The Day After Tomorrow

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Produktionsnotizen • Filmplakate im Großformat: DeutschlandUSAFrankreich

Titel Deutschland: The Day After Tomorrow
Titel USA: The Day After Tomorrow
Titel Frankreich: Le jour d'après
Genre: Action-Drama
Farbe, USA, 2004

Kino Schweiz (F): 26. Mai 2004
Kino Deutschland: 27. Mai 2004
Kino Schweiz (D): 27. Mai 2004
Kino USA: 28. Mai 2004
Laufzeit Kino: 123 Minuten, FSK 12

DVD Deutschland: -
Video Deutschland: -
Laufzeit DVD/Video: 119 Minuten



Inhalt Was wäre, wenn wir am Anfang einer neuen Eiszeit stünden? Diese Frage lässt dem Klimaforscher Jack Hall keine Ruhe. Seine Untersuchungen haben nämlich ergeben, dass die globale Erwärmung einen plötzlichen und katastrophalen Umschwung im Klima des Planeten auslösen könnte.

Bohrungen im antarktischen Eis beweisen: So etwas geschah schon einmal vor zehntausend Jahren. Daher informiert der Wissenschaftler die zuständigen Stellen über die Möglichkeit eines drohenden neuen Klima-Umschwungs, wenn nicht schnell etwas unternommen wird. Doch seine Warnungen kommen zu spät.

Alles beginnt, als Hall beobachtet, wie ein Eisberg von der Größe Rhode Islands vom antarktischen Schelfeis abbricht. Plötzlich spielen sich rund um den Globus immer gewaltigere Unwetter ab: Grapefruitgroße Hagelkörner prasseln auf Tokio nieder, Wirbelstürme ungeahnter Größe fegen über Hawaii hinweg, Schnee bedeckt Neu-Delhi und Tornados hinterlassen Verwüstungen in Los Angeles.

Ein Anruf seines schottischen Kollegen Professor Rapson bestätigt Jacks schlimmste Befürchtungen: Die verheerenden Unwetter sind Vorboten eines umfassenden Klimawandels. Durch die schmelzenden Polarkappen ist zu viel Süßwasser in die Ozeane geflossen und hat die Meeresströmungen unterbrochen, die das Klima stabilisieren. Die Erderwärmung hat eine neue Eiszeit ausgelöst. Und die manifestiert sich in einem einzigen gigantischen Sturm.

Während Jack das Weiße Haus über die anstehende Katastrophe informiert, sitzt sein 17-jähriger Sohn Sam zusammen mit einigen Freunden wegen eines Schulwettbewerbs in New York fest. Nun mußs er mit rapide fallenden Temperaturen und heftigen Überflutungen zurechtkommen. Sam sucht Zuflucht in der öffentlichen Bibliothek von Manhattan und nimmt Kontakt mit seinem Vater auf. Doch der kann nur noch warnen: Bleib unter allen Umständen in geschlossenen Räumen.

Während man fieberhaft beginnt, die Menschen in südlichere Gefilde zu evakuieren, begibt sich Jack auf den Weg nach New York, um Sam zu retten. Doch nicht einmal Jack ist auf das vorbereitet, was passieren wird - ihm, seinem Sohn und dem gesamten Planeten ...


Darsteller & Stab Darsteller: Dennis Quaid (Jack Hall), Jake Gyllenhaal (Sam Hall), Emmy Rossum (Laura Chapman), Dash Mihok (Jason Evans), Jay O. Sanders (Frank Harris), Sela Ward (Dr. Lucy Hall), Austin Nichols (J. D.), Arjay Smith (Brian Parks), Tamlyn Tomita (Janet Tokada), Sasha Roiz (Parker)

Stab:Regie: Roland EmmerichProduzenten: Mark Gordon, Roland EmmerichDrehbuch: Roland Emmerich, Jeffrey Nachmanoff • Vorlage: Story von Roland EmmerichFilmmusik: Harald Kloser • Kamera: Ueli Steiger • Spezialeffekte: Karen E. Goulekas (Supervisor Visual Effects), Neil Corbould (Supervisor Special Effects) • Ausstattung: Barry Chusid • Schnitt: David Brenner • Kostüme: Renee April • Make Up: Kathryn Casault (Make Up), Réjean Forget (Frisuren) • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Michael Winckler (Rhein-Zeitung 28. Mai 2004): Katastrophenfilme kommen ohne Helden nicht aus. Während die Sturmszenen meisterhaft in Szene gesetzt sind, schrammt die aufopfernde Rolle der Hall-Familie doch hart am Rande des Kitschs. Das selbstlose Aufbegehren des Menschen gegen die übermächtige Natur wird hier zum Heldenmythos verzerrt. Auf der anderen Seite ruft Emmerich die möglicherweise katastrophalen Folgen des durch den Menschen verursachten Treibhauseffekts künstlerisch überspitzt ins Bewusstsein (...) Fazit: beeindruckende Effekte, schwache Story.
Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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