Dumm und Dümmerer

Produktionsnotizen

Seit dem Kinostart 1994 verzeichnet Dumm & Dümmer auf etlichen Ebenen erstaunliche Erfolge: Mit diesem Film begannen die Autoren/Regisseure Peter und Bobby Farrelly ihre Karriere, und Jim Carrey bestätigte seinen Status als Comedy-Superstar.

Trotz des eher bescheidenen Budgets erwies sich der Film als einer der größten Kinoerfolge von New Line Cinema, auch auf Video verbuchte er einen Riesenhit und etablierte sich schnell als Komödienklassiker, dem Legionen von Fans in aller Welt nach wie vor die Treue halten.

Trotz des überwältigenden Echos an der Kinokasse und im Videobereich ließ ein weiterer Besuch in der sympathischen, wenn auch hohlköpfigen Welt von Harry und Lloyd lange auf sich warten. Erst Drehbuchautor Robert Brener gelang es, die richtigen Zutaten zu kombinieren und ein Prequel zu entwerfen, in dem die Helden die Schulbank drücken.

"Wir alle erinnern uns an Mitschüler, die als Außenseiter abgestempelt waren, weil sie irgendwie anders waren als die meisten", stellt Brener fest. "Harry und Lloyd unterscheiden sich von den anderen in jeder nur denkbaren Hinsicht. Sie machen alles falsch, was man nur falsch machen kann. Das Traumhafte daran: Sie merken's überhaupt nicht."

Troy Miller hat sich mit dem Spielfilm Jack Frost profiliert und Comedy-Elemente zu Oscar-Verleihungen und den MTV Movie Awards beigetragen. Als er die Regie übernahm, war das Prequel auf den Weg gebracht.

"Dabei war für mich der Erfolg von Dumm & Dümmer gar nicht ausschlaggebend", erklärt Miller. "Vielmehr interessierte mich die dynamische Beziehung, die die Farrellys mit den Hauptfiguren entwickelt hatten. Im Prequel erfahren wir auch, wie Harry und Lloyd sich kennen lernen, und wie sie zu jenen Typen werden, die wir aus Dumm & Dümmer kennen."

Und Produzent Oren Koules fügt hinzu: "Harry und Lloyd haben Fans jeden Alters. Kassenhits gibt es viele, aber nur selten erreicht ein Film einen Kultstatus wie der erste Film. Man mußs also schon seinen ganzen Mut zusammen nehmen, um sich an eine Fortsetzung zu wagen."

Von entscheidender Bedeutung für das Projekt war die richtige Wahl der Hauptfiguren Harry und Lloyd, deren Eigenarten dem Publikum natürlich bereits bestens vertraut sind. Entsprechend wurden Tausende von möglichen Schauspielern überall in den USA zu Castings eingeladen: in Los Angeles, New York, Chicago, Atlanta und auch in Kanada.

Erst dann entschieden sich die Filmemacher für den Nachwuchsdarsteller Derek Richardson als liebenswerten, aber hoffnungslos ungeschickten Außenseiter Harry Dunne und für Eric Christian Olsen als den ebenso sympathischen wie bescheuerten Lloyd Christmas.

"Der Besetzungsprozess hat Spaß gemacht, aber uns auch eine Menge abverlangt. Denn wir suchten nicht nur Darsteller, die Harry und Lloyd in ihren Teenager-Jahren ähnlich sehen, sondern sie müssen auch das Zeug haben, als Comedians die Gags präzise zu platzieren", erklärt Regisseur Miller.

"Als Derek Richardson zum Vorsprechen erschien, war er Harry - so einfach war das. Er verkörpert genau jene natürliche Unschuld, die ihn zur perfekten Inkarnation des jüngeren Harry macht. Als Eric Olsen vorsprach, erwies er sich zwar als erstaunlich überzeugender Komiker, aber er sieht Lloyd eigentlich überhaupt nicht ähnlich."

Olsen war bereits in Filmen wie Pearl Harbor, Hot Chick - Verrückte Hühner und Nicht noch ein Teenie-Film zu sehen. "Beim Lesen des Drehbuchs habe ich mich tot gelacht", berichtet er. "Viele Szenen sind einfach umwerfend. Da habe ich Feuer gefangen - ich konnte mich in der Rolle des Lloyd sehen."

Miller wies Olsen an, nicht Jim Carrey zu imitieren - vielmehr sollte er sich in den Teenager Lloyd hineinversetzen. Nachdem Olsen eine Testszene mit Derek Richardson gespielt hatte, lieferten die beiden eine Improvisation als Zugabe, mit der sie als Duo spontan den Zuschlag bekamen.

"In diesem Moment sprach Troy das Urteil: ,Die beiden nehme ich.' Doch das Studio war mit seiner Wahl überhaupt nicht einverstanden, weil ich damals vom Aussehen überhaupt nicht zur Rolle passte", berichtet Olsen.

"Eric sah wie ein Surfer aus", erinnert sich Derek Richardson lachend. "Ein typisch gut aussehender Kerl mit Bizeps, langen blonden Haaren, der eher als Doppelgänger von Paul Walker gepasst hätte. Aber Eric bringt eine unglaubliche Dynamik mit und verblüffte alle Anwesenden mit seinem überwältigenden Improvisationstalent. Mir persönlich machte er es wirklich leicht - wir warfen uns während des Tests ganz locker die Bälle zu."

Dazu Produzent Oren Koules: "Als Eric sich vorstellte, wog er etwa zehn Kilo mehr und wirkte wie ein Muskelprotz. Schließlich überzeugte uns aber sein Gespür für Zwischentöne - es gelang ihm sehr schnell, sich ganz natürlich in die Figur einzuleben. Er hat sich dann physisch stark verwandelt, hat abgenommen; Frisur und Maske lieferten den Rest."

"Mir persönlich ging es vor allem darum, die Naivität von Jim Carrey und Jeff Daniels in diesen Rollen zu erreichen", fügt Olsen hinzu.

"Das Tolle an Lloyd Christmas ist ja, dass er sich selbst gar nicht als Trottel wahrnimmt. Wie er sich kleidet, wie er auftritt und die Welt erlebt - für ihn persönlich ist das alles durchaus stimmig. Deswegen mögen wir ihn so sehr, deswegen ist er komisch. Es geht also nicht darum, einen Idioten darzustellen. Harry und Lloyd sind vielmehr schlaue Typen - zumindest auf ihrer persönlichen Realitätsebene."

Im neuen Film gehen die Helden noch zur Highschool. Harry lernt Lloyd kennen, weil ihn seine Mutter (Mimi Rogers) mit einem Trick dazu bringt, endlich eine normale Highschool zu besuchen, nachdem er 17 Jahre lang zu Hause unterrichtet worden ist.

"Die Schule stellt Harry vor erhebliche Probleme, weil er das heimische Grundstück noch nie im Leben verlassen hat", erklärt Richardson. "Weil er keinerlei Lebenserfahrung hat, legt er eine unbändige Neugier an den Tag. Lloyd beschützt ihn, wird eine Art Mentor, denn in ihrer ganz eigenen Welt geht Harry davon aus, dass Lloyd bereits eine Menge Lebenserfahrung mitbringt."

"Lloyd übernimmt eindeutig die Führung, obwohl er grundsätzlich immer den falschen Weg einschlägt", berichtet Olsen. "Lloyd ist überzeugt, Harry in die Kultur einführen zu können - er erklärt ihm, wie das Schulleben funktioniert. Auf diese Weise erleben wir zwei wunderbare Figuren, die durchs Leben stolpern, weil sie in einem Alternativ-Universum leben, in dem sie ihre Erlebnisse als völlig normal empfinden."

In einer der ersten Lektionen bringt Lloyd Harry bei, was er über Mädchen wissen mußs. Laut Lloyd geht man Mädchen unbedingt aus dem Weg, vor allem den blendend aussehenden Cheerleaders - die sind nämlich überhaupt nicht cool. Harry schreibt sich Lloyds Rat hinter die Ohren.

Doch dann erlebt er die wunderschöne, allseits beliebte Jessica Matthews, die von der Newcomerin Rachel Nichols dargestellt wird. Fortan kann Harry seine Augen nicht mehr von Jessicas kurzen Röcken und engen Blusen abwenden.

"Jessica bringt die ganze Geschichte mehr oder weniger ins Rollen", sagt Nichols. "Harry und Lloyd sind total abgedreht und völlig unberechenbar - Jessica dagegen ist sensibel, sehr lieb und hübsch. Sie schreibt als Reporterin für die Schülerzeitung. Harry ist natürlich ein reichlich merkwürdiger Typ, aber Jessica hält ihn für einen hübschen Knaben, der nur deswegen so idiotisch wirkt, weil er in Gegenwart von netten Mädchen vor Schüchternheit den Mund nicht aufbekommt, nervös wird und zu schwitzen anfängt."

"Harry erspäht Jessica schon am ersten Schultag und ist wie vom Blitz getroffen, denn außer im Fernsehen und in Illustrierten hat er noch nie ein Mädchen gesehen", berichtet Richardson. "Was ihn reichlich verwirrt: Lloyd hämmert ihm ein, dass man jeglichen Kontakt zu Mädchen vermeiden sollte. Aber als er Jessica kennen lernt, bildet er sich seine eigene Meinung über sie."

"Wir hatten unglaubliches Glück, Rachel Nichols zu finden", stellt Executive Producer Carl Mazzocone fest. "Das verdanken wir vor allem unserem Besetzungschef John Papsidera. Denn wir ließen viele bekannte Schauspielerinnen für die Rolle vorsprechen, doch John kämpfte unbeirrbar für Rachel, und als wir sie dann kennen lernten, waren wir sofort von ihr verzaubert. Sie ist ebenso klug wie schön, und auf der Leinwand springt der Funke sofort über."

Ein Highschool-Direktor mußs bei dem täglichen Stress und seiner großen Verantwortung wahrlich starke Nerven haben. In der leider sehr unterdurchschnittlichen Providence Highschool liegen diese Pflichten in den unberechenbaren Händen des Direktors Collins, gespielt von Comedy-Veteran Eugene Levy, der als Ensemblemitglied der berühmten Fernsehshow "Second City TV" bekannt wurde und seitdem in zahlreichen Kinokomödien aufgetreten ist.

Aktuell war er in Haus über Kopf, A Mighty Wind und in den American Pie-Filmen zu sehen. Weil Collins vom täglichen Einerlei ernüchtert ist, plant er einen abgefeimten Betrug, der ihm genug Geld einbringen soll, um sich unter Palmen zur Ruhe zu setzen.

"Eugene ist für seinen trockenen Humor bekannt - niemand kann ihn zum Lachen bringen, aber er selbst braucht uns nur anzusehen, und schon prusten wir los", sagt Executive Producer Carl Mazzocone. "Als Profi kennt er den Aufbau komischer Situationen in- und auswendig - er hat sich als Autor, Schauspieler und Regisseur bewährt. Er bringt seine methodische Arbeitsweise ins Team ein - durch seine Erfahrung spornt er auch seine Kollegen zu Höchstleistungen an."

"Ich spiele mit Vorliebe die Schurken", sagt Levy. "Als Collins bin ich mit meiner beruflichen Situation sehr unglücklich - für das magere Gehalt mußs er sich richtig krumm legen. Seit Jahren verbindet ihn eine heiße Beziehung mit Ms. Heller, die in der Cafeteria der Schule arbeitet. Jedes Jahr versucht er erfolglos, Fördergelder der Schule in die eigene Tasche zu stecken. Doch jetzt hat er einen Plan entwickelt, der gar nicht schief gehen kann - damit wird er genug Geld absahnen, um sich endlich sein Traumapartment auf Hawaii leisten zu können."

Zur Umsetzung seines lukrativen Plans mußs Direktor Collins eine getürkte "Förderklasse" etablieren, die vom staatlichen Schulrat mit 100.000 Dollar unterstützt wird. Als Harry und Lloyd am ersten Schultag vom Fahnenmast herunterbaumeln, schließt Direktor Collins messerscharf, dass er seine "förderungswürdigen" Schüler gefunden hat. Seine Geliebte Ms. Heller, gespielt von Cheri Oteri, setzt er als Lehrerin dieses Kurses ein.

"Ms. Heller überspringt auf der Karriereleiter gleiche etliche Sprossen", lacht Oteri. "Direktor Collins weist ihr die Förderklasse zu, obwohl sie nicht mal für die Cafeteria hinreichend ausgebildet ist. Ihre Machtposition steigt ihr reichlich zu Kopf, aber sie ist nicht schlau genug, um das Komplott auch überzeugend durchzuziehen."

Als erste Aufgabe trägt Ms. Heller ihren Zöglingen Harry und Lloyd auf, weitere Schüler für den Kurs zu rekrutieren. Auf höchst unkonventionelle Weise verpflichten die beiden tatsächlich sechs weitere Schüler, die sie für "förderungswürdig" halten.

Zu den ersten Neuzugängen des Kurses zählt der ruppige Schüler Turk mit seinem roten Irokesen-Schnitt - Lloyd hält ihn für einen engen Freund. Der von Elden Henson gespielte Turk nimmt Harry und Lloyd ganz routinemäßig aufs Korn und zwingt sie, ihn in den neu etablierten Kurs aufzunehmen.

"Turk ist ein ungehobelter Punk-Rocker", erklärt Henson. "Solche Typen gibt es in jeder Highschool. Mit seinem Aussehen, mit seiner Kleidung will er provozieren. Das funktioniert: Alle haben ein bisschen Angst vor ihm."

William Lee Scott übernimmt die Rolle des Carl. Der ist ein geistig minderbemittelter Dummbatz, den Harry und Lloyd aussuchen, als Carl in einem bizarren Unfall beim Football-Training spielunfähig zu Boden geht. "Ich spiele einen verrückten Highschool-Footballer", lacht Scott.

"Der Typ war von Anfang an nicht massig und kräftig genug, um in der Schulmannschaft zu bestehen, aber er hat trotzdem mitgemacht. Während des Trainings rennt Carl voll gegen den Torpfosten und holt sich eine ausgewachsene Gehirnerschütterung. Als der Trainer mir den Helm abnimmt, tauchen Harry und Lloyd auf, merken, dass ich völlig fertig bin, und sind überzeugt, dass ich wunderbar in den Kurs passe."

Das Wappentier der Providence Highschool ist ein Hengst. Und Lewis, dargestellt von Shia LaBeouf, mußs als Schüler bei Sportveranstaltungen ein Pferdekostüm tragen, um das Maskottchen der Schule zu spielen. Harry und Lloyd halten Lewis für eine Missgeburt - halb Mensch, halb Pferd - er ergänzt ihre Gruppe von Freaks ganz wunderbar.

"Jede Figur des Films passt irgendwie ins Bild, ob es sich um komplette Schwachköpfe handelt oder jemand mit seiner Rolle auch ein wenig Realitätsnähe in die Story einbringt", sagt Shia LaBeouf. "Lewis gilt als trotteliger Außenseiter. Er tritt als Schulmaskottchen auf, verdient aber daneben sein Geld mit mehreren Teilzeitjobs. Er lässt sich von Harry und Lloyd rekrutieren, weil er dadurch mehr Zeit zum Arbeiten bekommt."

Michelle Krusiec stellt die Austauschschülerin Ching Chong dar, die kein Englisch spricht, aber laut Harry und Lloyd bestens in ihren neuen Kurs passt. "Lloyd bittet mich, in der Förderklasse mitzumachen. Als er mich entdeckt, will er mich in den Kreis der Freaks einführen", erklärt Krusiec. "Ich mache einfach mit und passe mich der Gruppe an, weil ich ein Auge auf Turk geworfen habe und feststelle, dass er auch den Kurs besucht."

Schließlich gehören Toby und Terri zur Förderklasse - sie werden von Josh Braaten und Teal Redmann dargestellt. Toby hat sich als Skater-Punk eine Verletzung zugezogen und mußs an Krücken gehen. Harry und Lloyd sind der irrigen Annahme, er sei permanent behindert. Terri ist Tobys Freundin, die de facto ebenfalls in die Gruppe integriert wird.

"Toby ist eigentlich ein völlig normaler Schüler, der aber sein Skateboard-Hobby vielleicht doch etwas zu exzessiv betreibt", erklärt Braaten. "Harry und Lloyd lernen mich kennen, als mein Bein und meine Arme im Gips stecken. Weil sie mich für verkrüppelt halten, schlagen sie vor, dass ich zu ihrer von Direktor Collins etablierten Gruppe stoße."

"Terry ist eine kleine Skater-Tusse, die einfach alles daran setzt, jede Sekunde mit ihrem Freund Toby zu verbringen", fügt Redmann hinzu. Wenn Lloyd einen Rat braucht, wendet er sich an seinen Vater Ray, der den Hausmeister-Posten an der Providence Highschool versieht.

Ray wird vom renommierten Charakterdarsteller Luis Guzmán gespielt. Der Hausmeister hat Lloyd vor fünf Jahren bei einer Kirchentombola gewonnen, bald darauf adoptiert und dem beschränkten Filius im Keller der Schule eine improvisierte Wohnung eingerichtet.

"Hausmeister Ray wäre gern ein Frauenheld", grinst Guzmán. "Er hat Lloyd aufgezogen und weiß genau, dass der Sohnemann sich von seinen Altersgenossen unterscheidet - aber gerade deswegen passt er so wunderbar zu Ray."

17 Jahre lang hat Mrs. Dunne ihren Sohn selbst zu Hause unterrichtet. Doch weil sie jetzt ihre neue Stelle als Bedienung im örtlichen Country Club antritt, mußs sie Harry wohl oder übel auf eine öffentliche Schule schicken, wo er zum ersten Mal in seinem Leben mit Jugendlichen seines Alters zusammen trifft.

Die von Mimi Rogers gespielte Mrs. Dunne erklärt Harry, sein nur in seiner Vorstellung existierender Freund Captain Rob sei fortgegangen und habe ihm eine Schatzkarte hinterlassen, auf der sein Schulweg eingezeichnet ist.

"Mrs. Dunne ist eine attraktive Witwe, aber die Erziehung ihres Sohnes fällt ihr schwer, weil sie als Bedienung in einer Bar arbeitet", sagt Mimi Rogers. "Sie liebt ihren Sohn über alles, begreift jedoch, dass er endlich die wahre Welt kennen lernen mußs. Sie freut sich riesig, als er in der Schule einen Freund findet."

Zur hervorragenden Comedy-Besetzung von Dumm und Dümmerer zählen außerdem Lin Shaye als Margie, Brian Posehn als Verkäufer, Dana Gould als Richard Moffit und Roger Eschbacher als Schulrat Zimmer. Gastauftritte absolvieren Bob Saget, ulia Duffy und Timothy Stack.

"Unser Film steht und fällt mit Eric Olsen und Derek Richardson, und ich hatte wirklich großes Glück, weil wir den beiden Leute wie Eugene Levy, Cheri Oteri, Luis Guzmán, Mimi Rogers, Brian Posehn und Lin Shaye zur Seite stellen konnten", sagt Miller. "Dadurch, dass diese wunderbaren Darsteller Nebenrollen übernommen haben, gewinnt der Film ein ganz anderes Profil."

Miller, Produzent Oren Koules und Co-Produzent Carl Mazzocone sahen sich gemeinsam mögliche Drehorte an, die Providence/Rhode Island doubeln sollten, denn in dieser Stadt war der erste Film angesiedelt. Weil der Film im Jahr 1986 spielt, mußsten sie nicht nur eine Stadt auswählen, die in die damalige Zeit passt, sondern sie benötigten vor allem eine Highschool im klassischen Architekturstil des amerikanischen Nordostens.

"Wir haben uns mehrere hundert Highschools in sieben oder acht Staaten angesehen", erklärt Koules. "Unsere Filmschule mußste so aussehen, als ob sie in Rhode Island steht, denn dort sind die Filmhelden zu Hause. Die ideale Schule fanden wir schließlich in Atlanta."

"Für unsere Entscheidung, in Atlanta zu drehen, gibt es zwei Gründe", fügt Miller hinzu. "Erstens hatte ich das Glück, mit dem unglaublichen Executive Producer Carl Mazzocone zu arbeiten, der mir vor Ort eine ganze Reihe wunderbarer Leute vorstellte, und zweitens ist Atlanta in den Wintermonaten von klarem Licht und wunderbar blauem Himmel geprägt - dadurch konnte ich den Film in genau den satten Farben gestalten, die mir vorschwebten."

Richardson und Olsen kamen nach Atlanta, um sich zunächst mit Proben vorzubereiten. Richardson wusste, dass ihm ein Prequel bei der Gestaltung seiner Rolle durchaus einige Freiheiten lässt. Die Dreharbeiten begannen in der Innenstadt von Atlanta.

Als die Kameras liefen und Richardson und Olsen erstmals zeigen konnten, wie sie ihre Rollen gestalten wollten, spürten die Filmemacher, die Schauspielerkollegen und das Team sofort, dass sie Zeugen einer wirklich außergewöhnlichen Filmerfahrung waren.

"Als Derek und Eric im Make-up am Set erschienen und ihre erste gemeinsame Szene spielten, schauten alle mit offenem Mund zu", erinnert sich Co-Produzent Carl Mazzocone. "Mit Schminke, Perücken und der unglaublichen Ähnlichkeit zu den Vorbildern allein ist das nicht zu schaffen. Als es erstmals ,Action!' hieß, passierte etwas Magisches - zwischen ihnen sprang ein Funke über."

"Erics und Dereks Teamspiel überwältigte uns alle - es übertraf alle meine Erwartungen", sagt Produzent Koules. "Man kann immer nur hoffen, dass Schauspieler so gut aufeinander eingehen wie diese beiden. Sie sind wirklich ein Herz und eine Seele, unzertrennlich. Das ging so weit, dass sie sogar in den Drehpausen ihre Rollen weiterspielten."

Was die Filmemacher außerdem überraschte: Richardson und Olsen konnten beim Improvisieren mit den Comedy-Veteranen Eugene Levy und Cheri Oteri spielend mithalten. "Beim Drehen improvisiere ich gerne", verrät Regisseur Troy Miller.

"Während der Vorbereitung stütze ich mich gern auf ein genau ausgearbeitetes Skript, aber oft genug weiß man nicht so genau, was komisch wirkt, bevor man es dann tatsächlich ausprobiert. Dabei mußs man auf mehrere Dinge achten: a) Die Vorbereitung des Gags, b) die Pointe am Schluss, aber auch die genaue Ausbalancierung der Strecke zwischen a und b."

"Bei der Arbeit mit Leuten wie Eugene Levy und Cheri Oteri bin ich immer wieder verblüfft", fährt der Regisseur fort. "Denn sie sind nicht nur wunderbare Komiker, sondern auch überragende Autoren, und wenn sie am Set erscheinen, sind ihre Szenen durch ihre eigenen Beiträge zehnmal so gut wie vorher. Eugene und Cheri werfen sich gegenseitig die Bälle zu, und Eric und Derek lassen sich von ihnen inspirieren. Durch ihr Improvisieren erreichen sie oft eine Qualität, die ein Drehbuch kaum liefern kann."

Alle Beteiligten schätzten Millers Arbeitsweise und ließen sich gern darauf ein. "Vor jeder Szene gingen wir die Dialoge durch, und Troy notierte sich Änderungen", berichtet Olsen. "Troy holt fähige Leute ins Studio und hört sich an, was jeder einzelne beizutragen hat. Dadurch entwickelt sich die Atmosphäre am Set sehr locker und kreativ."

Oteri bringt Comedy-Erfahrung aus fünf Staffeln der "Saturday Night Live"-Show mit, sie freute sich riesig, mit Eugene Levy unter der inspirierenden Führung von Miller arbeiten zu dürfen. "Die improvisierten Szenen mit Eugene waren eine tolle Erfahrung", gesteht Oteri. "Das ist schwer zu erklären, aber Eugenes Humor funktioniert nach dem Prinzip ,Wer will als erster?' - er brachte mich ständig zum Lachen."

"Wenn man beim Ausprobieren Spaß hat, überträgt sich das auf die gute Stimmung am gesamten Set", fügt Eugene Levy hinzu. "Ich erinnere mich an eine Schlüsselszene: Mit jeder Wiederholung variierten wir Details, aber der Witz kam nicht rüber.

Also fingen wir noch einmal von vorn an, haben die Szene in die Einzelteile zerlegt, versuchten es dann nochmal, und als wir das dreimal hintereinander probiert hatten, klappte es schließlich. Dieses Gag-Polieren dauert seine Zeit, aber Troy Miller hat sie uns zur Verfügung gestellt, um für alle Beteiligten das Beste daraus zu machen."

"Ich weiß nicht, wie er das schafft, aber Troy Miller schuftet rund um die Uhr", sagt Carl Mazzocone. "Er arbeitet seine Änderungen äußerst sorgfältig aus - jeden Montagmorgen brachte er 50 neue Seiten mit Änderungen und aufpolierten Dialogen mit. Und er hörte nicht auf damit, bis die Szene dann gedreht wurde - er nutzte jede Minute, um den Film so gut wie nur möglich zu machen."

Olsen legt Wert auf die Feststellung, dass alle Kollegen intensiv von Millers Vertrauen in seine Mitarbeiter profitieren. "Er hat ein untrügliches Gespür für funktionierende Pointen. Wenn wir an Szenen arbeiteten, denen der letzte Pep fehlte, fügte er eine Dialogzeile ein oder sorgte einfach dafür, dass die Chemie stimmte", erklärt der Schauspieler. "Immer stießen wir ganz unerwartet auf Gold."

Natürlich bildete auch das Drehbuch eine gute Grundlage für die vielen Stegreif-Momente an den 51 Drehtagen: Praktisch auf jeder Seite bietet es neue Slapstick-Ideen. Dadurch bekamen die Schauspieler reichlich Gelegenheit zu beweisen, dass sie die Zuschauer auch mit körperlichem Einsatz zum Lachen bringen können.

"In einer groß angelegten Slapstick-Komödie wie dieser mußs man so viele Stunts wie nur irgend möglich einbauen, weil die Comedy-Elemente umso besser ankommen und größere Lacher produzieren, je deutlicher die Zuschauer sehen können, wie Harry und Lloyd über ihre eigenen Füße stolpern, mit 50 Stundenkilometern Einkaufswagenrennen veranstalten oder in 15 Meter Höhe an einem Fahnenmast baumeln."

Es lag Miller besonders am Herzen, das Comedy-Tempo bis zum Anschlag aufzudrehen und möglichst viele Action-Elemente einzubauen.

"Ich bin ein Action-Regisseur, der im Körper eines Slapstick-Regisseurs gefangen ist", gibt Miller zu. "Also versuchen wir die Komödie mit ein paar hinreißenden Action-Sequenzen auszustatten." In einer dieser Action-Szenen geht es um eine Verfolgungsjagd und einen Bus, der einen Riesensatz macht - beteiligt sind ein Kombi und Harrys und Lloyds ganz spezieller "kurzer Bus", eine Sonderanfertigung, die Charles Belardinelli mit seinem Special-Effects-Team extra für diesen Film baute.

"Ich bin seit 20 Jahren im Bereich Special Effects tätig und glaubte wirklich, dass ich schon alles erlebt hätte", lacht Belardinelli. "Wir haben aus einem ganz normalen Schulbus den mittleren Teil herausgeschnitten und ihn nach den Vorgaben zusammengebaut. Da war der Bus nur noch drei Meter lang und hatte nur zwei Sitzreihen - wir mußsten also auch die Windschutzscheibe versetzen, damit wir von außen in den Bus filmen konnten."

"Als ich den Bus zum erstenmal fahren sah, habe ich mich fast tot gelacht - ich konnte es gar nicht abwarten, seinen großen Sprung zu erleben", sagt Derek Richardson. "Nur ganz selten gibt es Gagsituationen, die uns allein schon durch das Aussehen sofort zum Lachen bringen. Höchstwahrscheinlich wird er als der kleinste Bus in die Filmgeschichte eingehen."

In der Bussprung-Szene befindet sich Ms. Heller mit ihrer Förderklasse auf einer Exkursion, als sie bemerkt, dass Jessica ihr mit dem Kombi hinterherfährt. Es kommt zu einer hektischen Verfolgungsjagd - im kritischen Moment machen beide Wagen auf einer Hügelkuppe einen gewaltigen Satz durch die Luft.

"Auf dem Papier las sich der Bussprung überhaupt nicht wie ein komplizierter Stunt, aber als ich dann sah, wie winzig der Bus ist, mußste ich meinen Plan doch noch einmal überdenken", lacht Stunt Coordinator Lonnie R. Smith Jr. "Ich habe schon reichlich Autos durch die Luft fliegen lassen und kenne mich mit den dafür nötigen Rampen bestens aus. Als der Drehort schließlich feststand, wusste ich ganz genau, mit welcher Geschwindigkeit der Bus anfahren mußste, um die gewünschten 20 Meter weit zu fliegen."

"Das war ein spektakulärer Sprung - Evel Knievel hätte uns beneidet", applaudiert Carl Mazzocone. "Ich drehe bereits zum drittenmal mit Lonnie R. Smith Jr. - er ist ein echter Profi. Wenn ich die großen Stunts im Film sehe, bin ich immer wieder begeistert: die Explosion im Supermarkt, die Jungs oben am Fahnenmast, die Jagd mit den Einkaufswagen, zahlreiche Slapstick-Gags, Stolperer und Hinfaller. Eine Menge Halteleinen und präzise Vorbereitungen waren nötig, um in jedem Fall äußerste Sicherheit zu gewährleisten."

"Mir ging es vor allem darum, die Stunts und Gags möglichst in den Hintergrund zu drängen, um sie so glaubwürdiger zu machen, denn sie sollten die Szenen nicht dominieren", fügt Troy Miller hinzu. "Lonnie hat sich bei den Slapstick-Einlagen wunderbar geschlagen, und Charlie Belardinelli übertrifft sich selbst - er sorgt dafür, dass die Spezialeffekte den Gags dienen, ohne dass der Zuschauer merkt, wie sie funktionieren."

Als Kameramann verpflichtete Miller den erfahrenen Anthony Richmond. "Mich interessiert diese Aufgabe besonders, weil Troy Miller ein visuelles Konzept entwickelt, wie man es in Slapstick-Komödien selten sieht", sagt Richmond. "Während normale Slapstick-Komödien möglichst bunt und knallig ausgeleuchtet daherkommen, haben wir diesen Film stark stilisiert. Troy hatte in Bezug auf die Komposition der Bilder, die Übergänge und Kamerabewegungen präzise stilistische Vorstellungen."

"Anthony Richmond verfügt über außergewöhnliches Talent - er bringt das Feingefühl eines klassischen Filmemachers mit", sagt Miller. "Ich wollte die Optik etwas aggressiver gestalten, und er nahm das auf, schlug mir ständig extremere Varianten und neuartige Aufnahmetechniken vor, um den einzelnen Szenen gerecht zu werden."

"Der Film hat mir eine wunderbare Erfahrung beschert", sagt Richmond begeistert. "Das liegt vor allem am unermüdlichen Einsatz unseres Anführers Troy Miller. "Er kann traumhaft mit Schauspielern umgehen, bringt ein überzeugendes künstlerisches Konzept mit, kann im Nu neue und tolle Texte aus dem Hut zaubern - deswegen dauerte es nie lange, wenn eine Szene mal nicht funktionierte. Außerdem dreht Troy gern an Originalschauplätzen - in dem Zusammenhang mußs ich aber auch die Leistung unseres Produktionsdesigners Paul Huggins erwähnen, der für einen nahtlosen Übergang zwischen den Schauplätzen sorgt."

"In diesem Film findet jede neue Szene auch an einem neuen Schauplatz statt", sagt Ausstatter Paul Huggins. "Wir haben an über 50 Sets gedreht, weil Troy das Tempo ständig ankurbeln und neue Gags vorstellen will. Der Film verlässt sich also auf keinen ruhenden Pol, er ist vielmehr eine Kette von Gags, die schnell aufeinander folgen, als ob man mit den Fingern schnippt - das Rezept besteht darin, die Handlung von einem Schauplatz zum nächsten voranzutreiben."

"Paul Huggins versteht es wunderbar, eine naturalistische Atmosphäre zu suggerieren. Aber in bestimmten Szenen, wenn es angebracht ist, sorgt er ebenso überzeugend für einen Look, der komödienhaft dick aufträgt", sagt Regisseur Miller. "Was Paul sich vornimmt, das gelingt ihm auch: Er schafft eine Welt, in der sich die Figuren frei bewegen können. Und visuell ist es genau das, was wir uns vorgestellt hatten."

Huggins berichtet, dass der Regisseur sich quirlige, lebendige Sets wünschte - alles sollte stufenweise vom Vordergrund bis zum Hintergrund durchstrukturiert werden. "Für jeden Set entwickelten wir einen Hintergrund, vor dem sich alle Gags aufbauen ließen. Weil der Film 1986 angesiedelt ist, mußsten wir uns so weit wie möglich auf die 80er-Jahre einlassen und die seinerzeit vorherrschenden Farben und Formen berücksichtigen."

Da der Film in der Vergangenheit spielt, können sich die Filmemacher auch über die damalige Mode lustig machen, die allgemein als die schlimmste der modernen Zeitrechnung bezeichnet wird. "Es ist auffällig, wie hässlich die Mode in den 80ern war", lacht Kostümbildnerin Susanna Puisto.

"Aus heutiger Sicht sah die damalige Kleidung häufig einfach grotesk aus. Bei den Mädchen nahm ich mir die Freiheit, ihr Aussehen im Sinne des heutigen Publikums etwas attraktiver zu gestalten - wir haben also nur bestimmte Elemente von damals verwendet. Aber die Jungs tragen weitgehend das, was in den 80er-Jahren üblich war. Lloyd trägt Guess, Genera, Z Cavarichi und Maurice François Gerbaud. Es gibt auch jede Menge Faltenjeans, Hosen mit zig Taschen und Westen mit massenhaft Reißverschlüssen."

Der Ausstatter erklärt, dass er beiden Hauptfiguren eine eigene Farbpalette zuordnet: "Lloyd trägt knallige Primärfarben: Rot, Blau, Grün und Blaugrün-Töne, die ihn zu einer Art Superhelden machen. Harry bildet das genaue Gegenteil dazu: Graubraun, Erdtöne, Senfgelb - grundsätzlich sehr unvorteilhafte Farben, die ihn blass aussehen lassen. Er hat einen Gummizug im Hosenbund, trägt vielfach Rollkragenpullis und Sweater - dadurch sieht er wie ein erwachsenes Kind aus, dem seine Mutter die Kleidung aussucht."

Laut Produzent Oren Koules machte die Zeitreise in die 80er dem gesamten Team Spaß, vor allem Susanna Puisto. "Mit ihrer Kreativität brachte Susanna geniale Ideen in die Filmkostüme ein", sagt er. "Sie legte sich wirklich ins Zeug, hat uns mit ihrer Auswahl immer wieder überrascht und begeistert. Harrys Klamotten sehen absolut lächerlich aus - und unglaublich komisch."

Während die Aufnahmen in Atlanta mit Drehtagen in der Atlanta International School, der Walton High School, im Healy Building, auf dem historischen Marietta Square und im Brauner Institute zu Ende gingen, dachten Richardson und Olsen laut über ihre perfekt abgestimmte Teamarbeit und eine gelungene Filmerfahrung nach.

"Dies war mein erster Film, und ich hoffe nur, dass ich an alle weiteren so gern zurückdenken werde wie an diesen", sagt Richardson. "Eric und auch Troy haben mich während des gesamten Drehs vorbildlich unterstützt. Mit Eric habe ich mich auch privat angefreundet, und von Troy habe ich unendlich viel Technik in Bezug auf Comedy und das Timing in Komödien gelernt."

"Wenn eine Komödie gelingt, dann wirkt sie so traumhaft wie 90 Minuten Disneyland für einen Sechsjährigen", fügt Olsen hinzu. "Für mich war das eine unglaubliche Erfahrung - von Anfang bis Ende. Vor allem wegen Troy Miller, der uns den bestmöglichen Freiraum gewährt, in dem wir uns kreativ austoben und die Entwicklung dieser klassischen Filmhelden ins Rollen bringen können. Hoffentlich haben die Zuschauer Spaß daran zu erleben, warum Harry und Lloyd sich zum allseits beliebtesten Idiotenteam entwickelt haben."

Am letzten Drehtag waren Darsteller und Filmteam sich einig, dass ein prächtiger Comedy-Trip zu Ende ging. "Alle Beteiligten haben ausgesprochen gern an diesem Film gearbeitet", erklärt Regisseur Miller.

"Eric Olsen und Derek Richardson übertrafen alle meine Erwartungen, und die hervorragenden Nebendarsteller sorgten immer für beste Stimmung - sie haben jeden meiner zugespielten Bälle wunderbar pariert. Ständig haben wir am Set gelacht - ich hoffe nur, dass die Zuschauer beim Anschauen genauso viel Spaß haben wie wir beim Drehen. Der Film bietet jedem etwas, hoffentlich lacht das Publikum und freut sich, in Harry und Lloyds Welt der Idioten einzutauchen!"

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