Ein ungleiches Paar

Produktionsnotizen

"Er ist ein skrupelloser Agent. Ich meine es ernst - er ist gefährlich. Er hat mich mit einem Flugzeug nach Frankreich entführt."

"Die meisten von uns haben den Prozess des Heiratens bereits hinter sich oder müssen da noch durch - und die neue Familie kennenlernen" so Produzent Bill Gerber, der damit den realen Hintergrund für Ein ungleiches Paar erklärt. "Wenn du in den Zwanzigern bist, warst du zumindest schon einmal Gast bei ein paar Hochzeiten, und du hast Freunde oder Familienmitglieder oft genug bei der Planung ihrer eigenen Feiern gesehen, um die Art von Stress und Chaos zu kennen, die dazu gehört. Ich denke, wir alle haben unsere eigenen Horrorvorstellungen von diesen Vorgängen."

Nun stelle man sich vor, dass man es zusätzlich zu der Logistik, den Terminproblemen, der Tischordnung und anderen Standard-Hochzeitsplanereien mit einem Vater des Bräutigams zu tun hat, der den Vater der Braut kidnappt und ihn in einen hochgeheimen, internationalen Waffenschmuggel hineinzieht - und das am Tag vor der Hochzeit. Hinzu füge man noch eine ganze Armada von FBI-Agenten, einen verrückten Gangsterboss und sein Atom-U-Boot, das am großen Tag die Party sprengt - und plötzlich scheint die Frage, ob man die Hochzeitstafel mit Freesien oder Lilien dekoriert, gar nicht mehr so wichtig zu sein.

Inspiriert von der Erfolgskomödie Zwei in Teufels Küche aus dem Jahr 1979, ist Ein ungleiches Paar die Geschichte von zwei Vätern mit drastisch unterschiedlichen Lebensstilen und Persönlichkeiten, die am Vorabend der Hochzeit ihrer Kinder aufeinanderprallen. Genau zu diesem Zeitpunkt versucht der eine von ihnen - der möglicherweise oder auch nicht im Auftrag der CIA handelt - einen sehr wichtigen Fall zu lösen, der die Sicherheit von unzähligen Leben auf der ganzen Welt betreffen könnte, ganz zu schweigen davon, dass er die Hochzeitsvorbereitungen ernsthaft gefährdet. Wie auch immer - jedenfalls endet hier auch schon die Ähnlichkeit zum Original.

"Das Original war großartig", schwärmt Produzent Bill Todman Jr., der die Entwicklung des Remakes des Komödienklassikers vor einigen Jahren mit seinem Partner, Produzent Joel Simon, begann. "Doch während wir unter den gleichen Voraussetzungen starteten, haben wir uns ziemlich weit von dem Rest der Original-Storyline entfernt. Dies ist ein anderer Film zu einer anderen Zeit und für ein anderes Publikum."

Drehbuchautor Nat Mauldin gesteht, dass er so beeindruckt von Andrew Bergmans Drehbuch von 1979 war, dass er Bergman einen Fanbrief schrieb. Er berichtet: "Wir widmen jetzt mehr Aufmerksamkeit den Veränderungen, die der Vater des Bräutigams durchmacht, während es im Original hauptsächlich der Brautvater war, der die Verwandlung erlebte. Außerdem ist das junge Paar stärker in die Story integriert, und die Beziehung des Bräutigams zu seinem Vater wird tiefergehend erforscht." Als Drehbuchautor Ed Solomon in einem späteren Entwicklungsstadium hinzukam, lag der Fokus bereits komplett auf Mauldins Skript.

Um die frische Storyline bestmöglich umsetzen zu können, baten die Produzenten Regisseur Andrew Fleming, bekannt für seine Arbeit an Filmen wie Ich liebe Dick (1999) und Der Hexenclub (1996), die Inszenierung zu übernehmen. "Andy bringt eine junge und einzigartige Perspektive in den Film", erklärt Gerber.

"Seine Filme sind irgendwie links von der Mitte, ungewöhnlich und unvorhersehbar. Wir suchten nach jemandem, der sich auf andere Art und Weise dem annehmen würde, was tatsächlich ein Buddymovie ist, und wir zählten auf Andys anspruchsvollen und originellen Ansatz." "Mit Andy", fügt Todman hinzu, "scheint das Komische dem Film angeboren; es steht ihm nie im Weg."

Fleming, den ursprünglich die Respektlosigkeit der Story interessierte, sieht Hochzeiten als "Goldmine für Komik". Sie werden so kompliziert wie gigantische Maschinen, die ihre eigene Kraft entwickeln. Selbst wenn die technischen Aspekte ohne Haken zu lösen sind, stehst du immer noch mit zwei fremden Familien da, die auf einmal zusammengehören und einander lieben sollen, und das ist selten der Fall. Wir haben einfach all diesen Stress und die emotionalen Ausschreitungen genommen und sie mit zehn multipliziert."

Nachdem er eigenen Schwiegereltern-Schwierigkeiten bereits selbst überlebt hat, hat Albert Brooks einen praktischen Rat: "Es ist am besten, irgendeinen Weg zu finden, deine Schwiegereltern zu mögen oder sie zumindest zu akzeptieren, egal was kommt. Wenn sie erstmal mit dir leben, ist es sowieso eine ganz andere Geschichte."

"Komm schon, Jerry. Wir sind eine Familie." - "Wir sind keine Familie. Und hör auf, das zu sagen." Abgesehen von der Begeisterung über die Story lockte Fleming die Aussicht auf Michael Douglas und Albert Brooks als reizbares Duo. "Hochzeiten machen Menschen wahnsinnig; sie verlieren ihren Realitätsbezug," sagt er. "Sie sollen feierliche Events sein, aber normalerweise enden sie als Psychodrama. Mit Michael und Albert als Kern dieses ganzen Psychodramas war dies einfach zu gut, um es mir entgehen zu lassen."

Berühmt für seine Leistungen in Filmen wie Traffic (2000), Die Wonder Boys (2000) und Wall Street (1987), für den er einen Academy Award® gewann, hat Douglas ebenso sein Können in Komödien beweisen, von Auf der Jagd nach dem Grünen Diamanten (1984) bis zu der bösartigen Satire Der Rosen-Krieg (1989), und er wollte unbedingt in dieses Genre zurückkehren. "Es ist eine Weile her, dass ich eine Komödie gedreht habe", sagt Douglas, der die Rolle des wie eine gezündete Rakete agierenden Steve Tobias genossen hat.

Ein ungleiches Paar geht mit seinem Humor weiter als alles, was ich zuvor gemacht habe, und das ist ein wirkliches Vergnügen für mich. Es ist angenehm, nicht dieses permanente Spannungslevel halten zu müssen, das man im Drama hat."

Nicht, dass Komödien ein Kinderspiel wären! Im Vergleich seiner Erfahrungen in Ein ungleiches Paar mit seinen Bühnenrollen führt Douglas das irgendwie unbefriedigende Gefühl an, wie in einem Vakuum zu spielen, wenn du eigentlich Lacher erwartest.

"Ich habe in einigen Stücken in der Vergangenheit gespielt, und wenn du ´bla bla bla´ sagst, gibt es ein entsprechendes ´ha ha ha´ aus dem Publikum und du machst weiter", erklärt er mit rhythmischer Betonung. "Hier sagst du ´bla bla bla´, und es herrscht tödliche Stille. Daran mußs man sich erst gewöhnen." In solchen Momenten half es, einen Blick von Fleming vor dem Monitor zu erhaschen, der seine Hand auf den Mund presste, um das Lachen zu unterdrücken.

Was seine Rolle angeht, so erklärt Douglas: "Steve ist ein Undercover-Agent, der mit Waffenhändlern und Drogendealern zu tun hat, ihnen hoch entwickelte Fallen stellt, und das bedeutet in der Regel, dass er sich sehr oft genauso verhält wie sie. Thrill und Risiko haben sein Leben im Griff und er hat seine Verantwortung für seine Familie völlig aus den Augen verloren.

Seine Intentionen sind gut, aber er ist ein Adrenalin-Junkie, der ein bisschen wild und mitgerissen ist von der ganzen Action und dazu tendiert, die Dinge im Leben zu vergessen, die wirklich zählen. Das Ergebnis ist, dass er von seiner Frau getrennt lebt und einen Punkt erreicht hat, an dem er fast vergessen hat, dass sein Sohn heiraten wird."

Douglas dankt Brooks für die Unterstützung dabei, den richtigen Ton für ihr Zusammenspiel auf der Leinwand zu finden, das Energielevel hochzutreiben und One-Liner zu setzen. "Albert ist so konkret, so präzise in seinem Timing," sagt er. Er ist ein Meister darin, den richtigen Tonfall oder den richtigen Ausdruck zu finden, der den Unterschied zwischen Schmunzeln und Lachen ausmacht.

Mein größtes Problem bei diesem Film war der Versuch, ernst zu bleiben, insbesondere wenn Albert die Szenen mit David Suchet [Bösewicht Jean-Pierre Thibodoux] drehte. Gleichzeitig ermutigte mich Andy, Ideen für Steve zu entwickeln. Einen Film wie diesen zu drehen, lässt dich entdecken, was an dir selbst komisch ist, was du zuvor gar nicht geahnt hast."

Albert Brooks war mit Abstand die erste Wahl für die Rolle von Jerry Peyser. "Alberts Geschichte als Schauspieler, Autor und Regisseur und zuvor als Standup-Comedian ist phänomenal. Er weist Jahre brillanter Arbeit vor", schwärmt Gerber. "Als wir darüber sprachen, wer die andere Hälfte des Duos sein sollte, fiel unsere erste Wahl einstimmig auf Albert, weil er wirklich ein genialer Komiker ist - und das ist in seinem Fall keine Platitüde."

Das Casting für diese Art von Filmen, die auch von ihrem Dialogwitz leben, ist ein Alles-oder-Nichts-Unternehmen, wie Produzent Joel Simon herausstellt. "Du kannst keine ähnlichen Persönlichkeiten in diesen Rollen besetzen, das geht bis zu Manierismen, Sprachstil und sogar äußerer Erscheinung. Viele der komischsten Momente in dem Film entstehen durch Alberts Gesichtsausdrücke.

Sie sind Gold wert. Du siehst ihn an und siehst, dass er gerade völlig fertig ist. In der Zwischenzeit, siehst du in Michaels ruhiges Gesicht und du weißt, dass sich da soviel in seinem Kopf bewegt - er plant, er überlegt, wie er die Situation manipulieren kann. Es ist eine perfekte Kombination, selbst ohne Worte."

Brooks Begeisterung für die Geschichte war so groß, dass er zu einem Treffen mit den Filmemachern bereits in seiner Rolle erschien, Jerry Peysers -Dialoge aus dem Skript sprach und vor Ideen übersprudelte, wie man die Rolle noch erweitern könnte.

Gerber wirft ein: "Zum Mitschreiben: Wir sind nicht hundertprozentig sicher, welche von Alberts Phobien real sind und welche er nur für den Film erfunden hat." "Jerry ist ein glücklicher Mann, geradeheraus, konservativ, seit langer Zeit verheiratet." erklärt Brooks die Stabilität des Charakters.

"Er nimmt seine Arbeit ernst, macht vielleicht alle vier Jahre einmal Urlaub - wenn überhaupt. Die Hochzeit seiner Tochter ist das aufregendste, was seit Jahren in seinem Leben passiert ist. Vor allem ist er ein Typ, der sein Leben genauso führt, wie er es mag. Und dann fällt Michaels Figur darüber her und die Hölle ist los. Ob er will oder nicht, Jerry wird immer mehr ein Teil von Steves Welt und weniger ein Teil von der Welt, die er kannte. Er würde es nie zugeben, aber rückblickend ist das wahrscheinlich eine gute Sache."

"Jede Minute, die Jerry mit Steve verbringt, ist schrecklich", bemerkt Brooks trocken. "Er ist überzeugt, dass dieser Typ ein Verlierer ist, dann ist er überzeugt, er sei ein Krimineller und schließlich irgendwie ziemlich exzentrisch. Von Anfang an, als Steve zu spät zum Abendessen kommt, geht es wirklich abwärts - oder auch aufwärts, wenn du die Tatsache berücksichtigst, dass - als sie zum Mal alleine sind - Steve Jerry k.o. schlägt und er in einem gestohlenen Jet aufwacht. Natürlich mag Jerry keine Flugzeuge. Er hat die Statistiken parat, die beweisen, wie unsicher diese sind."

Es war notwendig für Brooks, dass er die außergewöhnliche Natur der Situation mit einer soliden glaubwürdigen Charakterisierung ausbalancierte, die erklärt, "dass es Szenen in dem Film gibt, in der die Comedy sehr ausufert, wo ich einen Weg finden mußste, durchzudrehen aber auch wieder runterzukommen, damit wir nicht aussehen wie ´Die drei Stooges´. Das Publikum mußs glauben, dass dies ein ängstlicher Fußspezialist ist, der gezwungen ist, von einem hohen Gebäude in Chicagos Innenstadt mit einem Fallschirm abzuspringen - nicht nur ein Schauspieler, der komisch ist."

Er dankt Fleming dafür, dass er ihm die Freiheit gestattete, Jerrys Leinwandpräsenz voll zu entwickeln und beteuert ehrlich: "Ich hätte den Job nicht übernommen, wenn ich dem Regisseur nicht vertrauen würde. Diese Art von Komödie ist nicht einfach Arbeit ohne Netz - es ist wie Arbeit ohne Boden. Ich mußs alles, was ich habe, in jede Szene einbringen und mich damit zufrieden geben, dass Andy drei Monate später, wenn er im Schneideraum sitzt, weiß, was gelungen ist und was nicht."

Die Arbeit mit Douglas war ein anderer wesentlicher Reiz für Brooks. "Da das ein Buddymovie ist," sagt er, "war ich daran interessiert, wer der Buddy sein würde. Michael ist einer der Besten. Ich nenne ihn einen jungfräulichen Buddy, weil er derartiges vorher noch nicht gemacht hat."

"Die Kameradschaft zwischen unseren Hauptdarstellern war das kritische Element, weil sie tatsächlich die ganze Story hindurch ein Duett spielen", meint Todman, und Fleming fügt zustimmend hinzu, dass "Michael und Albert perfekt zusammen passen, weil sie beide so intensiv sind und solche Energie haben, aber eine vollständig gegensätzliche Energie." Der eine ist Alpha, der andere Beta, der eine ist Ying, der andere Yang. Du kannst dir nicht vorstellen, dass ihre Charaktere auf irgendeinem Level zusammenpassen."

Zuerst, gibt Fleming zu, war er etwas besorgt darüber, Stars von einem derartigen Kaliber zu inszenieren, als er bemerkte, dass Douglas und Brooks sich selbst nicht nur mit einer Reihe von Arbeiten als Schauspieler sondern auch als Filmemacher bewiesen hatten. Im Vergleich meint er ehrfürchtig: "dies ist der Film, den ich gedreht habe, in dem es keine Szene vor dem Spind nach dem Chemieunterricht gibt. Ich war ein wenig besorgt darüber, aber es zeigte sich, dass sie einfach ein Paar Spinner sind wie alle anderen auch."

Letztlich war die größte Herausforderung des Regisseurs zu verhindern, dass am Set laut gelacht wird. "Es ist unprofessionell während einer Aufnahme zu lachen. Glücklicherweise können wir die wenigen Male rausschneiden, die ich nicht mehr an mich halten konnte." Er war nicht der einzige. Wie es Brooks sofort unterstreicht: "Du mußst Spaß beim Drehen einer Komödie haben - oder irgendwas läuft falsch."

Schritt halten mit Steve Tobias´ geheimen Aktivitäten kann seine gleichberechtigte Partnerin, Undercover-Agentin Angela Harris, gespielt von Robin Tunney, die einen MTV Movie Award für ihre Hauptrolle in Andrew Flemings Thrillerkomödie Der Hexenclub (1996) erhielt.

"Angela und Steve plänkeln herum, und ihre Beziehung ist ein wenig flirtatious - oder zumindest denkt sie das", erklärt Tunney. "Als Jerry auf der Bildfläche auftaucht, ist Angela eifersüchtig auf diesen weinerlichen Typen, der plötzlich Stevens komplette Aufmerksamkeit erhält, und ein gewisser Grad dessen ist berufliche Eifersucht, weil er in der Mitte eines Deals landet, den sie und Steve seit Monaten geplant haben, während Jerry keine Ahnung hat, was sie tun. Als Steve anfängt, Jerry wirklich zu mögen, macht sie das noch wütender."

Für Tunney lag der größte Reiz der Rolle darin, neben zwei Stars zu spielen. "Albert ist eine Ikone der amerikanischen Komödie und ich fühlte mich wirklich geehrt, die Leinwand mit ihm zu teilen - und ehrlich, wer will nicht in einem Michael Douglas Film spielen?!"

Ein Teil ihrer Vorbereitung auf die Rolle war Unterricht im Kick-Boxen für einige der Bewegungen, die sie ausüben sollte, einschließlich einer Szene, in der sie, wie Tunney bedauernd zugibt, "Michael Douglas ans Schienbein treten mußs. Es war schrecklich. Ich meine, was tust du, wenn du einem internationalen Filmstar ans Schienbein trittst, und das ziemlich hart?! Er ging damit natürlich sehr großzügig um, und ich glaube, er hat mir nachher noch immer vertraut, weil er mir ein Paar Tipps gab für den Umgang mit der Waffe in einer anderen Szene."

In den Rollen von Mark und Melissa, dem jungen Paar, das zusehen mußs, wie alle Hochzeitspläne von ihren Vätern zerstückelt und beinahe zerstört werden, besetzten die Filmemacher Ryan Reynolds und Lindsay Sloane, die beide zuvor bereits mit Fleming gearbeitet hatten. Reynolds bei Ich liebe Dick (1999) und Sloane in der Fernsehserie Grosse Pointe.

"Die Figur, die ich spiele, hat ihr ganzes Leben damit verbracht, zu verbergen, dass sein Vater ein Deep-Cover-CIA-Agent ist", erklärt Reynolds, "und nun kann er es nicht einmal seiner Verlobten sagen - was ihn in einen immensen Konflikt stürzt. Mark und sein Vater führen eine streitlustige Beziehung, obwohl sie sich offensichtlich mögen. Steve war einfach nie wirklich für seinen Sohn da und jetzt überkompensiert er das, indem er sich in die Hochzeitspläne einmischt. Das macht seine zukünftige Frau und ihre gesamte Familie verrückt. Man wundert sich natürlich, wie viel länger Mark das alles noch zusammenhalten kann."

Dieses Zusammenreißen war für den jungen Schauspieler auch das Problem, als er das erste Mal einem seiner Idole gegenüberstand, Albert Brooks. Wie sich Reynolds erinnert: "Ich war auf meinem Weg zur Drehbuchlesung. Als ich den Fahrstuhl nach oben nehme, wer tritt da zu mir - niemand anderes als Albert Brooks. Das erste, was aus meinem Mund kam, war: ´Weißt du, ich yuh yahah buh buh beh. Das hat absolut keinen Sinn gemacht.

Danach habe ich glücklicherweise gemerkt, was für eine großartige Gelegenheit sich mir bot, ihm all die Fragen zu stellen, die mir in den Sinn kamen, wenn ich seine Filme gesehen hatte. Er war da, neben mir, und ich konnte sagen: ´So, Albert, wenn du dieses Telefonat in Lost in America führst, wer war da am anderen Ende? Das war großartig."

Als Melissa war Sloanes Herausforderung, ihre aufrichtige Liebe zu ihrem Vater in Übereinstimmung mit ihrem wachsenden Frust zu bringen, der sie angesichts der Verwandlung ihrer einfachen Hochzeitsfeier am Strand in eine ausufernde Großproduktion ergreift. Dazwischen wägt sie ihre Liebe zu Mark gegen das immer unberechenbarer werdende Verhalten ihres Vaters ab.

"Es ist nicht so einfach; man kann nicht einfach sagen ´Sie ist ein neurotischer Charakter´", erklärt Sloane, "weil Melissa wirklich völlig gesund ist - es ist nur so, dass ihr Vater sie verrückt macht. Sie wird zu einer Nebenfigur bei ihrer eigenen Hochzeit. Ich denke, eine Menge Leute können sich darin wieder erkennen, weil ich sicher bin, dass das immer passiert, wenn die Kinder etwas Einfaches wollen und die Eltern alles geben. Wenn du das chaotische Element ihres Schwiegervaters in spe addierst, dann gerät alles vollständig außer der Kontrolle."

Die Filmemacher bemühten sich um Candice Bergen für die Rolle der Judy, Steve Tobias´ Ex-Frau - möglicherweise die einzige Person in der Welt, die dem thrill-suchendem Agenten noch das Fürchten lehren kann. Judy liefert ihren ersten Auftritt bei der Party am Abend vor der Hochzeit mit einem fröhlichen Lächeln und der wenig überzeugenden Versicherung: "Nur weil ich Marks Vater hasse, bedeutet das nicht, dass die Hochzeit ungemütlich wird."

"Das war wirklich eine schwierig zu besetzende Rolle", sagt Fleming. "Judy ist ein schrulliger Charakter, aber auf eine verständliche Art und Weise: Sie ist ein wenig neben der Spur, und ihre neu entdeckte Leidenschaft für Meditation hat nicht viel genützt, um ihr Temperament zu beruhigen.

Es war wichtig, dass wer immer sie spielte, einen starken Sinn für Menschlichkeit hat, um diese rüberzubringen, so dass sie nicht unsympathisch wirkt. Wir hatten Glück, Candice zu bekommen - sie ist eine wirkliche Klasse-Schauspielerin. "Natürlich", fügt er hinzu, "danken wir ihr, indem wir sie mit uns in die Welt der Verrückten und der Zerstörung reißen, aber sie hat das sportlich genommen."

"Ich liebte den Gedanken, mit Michael und Albert zu arbeiten", sagt Bergen, "was wirklich eine inspirierende und völlige unerwartete Paarung ist, aber es war das Skript, was mich wirklich gewonnen hat. Ich hielt es für knackig geschrieben, smart und sehr straff. Es war außerdem unglaublich lustig - ich habe laut gelacht, als ich es zum ersten Mal gelesen habe, was ich wirklich selten mache."

Bezüglich ihrer Rolle bemerkt Bergen, dass "Judy auf nette Art durchgedreht ist. Sie kommt gerade zurück aus einem Ashram und aus einer Therapie zur Selbstfindung, nachdem sie ein unbeständiges Leben mit Steve erduldet hat. Sie hatte ständig Streit mit ihrem Gatten. Sie ist ausgetickt. Ich denke wir können uns vorstellen, dass es eine ziemlich vergiftete Ehe war", sagt sie mit einem Augenzwinkern, "die durch großartigen Sex ausgeglichen wurde."

Die Produktion vereinte die Schauspielerin zu ihrer großen Freude mit ihrem ehemaligen Nachbarn Michael Douglas, der bereitwillig zugibt, "Ich war in Candy verknallt seit ich vierzehn war, und sie lebte mit ihrer Mom und ihrem Dad in der Straße meines Vaters. Die gemeinsame Arbeit gab uns eine Gelegenheit, uns an die alten Zeiten zu erinnern."

Die Hauptrollen in Ein ungleiches Paar komplettierte der versierte, BAFTA-nominierte David Suchet als größenwahnsinniger Jean-Pierre Thibodoux, "ein übles Stück", wie Douglas ihn beschreibt.

Das Casting von Suchet war ziemlich ungewöhnlich. Während er in den Staaten für ein HBO-Projekt weilte, wurde der Londoner von seinem Agenten gebeten, an einer Drehbuchbesprechung für einen Film mit Michael Douglas in der Hauptrolle teilzunehmen, mit dem er an dem Thriller Ein Perfekter Mord (1998) gearbeitet hatte. Suchet verstand, dass er nur vorbeikommen sollte, um die Stimme von Thibodoux zu liefern - mit einem anständigen französischen Akzent, so dass die Filmemacher beurteilen konnten, wie die Rolle zu spielen war.

"David ist bemerkenswert", so Todman. "Er kam an den Tisch wegen eines Freundschaftsdiensts, und wir hatten die Rolle noch nicht besetzt. Er war brillant. Jeder verliebte sich sofort in ihn, er erntete große Lacher und es stand außer Zweifel - hier war unser verrückter Bösewicht." Wir boten ihm noch am selben Tag die Rolle an. Glücklicherweise konnte er einige Änderungen an seinem Drehplan erwirken, um sie zu übernehmen."

Als Thibodoux strahlt Suchet eine Mischung aus tödlicher Bedrohung und teuflischem Charme aus und lässt seine Partner von Minute zu Minute mehr im Ungewissen. Fleming bestätige diese feine Gratwanderung und erklärt: "Wenn er eine wirklich düstere, beängstigende Person wäre - die David durchaus darstellen kann - würde das den ganzen Film erdrücken. So ist er beängstigend und lustig zur selben Zeit. Du gewinnst den Eindruck, dass dies ein sehr gefährlicher Typ ist, trotzdem willst du in sein Gesicht lachen."

"Er ist völlig von der Rolle, ein außergewöhnlicher Charakter", sagt Suchet, der den Bösewicht mit Understatement spielt. Als einen Mann, der nicht die geringste Idee davon hat, dass sein krankes Verhalten unangemessen ist.

"Er ist ein Soziopath, der Deepak Chopra liest, um sein Temperament zu kontrollieren und nicht jeden zu töten, dem er begegnet. Als er Jerry sieht, der ihm als legendärer Krimineller namens Fat Cobra vorgestellt wird, ist das Liebe auf den ersten Blick für Thibodoux, was den Deal verkompliziert, den Michaels Figur mit ihm einfädeln soll. "Ich habe nicht viele Komödien in meiner Karriere gemacht, ich bin gewöhnlich der Bösewicht, das Schwergewicht", gibt Suchet zu, "so dass dies sehr befreiend und sehr viel Spaß für mich war."

Im Anschluss an die perfekte Probe mit David Suchet, verloren die Filmemacher keine Zeit, Maria Ricossa in der Rolle von Jerry Peysers unendlich verständnisvoller Frau Katherine zu sichern. "Katherines Charakter ist nicht einfach", bemerkt Fleming.

"Sie ist mit einem von Kontrolle besessenem Mann verheiratet, der ebenso unglaublich liebenswert sein kann. Welche Art Frau kann einen Mann wie diesen ertragen, seine guten Seiten sehen und die Beziehung über so eine lange Zeit erarbeiten? Als Maria dazu kam, hatte sie diese natürliche Wärme. Sie war lustig. Vor allem sprach sie ihre Zeilen so, dass sie uns glauben ließ, dass sie diesen Typen wirklich liebte."

"Jerry ist eine Handvoll und Katherines Rolle ist im Grunde darauf beschränkt, mit ihm auszukommen", sagt Ricossa. "Sie mag ihn, obwohl er Tausend exzentrische Ticks hat; sie ist der beruhigende Einfluss in seinem Leben, obwohl sie selbst nicht genau weiß, was los ist oder worüber er spricht."

Aus Filmemachern werden Hochzeitsplaner Eine Filmhochzeit zu inszenieren kann noch mehr Arbeit sein, als eine reale zu planen - insbesondere, wenn du weißt, dass sie eine Flutwelle von Zerstörungen beinhalten mußs. Ausstatter Andrew McAlpine, dessen Arbeit an Das Piano (1992) ihm einen BAFTA und eine Auszeichnung des Australischen Film Instituts einbrachte, ging das Projekt mit einem Sinn für Spaß und Glamour an.

Für das Pink- und Weiß-Thema nutzte das Team Tausende von Blumen um das Strand-Flair zu gestalten. "Da Alberts Charakter entschlossen ist, die Hochzeit seiner Tochter zu einem unvergesslich schönen Event zu machen", erklärt er, "hatten wir die Lizenz, künstlerisch und romantisch zu sein."

Die strukturelle Herausforderung der Szene war das speziell konstruierte 100x40 Fuß große Hochzeitszelt, dass den Flutwellen standhalten mußste "und danach immer noch gut aussehen und halbwegs intakt bleiben sollte," erklärt McAlpine, "so dass die angemessenen Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden mußsten, damit alle Arrangements und der Rest des Sets zusammenbrechen konnten, aber den Gästen kein Schaden zugefügt wurde."

Ebenso sorgfältig wie die Hochzeitsszene ist die Party am Vorabend, die Steve Tobias in dem berühmten Signature Ballroom oben auf Chicagos Hancock Building stattfinden lässt - ein Raum, in dem McAlpines Team acht Wochen lang an der Errichtung einer Bühne arbeitete. Der Ausstatter schuf außerdem einige stilistische Veränderungen an dem Saal, so dass er besser zur Story passte - und baute vor allem jene Bühne für die Live Band, die in dem Original-Restaurant nicht existiert, und - wie er augenzwinkernd vorschlägt -, "vielleicht aber jetzt übernommen wird."

Eine andere Aufgabe des Produktionsdesigners, die eine Mischung aus Realitätssinn und Vorstellungskraft erforderte, war Chicagos Quan Le Café, in dem Peysers erstes Zusammentreffen mit dem lebhaften Steve stattfindet. Er verlässt das örtlich äußere Material für eine gesonderte Aufnahme. Nachdem er die Location mit einem separaten Dreh von außen zeigte, gab der Regisseur McAlpine den Auftrag, eine Einrichtung für das Vietnamesische Restaurant zu kreieren, in der eine Reihe gleichzeitiger Handlungen stattfinden konnte.

Während des kurzen Dinners bricht Steve einige Male von seinem Tisch auf, um sich mit seiner Partnerin abzusprechen, seinen Waffendeal abzuschließen und sich mit einem bewaffneten FBI-Agenten auf der Toilette zu schlagen, bevor er die Flucht ergreift, während die Küche in Flammen ausbricht.

"Wir lassen Menschen reinkommen und rausgehen und an Tischen sitzen; es gibt fünf Elemente und verschiedene sichtbare Aktivitäten zur selben Zeit", unterstreicht McAlpine. "Es wäre nicht praktizierbar gewesen, an einer bestehenden Location zu drehen, also entschieden wir uns, eine Bühne zu benutzen. Die langen Frontfenster des Restaurants machten auch ein Gebäude auf der Straße erforderlich und das Nachbauen der existierenden Shops und Leuchtschilder über der Straße. Wir bauten die tatsächliche Straße nach, aber das Innere ist vollständig nur für den Film designt."

Fleming führt aus: "Da der Film an einer Reihe von Schauplätzen spielt, die uns immer wieder überraschen sollen, ist es wichtig, dass die Sets, ihre Beschaffenheit und der Look die Energie der Story einfangen. Andrew hat einen erstaunlichen Job abgeliefert. Er ist unglaublich einfallsreich; wenn etwas auf die eine Art nicht klappt, kommt er gleich mit zwei oder mehr Alternativen."

Die Kostüme für Ein ungleiches Paar wurden von Deborah Everton designt, deren kreative Zusammenarbeit mit Fleming bis zum ersten Film des Regisseurs zurück reicht, den Thriller Vision der Dunkelheit aus dem Jahr 1988, sowie Ich liebe Dick (1999), Der Hexenclub (1996) und Einsam, Zweisam, Dreisam (1994) einschließt. Nachdem sie so schon früh in ihren Karrieren eine harmonische Verbindung geschaffen hatte, haben sich die Zwei aufeinander eingespielt.

Bei der Vorbereitung der Garderobe von Douglas und Brooks betrachtete Everton nicht nur deren individuelle Persönlichkeiten, sondern auch ihren Look nebeneinander, da so viele ihrer Szenen gemeinsam bestritten werden. "Immer, wenn du Schauspieler so nahe zusammen hast", erklärt sie, "stellst du dir dies als gemaltes Stilleben oder Fotografie vor. Du bist dir immer bewusst, wie sie in dem gegebenen Rahmen zusammenpassen." Sie versah den schneidigen Agenten mit kühlen Farben und schnittigen taillierten Linien und kontrastierte ihn mit dem konservativen Fußspezialisten in wärmeren Tönen und groberen Fabrikaten für einen zugänglicheren Look.

Die Garderobe war besonders wichtig, um die Persönlichkeit von Steves Ex-Frau zu schaffen, die von Candice Bergen gespielt wird. Weil Judy sich selbst in einer relativ begrenzten Leinwandzeit präsentieren mußs, "mußs ihre Garderobe etwas mehr arbeiten, um Details über ihren Charakter zu verraten", sagt Bergen. "Judy war für eine Wut-Therapie in einem Ashram. Also fand Deborah einige Ashramtücher mit Hindu-Göttern, und ich trug eine indische Jacke, einen von meinen eigenen Mänteln und andere Sachen von lebendiger ethnischer Qualität und toppte das mit viel lockigem Ashram-Haar."

Unter der Verwendung von Stoffen aus ihrem Los Angeles Office und dem zeitweisen Stützpunkten in Toronto, indem sie alles zusammen sammelte von Armani bis zu Kaufhauswaren, war das teuerste auszustattende Motiv der Designerin die Garderobe von 200 Menschen für die Hochzeitsszene.

"Man stelle sich vor, wie lange man selbst braucht, um seine eigene Garderobe für eine Hochzeitsfeier zu finden", lacht Everton. "Jetzt stell dir vor, dass du die Wahl für absolut jeden, der an einer Hochzeit teilnimmt, treffen mußst, von Socken bis zum Ohrring. Plus: Du mußst alles multiplizieren, weil die Party von einer Flutwelle überrascht und jeder durchnässt wird. Das war ein immenses Unternehmen."

Auf die Frage, wie viele Kostüme sie letztlich designt, gefunden, geändert oder irgendwie für den Film zusammengesetzt hat, hebt Everton die Hände: "Ich hatte noch nicht die Zeit, sie alle zu summieren. Ich mach das normalerweise danach, wenn ich darüber nachdenke, warum ich so müde bin. Dann erledige ich die Mathematik."

"Do a Little Dance, Make a Little Love!" Ein ungleiches Paar bietet eine Disco-Fieber-verbreitende Darbietung von "Get Down Tonight", dargeboten von einer Gruppe, die mit diesem Song 1975 einen Millionen-Seller landete und das Phänomen Discoära mit prägte: K.C. and the Sunshine Band.

Heute, wo Disco eine Renaissance erfährt, sind viele populäre Songs der mit Grammys ausgezeichneten Band zu Karaoke-Favoriten einer neuen Generation geworden, wie es bei den Verliebten Melissa und Mark der Fall ist, die "Get Down Tonight" bei ihrem ersten Date sangen und zu ihrem Song machten.

Wie Gerber die Szene sieht, "will Steve hier den Kindern etwas bieten, was sie für die Umstände bei den Hochzeitsvorbereitungen entschädigt. Er fragt Mark nach dem Namen des Songs, den sie gemeinsam in einer Karaoke-Bar gesungen habe und Mark glaubt, dies wäre nur eine Höflichkeitsfrage. Doch als die Band bei der Party am Abend vor der Hochzeit erscheint, ist es ein zauberhafter Moment. Es ist 2003 - und hier sind sie, sehen gut aus und holen alles aus dem Song raus. Die Kinder können nicht glauben, dass Steve für sie dieses Kaninchen aus dem Hut gezaubert hat."

Mit der großen Geste erntet Steve einige Punkte bei seiner zukünftigen Schwiegertochter, aber obwohl er ebenso angetan ist von der Show, kennt Mark diese Art Gesten seines Dads bereits aus früheren Zeiten und bleibt misstrauisch. Bei Steve erlebt man die besten Momente des Lebens gewöhnlich kurz vor oder kurz nach einem Desaster.

K.C. and the Sunshine Band sind nicht die einzigen Legenden, die in Ein ungleiches Paar rocken. Musikproduzent und Komponist Ralph Sall, der hier als ausführender Musikproduzent agiert, hat eine lebendige und vielseitige Kollektion von Songs zusammengestellt, um das komische Leinwandchaos zu vervollständigen und die darunter liegende Romantik zu enthüllen, einschließlich dem bis vor kurzem unveröffentlichten "A Love For You", geschrieben und gesungen von Sir Paul McCartney.

McCartney lieferte zwei zusätzliche Songs, "I´m Carrying" und die nie zuvor gehörte Version des Grammy-Award-Gewinners von 1973, "Live and Let Die", neu gemischt von Sall. Alle drei Stücke sind in dem Film zu hören und gehören auch auf den Soundtrack "The In-Laws: Music From the Motion Picture" produziert von Sall und erschienen bei Bulletproof Records/WSW/WMG Soundtracks.

Unter den Highlights des Soundtrack sind bekannte Favoriten wie Elvis Presleys innige Umsetzung von "It´s Now or Never"; dem 1970er Hit "No Matter What" der britischen Rocker Badfinger; der heitere "Wedding Day"-Song von den BeeGees; und der ewige Party-Klassiker "Don´t Bring Me Down" vom Electric Light Orchestra; so wie Selektionen einer vielzähligen Reihe von Künstlern einschließlich Ella Fitzgerald, Chic, Cameo, B.J. Thomas, Mel Tormé, Michel Legrand und Claudine Longet. Selbst die Peruanische Sängerin Yma Sumac ist dabei mit ihrem einzigartigen "Gopher Mambo" aus dem Jahr 1950.

Die Locations: Wahrzeichen von Chicago und Toronto Die Dreharbeiten zu Ein ungleiches Paar begannen in Toronto am 22. Juli 2002 und dauerten hier bis in den frühen Oktober, als die Produktion für eine Woche nach Chicago umzog, bevor eingepackt wurde. Über 25 Hauptlocations wurden genutzt, einschließlich eines der berühmtesten Wahrzeichen Chicagos, der John Hancock Tower.

Andere Locations in Chicago waren das stylishe Gold Coast Viertel (wo das Stadthaus der Peysers steht) und die Uptown Nachbarschaft, wo sich die reichen Angeheirateten durch ihr bizarres Kennenlern-Dinner kämpfen - im Quan le Café. In Toronto, nutzte die Produktion die Strände der Boulevard Clubs für die schöne - wenn auch desaströse - Hochzeitslocation, so wie den Hamilton Airport und das Warplane Museum und viele von Torontos belebten Zentren.

Ausstatter Andrew McAlpine fand Jean-Pierre Thibodouxs moderne aus Glas und Stahl konstruierte Villa in den Kawarthas, einem Erholungsgebiet in Nord Ontario, das Nordfrankreich ersetzte. Die Stadt Cambridge, von schottischen Bauarbeitern 1870 erbaut, stand für die Location in Osteuropa, wo Steve die Jagd auf die mysteriöse "Olga" beginnt.

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