Mystic River

Produktionsnotizen

Story und Figuren Schon bei der ersten Lektüre fasste Regisseur/Produzent Clint Eastwood den Entschluss, Dennis Lehanes Bestseller Die Spur der Wölfe zu verfilmen: "Ich las den Roman und sicherte mir sofort die Filmrechte. Denn die mitreißende Geschichte hat als Film enormes Potenzial: Die Figuren sind komplex, interessant und sorgfältig ausgearbeitet."

Clint Eastwood, der 1993 für seinen Western-Meilenstein Erbarmungslos als Regisseur und Produzent Oscars gewonnen hat, überträgt den Roman Die Spur der Wölfe auf klassische Art direkt und schnörkellos auf die Leinwand.

"In diesem Film geht es um wirkliche Menschen, die sich unter extremen Bedingungen mit sich selbst auseinandersetzen müssen. So etwas kann man nur ehrlich erzählen, damit die Wahrhaftigkeit erhalten bleibt."

Mystic River verbindet die Lebenswege dreier Männer - schreckliche Erlebnisse werfen einen Schatten auf ihre Jugend und stellen Weichen für die Zukunft. Dadurch müssen sie schließlich Entscheidungen treffen, die sich nicht rückgängig machen lassen. Jeder der drei hat sein eigenes Päckchen zu tragen - ihre persönlichen Probleme verleihen der Dramatik der Ereignisse einen unwiderstehlichen Sog.

"Krimis über Mordfälle konzentrieren sich üblicherweise auf die Aufklärung des Verbrechens", sagt Clint Eastwood. "Doch in dieser Geschichte wird jenseits des Mordes deutlich, wie das Schicksal aller Beteiligten durch das Verbrechen in neue Bahnen gelenkt wird.

Wir erleben, welche Auswirkungen ein Gewaltverbrechen auch viele Jahre nach der Tat haben kann. Das ist ein Teufelskreis - alle drei Männer müssen sich mit Problemen auseinandersetzen, die sie verdrängt haben. Ihre Vergangenheit wird von einem Trauma geprägt: ein Schaden, der sich nicht reparieren lässt."

Jimmy, Dave und Sean waren dicke Freunde, sie sind zusammen aufgewachsen, wohnten im selben Viertel in South Boston und spielten zusammen. Doch als einer der Jungen eine schreckliche Tragödie durchleiden mußs, leben sie sich auseinander, gehen auf Distanz, als ob sie sich durch den Anblick der anderen ständig an diese Katastrophe erinnert fühlten. Sie entwickeln sich in ganz unterschiedliche Richtungen - allerdings versuchen alle, die Erinnerung an die schmerzliche Kindheitserfahrung zu verdrängen.

Als Clint Eastwood überlegte, welchem Autor er die Filmfassung von Dennis Lehanes aufwühlendem Roman anvertrauen könnte, "fiel mir sofort Brian Helgeland ein. Er schätzt das Buch sehr, und wir sprachen nur kurz darüber, bis ich dann sagte: ,Warum fängst du nicht gleich an?' Das hat er dann auch getan - zwei Wochen später lag die erste Drehbuchfassung vor. Ich las sie und stellte fest, wie wunderbar er das komplexe Buch aufgearbeitet hat, ohne auf wesentliche Dialoge oder Details zu verzichten."

Bei der Besetzung ging Clint Eastwood genauso zielgerichtet vor - er legt Wert auf Qualität ohne Kompromisse. Sehr schnell war das Star-Ensemble engagiert. "Ich schickte das Skript an Sean Penn - er reagierte sofort ganz begeistert", erinnert sich Eastwood.

"Tim Robbins rief an, und als es sich herumsprach, bekam ich auch Anrufe anderer Stars. Marcia Gay Harden und Laura Linney sind hervorragende Schauspielerinnen - mit beiden habe ich bereits gearbeitet. Das war eine wirklich angenehme Erfahrung, denn die Schauspieler ergänzten sich wunderbar."

Fünf Mitglieder des Ensembles sind zuvor für den Oscar nominiert gewesen: Sean Penn in der Kategorie Bester Darsteller für Ich bin Sam und Dead Man Walking - Sein letzter Gang - für den Tim Robbins seinerseits in der Kategorie Beste Regie nominiert war, Fishburne in der Kategorie Bester Darsteller für What's Love Got to Do With It, Linney in der Kategorie Beste Darstellerin für You Can Count on Me und Marcia Gay Harden, die den Oscar als Beste Nebendarstellerin für ihre Leistung in Pollock gewann.

"Für keine der Rollen in diesem Film hätte ich bessere Schauspieler finden können", sagt Eastwood. "Sean, Tim, Kevin, Laurence, Laura und Marcia liefern ganz einfach herausragende Leistungen. An dem Talent dieses Ensembles besteht wirklich keinerlei Zweifel."

Andererseits zweifelten auch die Darsteller keine Sekunde, dass sie sich einem außergewöhnlich fähigen Filmemacher anvertraut hatten. "Wir alle spürten, dass Clints Art des Geschichtenerzählens unserem Film Bescheidenheit aufprägen würde", sagt Penn.

"Bei den Dialogproben versuchten wir uns so intensiv wie nur irgend möglich mit dem Stoff auseinanderzusetzen. Wir waren also gut vorbereitet und brauchten uns später mit Clint nur noch kurz über Nuancen der Darstellung abzustimmen - langes Nachschlagen im Drehbuch war nicht mehr nötig. So gestaltet sich der Arbeitsablauf übersichtlicher und entschiedener, denn alle wissen genau, dass in jeder Einstellung ihr voller Einsatz gefordert wird."

"Der Schlüssel zu diesem Film heißt Clint Eastwood", stimmt Robbins zu. "Clint ist ein wahrer Künstler, in jeder Beziehung. Obwohl er schon so viele Jahre seine Spitzenposition behauptet und legendäre Filme gemacht hat, sorgt er doch immer für eine angenehme Atmosphäre am Set, er weiß unseren Einsatz zu würdigen, behandelt uns als gleichwertige Mitarbeiter. Nie vermittelt er den Eindruck, dass ihm seine eigene Legende etwas bedeuten würde oder dass er uns entsprechenden Respekt abverlangte - obwohl wir ihm diesen Respekt natürlich zollen.

Das war eine wirklich wunderbare Erfahrung. Kleinlichkeit ist in seinem Team ein Fremdwort. Niemand schreit herum, kein Idiot lässt seinen Emotionen freien Lauf, jedermann verhält sich professionell und abgeklärt. Der Mann ist alles andere als arrogant, und das gilt auch für seine Crew. Auf mich wirkt das wie ein Energieschub - ich fühle mich, als ob ich meinen ersten Film mache."

Robbins spielt den psychisch stark belasteten Dave: "Dave meistert sein Leben irgendwie, obwohl er in der Vergangenheit Schreckliches mitgemacht hat. Vielleicht hätte er das Viertel verlassen und irgendwo anders neu anfangen sollen, aber das hat er nicht getan. Er hat das fürchterliche Erlebnis in sich hineingefressen, nie darüber gesprochen, es nie verarbeitet - die Wunde eitert also all die Jahre hindurch weiter.

Mein langer Ausflug in solche dunklen Abgründe macht die Arbeit nicht unbedingt zu einem reinen Vergnügen, aber glücklicherweise sorgte Clint für eine derart professionelle und effektive Arbeitsatmosphäre, dass es mir eine Freude war, diese Figur mit Leben zu erfüllen."

Ohne die Katastrophe seiner Kindheit zu verarbeiten, wohnt Dave weiterhin im Armenviertel der Stadt, schlägt sich mit Gelegenheitsjobs durch und gründet schließlich mit seiner Frau Celeste eine Familie. Als dann Jimmys 19-jährige Tochter Kate scheinbar grundlos ermordet wird, kommen langsam Einzelheiten der Tat ans Licht, unter deren Gewicht die ahnungsvolle Celeste fast zusammenbricht.

Harden reiste schon frühzeitig nach Boston, um sich möglichst intensiv ins Arbeitermilieu von Mystic River einzuleben. Sie entwickelte eine Seelenverwandschaft zu ihrer Figur. "Ich fühlte mich von der Geschichte sofort persönlich angesprochen", sagt die Schauspielerin. "Denn Celeste hat einen kleinen Sohn, und ich bin Mutter einer vierjährigen Tochter. Was mich besonders berührt: Es geht um jenen Moment im Leben, in dem man seine Unschuld verliert."

Während Dave genug damit zu tun hat, überhaupt am Leben zu bleiben und über die Runden zu kommen, hat Jimmy einen reichlich turbulenten Werdegang hinter sich - er hat sich im Lauf der Jahre zu einer Art kriminellem Superhirn entwickelt. Schon im zarten Alter von 17 Jahren befehligte er seine eigene Gang - niemand schien ihm etwas anhaben zu können.

Er heiratete das schönste Mädchen des Viertels - bald darauf wurde ihre Tochter geboren. So hätte es ewig weitergehen können, hätte ihn nicht ein Komplize verpfiffen, um damit selbst eine mildere Strafe zu erkaufen. Deswegen mußste Jimmy zwei Jahre auf Deer Island absitzen.

Das Schicksal wollte es, dass seine junge Frau an Krebs starb, während er im Knast saß. Als Jimmy entlassen wurde, war er 22, Witwer und alleinerziehender Vater eines Mädchens, das ihn kaum kannte. Doch die fünfjährige Katie gab Jimmys Leben eine neue Richtung - er wollte seine kriminelle Vergangenheit zu den Akten legen.

Er machte im Viertel einen kleinen Lebensmittelladen auf, heiratete erneut und bekam zwei weitere Töchter. Die Familie wuchs, doch Katie war und blieb das Licht seines Lebens. Dieses Licht erlosch endgültig, als man das Mädchen tot im Pen Park auffand.

"Was die Hauptfiguren in Mystic River durchmachen müssen, kann niemand wirklich nachvollziehen", sagt Sean Penn. "Ich hielt mich also an die Drehbuchvorgaben und an meine Darstellerkollegen. Wir haben viel Zeit mit Leseproben verbracht, versuchten uns mit der Handlung zu arrangieren, die Entscheidungen der Protagonisten zu begreifen. Denn unsere Aufgabe war es ja, diese unerträglichen, schrecklichen Situationen nachvollziehbar darzustellen."

Durch seine Töchter, die er liebt, findet Jimmy Halt im Leben. Außerdem hat er eine Frau, die unverbrüchlich zu ihm steht - für ihre Familie würde sie alles tun. "Annabeth ist eine sehr, sehr starke Frau", sagt Laura Linney über die von ihr gespielte Figur. "Sie ist die Löwenmutter, mit ausgeprägtem Beschützerinstinkt, sehr stolz, sehr von ihrer Aufgabe überzeugt. Und sie ist ständig auf der Hut - sie wirkt immer, als ob sie sagen wollte: ,Na komm schon, versuch's doch!'"

Während Jimmy seine Haftstrafe absitzt, wechselt Sean, sein Freund aus Kindertagen, auf die andere Seite des Gesetzes - er wird Detective im Morddezernat der Staatspolizei von Massachusetts. Doch die ständige Brutalität, mit der er bei seinen Ermittlungen konfrontiert wird, geht nicht spurlos an ihm vorüber - er lebt inzwischen getrennt von seiner Frau, die ihn mit Anrufen traktiert, aber nie ein Wort sagt. Er fragt sich ernsthaft, ob sein Beruf, seine ganz Existenz überhaupt noch Sinn machen.

"Als Erwachsene leben die drei Männer ihr eigenes Leben", berichtet Kevin Bacon, der den von seiner persönlichen Krise verunsicherten Cop spielt. "Sean ist fortgezogen, heutzutage versucht er Mordfälle aufzuklären. Seine Frau hat ihn verlassen, er ist Single, hat keine Freunde - er lebt wie ein Zombie."

Persönlichen Kontakt hat Sean nur noch zu seinem Partner Whitey. Laurence Fishburne spielt den Detective, der mit seiner Objektivität dafür sorgt, dass Sean nicht völlig den Boden unter den Füßen verliert. "Whitey ist in dieser Gruppe der echte Außenseiter", sagt Fishburne. "Er ist mit keinem der Beteiligten verwandt oder befreundet."

"Für Laurence und mich bestand die Aufgabe vor allem darin, unsere Beziehung möglichst komplex und überzeugend darzustellen", sagt Bacon. "Als engagierte Polizisten bemühen wir uns beide, diesen Fall aufzuklären, der Sean mit seinem alten Wohnviertel und mit seinen Freunden aus Kindertagen konfrontiert."

Fishburne betont vor allem die Bedeutung der Partnerschaft, die für den Erfolg der Cops unabdingbar ist: "Ich würde die Hauptfiguren so charakterisieren: Sean Penn ist mit Laura Linney verheiratet, Tim Robbins ist mit Marcia Gay Harden verheiratet, und ich bin mit Kevin Bacon verheiratet. Ein Cop-Duo ist praktisch eine Ehegemeinschaft."

Sean hat seiner alten Umgebung den Rücken gekehrt, während Jimmy und Dave sich zum Bleiben entschlossen und dort Familien gegründet haben. Vielleicht wären sich die drei nie wieder begegnet, wenn sie nicht der sinnlose Mord an Katie abrupt wieder zusammengeführt hätte. Sean übernimmt den Fall und merkt sofort, dass er auf einer Zeitbombe sitzt: Jimmy ist von Rachegedanken besessen, wobei er seine Wut über den Mord an seiner Tochter in einen kaltblütig und methodisch präzise vorbereiteten Hinrichtungsplan kanalisiert.

"Die Story bleibt der entscheidende Aspekt des gesamten Projekts", sagt Eastwood. "Ich lasse mich beim Drehen ungern ablenken, und ich halte mich so eng wie möglich an das Drehbuch. Dabei versuche ich eine angenehme Atmosphäre zu schaffen, um den Schauspielern Raum für Höchstleistungen zu geben und die Dreharbeiten möglichst problemlos zu gestalten."

Eastwood bestand darauf, dass Mystic River vor Ort in Boston/Massachusetts gedreht wurde - sogar die Filmmusik wurde dort mit dem Boston Symphony Orchestra und dem Tanglewood Festival Chorus aufgenommen. "Ich habe nie ernsthaft über andere Drehorte nachgedacht", berichtet er. "Dieses Projekt gehört nach Boston. Die Stadt mit ihren Vierteln spielt eine genauso wesentliche Rolle wie die Schauspieler. Den Fluss namens Mystic River gibt es eben nur hier."

Der gesamte Film entstand in der Stadt und ihren Außenbezirken - die Aufnahmen der Viertel wirken fast dokumentarisch. Das gilt auch für die Innendekorationen, die in einem Lagerhaus in Canton/Massachusetts, einem südlichen Vorort von Boston, errichtet wurden.

Der preisgekrönte Produktionsdesigner Henry Bumstead hat für Wer die Nachtigall stört und Der Clou jeweils einen Oscar gewonnen. Nominiert wurde er außerdem für Vertigo - Aus dem Reich der Toten und Erbarmungslos - hier übernahm er die Aufgabe, die benötigten Innenschauplätze des Viertels im Studio nachzubauen.

Als Filmset errichtete er auch die Black Emerald Bar, in der die schicksalhafte Schlüsselszene von Mystic River stattfindet. Die Black Emerald Bar befindet sich nahe der Mystic-River-Brücke am Ufer des Flusses. Von dort hat man einen atemberaubenden Blick auf die Skyline der Innenstadt. Um den Vorgaben des Drehbuchs gerecht zu werden, wurde die Bar auf einem ungenutzten Industriegelände komplett für den Film aufgebaut.

"Ich habe volles Vertrauen in Henry Bumstead", erklärt Eastwood, "Und ich finde, dass er tatsächlich der beste Produktionsdesigner der Branche ist. Er hat die bemerkenswerte Fähigkeit, gestalterische Probleme auch unter größtem Zeitdruck zu lösen. Für mich hat er Western-Städte gebaut, Redaktionsräume, Raumschiffe und Fischdampfer. Wie er uns jetzt eine heruntergekommene Bar in Neuengland hinzaubert, passt perfekt in die genannte Liste - seine optischen Zutaten sind immer genau auf die Situation zugeschnitten. Henry ist ein großer Künstler - für mich ist es ein riesiges Glück, dass er bei diesem Film mitmacht."

Neben der Hafenbehörde von Massachusetts war vor allem das Office of Special Events von Bürgermeister Thomas Menino für praktisch alle Drehgenehmigungen, Straßenabsperrungen und Sicherheitsvorkehrungen in Boston zuständig. Zum Beispiel mußsten für die Dreharbeiten drei Fahrstreifen der Tobin/Mystic-Brücke gesperrt werden: Dort entstand jene Szene, in der Sean und Whitey auf einen Verkehrsunfall reagieren müssen, den ein aggressiver Fahrer verursacht.

"Ich bin mit dem Look des Films absolut zufrieden", sagt Eastwood. "Alles wirkt wie in Abendlicht getaucht. Bevor Tom Stern bei Blood Work zum Kameramann aufstieg, hat er jahrelang als Chefbeleuchter unter Bruce Surtees und Jack Green an meinen Filmen mitgearbeitet."

Interessant ist auch, dass Romanautor Dennis Lehane persönlich im Film zu sehen ist, und zwar in der Sequenz mit der Parade zum Columbustag: Lehane tritt als Lokalpolitiker auf, der hinten in einem offenen Cabrio sitzt und der Menge zuwinkt.

Einzig das Wetter in Neuengland ließ sich nicht völlig berechnen. Doch durch Eastwoods konzentrierten Regiestil und den äußerst professionellen Einsatz der Darsteller hatte die Produktionsfirma Malpaso alle wichtigen Szenen rechtzeitig im Kasten - Nachdrehs waren kaum nötig. Andererseits wurden viele Szenen durch das Herbstwetter in Neuengland mit seinen häufigen Regenschauern und dem wirbelnden Laub atmosphärisch ausgesprochen aufpoliert.

"Ich hatte ein wunderbares Team und großartige Schauspieler zur Verfügung - dadurch gestaltete sich auch meine eigene Arbeit sehr viel einfacher und angenehmer. Wetterprobleme oder andere äußere Einflüsse fielen dabei nicht ins Gewicht", erklärt Eastwood.

"Der ganze Dreh wurde von der ersten bis zur letzten Klappe durch die Crew geprägt - wir mußsten die Einstellungen nur selten wiederholen. Natürlich haben uns manchmal Regen und Wind zugesetzt, die Nächte waren bitterkalt, aber so etwas mußs man bei dieser Geschichte mit einplanen, und es hat ja auch positive Aspekte.

Vor allem kommt es auf ein gutes Team an. Wir bauten auf, drehten unsere Einstellungen und fuhren zum nächsten Drehort. Jeder wusste, was er zu tun hatte - das lief wie am Schnürchen, Manchmal ertappte ich mich dabei, wie ich ihnen zuschaute, statt Regie zu führen."

Eastwood geht davon aus, dass sein packender Film nicht nur unterhält, sondern die Zuschauer auch zum Nachdenken anregt: "Das Publikum wird auf mehreren Ebenen zufrieden gestellt: Die Krimi-Fans kommen mit dem undurchsichtigen Fall auf ihre Kosten und nehmen den Rest nur am Rande zur Kenntnis.

Andere Zuschauer lassen sich vom Schicksal der handelnden Figuren mitreißen und interessieren sich für die Detektivgeschichte nur im Zusammenhang mit der Tragödie. Die Geschichte ist mehrfach verpackt, und je mehr Schichten abgeschält werden, desto näher kommen wir dem Geheimnis. Doch jede Antwort wirft neue Fragen auf? Ich bin gespannt, wie das Publikum reagiert."

Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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