Historias Mínimas

Ausführlicher Inhalt

Früher war Don Justo (80) der Inhaber eines kleinen Supermarkts im Süden von Argentinien. Nun wird der Laden von seinem Sohn und dessen Ehefrau geführt, die Don Justo mit liebevoll-entmündigender Art behandeln.

Als jemand auf der Durchreise Don Justo erzählt, er habe dessen seit langem vermissten Hund malacara in San Julian gesehen, zögert der alte Mann nicht lange und reißt aus - in vollem Vertrauen darauf, dass einer der Truckfahrer aus früheren Zeiten ihn schon mitnehmen werde. Je näher er jedoch seinem Ziel kommt, desto klarer wird, dass eine mysteriöse Geschichte mit dem Hund verweoben ist.

Auf der gleichen Route, am gleichen Tag, ist auch Maria Flores (25) unterwegs, im Arm ihr Baby. Sie lebt in extrem bescheidenen Verhältnissen und ist entsprechend aufgeregt, als sie erfährt, dass sie den Hauptgewinn in einer Fernsehsendung gewonnen hat.

dass sie nicht genau weiß, was ihr Gewinn, ein Multiprozessor, eigentlich sein soll, ist nicht so wichtig. Aufgeregt macht sie sich per Bus auf die Reise in die funkelnde Welt der Gameshows.

Jeder der drei reist für sich alleine, aber im Laufe ihrer Reise durch die einsame Welt Patagoniens überschneiden sich ihre Geschichten und ihre Träume.

Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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