Open Range - Weites Land

Produktionsnotizen

"Für mich war das ein Stoff, den ich selbst gerne im Kino sehen würde", erklärt Kevin Costner. "Wenn ich mich mit anderen über diesen Film unterhielt, hörte ich nur, dass sie von OPEN RANGE an Filme erinnert wurden, die sie selbst sehen wollten. So passte für mich alles zusammen, dass ich diese Landschaft kreieren und zum Leben erwecken konnte. Das war aufregend und für mich ein echtes Privileg."

Mit OPEN RANGE nimmt Costner ein drittes Mal auf dem Regiestuhl Platz, nachdem ihm sein Debüt DANCES WITH WOLVES ("Der mit dem Wolf tanzt", 1990) auf Anhieb einen Oscar als Bester Regisseur eingebracht hatte. dass er bei seinem jüngsten Film drei Positionen bekleidete, hat sich, so Costner, "einfach so ergeben. Ich spüre die Drehbücher auf, entwickle sie weiter und baue eine solch große Zuneigung zu ihnen auf, dass gewisse Momente daraus wirklich wichtig für mich werden, sich in meinem Kopf festsetzen. Ich habe mich nie nur als Schauspieler gesehen."

In den weiten, mächtigen Prärien Amerikas angesiedelt, weist OPEN RANGE alle Merkmale eines klassischen Westerns auf, gibt Einblick auf einen einzigartigen Abschnitt amerikanischer Geschichte: das Ende der Ära vom Land, das keine Besitzer kannte. Das Ende von Cowboys, die als "Freegrazer" mit ihren Tieren umherzogen und vom freien Land lebten. Aber Costners Kamera vertieft das romantische Image vom Cowboy, der nichts besitzt außer seinem Hemd und den Hufeisen seines Pferdes.

"In jedem Western", erklärt Costner, "gibt es geheimnisvolle Charaktere. Man weiß nicht, woher sie kommen und wie sie zu dem wurden, was sie jetzt sind. Abgesehen von dem, was ihr Pferd trägt, gehört ihnen nichts. Das ist eine wirklich ausgesprochen romantische Vorstellung, aber wenn man ein bisschen länger darüber nachdenkt, tauchen Fragen auf. Was machen Cowboys, wenn es regnet oder die Lebensmittel ausgehen? Sie mußsten für sich selbst sorgen, sehr einfallsreich dabei sein. Unser Bild vom Westen ist sehr idealisiert, tatsächlich aber war dieses Leben sehr schwer."

Craig Storper, Drehbuchautor und einer der ausführenden Produzenten des Films, nennt den Western eine ureigen amerikanische Kunstform und betont, dass OPEN RANGE die klassischen Themen des Genres aufgreift: Freiheit, Gerechtigkeit, Ehre, Liebe und Freundschaft. Aber sowohl er als auch sein Regisseur wollten weiter gehen als die meisten anderen Western und authentische Stimmen der Vergangenheit entwickeln. Das erforderte eine Geschichte mit emotionaler Tiefe und Charaktere, die Klischees und hölzerne Stereotypen transzendierten, die man oft mit dem Genre verbindet.

"Das Gefühlsleben der Figuren, das Leben, das sie nicht mit anderen teilen wollen, stellt sich als unerwartet komplex heraus, wenn man einmal die Barrieren einreißt, die sie als Selbstschutz errichtet haben", erläutert Craig Storper. "Nur die Situationen, in die sie hineingeraten, zwingen sie, Dinge zu enthüllen, die sonst vielleicht begraben geblieben wären. Und das führt letztlich zu ihrer Veränderung."

Kevin Costner legte großen Wert auf die Sprache, um die Beziehungen zwischen den Männern in all ihrer Komplexität transparent zu machen: "Wir stützen uns auf die Sprache. Sie offenbart, wie Männer miteinander und mit ihren Problemen umgehen, wie sie mit Frauen sprechen, sie behandeln und von ihnen verwirrt werden." Annette Bening stimmt Costner zu: "Ich mochte das Drehbuch, weil es ganz klassisch und doch auch ungewöhnlich sensibel war. Vor allem im Umgang der Männer miteinander. Diese Intimität ist vom Drehbuch wunderbar erfasst, und es ist sehr berührend, wie die Verletzlichkeit dieser Männer dramatisiert wurde."

Ohne Auftrag eines Produzenten oder Studios schrieb Storper das Drehbuch vor viereinhalb Jahren, nachdem er sich eine Option auf Lauran Paines Roman "The Open Range Men" gesichert hatte. Seine Ambitionen, den Stoff verfilmen zu lassen, verschwieg Storper dem Autor wegen der Launenhaftigkeit des Filmgeschäfts in Hollywood. Er entschloss sich, erst dann etwas zu sagen, wenn die Produktion wirklich gesichert wäre. "Lauran war in seinen Achtzigern", erklärt Storper, "und es erschien mir einfach nicht richtig, ihm jedes mal Hoffnung zu machen, wenn irgendjemand einen Hauch von Interesse zeigte."

Schließlich, im Dezember 2001, unterrichtete ihn Paines Frau vom Tod ihres Mannes. Als sich OPEN RANGE dann konkretisierte, informierte Storper Paines Witwe. "Als ich ihr endlich erzählen konnte, dass Kevin die Hauptrolle im Film übernehmen würde, war sie völlig überwältigt", erinnert sich Storper. "Am Telefon brach sie in Tränen aus, und es stellte sich heraus, dass ich ihr die Neuigkeit an ihrem Geburtstag übermittelt hatte. Es war einfach wunderbar, einer Frau, die ihren Mann verloren hatte, der immer von einer Verfilmung seiner Arbeit geträumt hatte, mitzuteilen, dass dies jetzt Realität würde und Robert Duvall, Kevin Costner und Annette Bening die Hauptrollen übernommen hätten."

Bedenkt man den Widerstand im Hollywood der Gegenwart gegenüber dem klassischen Genre, erforderte es großes Vertrauen in den Stoff, sich darauf eine Option zu sichern. "Der letzte wirklich erfolgreiche Western war UNFORGIVEN ("Erbarmungslos", 1992)", führt Storper aus, "und das liegt schon 11 Jahre zurück. Einen solchen Film also in Angriff zu nehmen, entspricht dem Kraftakt, einen Felsen in Hollywood bergauf zu schieben. Und dafür braucht man sehr starke Muskeln. Aber als Geschichtenerzähler mußs man den Glauben haben, dass eine gute Geschichte auch einen Weg findet, erzählt zu werden."

Die Muskeln brachte schließlich Kevin Costner mit. Autor und Regisseur trafen sich durch Vermittlung ihrer Agenten. Beide verstanden sich auf Anhieb durch ihre gemeinsame Liebe für den Western und alles, was dazu gehört. "Ich denke, die meisten werden meine Zuneigung für den Western kennen", erläutert Costner, der neben DER MIT DEM WOLF TANZT auch in den Western SILVERADO ("Silverado", 1985) und WYATT EARP ("Wyatt Earp - Das Leben einer Legende", 1994) zu sehen war. "Trotzdem überrascht es mich, wenn sich andere zu ihrer Liebe zum Western bekennen, denn eigentlich ist die Anzahl der Western, die man auch bedeutende Filme nennen könnte, nicht sehr groß. Es sind wenig reizvolle Geschichten vom Kampf zwischen Gut und Böse. Aber sie sind Bestandteil unseres kulturellen Erbes. Die Menschen lieben sie noch immer."

Die Schauspieler Jeder der Darsteller, dem dieses Projekt angeboten wurde, reagierte ausgesprochen positiv auf diese Offerte. Von entscheidender Bedeutung für den Film war es aber, sich die Mitwirkung der Kinolegende Robert Duvall zu sichern. "Als ich den Roman las und an meinem Drehbuch arbeitete, dachte ich immer an Robert Duvall", gibt Craig Storper zu. "Als ich mich zum ersten Mal mit Kevin traf, sagte er in einem seiner ersten Sätze: 'Ich könnte mir vorstellen, dass Robert Duvall mitspielen würde'. Ich weiß nicht, was wir bei einer Absage Duvalls wirklich gemacht hätten, denn einen anderen Schauspieler konnten wir uns für diese Rolle nicht vorstellen."

"Die Figur war maßgeschneidert für Bob", ergänzt Costner. "Craig schrieb das Skript, und ohne jemals Bob angerufen zu haben, verlagerte ich den Schwerpunkt der Dialoge auf seine Figur. Das war richtig und eine kluge Entscheidung für den Film." Tatsächlich besteht die wichtigste Beziehung des Films zwischen Charley und dem älteren Boss. Dieser ist Freund, Mentor, Vaterfigur und auch Chef für Charley. Storper beschreibt Boss als "Mann mit schmerzlicher Vergangenheit, der im Grunde seines Wesens anständig und hart arbeitend jedem ins Gesicht sagt, was er von ihm hält." Die verschiedenen Facetten dieser Beziehung verstärken sie, aber komplizieren sie auch. "Die Handlung liefert uns die Landschaften, die Geschichte und die Action, die wir von einem Western erwarten", erklärt Storper. "Aber was dem Film seine Bedeutung und sein Herz gibt, sind diese beiden Charaktere und ihre Beziehung zueinander."

Zum Glück für die Filmemacher gab Duvall innerhalb von 24 Stunden, nachdem er das Drehbuch gelesen hatte, seine Zusage. "Ich wusste einfach, dass ich dabei sein wollte", erklärt der Veteran unzähliger Hollywooderfolge. "Es ist ein klassischer Western und eine wunderbare Rolle für mich." Fast aber hätte Duvall den Drehort nie erreicht. Als er sich im April 2002 in Virginia für den Film vorbereitete, stürzte er vom Pferd und brach sich sechs Rippen. Wäre das näher am Beginn der Dreharbeiten passiert, wäre er nicht schnell genug wieder gesund geworden. Doch trotz verheilter Brüche war es für ihn eine psychologische Herausforderung, wieder in den Sattel zu steigen. "Ich zögerte ein bisschen, mich wieder auf ein Pferd zu setzen", gibt Duvall zu. "Aber die Bews-Brüder, die für die Tiere zuständig waren, halfen mir sehr. Nach einer Weile hatte ich mich darauf eingestellt. Es war hart, aber ich wollte diesen Film machen, mußste mich deshalb schnell erholen."

Niemand war vielleicht dankbarer für Duvalls Stärke als sein Regisseur. "Die Sprache des Skripts passt zu ihm", erklärt Costner mit erkennbarer Bewunderung. "Ich wusste, dass er die Situationen, die das Drehbuch ihm abverlangte, ganz wunderbar meistern würde. Ich glaube, diese Rolle und wie er sie gespielt hat, könnte einen weiteren Höhepunkt in seiner Karriere bedeuten." Zum Zeitpunkt von Duvalls Zusage hatte sich Costner schon bereit erklärt, Charley Waite zu spielen. "Charley ist eine klassische Figur. Man weiß nicht viel über ihn, aber plötzlich beginnt er sich zu öffnen und seine gewalttätige Vergangenheit zu enthüllen. Er ist ein guter Mensch, der glaubt, ein schlechter zu sein."

Ursprünglich war die Figur zehn Jahre jünger und wenig war über ihre Biographie bekannt. Mit der erneuten Überarbeitung der Rolle wollte Storper nicht nur dem Regisseur entgegenkommen, "sondern die Figur mit einem tieferen, emotional ausfüllenderen Subtext bereichern. Wenn man es 1882 schaffte, 40 Jahre alt zu werden, obwohl man nur aus Satteltaschen lebte, hatte man große Lebenserfahrung. Das Leben lehrt uns Gutes und Schlechtes, deshalb unterscheidet sich ein 40-jähriger deutlich von einem 30-jährigen Mann. Aus Gesprächen mit Kevin entstand für diese Figur eine richtige Biographie, die im Buch allenfalls angedeutet ist." So darf der Zuschauer nun teilhaben an Charleys Reise, "wie er kämpft, um sich von dem, was er war, fortzuentwickeln zu dem, was er einmal sein könnte. Er lässt seine Vergangenheit ziehen", führt Storper weiter aus, "und bemüht sich um Selbsterneuerung."

Hat man eine solch starke Persönlichkeit für die Figur von Boss Spearman besetzt, war es eine Herausforderung, einen adäquaten Widersacher zu finden. Als perfekt erwies sich schließlich Sir Michael Gambon, ein irischer Schauspieler, der vor allem bekannt ist durch Michael Manns THE INSIDER ("Insider", 1999) und Robert Altmans GOSFORD PARK ("Gosford Park", 2001). "Wir konnten uns glücklich schätzen", so Craig Storper, "einen Schauspieler gefunden zu haben, der Robert Duvalls Figur Paroli bieten konnte. Hat man einen starken Protagonisten und einen schwachen Gegenspieler, hat man letztlich nichts. Robert Duvall besitzt eine sehr starke Präsenz, ist eine Ikone, deshalb war Michael Gambons Besetzung von elementarer Bedeutung. Er kann sich behaupten und hinterlässt in der begrenzten Zeit, in der er auf der Leinwand zu sehen ist, einen starken Eindruck."

Gambons Figur Baxter hat mit seinen Banditen das Städtchen Harmonville im Griff. Viele verachten insgeheim diesen rücksichtslosen Mann, und nicht nur, weil er die Stadt wie sein kleines Königreich regiert. Baxter gehört zu den Menschen, die sechs Schläger schicken, um einen Mann zu verprügeln. Er hat gerne die Vorteile auf seiner Seite und mag es, wenn man ihn fürchtet. Auch Gambon entwarf für seine Figur eine Biographie, für die es im Drehbuch keine Anhaltspunkte gab. Seiner Interpretation nach war Baxter ein Mann, "der aus Irland nach Amerika gekommen war und sich dort mit großem Erfolg durchgesetzt hatte. Er hat Land gekauft, züchtet Rinder, baut Städte auf, hat für alle Gebäude gezahlt und denkt so, dass ihm auch alles gehört. Aber dem ist nicht so."

Gambon war begeistert von der Chance, in einem Genre zu arbeiten, das ihm in England nie angeboten wurde. "Ich wollte einfach in einem Western spielen", lacht Gambon. "Für einen Engländer ist das ein Traum. Und wenn man dabei der Bösewicht sein darf, ist das die Krönung." Hinzu kommt die Gelegenheit, mit einem Superstar wie Kevin Costner zusammenzuarbeiten. "Gewöhnlich sehe ich ihn nur auf einer großen Kinoleinwand in London", erzählt Gambon. "Und plötzlich stand er neben mir, trug einen Cowboyhut und eine Waffe. Es war eine surreale Erfahrung, wirklich außergewöhnlich."

Außergewöhnlich war auch die Zusage Annette Benings, der für AMERICAN BEAUTY ("American Beauty", 1999) und THE GRIFTERS ("The Grifters", 1990) jeweils Oscar-nominierten Schauspielerin, die einzige große Frauenrolle in OPEN RANGE zu übernehmen. "Sue ist eine Pragmatikerin", erklärt Bening ihre Figur. "Sie ist keine sehr komplizierte Frau und ruht in sich. Als die Cowboys in ihr Haus kommen, ist sie ein beruhigender, zivilisierender Einfluss."

Obwohl Sue auf die 40 zugeht, in einer Zeit, in der solche Frauen bemitleidet oder geächtet wurden, und sich schmerzlich bewusst ist, dass die Jahre jede Hoffnung auf Liebe und Kinder töten, hat sie immer noch zuviel Selbstachtung, um sich einfach zu arrangieren. "Sie ist eine sehr starke, Stabilität ausstrahlende Frau", versichert Bening. "Sie hat viel mitgemacht und genug Enttäuschungen erlebt, um sich irgendwie durchzukämpfen - sollte sie unverheiratet bleiben, mit ihrem Bruder zusammenleben und sich um das Haus kümmern müssen." Und dann trifft sie Charley Waite.

"Sie verliebt sich wirklich, sieht die Möglichkeit, dass hier etwas entstehen könnte, dass beide gemeinsam etwas aufbauen könnten." Robert Duvall, der mit seiner Figur den Kuppler zu spielen versucht, versteht das Dilemma Sues. "Es ist ihre letzte Chance, einen Mann zu bekommen, und das erhöht emotional die Bedeutung, fügt einen wunderbaren Aspekt hinzu. Als Sue Charley begegnet, erkennt sie, dass er ihre Zukunft sein könnte. Und der Gedanke, ihn wieder verlieren zu können, ist eine traurige Sache für diese Frau, die ja nicht mehr ganz jung ist."

Obwohl Charleys Widerstand fast zu stark ist für Sues leisen Charme, erobert sie ihn schließlich doch. Kein Wunder, denn Bening erfüllt ihre Figur mit einer leuchtenden Aura. In Kevin Costners Worten besitzt Bening "Anmut und Grazie. In meinen Augen ist sie die Hepburn unserer Generation. Sie hat einfach Klasse."

Bening brachte in ihre Rolle Seele und Intelligenz ein. Das unterscheidet sie in den Augen ihrer Produzenten von den meisten ihrer Kolleginnen. Ihre Professionalität und ihr Selbstvertrauen fiel den anderen Schauspielern und auch der Crew auf, die beides auch würdigten. Man verstand, was für eine Herausforderung es für sie war, sich auf diesem Testosteron-geladenen Set zu behaupten. Bening beschwerte sich nie, verlangte nie eine Spezialbehandlung, wofür sich ihr Regisseur mit großem Lob bedankt: "Für mich als Kollege war es großartig zu beobachten, wie sich eine Darstellerin ihrer Klasse auf diese Rolle in einem Film für große Jungs stürzte. Sie dabei zu haben erleichterte meine Arbeit als Regisseur. Sie hat nie gesagt: 'Was soll ich eigentlich hier, es dreht sich doch alles um euch'. Sie hat keine Ahnung, wie sehr ich das an ihr geschätzt habe."

Michael Jeter, Diego Luna und Abraham Benrubi komplettieren die Besetzung. Der im März 2003 verstorbene Jeter fühlte sich vor allem von der Integrität und Qualität der beiden Hauptfiguren angezogen. "Es ist eine Freundschaft, gleichzeitig aber auch ein Lehrer/Schüler-, Vater/Sohn- und Arbeitgeber/Arbeitnehmer-Verhältnis. Es ist eine Beziehung mit vielen Facetten. Ich interessierte mich für diese Menschen, und wenn das passiert, weiß man, dass man gutes, fruchtbares Territorium betritt."

Button, Diego Lunas Rolle, war ursprünglich für einen 15-jährigen Amerikaner geschrieben worden. Daraus wurde ein Mexikaner, als Luna Costners Angebot annahm, in OPEN RANGE mitzuspielen. Die Idee dazu hatte David Valdes, der Luna bei der Verleihung der Independent Spirit Awards in Los Angeles gesehen hatte, wo Luna Werbung für seinen Film Y TU MAMÁ TAMBIÉN ("Y Tu Mamá También", 2001) machte. Einen kommenden Star witternd, kontaktierte Valdes Costner, der Luna bat, ein paar Szenen vor einer Videokamera zu spielen. Was Costner auf diesem Band sah, überzeugte ihn. "Diego war ein kleiner Funke, der aus dem Nichts kam", erzählt Costner. "Er war so jung, so frisch, und wir alle erkannten uns in ihm wieder. In seiner Begeisterungsfähigkeit, seinem Sinn für das Magische. Ich mochte ihn wirklich sehr."

Luna hebt hervor, dass das Porträt dieser Cowboys als komplexe Charaktere die Anziehungskraft von OPEN RANGE um ein Vielfaches erhöht - als Western wie auch einfach als eine gute Geschichte. "In den alten Western waren die Cowboys wenig gesprächig", erklärt Luna den Unterschied. "Hier reden sie und man erfährt, was in ihrem Kopf und in ihrem Herzen vor sich geht. Gutes und Schlechtes ist in jedem Menschen vorhanden. Es ist immer diese Kombination, immer dieses Gleichgewicht. Diese Figuren wirken real, man versteht sie, weil sie menschlich sind, unabhängig davon, dass sich alles 1882 ereignet. Charleys Problem haben wir irgendwie alle. Wir alle haben schreckliche Dinge getan, und es ist hart zu vergessen, weiter zu machen und sich zu verändern." OPEN RANGE mag in seiner Struktur ein klassischer Western sein, ist aber laut Luna auch "ein Film über Hoffnung und Liebe, hat jedes wichtige Element. Gute Schauspieler und ein sehr gutes Drehbuch. Deshalb kann jeder auch einen guten Film und etwas ganz Besonderes erwarten."

Button, der Jüngste in der Gruppe, ist in diesem peinlichen Alter, versucht ein Mann zu sein, während ein kindliches Herz noch in ihm schlägt. Er betrügt beim Kartenspiel. Nicht, weil man ihm nicht vertrauen kann, sondern er den Älteren beweisen will, dass er mit ihnen mithalten kann. "Er versucht, zu früh ein Mann zu sein", beschreibt Luna seine Figur. "Auf dem Weideland führt er das Leben eines Erwachsenen, gleichzeitig ist er aber noch ein Kind, das geliebt werden und spielen will. Letztendlich will er nur Boss stolz machen. Deshalb ist er mal Kind, mal Erwachsener."

Ähnlich wie in Buttons Fall ist das Verhältnis von Charley und Boss auch gegenüber Mose fast großväterlich und väterlich. Mit 30 ist Mose, den Abraham Benrubi spielt, deutlich älter als Button, doch obwohl er Ratgeber für den Jungen sein könnte, fügt er sich dem erfahreneren Charley. Mose ist außerdem noch jung genug, um von einer Auswanderung nach Südamerika zu träumen. Und wie Button empfindet er das Leben als Cowboy als einziges großes Abenteuer.

Abraham Benrubi war dankbar für eine zweite Chance, mit Kevin Costner arbeiten zu können, denn sein kleiner Auftritt in THE POSTMAN ("Postman", 1997) überstand den Endschnitt nicht. "Kevin versprach mir, dass er eines Tages wieder auf mich zurückgreifen würde", erinnert sich Benrubi, "aber trotzdem mußste ich vorsprechen, mußste beweisen, dass ich Mose sein könnte." Benrubi war auch begeistert von der Arbeit mit Robert Duvall: "Er ist eine Legende. Ich weiß, dass ist nicht gerade Cowboy-cool, aber ich habe im Internet ein bisschen recherchiert. Über 90 Rollen, und mit nahezu jedem hat er vor der Kamera gestanden. Er ist ein Meister mit 40 Jahren Erfahrung. Er machte sieben Takes von jeder Szene, und alle unterschieden sie sich, waren brauchbar und brillant."

Die Suche nach der OPEN RANGE Obwohl das Drehbuch den Schauplatz nicht genau benennt, dachte Kevin Costner an Montana und seine majestätische Bergwelt als Hintergrund für die Geschichte. Doch der Wunsch, in den Staaten zu drehen, ließ sich nicht realisieren. Zumal die einst berühmten Western-Sets Hollywoods, die Paramount Ranch und die Bell Canyon Ranch, längst aufgegeben und zur Bebauung freigegeben worden waren. Deshalb entschied man sich für Kanada, und weil Produzent Valdes ERBARMUNGSLOS in Alberta gedreht hatte, war diese Provinz seine erste Wahl.

Am 15. März 2002 begann die Locationsuche mit Autos und Hubschraubern. Monate später hatte man verschiedene Ranches für die Camp- und Herdenszenen gefunden: Die Nicoll Ranch am Jumping Pound Creek, die Turner Ranch und die Hughes Ranch, beide südwestlich von Longview gelegen, und schließlich auch die Kinnear Ranch mit einem wunderschönen Ort namens Fireguard Coulee. Am schwierigsten war es, einen geeigneten Platz für das fiktive Städtchen Harmonville zu finden. Westlich von Calgary wurde die Suche mit dem Helikopter schließlich belohnt. Im Stoney Nakoda First Nations Reservat entdeckte Costner die Location, die er gesucht hatte - trotz einer 50 Zentimeter hohen Schneedecke. Diese allerdings kaschierte einen Nachteil: eine Zufahrtsstraße gab es nicht.

So mußste über 1,5 Meilen eine provisorische Straße angelegt werden. Kaum war man mit dieser Arbeit fertig, wurde es Frühling. Durch die Schneeschmelze stand das Wasser plötzlich mehr als einen Meter hoch, und viele fragten sich, wie hier Autos fahren sollten.

Produktionsdesignerin Gae Buckley erinnert sich an das tägliche Ritual, das sie mit Kulissenbauer Alf Arndt durchspielte, wenn sie versuchte, die überflutete Straße, zu überqueren. "Alf sagte dann immer 'Heute ist das Wasser tiefer, ich weiß nicht, ob wir das riskieren sollten'. Und ich antwortete 'Dann lass es halt, du ruinierst dir sonst deinen Truck'. Und war dieser Satz gefallen, gab Alf plötzlich Gas und trieb den Wagen durch die Fluten, bis das Wasser über die Windschutzscheibe stieg. Es war wie in Disneyland."

Nach vierwöchiger Designrecherche in Los Angeles brauchte man schließlich weitere neun Wochen, um Harmonville aufzubauen. Auf der Basis von Geschichtsbüchern und den Arbeiten von Pionierfotografen wie Silas Melander und Evelyn Cameron ließ Buckleys Team mit extremster Genauigkeit vergangene Zeiten wieder auferstehen. Designer Ted Haigh, laut Buckley "ein wandelndes Lexikon über diese Periode der US-Geschichte", kümmerte sich um die vielen Zeichen und Schilder, während andere die Konstruktionstechniken und die Farbpaletten recherchierten. Das ganze Holz, das man für Harmonville benötigte, wurde genau auf die Maße zugeschnitten, die man damals verwendete, und danach für die Außenfassaden künstlich verwittert. Man benutzte nur Nägel und ließ sie rosten, was für einen zusätzlichen Effekt sorgte. Die Flure in den Häusern wurden speziell behandelt, damit sich das Holz etwas krümmte. Das ganze Fensterglas, das man brauchte, war handgeblasen und wurde importiert. Set-Dekorateurin Mary-Lou Storey kümmerte sich um jedes Detail - bis hin zu den Jalousien aus Ölpapier und den Kerosinlampen.

"Wir haben wirklich alles versucht, die Zeit wiederaufleben zu lassen", fasst Buckley die erstaunlichen Leistungen ihres Teams zusammen. "Unsere Farbpalette entsprach exakt der Zeit um 1880, selbst die Tapete im Haus des Arztes war eine Reproduktion eines echten Musters. Man nannte es 'Ashes of Roses'." Am meisten begeistert zeigte sich Buckley vom Gefängnis und dem Saloon. "Durch Recherche erfuhren wir, dass die Zellen so solide gebaut wurden, dass kein Gefangener die Wände durchbrechen konnte. Wir bauten eine falsche Wand, die anderen aber exakt nach dem Vorbild der Zeit. Und Kevin liebte den Saloon. Er sah wirklich ziemlich authentisch aus, komplett mit einer Bar und einem speziellen Schrank, einer Breakfront, die eine Firma in St. Louis damals für den ganzen Westen herstellte."

Die Dreharbeiten Die Konstruktion Harmonvilles richtete sich nach einer entscheidenden Sequenz: dem finalen Showdown in der Main Street. Die verblüffende Schießerei stand im Mittelpunkt der Dreharbeiten, die am 17. Juni 2002 begannen. Sie ist der Höhepunkt des Films, mußste aber mehr sein als ein Special-Effects-Spektakel: "Die Gewalt dabei ist nicht willkürlich, sondern ein wichtiges Element der Geschichte", erklärt Craig Storper. "Sie sorgt nicht nur für die Katharsis. Durch sie lernen wir auch, was es bedeutet, für Demokratie, Liebe und Freundschaft kämpfen zu müssen. Unsere Charaktere suchen zwar nicht die Gewalt, aber es gehört zu den wichtigsten Idealen des Westerns, dass man für Dinge, an die man glaubt, manchmal kämpfen und sogar sterben mußs."

Die Choreographie der Sequenz begann ganz einfach, als Buckley und Costner Gunfight-Szenen in Costners Haus durchspielten. Was vielleicht nicht unbedingt nach harter Arbeit aussah, erfüllte einen wichtigen Zweck. "Für mich war das großartig", erklärt Buckley. "Denn so konnte ich sehen, welche Einstellungen Kevin für die Sequenz plante. Jetzt wusste ich, wie die Actionfolge aussehen würde und konnte das Design anpassen. Sobald ich einen groben Entwurf fertiggestellt hatte, ließ ich davon in Los Angeles ein Computermodell erstellen. Und dieses wurde dann ein riesiger Rubik's Cube. Percy zum Beispiel mußste vom Obergeschoss seines Stalls sehen können, wie Baxters Männer in die Stadt einritten, aber auch, wie sich die acht Schützen vom Büro des Marshalls aus Boss und Charley näherten. Dann mußste Percy, während er noch die Männer beobachtete, auf die andere Seite laufen, um Charley zu warnen. Und man mußste ihn oberhalb von Boss Spearman sehen können, wenn ihn dann eine Kugel zu treffen schien. Von Charleys Perspektive aus mußsten die Schatten der drei Revolverhelden zu sehen sein, die hinter den Zelten umherschlichen. Für all das hatte Kevin spezielle Einstellungen geplant, und wir versuchten, uns all diesen Vorgaben anzupassen."

Über zehn Tage lang drehte das Team an der Schießerei, verbrauchte dabei mehrere tausend Platzpatronen. Requisiteur Dean Goodine benutzte neueste Technik, meist elektrischer Art, um Revolver- und Gewehrfeuer zu simulieren. Die Waffen wurden mit drei Ladungen in der Trommel verdrahtet. Wenn gefeuert wurde, trat eine kleine Flamme aus. "Alles aber war total sicher", betont Goodine. "Echte Munition gab es auf unserem Set nicht. Vor jeder Szene schätzten wir die Größe der Ladung neu ein, die wir, abhängig von der gewählten Einstellung, brauchten, kalkulierten auch die Streuwirkung ein. Wir kümmerten uns darum, dass alle Kameraleute durch Abschirmungen und Ohrenschützer gesichert waren und gaben den Darstellern Anweisungen, wann sie feuern mußsten und wann nicht. Nach jeder Szene wurde jede Waffe komplett geleert."

Um besorgte Nachbarn mußste sich dabei niemand kümmern. "Wir waren da draußen ziemlich isoliert", erklärt der 2. Aufnahmeleiter Peter G. Horn. "Das gehörte zu den schönsten Vorteilen dieser Location. Die nächste Hauptstraße war gut vier Kilometer entfernt, Canmore, die nächstgelegene Stadt, etwa eine halbe Stunde." Diese Abgeschiedenheit war allerdings nicht hilfreich für den Dreh der zweiten wichtigen Sequenz des Films, wenn es in Strömen gießen und das Wasser durch die Stadt fluten sollte.

Die offensichtlichste Herausforderung hier in der Prärie war zunächst einmal, Wasser in diesen Mengen zum Set zu bringen. Es mußste aus dem nahe vorbeifließenden Bow River gepumpt und dann in einem riesigen Wassertank gespeichert werden. Den allerdings gab es leider nicht. So mußste die Crew improvisieren, hinter der Stadt eine etwa zehn Meter weite, 20 Meter lange und fünf Meter tiefe Grube graben. Das wiederum brachte ein weiteres Problem mit sich.

"Man hat nicht die geringste Vorstellung davon, wie viel Dreck aus einer Grube dieser Größe tatsächlich kommt, bevor man es nicht selbst sieht. Auf dem Boden des Pferdestalls haben wir Dreck gut einen Meter hoch aufgebracht, ihn für die Straßen in der Stadt und aus ihr hinaus verwendet, und mußsten dennoch eine Menge Dreck noch wegschleppen. Dann mußste die Grube so gesichert werden, dass kein Wasser durchsickern konnte. Pumpen mußsten installiert und das Ganze schließlich von unseren Botanikern so angelegt werden, als gäbe es hinter Harmonville wirklich einen richtigen Teich. Dann wurde ein Graben für die Flut ausgehoben und mit einem speziellen Zementmörtel besprüht. Wie in einem Vergnügungspark mußste das Wasser ununterbrochen laufen können."

Die Flutsequenz stellte die Crew vor einige Probleme: die Strömung mußste stark genug sein, um den Hund, aber nicht Charley in Gefahr zu bringen. Das Wasser mußste eine ganz bestimmte Tiefe haben und einen ganz bestimmten Weg nehmen. Die Strömung mußste von konstanter Stärke sein und das Wasser so lange laufen, bis die Szenen wirklich zu aller Zufriedenheit im Kasten waren. Und natürlich durfte weder die knappe Vorbereitungszeit noch das dafür vorgesehene Budget überzogen werden. Dafür mußsten alle Abteilungen zusammenarbeiten, mit Buckley und Special Effects Supervisor Neil Trifunovich an der Koordinationsspitze.

Die Grube konnte 270.000 Gallonen Wasser speichern, das durch riesige Tauchpumpen zurückgeflutet wurde in die Main Street und schließlich über die andere Seite der Stadt. Von einem 75-Tonnen-Kran, in einer Höhe von etwa 30 Metern, "regnete" es mit 600 Gallonen Wasser pro Minute auf das Set herunter. Zusätzlich gab es eine weitere Vorrichtung, die 250 Gallonen Wasser pro Minute versprühen konnte. Beide "Regenmaschinen" speiste ein 10.000-Gallonen-Tanker und vier 4.000-Gallonen-Tanker. Das Wasser dafür wurde aus dem Fluss gepumpt oder von Trucks aus der Grube in die Stadt gebracht. Die Flut selbst strömte mit 32.000 Gallonen Wasser pro Minute durch Harmonville. Es war eine unglaubliche Operation.

"Dieser Aufwand lohnte sich", so Trifunovich. "Denn durch das Wasser entstand eine Atmosphäre, die man selten in einem Western beobachten kann. Anstelle der üblichen staubtrockenen Stadt, schüttete es bei uns. Das veränderte die Atmosphäre. Man wusste, dass man in eine aggressive Stadt hinein ritt."

Doch der Triumph der Crew über Mutter Natur war nur von kurzer Dauer. Das launische Wetter Albertas war verheerend. Mal blies der Wind mit 50 Meilen pro Stunde, mal regnete es und dann brütete man einige Tage lang unter Rekordtemperaturen. So spiegelte in vieler Hinsicht das Durchhaltevermögen der Crew das der Darsteller wider. Produzent David Valdes war auf die chaotischen Wetterbedingungen vorbereitet und konnte diesen auch Gutes abgewinnen: "Wenn man sich darauf einlässt, kann man durch ziemlich großartiges Material belohnt werden."

Leichter gesagt als getan, wenn man 250 Rinder, neugierige Bären, die die Stadt besuchen, und ähnlich disponierte Wildpferde dazurechnet. "Die Herausforderungen schienen unüberwindlich zu sein", erinnert sich Kevin Costner. "Jeder Tag wirkte härter als der vorausgegangene. Aber ich wollte mich dadurch nicht von meinem Plan abbringen lassen, wollte jede Sekunde Tageslicht optimal nutzen, bis sich das Ergebnis mit meinen Vorstellungen deckte. Meine Freunde haben mich aufgebaut und vorangetrieben. Und ich fragte mich, woher sie zum Teufel wissen wollten, dass ich es wirklich schaffen würde. Aber wer ein Cowboy sein will, mußs ein Mann sein. Das gilt auch für einen Regisseur. Man mußs sich den Problemen stellen, auch wenn man lieber laut aufschreien möchte."

Zur Überwindung aller Hindernisse gehörte es auch, den Zeitpunkt zu erkennen, wann man sich zufrieden geben mußste. "Sogar wenn man weiß, dass eine weitere Klappe oder ein zusätzlicher Tag das Endprodukt in goldenem Glanz erstrahlen lassen könnte, mußs einem bewusst sein, dass der Wert eines Films letztlich davon bestimmt wird, wie gut die Geschichte erzählt wird. Konzentriert man sich auf die Worte, werden einige Details bedeutungslos. Wenn man sich ans Drehbuch hält, ist man bestens gerüstet."

Die Hartnäckigkeit und das Engagement ihres Regisseurs beeindruckte Crew und Schauspieler gleichermaßen. "Ich habe die Arbeit mit Kevin geliebt", schwärmt Annette Bening. "Wie er Crew und Darsteller führte und mit der Kamera umging. Er liebt die Intensität des Filmemachens, blüht wie andere Regisseure dabei förmlich auf. Diese Intensität ist aufregend, sie schafft überhaupt erst die Voraussetzung, bestimmte Momente mit der Kamera einfangen zu können."

Diego Luna bewunderte Costners Fähigkeit, gleichzeitig Star, Regisseur und Produzent zu sein, ohne die anderen Schauspieler zu vernachlässigen. "Von einer Aufgabe zur anderen zu springen, mußs wirklich hart sein", zeigt sich Luna beeindruckt. Die ganze Verantwortung des Films lastet auf einer Schulter. Jemand wie Kevin, der dazu in der Lage ist, hatte ich in meiner Karriere noch nicht getroffen. Er arbeitet schnell, sehr konzentriert und weiß genau, was er will. Ich bewundere sehr, dass man aus seinem Mund nie hört 'Ganz wie du willst'. Das ist fantastisch, denn so fühlt man sich beschützt, spürt, dass der Regisseur hinter einem steht."

Mit ganzem Herzen pflichtet Abraham Benrubi dem Urteil seines jungen Kollegen bei. "Kevin Costner ist ein leidenschaftlicher Geschichtenerzähler. Ob er selbst einen guten Eindruck macht oder wie hoch die Einspielergebnisse des Films sein werden, ist für ihn von sekundärem Interesse. Wichtig ist ihm vor allem die Geschichte, und auf dem Set zeigt er große Konzentration. Er kennt die Story bis in die kleinsten Details, weiß, wie sich die Einzelteile schließlich zusammenfügen."

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