Islandfalken

Ausführlicher Inhalt

Simon, der lange Zeit in us-amerikanischen Gefängnissen verbracht hat, kehrt nach Island zurück, der Heimat seiner Mutter. Hier hat er vor langer Zeit einen Sommer verbracht und hier will er sein verpfuschtes Leben beenden.

Bevor es dazu kommt, begegnet ihm Dúa, eine eigenwillige junge Künstlerin. Sie kümmert sich um den Hof und die Tiere ihres kranken Onkels. Neben einem Rudel Hunde gehört auch ein Falke zum Anwesen. Dieser Islandfalke ist selten und steht unter Schutz; einst war er das wertvollste Exportgut der Insel.

Zwischen Simon und Dúa scheint eine magische Verbindung zu bestehen. Simon glaubt, in der jungen, eigenwilligen Künstlerin die eigene Tochter gefunden zu haben. Ortspolizist Johann verfolgt den Fremden von Anfang an mit Misstrauen. Er sieht in ihm nicht nur einen potentiellen Störenfried, sondern vor allem einen Konkurrenten in Sachen Dúa.

Sein unerwidertes Interesse treibt ihn zu immer aggressiveren Handlungen. Er droht, den Hof niederzubrennen und die Hunde des Onkels zu erschießen. Als Vorwand dient ihm der illegal gehaltene Falke.

Als Johann schließlich versucht, Dúa zu vergewaltigen, kommt Simon ihr zu Hilfe und schießt auf den Polizisten. Simon und Dúa müssen fliehen; den Falken haben sie bei sich. Auf einem polnischen Fischerboot gelangen sie nach Rostock und schlagen sich von dort aus weiter nach Hamburg durch.

Gegen Dúas Willen versucht Simon, den Falken an zwielichtige Interessenten zu verkaufen. Er wird dabei jedoch nicht nur um den Preis geprellt, sondern verliert auch den Vogel. Dúa ist verzweifelt und enttäuscht. Schließlich kehrt Simon bewaffnet zurück zu den "Käufern" und beginnt eine Schießerei. Es gelingt ihm, Dúa den Falken zurückzubringen. Er selbst aber ist tödlich verletzt.

Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

© Fotos: Ventura Film © 1994 - 2010 Dirk Jasper