Das Wunder von Bern

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Hintergrund • Ausführlicher InhaltProduktionsnotizenDie vaterlose GesellschaftDas geplante Wunder • Interview mit Peter Lohmeyer • Sönke Wortmann • Filmplakat im Großformat: Deutschland

Titel Deutschland: Das Wunder von Bern
Genre: Drama
Farbe, Deutschland, 2003

Kino Deutschland: 16. Oktober 2003
Kino Deutschland: 10. Juni 2004 (WA)
Laufzeit Kino: 118 Minuten, FSK 6

DVD Deutschland: 29. April 2004
Video Deutschland: 29. April 2004
Laufzeit DVD/Video: 114 Minuten



Inhalt Sommer 1954: In einer kleinen Bergarbeitersiedlung in Essen sieht der elfjährige Matthias Lubanski mit seiner Mutter und seinen Geschwistern voller Hoffnung und Sorge der Rückkehr seines Vaters aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft entgegen. Christa Lubanski hat sich und ihre Kinder unter großen Entbehrungen durch Krieg und Nachkriegsjahre gebracht.

Längst hat der fußballbegeisterte Matthias in seinem Idol, dem Essener Stürmer-Star und Nationalspieler Helmut Rahn, einen Ersatzvater gefunden. Als der Taschenträger vom "Boss" verdient sich Matthias ein paar Groschen dazu, und Rahn bestätigt ihm, dass er nur dann gewinnen kann, wenn Matthias als sein Maskottchen bei den Spielen dabei ist. Das nimmt Matthias natürlich für bare Münze.

In der Schweiz erwartet man zu gleicher Zeit das Aufeinandertreffen der besten Fußballmannschaften der Welt. Während Sepp Herberger und seine Elf zur WM fahren, steht in Essen die Familie Lubanski vor einer Zerreißprobe: Vater Richard bleibt nach seiner Rückkehr verschlossen und aggressiv.

Als die deutsche Mannschaft überraschend ins Finale einzieht, will Matthias unbedingt nach Bern, um Rahn Glück zu bringen - doch Richard Lubanski hat für die Träume seines Sohnes kein Verständnis.

Am 4. Juli 1954 mußs sich alles entscheiden ...


Darsteller & Stab Darsteller: Louis Klamroth (Matthias Lubanski), Peter Lohmeyer (Richard Lubanski), Lucas Gregorowicz (Paul Ackermann), Katharina Wackernagel (Annette Ackermann), Johanna Gastdorf (Christa Lubanski), Mirko Lang (Bruno Lubanski), Birthe Wolter (Inge Lubanski), Peter Franke (Sepp Herberger), Knut Hartwig (Fritz Walter), Sascha Göpel (Helmut Rahn), Holger Dexne (Horst Eckel)

Stab:Regie: Sönke WortmannProduzenten: Tom Spiess, Sönke Wortmann, Hanno Huth für Little Shark Entertainment Senator Film Produktion • Drehbuch: Sönke Wortmann, Rochus Hahn • Vorlage: - • Filmmusik: Marcel Basotti • Kamera: Tom Fährmann • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Uli Hanisch • Schnitt: Ueli Christen • Kostüme: Ursula Welter • Make Up: Gerhard Zeiss • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: In einer Mischung aus dramatischen Momenten aus dem Leben der Familie Lubanski in Essen und packenden, detailgenauen Szenen aus einem Fußballspiel, das Geschichte gemacht hat, erzählt Das Wunder von Bern vom Schicksal der Kriegsheimkehrer in den gar nicht so braven fünfziger Jahren - und von einem Ereignis, das die noch junge Bundesrepublik nicht nur sportlich in einen neuen Zustand versetzte.
Hintergrund Jahre lang träumte der Regisseur und Ex-Fußballer Sönke Wortmann davon, aus der Geschichte des Wunders von Bern einen großen Kinofilm zu machen. Nach langer Vorbereitung, einer intensiven Drehbucharbeit mit dem Co-Autor Rochus Hahn und einem aufwändigen Casting konnte der Film im Sommer 2002 in der Schweiz und vor allem im Ruhrgebiet gedreht werden. Danach begann die für einen historischen Film mittlerweile unabdingbare Phase der digitalen Postproduktion in Zusammenarbeit mit Das Werk.
Filmplakat
DVD-Cover
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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