach von seiner Filmbaracke aus eine Gruppe spielender Kinder beobachtete und dadurch die Idee bekam, sie als ,Kleine Strolche' zu engagieren", erzählt Bernd Gaul. "Genau das war auch mein Grundgedanke: Eine Gang, die sich bereits gut kennt."

"In der Praxis hat sich diese Theorie voll bewährt", bestätigt Heberling. "Die Chemie zwischen den Kindern stimmt. Unser Unterfangen war schwierig: Vier kindliche Hauptdarsteller und ein Hund. Doch unser Casting erleichterte die Situation sehr."

Kinder sind beeinflussbar: Sie hören zu (oder auch nicht), man kann Abende und Wochenenden mit ihnen verbringen. "Ich habe praktisch meine gesamte Freizeit während der Dreharbeiten den Kindern gewidmet, wir sind gemeinsam ins Schwimmbad, zum Eisessen, ins Kino, Museum und in den Zoo gegangen", berichtet Heberling.

"Sie hatten richtig schöne Ferien. Entscheidend dabei war: Ich konnte eine Vertrauensbasis zu den Kindern aufbauen, denn die Arbeit vor der Kamera ist kompliziert, und die Kleinen brachten keine Erfahrung mit. Aber uns lag daran, möglichst natürliche Akteure zu verwenden. Wenn Kinder schon zehn, fünfzehn Filme gemacht haben, geht ihnen diese Spontaneität verloren."

Titelheld Mozart, gespielt von der putzigen kleinen Alice, ist natürlich ein Kapitel für sich. "Auf den Hund konnte ich mich nicht so intensiv einstellen", fährt Heberling fort. "An vielen Tagen hat Alice wunderbar funktioniert, aber je nach Tagesverfassung lief es manchmal nicht so gut. Unser Problem: Wir fanden kein Double für Alice.

Normalerweise tritt man mit zwei oder drei möglichst ähnlichen Tieren an, damit das 2. Drehteam gleichzeitig mit dem Double arbeiten kann. Diesmal mußsten wir uns Alice mit dem 2. Drehteam teilen. Und wenn Alice ganz ausfiel, also wenn sie müde oder überfordert war, konnten wir ihre Szene nicht drehen und mußsten schnell umdisponieren."

Doch Alice hat ihre sehr schwierige Rolle bravourös gemeistert. Es war äußerst knifflig, den Hund mit den vier Kindern unter einen Hut bzw. vor eine Kamera zu bringen. Immerhin war Lilly-Darstellerin Nicole erst fünf Jahre alt. Mehr als einmal reagierte sie genau wie Alice: "Jetzt habe ich keine Lust mehr." Dann legte sie sich in die Sonne, und das Team mußste die Arbeit unterbrechen.

Vor der großen Flut: Dreharbeiten an der Elbe Große Teile des Films entstanden im sächsischen Riesa. Die Stadt an der Elbe bot sich als Drehort an, weil der Oberbürgermeister dort eine riesige Mehrzweckhalle gebaut und die ersten Sumo-Weltmeisterschaften außerhalb Japans organisiert hat. Auch der deutsche Film Sumo Bruno ist in der Halle entstanden. Der Boxer und Gaststar Axel Schulz trat hier schon in mehreren Schaukämpfen auf.

"In dieser Halle begannen wir die Dreharbeiten mit den Wrestling-Sequenzen, ich habe mit großer Spannung beobachtet, ob und wie das funktioniert - immerhin war es meine erste große Spielfilmproduktion", erzählt Bernd Gaul. "Wir hatten die Halle sehr teuer ausgestattet, sie war angefüllt mit Statisten, dazu die Wrestler - eine echte Monster-Show. Doch diese Drehtage liefen sehr gut, auch die Kinder waren begeistert bei der Sache."

Zuvor mußste die Halle für die Wrestling-Kämpfe umgerüstet werden - unter dem gewaltigen Dach entstand die Wrestling-Arena komplett als Filmset: inklusive Ring, Deckenträgern und Eingangstoren. "Das Set ist sehr überzeugend gelungen", freut sich Bernd Gaul. "Die Atmosphäre erinnert mich an B-Movies und Underground-Filme - wie in Snatch."

Als Komparsen bei den Wrestling-Events wirkten die Bewohner und Presseleute von Riesa mit - geduldig harrten sie drei lange Tage am Ring aus. "Wohl keiner der Statisten hat so etwas vorher schon einmal mitgemacht", erzählt die Regisseurin. "Aber trotzdem haben alle diszipliniert ausgeharrt - Stunde um Stunde, wie es bei Dreharbeiten nun mal nötig ist. Und soviel ich weiß, hat es ihnen auch Spaß gemacht!"

Es bot sich an, die übrigen Schauplätze des Films in der Umgebung von Riesa zu suchen. Ursprünglich wollte man die Wohnung der Kinder in einer der vielen "Schöner wohnen"-Neubausiedlungen am Stadtrand finden, Motto: "Glückliches Leben für junge Familien!" Aber die Regisseurin langweilte sich bei der Motivsuche zunehmend - optisch gaben diese Siedlungen nichts her, weil drum herum noch nichts angewachsen ist.

Gabriele Heberling: "Doch als wir nach Riesa hineinfuhren, schaute ich nach links unten und entdeckte diesen Wohnblock am Elbufer. Sofort wusste ich: Das ist es!" Die Regisseurin legte Wert darauf, dass ihre Kinogeschichte nicht so geleckt aussieht wie bei Kinderfilmen oft üblich - der Lebensraum der Helden sollte wirklichkeitsnah wirken.

In der Welt ihres Films wird zum Beispiel das Thema Arbeitslosigkeit nicht ausgespart (Robbys Vater ist ständig zu Hause), aber Regisseurin Heberling deutet das Problem nur an, lässt es nie in den Vordergrund rücken. Vor allem zeigt sie, wie die Familie trotz großer und kleiner Schwierigkeiten fest zusammenhält.

Zur Zeit der Dreharbeiten im Sommer 2001 war das Elbufer in Riesa eine Idylle - ein Jahr später stand der Mietsblock, in dem die Filmhelden wohnen, bis zum Balkon unter Wasser. "Wir haben letztes Jahr genau zu der Zeit gedreht, in der dieses Jahr die Flut kam", sagt Produzent Fenner. "Das war Glück, denn in diesem Sommer wären wir mit dem Drehort abgesoffen. Die realen Bewohner unseres Filmhauses ,Elbglück' sind schwer betroffen."

Aber auch während der Dreharbeiten gab es viele Regenschauer, die den Drehplan durcheinander brachten. Eines Nachts, beim Drehen auf dem flachen Dach des Wohnhauses, schlug sogar der Blitz ein und verletzte einen Mitarbeiter, der zu nah am Blitzableiter stand. Als er das seiner Mutter erzählte, sagte die nur: "Na, dann hast du es jetzt auch hinter dir!" Denn alle Mitglieder der Familie waren schon irgendwann einmal vom Blitz getroffen worden!

Das Haus mit Blick auf den Strom ist Teil einer ehemaligen Speicheranlage, die nach der Wende zum Wohnhaus umgebaut wurde. Es handelt sich also um kein Filmset: So wie die Filmfiguren im Film wohnen reale Menschen in dem Haus. "Die vielen Bewohner haben uns wunderbar unterstützt, obwohl wir ihr Haus wirklich lange ,besetzt' hielten", sagt die Regisseurin dankbar. "Sie haben unglaubliches Wohlwollen und sehr viel Geduld bewiesen."

"Besonders kompliziert gestalteten sich die Szenen auf dem Dach der Wohnanlage", ergänzt Produzent Gaul. "Denn hier mußsten wir besondere Sicherheitsvorkehrungen treffen. Ein richtig harter Brocken waren auch die Einstellungen, in denen wir den rennenden Hausmeister Bommer mit dem Hund und dem Sturzflug des Modellflugzeugs koordinieren mußsten - allein das hat uns zwei oder drei Drehtage gekostet.

Wir engagierten einen Fachmann, der uns mehrere Flugzeuge lieferte - jedes kostete 1000 Euro. Einige sind bei der rasanten Action wie erwartet zu Bruch gegangen, aber so viele wie möglich wollte er retten - einmal sprang er sogar in die Elbe, um den unplanmäßig abgeschmierten Flieger aus dem Wasser zu holen."

Die Suche nach einer verwunschenen alten Villa, die Mozarts Millionenerbe angemessen war, erwies sich ebenfalls als schwierig. "Wir haben sehr lange recherchiert", berichtet Heberling. "Manche Villen lagen ungünstig, in anderen durfte die Einrichtung nicht verändert werden."

Erst kurz vor Drehbeginn fand Szenenbildner Uwe Riemer in Freyburg an der Unstrut ein Haus, das alle Beteiligten begeisterte. Es liegt tatsächlich so einsam, wie es im Film erscheint. In einigen Details mußste das Skript jedoch an den Drehort angepasst werden.

Zu DDR-Zeiten diente die Villa als Kindertagesstätte, seitdem steht sie leer, aber die niedrigen Geländer und Waschbecken zeugten noch von ihrem Zweck. Für die Dreharbeiten mußste das Gebäude also komplett neu ausgestattet werden. "Im Grunde genommen haben wir die Villa in ihren alten Zustand zurückversetzt", sagt Heberling.

Neben den vier Kindern treten acht erwachsene Hauptdarsteller auf: "Ich erlebte das Team als große Familie" freut sich die Regisseurin. "Eine echte Ensemble-Arbeit: Wir haben während fast der gesamten Dreharbeiten vor Ort im Hotel zusammengewohnt, und der Innenhof des Hauses ,Elbglück' wirkte wie ein großes Ferienlager.

Michael Lott brachte seinen Hund mit, genauso wie Edda Leesch und Martin Semmelrogge, und zwischen allen lief unser vierbeiniger Filmstar Alice herum. Die entspannte Atmosphäre kann man nur mit dem Leben in einer Großfamilie vergleichen.

Keiner hat das Team zwischendurch freiwillig verlassen - das kam nur vor, wenn Dienstreisen unbedingt notwendig waren. Die Erwachsenen, allesamt gestandene Schauspieler, haben sich bei der Arbeit sehr gut auf die unerfahrenen Kinder eingestellt. Und nicht zuletzt ließen sie auch mich als Regisseurin spüren, dass sie mit meiner Arbeitsweise einverstanden waren."

Die Figur des Titus Peck beispielsweise war bereits im Drehbuch stark überzeichnet, aber Michael Lott fand einen Weg, den Titus zu spielen, ohne ihn zu kompromittieren. "Ich habe ihn bewundert - auch dafür, dass er den Mut aufbrachte, ständig in diesem ?Badeanzug' herumzulaufen", sagt Gabriele Heberling.

Martin Semmelrogge legte Wert darauf, seine Hausmeisterrolle gegen das Klischee des Mannes mit dem Blaumann zu spielen. "Ich habe den Darstellern eine Vorgeschichte zu ihren Rollen mitgegeben", meint Heberling.

"Hausmeister Bommer ist für mich ein ehemaliger Seemann, der wegen einer unglücklichen Liebe vor Anker gegangen ist. Sein Zimmer ist wie das Innere eines Bootes ausgestattet. Deswegen liebt er sein Motorboot so sehr. Und mit diesem Hintergrund fiel es Martin dann leicht, sich in die Figur einzuleben."

Der fiese Hausmeister mußs sich von den kleinen Helden des Films einiges gefallen lassen. In einer Sequenz fährt er mit seinem Motorboot auf der Elbe, als der von Robby manipulierte Außenbordmotor verrückt spielt. Trotz der gar nicht ungefährlichen Situation lehnte Semmelrogge jegliche Stuntdoubles ab - in jeder Einstellung ist er selbst zu sehen.

"Und er war absolut begeistert bei der Sache", berichtet Regisseurin Heberling. "Ich sage nur: Hut ab!" Für diese Actionszenen war das Berliner Stuntteam Buff-Connection verantwortlich - auf irgendwelche Tricks oder eine Nachbearbeitung im Computer wurde ganz verzichtet.

"Wir haben 2001 vom ersten bis zum letzten Tag der Sommerferien gedreht - unter diesen Umständen blieb es immer interessant und sehr aufregend", resümiert Regisseurin Gabriele Heberling. "Die Drehzeit war wie für einen normalen Spielfilm angesetzt, letztlich haben wir aber etwas länger gebraucht, denn auch das Wetter machte uns manchen Strich durch die Rechnung."

"Zeitlich waren wir im Wesentlichen auf die Sommerferien der Kinder beschränkt", berichtet Günter Fenner. "Deswegen mußsten wir die letzten Einstellungen in Berlin drehen, wo sie zur Schule gehen. Bei diesen Szenen warteten wir dann täglich, bis der Unterricht beendet war, und dann fuhren wir mit unseren kleinen Hauptdarstellern zum Drehort. So entstanden beispielsweise die Fahraufnahmen im Auto."

"Allerdings hatten wir von vornherein einige Aufnahmen in Berlin eingeplant", fügt Bernd Gaul hinzu. "Als Außenansicht der Wrestling-Arena wollte ich immer schon das Berliner Jahn-Stadion verwenden, dessen Optik mit Flutlicht etc. sehr gut passt und eine tolle Atmosphäre hat. Die Szenen vor dem Stadion drehten wir abends und am Wochenende - das war für die Kinder also kein Problem."

"Natürlich gibt es auch in Sachsen und Thüringen viele Waldseen, aber aus Witterungsgründen mußsten wir die entsprechenden Sequenzen immer wieder verschieben", fährt Gaul fort. Deswegen entstanden die letzten Szenen erst Ende September am Wannsee. Und es zeigte sich, dass sich die Bewohner der Hauptstadt von einem Filmteam nicht so leicht beeindrucken lassen.

"Der Zufall wollte es, dass für diesen Abend über dem See ein riesiges Feuerwerk angekündigt war: Die Wasserfläche war mit Zuschauern in ihren Booten bevölkert, und der Aufnahmeleiter hatte alle Hände voll damit zu tun, die Berliner Freizeitkapitäne mit Bierkästen zu bestechen, um sie zu bewegen, ihre Boote aus dem Bild zu fahren. Was soll man machen, wenn man zur Antwort bekommt: "Ick fahr hier uff gar keenen Fall wech!"

Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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