Es bleibt in der Familie

Produktionsnotizen

Oscar-Gewinner und Hollywood-Legende Kirk Douglas und sein zweifach Oscar-prämierter Sohn Michael Douglas suchten über zwanzig Jahre lang nach einem geeigneten gemeinsamen Filmprojekt. "Dies ist der 86. Film meines Vaters, den er in seinem 86. Lebensjahr dreht, und es ist das erste Mal, dass wir als Schauspieler zusammenarbeiten," sagt Michael.

Beide Männer können auf bemerkenswerte Filmkarrieren zurückblicken, aber sie wollten schon lange einmal gemeinsam vor der Kamera stehen und als Vater und Sohn ihre Erfahrungen teilen in dem Business, in dem sie beide zu Hause sind. Über die Jahre ergaben sich mehrere Möglichkeiten einer Zusammenarbeit, aber aus dem einen oder anderen Grund kam es nie dazu.

Die Zeit verging. Kirk überlebte einen schweren Hubschrauber-Unfall und erlitt, einige Jahre später, einen Schlaganfall, von dem ein Sprachproblem zurückblieb. Dann kam die Tragödie des 11. September 2001. Wie der Rest der Welt war die Familie Douglas zutiefst erschüttert von den Ereignissen dieses Tages.

In einer Zeit der immer rasanteren Entwicklungen, in der sich die Menschen immer weniger Zeit zum Innehalten gönnen, zum Nachdenken darüber, was wirklich zählt im Leben, wurde die Idee der Familie wieder zum zentralen Punkt.

Für Michael sollten eigentlich im Oktober 2001 die Dreharbeiten zu The In-Laws beginnen, aber der Film wurde unter dem Eindruck von 9/11 verschoben. Etwa zur gleichen Zeit schickte der junge Drehbuchautor Jesse Wigutow Michael eine Schreibprobe für ein anderes Filmprojekt, das er entwickelte. Es war das Skript zu Es bleibt in der Familie, zugleich eine Geschichte über eine bestimmte Familie und über die Familie im Allgemeinen.

"Mein Ziel war, diese Familie in einem realistischen Licht zu zeigen - einem, das nichts verzeiht, in dem du aber die Liebe und innere Verbindung zwischen den Beteiligten spürst," sagt Wigutow. "Man sieht, wie die Familienangelegenheiten die Handlungen bestimmen und von Generation zu Generation weitergegeben werden."

Der 29-jährige New Yorker Wigutow verkaufte sein erstes Skript, "Urban Town" bereits zwei Wochen nach seinem Abschluss am American Film Institute. Mit Es bleibt in der Familie führte er ein Projekt weiter, das er drei Jahre zuvor begonnen hatte.

"Es begann mit der Idee einer Geschichte, die sich um einen bestimmten Charakter entwickelt - einen älteren Mann. Er wurde inspiriert von dem Großvater meiner Freundin und meinem eigenen," erzählt Wigutow.

"Je mehr ich diesen Stoff entwickelte, desto mehr traten die Nebenfiguren in den Vordergrund und wollten ihre eigene Geschichte erzählen. Als ich die Story etwa zur Hälfte niedergeschrieben hatte, merkte ich, dass sie von vier Männern einer Familie handelt - und das fand ich zuviel. Ich fing noch mal von vorne an und etablierte nur drei Charaktere - drei Generationen einer einzigen Familie." Die Gromberg Familie war geboren.

Michael Douglas sagt: "Ich war mit meiner Familie in New York am 11. September, und die Ereignisse haben uns alle enger zusammenrücken lassen. Uns wurde klar, wie wichtig jeder einzelne Tag ist." Michael beschloss, dass, sollten er und Kirk jemals gemeinsam Drehen, die Zeit gekommen war.

"Wenn es nicht mehr dazu gekommen wäre, einen Film gemeinsam zu machen, hätte ich mich irgendwie nicht komplett gefühlt," sagt er. Er trieb das Projekt voran, kam als Produzent an Bord, und Es bleibt in der Familie ging in die Vorproduktion.

Michael spielt Alex Gromberg, einen Mann, der versucht seinem Leben einen Sinn zu geben. Er ist der Sohn eines anspruchsvollen Vaters, ist selbst Vater zweier unterschiedlicher, fordernder Söhner, und seine Ehe weist Zeichen von Abnutzung auf. "Der Typ hat so etwas wie ein Midlife-Crisis," lacht Michael.

"Er ist nicht so erfolgreich, wie sein Vater das erwartet, erfüllt nicht ganz dessen Anforderungen." Im Schatten seines Vaters lebend, ist Alex auch nicht ganz aufrichtig mit sich selbst gewesen. Alex ist der Dreh- und Angelpunkt des Films, um den die Lebensgeschichten der anderen Familienmitglieder kreisen. Er ist die Verbindung zur Vergangenheit, aber auch zur Zukunft der Gromberg-Familiengeschichte.

Michael ist unglaublich dankbar für die Gelegenheit der Zusammenarbeit mit seinem legendären Vater - eine Erfahrung, die ihn auch inspirierte. "Mein Vater hat eine dynamische, starke Leinwandpräsenz, wie kaum ein anderer," sagt er.

"Diese Stärke ist sein Markenzeichen. Aber was mir wirklich imponiert, ist wie er mit all der Not, den Härten, die er in den letzten Jahren erlitten hat, fertig geworden ist. Er hat sein Seelenleben wieder erweckt. Sein Sinn für Humor ist enorm gewachsen, und er ist sehr entspannt, wie ich bei der gemeinsamen Arbeit herausfand. Es war schön für mich, einen Mann zu sehen, der mit sich in Einklang ist."

Die Arbeit an diesem Film war für Michael eine Arbeit aus Liebe zur Sache. Danach gefragt, was seiner Meinung nach die Zuschauer aus diesem Film mitnehmen sollten, sagt er: "Ich hoffe, sie lachen viel.

Ich hoffe, sie weinen. Die Familie macht dich verrückt. Man ist durch Blutsbande vereint, aber du willst sie die halbe Zeit erwürgen, und in der anderen Hälfte verteidigen und unterstützen. Hoffentlich werden sich viele Familien in Es bleibt in der Familie wieder erkennen!"

Um die Ursprünge ihres Wunsches nach Zusammenarbeit zu erklären, gibt Kirk Douglas ein lustiges Gespräch zwischen ihm und seinem Sohn wieder. "Vor meinem Schlaganfall hatten wir darüber gesprochen, gemeinsam einen Film zu drehen," erzählt Kirk.

"Michael brachte mir ein Drehbuch, wir diskutierten darüber, und dann hatte ich meinen Unfall. Ich war deprimiert, und Michael sagte: ?Mach dir keine Sorgen, Dad, du arbeitest mit einem Sprachtherapeuten, und dann drehen wir einen Film.' Ich sagte: ?Michael, warum arbeitest du nicht mit meinem Sprachtherapeuten? Wenn du so sprichst wie ich jetzt, machen wir den Film," lacht er.

"Ich wusste immer, dass mein Sohn ein guter Schauspieler ist," sagt Kirk, "aber Es bleibt in der Familie gab mir die Chance zu sehen, wie er sich als arbeitender Produzent macht. Diese Erfahrung war neu, weil Michael der Chef war - dabei bin ich gewohnt, der Boss zu sein. Ich selbst habe einige Filme produziert im Lauf der Zeit, aber ich kann Ihnen sagen, mein Sohn hat mich beeindruckt. Er führte die Geschäfte und blieb immer im Zeitplan. Er hat die Latte für uns alle hoch gesteckt."

Interessanterweise ist Es bleibt in der Familie nicht die erste Produktion, an der die beiden Douglas-Generationen gemeinsam beteiligt sind. "Michael hat mich schon vor langer Zeit überholt," sagt Kirk.

"Ich kaufte die Rechte für das Buch ?Einer flog übers Kuckucksnest', spielte in der Theaterfassung am Broadway und versuchte zehn Jahre lang, daraus einen Film zu machen. Michael mochte das Buch, und als ich drauf und dran war, die Option aufzugeben, fragte er, ob er versuchen könne es zu verfilmen.

Das endete damit, dass dieser Film - sein Film - die wichtigsten Oscars des Jahres gewann. Ich glaube nicht, dass ich ihm als Produzent viel beigebracht habe - das hat er allein geschafft. Er war sehr jung zu der Zeit und war erfolgreich mit etwas, was ich nicht zu Wege gebracht hatte."

Als die Entwicklung von Es bleibt in der Familie voranschritt, war klar, dass Mitchell Gromberg die perfekte Rolle für Kirk Douglas war. Nachdem Drehbuchautor Wigutow den Part etwas bearbeitet und aus Mitchell einen Schlaganfall-Patienten gemacht hatte, fühlte sich Kirk damit richtig wohl. Es war die richtige Mischung aus Drama und Komödie für den Schauspieler, der einen scharfen Witz besitzt.

"Ich bin der einzige Schauspieler, der diese Rolle spielen konnte, denn ich bin ein Vater, der einen Schlaganfall hatte. Ich habe den Markt besetzt - wann immer sie einen alten Mann mit Schlaganfall brauchen, werden sie jetzt zu mir kommen," meint Kirk.

Da Es bleibt in der Familie eine sehr wechselhafte Beziehung zwischen Vater und Sohn schildert, fragten sich die Filmemacher, ob die Zuschauer im Falle der Douglas-Familie wohl die Realität mit der Fiktion vermischen würden.

"Sicher werden die Leute versuchen, Dinge in den Film hineinzuinterpretieren, die nichts mit unserer echten Familie jenseits der Leinwand zu tun haben," sagt Kirk. "Im wirklichen Leben komme ich mit Michael viel besser klar, als Mitchell im Film mit Alex.

Mein eigener Vater klopfte mir nie anerkennend auf die Schulter, aber ich habe Michael immer unterstützt, wenn er es brauchte. Genauso habe ich ihm einen Tritt in den Hintern gegeben, wenn er einen nötig hatte, aber für mich war es immer wichtig, ihn zu unterstützen, wenn es gerechtfertigt war."

Überschwänglich lobt Kirk die schauspielerischen Fähigkeiten seines Sohnes: "Ich war überrascht von der Energie, die von ihm ausging. Er blieb immer in seiner Rolle. Ich habe mit Lawrence Olivier, Henry Ford, Burt Lancaster und vielen anderen gedreht. Aber Michael ist einer der besten. Es war richtig aufregend, dass ich endlich mit meinem Sohn arbeiten konnte."

Ebenso wie die Grombergs im Film hat auch die Douglas-Familie eine dritte Generation. "Es bleibt in der Familie hat nicht nur einen wunderbaren Part für Kirk," sagt Michael. "Die Rolle von Alex' Sohn Asher schien meinem eigenen, 24-jährigen Sohn Cameron auf den Leib geschrieben."

"Ich wusste nichts persönliches über die Douglas-Familie, ehe sich Michael entschloss, das Buch zu produzieren," sagt Wigutow. "Aber es stellte sich heraus, dass es eine lose Verbindung gab mit Cameron. Wir sind beide in New York aufgewachsen und hatten gemeinsame Freunde. Ich ging auch mit seiner früheren Freundin zur Highschool."

Ebenso wie Kirk und Michael, die wie ihre Film-Alter-Egos Mitchell und Alex sehr erfolgreich der gleichen Arbeit nachgehen, arbeitet Cameron, wie sein Filmcharakter Asher, erfolgreich als DJ in einigen der angesagtesten New Yorker Clubs. Unbeabsichtigt weist Wigutows Buch also einige erstaunliche Gemeinsamkeiten auf zwischen Filmstoff und Realität.

Diese Zufälle bedeuteten der Douglas-Familie viel und halfen Michael bei der Entscheidung, Cameron im Film zu besetzen. Trotz seines familiären Backgrounds und der Tatsache, dass er bereits einige Zeit an Filmsets zugebracht hatte, zog Cameron die Möglichkeit, selbst Schauspieler zu werden, erst in den letzten eineinhalb Jahren in Betracht.

"Ich habe in Schulaufführungen mitgewirkt, war dort aber sicher nicht der weltbeste Schauspieler. Musik hat mich mehr interessiert. Ich hatte eine kleine Rolle in dem Independent-Film eines Freundes und gerade angefangen, Schauspielunterricht zu nehmen, als Dad mit seiner Idee kam," sagt Cameron.

Für seine Rolle in dem Film bestand Michael darauf, dass Cameron einige Monate mit einem sehr guten Schauspiellehrer arbeitete. Danach mußste er Probeaufnahmen absolvieren. Cameron gab seinen Nacht-Job auf und stürzte sich in die Arbeit mit dem New Yorker Schauspiellehrer Michael Howard.

Als sich der Oscar-prämierte australische Regisseur Fred Schepisi für das Projekt verpflichtet hatte, mußste sich Cameron dann beim Regisseur bewähren. "Ich war etwas besorgt am Anfang, aber Cameron arbeitete sehr hart und kam zu den Probeaufnahmen mit einem guten Gespür für die Schauspielerei," lobt Schepisi. "Ich bin sicher, sein Vater und Großvater haben ihre kleinen Tricks beigesteuert," meint er lachend.

Cameron freute sich darüber, in dem Film mitspielen zu können, war aber auch dankbar für die Chance einer so engen Zusammenarbeit mit seinem Vater und Großvater. "Mit meiner Familie zu arbeiten war wirklich großartig," sagt er.

"Am nervenaufreibendsten für mich war die erste Lesung mit der gesamten Besetzung. Ich kam in den Raum und alle saßen um einen großen runden Tisch. Ich wusste nicht, ob es gut oder schlecht werden würde." Also gab er einfach sein Bestes.

"Ich mußste es einfach in den Raum werfen," fährt er fort. "Am meisten Spaß macht es, wenn du etwas wirklich auf den Punkt bringst. Wenn dir das gelingt, spürst du es gleich - jeder spürt es - das ist ungemein bereichernd. Es war ein tolles Gefühl."

"Ich weiß, dass Michael und Kirk überrascht waren, wie gut er in dem Film ist und wie professionell er arbeitete," sagt Schepisi. "Cameron hat seine Sache sehr gut gemacht."

Mit Cameron an Bord war Schepisi nun in der einmaligen, irgendwie auch befremdlichen Situation, drei Generationen der Douglas-Familie als Hauptdarsteller zu haben. Schepisi wusste, dass es kompliziert sein kann, mit Familienmitgliedern zu arbeiten - schließlich handelt der Film davon, wie schwierig Familien sein können.

Aber er hatte es mit echten Profis zu tun, das "Familien-Ding" wurde nicht zum Problem. "Natürlich gibt es in jeder Familie unterschiedliche Meinungen," sagt er. "Aber die Douglas' sind eine der angesehensten Profi-Familien der Filmindustrie." Lachend fügt er hinzu: "Ich wusste, notfalls würde ich alle Konflikte zu meinem Vorteil nutzen können."

Im Film werden drei Gromberg-Generationen repräsentiert, aber es spielen vier Douglas' mit: Diana Douglas, Kirks frühere Frau und Michaels Mutter, wurde als Mitchells Ehefrau Evelyn besetzt. Ms. Douglas selbst kann auf eine große Theater- und Fernsehkarriere zurückblicken, und Michael fand, sie sei genau richtig als Mitchells fürsorgliche Frau.

Drei Familienmitglieder waren bereits an Bord, warum also den Film nicht noch mehr zu einer Familienangelegenheit machen? "Mitchell ist ein Tyrann, aber Evelyn gibt was sie kann," beschreibt Diana ihren Part.

"Sie hat viel Witz und ist intelligent, sehr fürsorglich und stark." Kirk und Diana sind seit fünfzig Jahren geschieden, aber immer enge Freunde geblieben. Wenn Schepisi irgenwelche Bedenken wegen ihrer Beziehung hatte, so wurden sie schnell ausgeräumt.

"Kirk und ich haben 1955 zusammen ?The Indian Fighter' gedreht, und es war viel angenehmer, diesmal mit ihm zu arbeiten. Er war viel offener und ließ sich bereitwilliger führen," sagt Diana. "dass wir schon einmal miteinander gearbeitet hatten, machte es leichter - wie Stenografie."

Die Arbeit mit ihrem Sohn fand Diana fantastisch. "Michael ist ein sehr guter Produzent," sagt sie. "Es war faszinierend, ihm zuzuschauen, wie er am Set alles dirigierte. Seine Augen waren überall - er checkte den Sound, das Licht, wie wir aussahen. Er war immer am Ball - sehr beeindruckend."

Diana war auch stolz auf ihren Enkel in seiner ersten Rolle. "Bei der ersten Einstellung saßen wir alle um den Esstisch, und als Cameron die Szene betrat, war er wie ein echter Profi. Er fand sich sofort zurecht."

Diana hält den Film für ausgesprochen unterhaltsam, meint aber auch, dass Es bleibt in der Familie eine wichtige Aussage hat: "Ich glaube, Familien sind sehr wichtig," sagt sie, "vor allem im Atomzeitalter. Es ist entscheidend - selbst für zerrüttete Familien - immer wieder die Hand auszustrecken, die Individualität der anderen zu respektieren, nicht erdrückend zu sein und zu vergeben."

Tony-Gewinnerin Bernadette Peters, ein anerkannter Bühnen- und Leinwandstar, wurde als Alex' Ehefrau Rebecca gewonnen. Auch als eine Nicht-Douglas' unter all den Familienmitgliedern fühlte sie sich völlig einbezogen während der Dreharbeiten.

"Sie gaben mir das Gefühl, ganz willkommen zu sein," sagt sie. "Es ist wirklich eine Freude, mit dieser Familie zu tun zu haben, ja, diese wunderbare Familie zu dieser Zeit ihres Lebens beobachten zu können. Es war einfach großartig, ein Privileg für mich."

Peters hatte Spaß daran, Michael und Kirk bei der Arbeit zuzuschauen, zusammen und für sich allein. "Zu sehen, wie sie miteinander agieren, ist eine wahre Freude," sagt sie. "Sie haben ein wunderbares Verhältnis. Man kann sehen, wie sehr Michael seinen Vater bewundert und liebt und ihn als Schauspieler schätzt. Und das ist richtig so. Kirk hat diesen Funken - er ist magisch auf der Leinwand. Ebenso wie Michael. Er ist ein großer, großer Schauspieler."

Neben der Faszination der Zusammenarbeit mit den Douglas' fühlte sich Peters von der Vielschichtigkeit ihres Charakters angezogen. "Der Film ermöglichte es mir, eine echte, mit vielen Facetten ausgestattete Frau darzustellen, mit Familie, eigener Karriere und Eheproblemen," erklärt sie. "Ich habe diese ?Larger than life-Figuren immer im Theater gespielt, Charaktere mit starken Zügen, immer ein bisschen schrullig am Außenrand. Die Gelegenheit, Rebecca zu spielen, war mir sehr willkommen."

Eli, der jüngste Gromberg, wird von dem anerkannten jungen Schauspieler Rory Culkin dargestellt. Auch Culkin ist kein Douglas', aber er kommt selbst aus einer berühmten Künstler-Familie. Seine beiden älteren Brüder (Macauley und Kieran) haben bereits erfolgreiche Schauspieler-Karrieren, so dass ihm "Showbiz"-Familien nicht fremd sind.

Nachdem Rory besetzt war, wurde schnell klar, dass ihm die Rolle des Elfjährigen, der gerade die ersten Stadien von Teenager-Existenznöten durchläuft, auf den Leib geschrieben ist. "Rory ist sehr klug und bereits sehr diszipliniert," erinnert sich Schepisi.

"Sein Talent wurde gleich ersichtlich, und er bringt viel Wahrheit und eine interessante Qualität in diese schwierige Rolle ein. Natürlich arbeitet er auch mit unglaublichen Schauspielern zusammen, aber er bewältigte seinen Part ohne das geringste Problem."

Rorys Mitspieler fanden ihn unglaublich großzügig und freundlich in den Drehpausen. "Er ist ein reizendes Kind," schwärmt Diana Douglas. "Und ein sehr, sehr guter Schauspieler, sehr subtil." Rory freute sich besonders, dass er für seine Rolle Karate lernen durfte. Das machte ihm so viel Spaß, dass er weiterhin Stunden nimmt.

Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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