American Pie - Jetzt wird geheiratet

Produktionsnotizen

Kein Kuchen, sondern eine Hochzeitstorte Viele Fans haben sehnlich auf den dritten Teil der American Pie-Saga gewartet. Die Freunde der American Pie-Gang wollten sehen, wohin es die einzelnen Charaktere in ihrem Leben verschlägt. Doch für Adam Herz (Erfinder der Charaktere der erfolgreichen Serie und Autor sowie Produzent von American Pie - Jetzt wird geheiratet und sein Team war klar, dass man Schritt für Schritt vorgehen mußste und nichts übereilen durfte, nur um den Markt zu befriedigen.

Wie Eltern, die liebevoll über den Werdegang eines geliebten Kindes wachen, näherten sich die Filmemacher dieser weiteren Fortsetzung mit großer Sorgfalt und gewissenhafter Planung.

"Die ersten beiden Teile zu ?übertreffen', hat mir keine Sorgen bereitet, da ich nicht in solchen Kategorien denke", so Herz. "Ich bin an diesen Film mit einfachen Fragen heran gegangen: ?Ist das, was jetzt kommt, eine natürliche Entwicklung im Leben dieser Charaktere? Ist es echt?' Und natürlich und am wichtigsten: ?Ist es witzig?'"

Produzent Chris Moore erklärt: "Wir waren alle sehr stolz auf das, was wir mit American Pie und American Pie 2 geschaffen haben. Und wir wollten nicht wie schmierige ältere Herrschaften wirken, die immer wieder den gleichen Film machen, nur um Geld zu verdienen. Dann kam Adam Herz zu uns allen und sagte: 'Ich kann mir eine ziemlich lustige Hochzeit mit diesen Typen vorstellen.' Damit fing alles an."

"Es gab einen Moment am Set von American Pie 2, wo sich Adam und Chris eindringlich miteinander unterhielten", erinnert sich Produzent Craig Perry, "und ich sagte, ?Bitte erzählt mir jetzt nicht, ihr habt eine Idee für einen weiteren dieser Filme.' Dann erwähnte Adam seine Idee mit der Hochzeit und dem ganzen Drumherum mit Jung-gesellenparty und den Eltern der Braut, und ich dachte nur, ?Verdammt, das ist gut.'"

Wie ihre Gegenstücke im ersten Teil schlossen die Filmemacher einen Pakt, bevor sie den ?nächsten' Schritt wagten. "Die Trilogie handelt von den Ritualen des Erwachsenwerdens im Leben dieser Charaktere", erklärt Herz.

"Im ersten Teil ging es darum, die Jungfräulichkeit zu verlieren. Im zweiten hat man diesen seltsamen Übergang in die Welt der Erwachsenen gesehen und hörte im Hinterkopf solche Fragen wie ?Wer bin ich, wer sind meine Freunde und was passiert hier eigentlich?'. Der dritte Teil ist nun ganz selbstverständlich eine Hochzeit. Was sonst?"

Produzent Chris Bender sagt: "Jeder kann sich mit den ?Pie'-Charakteren identifizieren. Jeder hat einen kleinen Jim in sich. Jeder kennt einen Stifler in seiner Nähe und hat einen Finch zum Freund. Man weiß, was es heißt, das erste Mal Sex zu haben ... oder zu heiraten. Jeder macht das doch irgendwann in seinem Leben durch und meistens passiert dabei irgendetwas Peinliches."

Moore fügt hinzu, "Wir haben bei American Pie 2 unseren eigenen Pakt geschlossen. Wenn wir noch einen weiteren Teil machen würden, dann richtig, lautete unsere Abmachung. Und ich glaube, wir sind diesem Schwur treu geblieben."

Die größte Herausforderung im "richtig machen" bestand in der Entwicklung einer Geschichte, die frisch, witzig und rasant ist, und die so viele Charaktere wie möglich aus der Originalbesetzung begleitet. Damit stand für die Filmemacher die schwierige Entscheidung an, auf welche Charaktere man sich in American Pie - Jetzt wird geheiratet konzentriert, und die Herausforderung, die dementsprechenden Schauspieler zu einem weiteren Auftritt zu motivieren."

"Es ist Adams Drehbuch zu verdanken", sagt Moore, "dass wir alle Schauspieler überzeugen konnten, die wir für die Geschichte brauchten. Es gibt ein paar Charaktere, die nicht zurückkehren, aber das hat nichts damit zu tun, dass wir sie nicht wollten. Nur handelt die Geschichte unglücklicherweise nicht mehr von ihnen und die Schauspieler haben es gelassen genommen und gesagt, dass sie das verstehen."

"Ich denke, dass der Erfolg des American Pie-Franchises komplett von den talentierten Schauspielern und den wundervollen Charakteren abhängt, die sie spielen", so Perry. "Sie sind fest miteinander verbunden, weil sie sich diese Charaktere so sehr zu Eigen gemacht haben. Diese Schauspieler haben erfolgreiche Karrieren, und dass sie zu diesen Charakteren zurückkehren wollten, spricht Bände über das Drehbuch von Adam. Es war der Schlüssel für ihre Rückkehr und ohne diese Besetzung wäre es einfach nur ?American Pie - Der nächste Schwung' gewesen."

Herz liefert eine Erklärung für die treibende Kraft hinter der Fan-Begeisterung für die Charaktere. Er glaubt, dass die Fans wirklich mit Jim und der Gang fühlen und ihren Lieblingen erneut bei den Dingen zuschauen wollen, die sie am liebsten bei ihnen sehen (beispielsweise Jims peinliche Momente mit seinem Vater, Michelles unerwartete Pointen und Stiflers Unverfrorenheiten, die so ziemlich jedem auf den Zeiger gehen).

"Aber dahinter verbirgt sich ein Herz. In gewisser Hinsicht ist es so, wie ich mir die Menschen immer wünsche. Sie sollen gemeinsam Spaß haben und auf eine komische Art und Weise in warmer Verbundenheit zueinander stehen", bemerkt Herz mit einem Lächeln.

In den Rollen, die sie so unverwechselbar geschaffen haben, kehren Jason Biggs als Jim, Alyson Hannigan als Michelle, Thomas Ian Nicholas als Kevin, Seann William Scott als Steve Stifler, Eddie Kaye Thomas als Finch, Molly Cheek als Jims Mom und Eugene Levy as Jims Dad zurück.

Wichtigster Neuzugang ist Michelles Familie (January Jones als ihre Schwester Cadence, Fred Willard und Deborah Rush als ihre Eltern Harold und Mary), die zur bevorstehenden Hochzeit anreist. Darüber hinaus haben andere Schauspieler willkommene komische Auftritte sowohl in alten als auch neu geschaffenen Rollen.

Im Mittelpunkt des verrückten Geschehens steht wie in den vorangegangenen Filmen auch diesmal wieder Jim, und seine gut gemeinten Versuche, die seltsamen Hürden des Erwachsenwerdens zu meistern, gehen auch in American Pie - Jetzt wird geheiratet weiter.

Biggs sagt, "Ich hatte anfangs einige Bedenken. Vor allem darüber, wie sie daraus eine Geschichte machen wollten. Doch Adam, der die ersten beiden Teile brillant geschrieben hat, ist zurückgekehrt und hat um das Hochzeitsmotiv herum ein weiteres Mal unglaubliche Arbeit geleistet."

Jims Verlobte Michelle ist mittlerweile nicht mehr so besessen vom Sommercamp. Alyson Hannigan erklärt: "Als ich von der Idee mit der Hochzeit hörte, wusste ich, dass es wirklich witzig werden würde. Ich dachte mir: ?Er hat es zweimal blendend hinbekommen und aller guten Dinge sind drei.' Und genau so ist es denn auch gekommen. Dieser hier ist ebenso süß und witzig wie seine beiden Vorgänger."

Neuzugang January Jones (als Michelles kleine Schwester Cadence) erinnert sich: "Ich war etwas nervös am ersten Tag. Ich habe die ersten beiden Filme geliebt. Jeder, den ich kenne, hat sie geliebt. Und irgendwie hatte ich die Befürchtung, ich könnte zum Spielverderber und Partyschreck werden, doch ich hätte nicht falscher liegen können. Alle waren absolut nett und hilfsbereit. Es war wundervoll und ich habe mich gefragt: ?Warum habe ich mir überhaupt Sorgen gemacht?'"

Thomas Ian Nicholas, zurück als Kevin, bringt eine andere berühmte Trilogie ins Spiel und bemerkt: "Als ich von dem dritten Teil hörte, war ich neugierig, wie das funktionieren würde. Normalerweise haben Fortsetzungen doch immer wieder einen ähnlichen Plot, beispielsweise so wie Indiana Jones immer einem heiligen Artefakt nachjagt.

Bei American Pie drehte es sich für uns alle um das ?erste Mal'. Und darum geht es nun überhaupt nicht mehr. Sie heiraten, was zwar in gewisser Weise auch mit Sex zu tun hat und genauso witzig ist, aber ansonsten neu und anders. Und ich bin froh, dass ich dabei sein kann."

Seann William Scott, der den wüsten Stifler spielt, pflichtet dem bei: "Ich dachte, dass wir ein Riesenglück hatten und die Leute die ersten beiden Teile mochten. Ich wollte nichts machen, was ihnen die Erinnerung daran verderben würde. Doch dann habe ich das Drehbuch gelesen und es hat mich einfach umgehauen. Es war das Witzigste, was ich je gelesen habe."

Finch-Darsteller Eddie Kay Thomas fasst zusammen: "Man bekommt nur selten ein witziges Drehbuch, ganz abgesehen von gleich dreien in Serie. Zudem findet man kaum Komödien, die ihre Zuschauer nicht für kindische Idioten halten. Unsere Geschichten haben einen Wiedererkennungswert und man hört es förmlich, wie jeder im Publikum ein ?Hey, das kenne ich auch!' raunt."

Zurück zum Ursprung Herz und die Filmemacher haben ihrer Formel zwar einen anderen Dreh gegeben, doch sie haben darauf geachtet, sich mit American Pie - Jetzt wird geheiratet nicht zu weit von den Wurzeln zu entfernen. "Ich halte den Film für den witzigsten der Trilogie. Er geht zurück auf den ersten Teil, in dem es viel Humor und viel Herz gab", erläutert Moore.

Eugene Levy, erneut als unerschütterlicher Vater von Jim unterwegs, stimmt dem zu: "Ich halte das Drehbuch für das stärkste der drei Filme. Der Witz im Skript ist erbarmungslos und es ist näher am ersten American Pie, weil es sehr viel Gefühl hat. Es hat keine Angst, auch mal ein bisschen sentimental zu sein, was ich für eine gute Sache halte."

Für Herz sind diese Aussagen natürlich sehr schmeichelhaft: "Wenn die Leute sagen, dass dieser der stärkste der drei Teile ist, dann macht mich das wirklich stolz. American Pie war mein erstes Drehbuch und ich hoffe selbstverständlich, als Autor gewachsen und besser geworden zu sein. Ich möchte, dass die Menschen diese Charaktere für realistisch halten und sie weiter genießen."

Ob nun Kuchen oder Torte, um einen erfolgreichen American Pie - Jetzt wird geheiratet zu backen, brauchte man genau das richtige Rezept. Erneut brauchte man einen fähigen Chefkoch, der all die Leinwandzutaten in der richtigen Mischung vermengt. Die richtige Wahl für den dritten Teil war Regisseur Jesse Dylan.

"Jesse hatte eine sehr klare Vorstellung vom Film, erlaubte den Schauspielern aber trotzdem eine große Freiheit, um zu experimentieren", so Perry. Als neuer Regisseur auf eine Gruppe von Schauspielern zu treffen, die ihre Charaktere eindeutig etabliert haben, könnte ziemlich entmutigend sein. Aber Dylan erhielt Bestnoten von allen Beteiligten.

Biggs erzählt: "Von allen Mitwirkenden hatte Jesse den schwierigsten Job bei diesem Film, denke ich. Er mußste den Schauspielern kreative Freiheiten einräumen und gleichzeitig den Weg zeigen. Jesse hat großartige Arbeit geleistet."

"Ich denke, Jesse ist überwältigend", so Scott. "Was mich wirklich an ihm überrascht hat, ist sein Humor. Selbst wenn man bei einem Komödienregisseur erwartet, dass er witzig ist. Er hat so viele tolle Ideen und er hatte keine Angst, neue Sachen auszuprobieren."

Der Regisseur des Komödienhits So High fühlte sich geehrt, den letzten Teil der "Pie"-Serie drehen zu dürfen. "Viele Leute hätten vielleicht Angst gehabt, in diese Fußstapfen zu treten. Zwei riesige Erfolge und dann soll man den dritten Teil inszenieren. Bei mir war es das Gegenteil. Ich konnte es kaum erwarten, mit diesen witzigen und talentierten Schauspielern, Filmemachern und Crewmitgliedern zu arbeiten. Für mich war es, als dürfte ich Leadsänger einer überwältigenden Rockband werden. Es gibt nichts Besseres, als zu einer Gruppe zu stoßen, die an der Spitze steht."

Dylan freundete sich mit dem Vermächtnis der ersten beiden Filme als wichtigen und notwendigen Hintergrund der Charaktere in American Pie - Jetzt wird geheiratet an, verstand es aber nicht als Blaupause: "Ich bin wirklich wie an einen eigenständigen Film heran gegangen und habe es nicht als irgendein Ding mit einer Nummer im Titel gesehen. Der Film steht sehr wohl für sich - eine witzige, romantische Hochzeitskomödie, die bekannte Charaktere von einer neuen Seite zeigt."

Nichts geht über Familie American Pie - Jetzt wird geheiratet bringt unsere Helden wieder zusammen für eine weiteres Etappenritual: die Hochzeit. Sie haben alle das College abgeschlossen und schlendern genauso begeistert wie zögerlich auf dem Weg zum Erwachsensein.

So wie in den beiden ersten Teilen, schaffen die Filmemacher auch hier das Gefühl, dass die Freunde sich gegenseitig als Familie sehen, was die Gruppe zusammen hält und dafür sorgt, dass die Komik nicht unglaubwürdig wird.

"Wir wollten die Komik um Situationen herum entstehen lassen, die jeder nachvollziehen kann", so Herz. "Wenn Menschen heiraten, kommen eine Menge Dinge auf den Tisch. Es ist eine angespannte Situation und die Erwartungen sind gigantisch. Und wenn dann etwas schief läuft - so wie üblich bei großen Feiern - ist das einfach ein prächtiges Futter für Komödie."

"Das Tolle an diesem Film ist, dass er so viel Herz hat. Wir haben Jim und Michelle durch die ersten beiden Filme begleitet, und es war schön zu sehen, dass Jim reifer geworden ist und Michelle eine Traumhochzeit bieten will", so Scott.

Das Problem ist nur, dass Jims Freunde denken, er sei verrückt geworden. Sie wollen immer noch rumhängen, feiern und Mädchen treffen. Aber als Jims Freunde (in gewisser Weise sind sie ja auch seine Familie) geben sie nach und helfen ihm bei seiner Hochzeit, auch wenn sie selbst noch das Singleleben genießen.

Besonders Stifler. Sein Hauptinteresse ist selbstverständlich die Junggesellenparty: Besäufnis, nackte Mädchen und Götterspeise. Und in einem seltenen Moment der Selbstlosigkeit lässt er sich sogar darauf ein, Jim und seinen beiden linken Füßen das Tanzen beizubringen, damit er seine Braut auf der Hochzeitsfeier beeindrucken kann. Allerdings nur unter der Bedingung, dass Stifler das Junggesellenspektakel organisieren darf.

"Eine American Pie-Hochzeit wäre nicht vollständig ohne eine Junggesellenparty. Und eine American Pie-Junggesellenparty wäre nicht vollständig ohne heiße, nackte Mädchen. Und keine American Pie-Szene mit heißen, nackten Mädchen wäre vollständig, wenn nicht irgendetwas für die Jungs fürchterlich daneben laufen würde. Sagen wir einfach, es gibt Fesseln, Schokoladensauce, Hinternversohlen, einen riesigen Weinkellner in pofreien Hosen und leider auch Jims zukünftige Schwiegereltern", erklärt Herz.

Gute Jungs, böse Buben In American Pie beobachten die Jungs die Anzeigentafel zum Spiel der Liebe und das ist auch in American Pie - Jetzt wird geheiratet nicht anders. Einmal mehr ist Stifler der scheinbar übermächtige Herausforderer und Finch ist entschlossen, ihn zu übertreffen.

"Nun, der Stifler-Finch-Erzählstrang war immer sehr gut. Im Original war Stifler einfach nur der böse Bube im Film und Finch nahm die ultimative Rache. Was würdest du tun, wenn ein Typ in deinem Alter mit deiner Mutter geschlafen hat", fragt Produzent Moore.

In American Pie - Jetzt wird geheiratet wetteifern Finch und Stifler nun um die Gunst des gleichen Mädchens: Cadence. "Adam fand das eine sensationelle Idee für einen Zweikampf zwischen uns", sagt Eddie Kaye Thomas. "Es war eine Möglichkeit für Seann und mich, da raus zu gehen und haufenweise neues Zeug auszuprobieren."

Seann William Scott erklärt: "Finch sieht eine Chance, sich so zu benehmen wie ich. Er nennt sich selbst ?Finchmeister'. Also duellieren wir uns mit umgekehrten Vorzeichen und Stifler gibt seine Version eines höflichen netten Kerls. Es war eine großartige Gelegenheit, völlig auszuflippen."

Herz sinniert: "Es ist vier Jahre her, dass wir diese Charaktere das erste Mal getroffen haben, doch Stifler ist kein bisschen reifer geworden. Er hat nur vier zusätzliche Jahre Übung als ?Stifler' gehabt. Wenn überhaupt, dann ist er schlimmer geworden. Doch am Ende des Filmes sehen wir eine Seite von Steve, die wir vorher vielleicht noch nicht erkennen konnten, worüber ich wirklich sehr glücklich bin."

In der Zwischenzeit versucht Jim einfach nur, weiteren Missgeschicken auszuweichen und eine wunderschöne Hochzeit zu haben. "Jim will nur erwachsen werden und nicht mehr der ?Sekundenkleber- und Apfelkuchen-Typ' sein, der von seinen Eltern beim Onanieren erwischt wurde", lacht Biggs.

Jim ist vielleicht der Freund, den jeder gerne gehabt hätte, während Stifler der Typ ist, den man liebsten vergessen würde. "Mein Ziel mit Stifler war, ihn zu einem Typen zu machen, den man zwar nicht gerne lieben, aber auch nicht am liebsten hassen würde", erklärt Scott.

"Die Komik im American Pie-Franchise ist niemals bösartig", sagt Produzent Perry. "Man lacht aus Verlegenheit für diese Typen, weil wir alle diese Situationen kennen. Also sorgen wir für die Ausgelassenheit zusammen mit der Süße und Unschuld hinter den Lachern."

Aber natürlich wäre es kein American Pie, wenn der Sommerspaß nicht auch ein bisschen zur Sache gehen würde. "Es gibt Jungfrauen, Stripper und eine Schwulenbar", verspricht Moore. "Und man bekommt mit, was bei der Hochzeit wirklich in Oma vorgeht. Den Rest überlasse ich der Fantasie."

Immer noch mußs man Freunde haben Im Herzen des American Pie-Franchises stehen vier typische junge Männer, die trotz ihrer Unterschiede Freunde bleiben. Jim ist der gute Junge, der immer alles vermasselt. Stifler ist der klassische böse Bube, Kevin ist das ?Bindeglied' und Finch ist der mysteriöse Kultursnob. Das Sommertreffen von Jim, Stifler, Kevin und Finch bedeutete auch ein Wiedersehen für Jason Biggs, Seann William Scott, homas Ian Nicholas und Eddie Kaye Thomas.

"Es gibt eine große Gruppe von Leuten bei diesem Film, die ich als meine Freunde bezeichnen würde. Seann ist unglaublich, er ist der netteste Kerl überhaupt. Für Eddie Kay Thomas gilt das Gleiche. Thomas Ian Nicholas ist zurück, Alyson Hannigan ist zurück ... sie sind alle wundervoll. Ich bin überglücklich, noch ein drittes Mal mit ihnen arbeiten zu können. Wir hatten eine tolle Zeit," sagt Biggs.

Scott fügt hinzu: "Ich hatte wirklich Glück, von einem Haufen toller Schauspieler umgeben zu sein - Jason, Eddie und Thomas. Sie sind so gut, dass sie meinen Job zum Kinderspiel gemacht haben." Für die meisten Schauspieler dehnte sich ihre Freundschaft auch auf die Zeit hinter der Leinwand aus. Freundschaft ist, laut Filmemachern und Darstellern, der Grund, warum es alles funktioniert.

"Jason und ich hängen zusammen rum. Wir kennen uns seit einer ganzen Weile und seine komischen Instinkte sind beeindruckend. Und wenn man Seann und Thomas beobachtet, dann gilt für sie das Gleiche. Es war klasse, noch einmal mit ihnen arbeiten zu können", so Eddie Kaye Thomas.

Nicholas hat einen etwas anderen Blickwinkel auf das neuerliche Besetzungstreffen und bemerkt: "Irgendetwas passiert, wenn wir aufeinander treffen. Es ist ein ordentlicher Funke, der dann am Set überspringt. Das war so beim ersten und zweiten Teil, und jetzt beim dritten habe ich es wieder gespürt. Es ist immer eine tolle Zeit, und ich habe das bislang auch noch bei keinem anderen Projekt erlebt. Also müssen wir wohl immer weiter machen mit diesen Filmen."

Alyson Hannigan konnte neben ihrer andauernden Arbeit mit Biggs ein paar neue Freundschaften bei diesem dritten Teil schließen. Sie erzählt: "Es ist toll, wieder mit allen arbeiten zu können, vor allem, da ich vorher nicht wirklich Gelegenheit hatte, mit den anderen Jungs zusammen zu spielen. Die meisten meiner Szenen im ersten und zweiten Teil waren isolierte Szenen mit Jason, und so war es eine tolle Erfahrung, diesmal auch in den Gruppenszenen zu stehen und die Jungs besser kennen zu lernen. Es war klasse."

Die Arbeit mit Jason Biggs war für Eugene Levy wie die Arbeit mit seinem eigenen Sohn. Er erklärt: "Wissen Sie, ich fühle mich Jason sehr nahe. Das ist im ersten American Pie entstanden und zieht sich nun durch alle drei Teile. Dieser hier hat mir aber am meisten Spaß gemacht, weil ich Gelegenheit hatte, mehr mit der Besetzung zu unternehmen. Mit Jason und den anderen Kids. Und ich habe es wirklich genossen."

Der Verantwortliche für die Rückkehr der Besetzung war froh, eine angenehme Arbeitsumgebung und eine gute Zeit bieten zu können. Schließlich ist genau das sein Ziel für die treuen (und neuen) American Pie-Fans.

Adam Herz fasst zusammen: "Ich möchte nur, dass die Leute sich kaputt lachen und dann sagen, "Ah, irgendwie war es auch süß.' Und dann sollen sie noch ein bisschen mehr lachen."

Szenenfoto
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