Blueprint

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Interview mit Rolf Schübel • Filmplakate im Großformat: Deutschland

Titel Deutschland: Blueprint
Titel USA: Blueprint
Genre: Thriller
Farbe, Deutschland, 2004

Kino USA: -
Kino Deutschland: 1. Januar 2004
Kino Österreich: 13. Mai 2004
Laufzeit Kino: 113 Minuten, FSK 12

DVD Deutschland: 8. Juli 2004
Video Deutschland: -
Laufzeit DVD/Video: 108 Minuten



Inhalt Irgendwann in naher Zukunft: Als die berühmte Pianistin Iris Sellin erfährt, dass sie an einer unheilbaren Krankheit leidet, wendet sie sich mit einem gewagten Plan an den ehrgeizigen Reproduktionsmediziner Martin Fischer - er soll sie klonen und damit ihr musikalisches Talent unsterblich machen.

Fischer lässt sich darauf ein und so wird mit Iris' Tochter Siri der erste menschliche Klon der Welt geboren - aus medizinischer Sicht ist das Experiment ein Erfolg.

Mit 13 Jahren erfährt Siri, dass sie ein Klon ihrer Mutter ist, eine Blaupause, ein Blueprint. Für die Kopie der berühmten Mutter beginnt damit ein lebenslanger Kampf um die eigene Identität. Die Suche führt Siri ins entfernte Kanada ...


Darsteller & Stab Darsteller: Franka Potente (Iris Sellin / Siri Sellin), Ulrich Thomsen (Dr. Martin Fisher), Hilmir Snær Guðnason (Greg / Hilmir Snaer Gudnason), Katja Studt (Daniela Hausmann), Justus von Dohnanyi (Thomas Weber / Justus von Dohnányi), Wanja Mues (Janeck Hausmann), Ole Puppe (Kristian), Rita Leska (Frau im Laden)

Stab:Regie: Rolf SchübelProduzenten: Nikola Bock, Andrea Terres für Relevant Film • Drehbuch: Claus Cornelius Fischer • Vorlage: Roman "Blueprint-Blaupause" von Charlotte Kerner • Filmmusik: Detlef Petersen • Kamera: Holly Fink • Spezialeffekte: Jörn Meyer, Tim Mendler • Ausstattung: Christian Bussmann, Dina Zecchel • Schnitt: Ursula Höf • Kostüme: Peri de Bragança • Make Up: Waldemar Pokromski • Ton: Benjamin Schubert • Ton(effekt)schnitt: Hartmut Teschemacher • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Der neue Film von Rolf Schübel ("Gloomy Sunday") erzählt die Geschichte des ersten menschlichen Klons. Franka Potente ("Lola rennt", "Die Bourne Identität") brilliert in der Doppelrolle der weltberühmten Pianistin Iris Sellin und ihrer geklonten Tochter Siri. Das bewegende Drama porträtiert in großen Kinobildern und mit einer grandiosen Hauptdarstellerin ein bisher noch nie thematisiertes Schicksal.

VideoWoche: Mit der Adaption von Charlotte Kerners Roman zeichnet Dokumentarfilmer Rolf Schübel das Psychogramm einer komplexen Mutter-Tochter-Beziehung. In einer Doppelrolle überzeugt Franka Potente, die es schafft, zwei völlig konträren Figuren Glaubwürdigkeit zu verleihen. Die komplizierte Rückblendenstruktur verhindert indes, dass die Handlung so richtig in Schwung kommt. Leider wird auch das brisante Thema Genmanipulation nur kurz angerissen. Für Franka Potente-Fans und Anhänger des deutschen Films.

film-dienst 01/2004: Pendelnd zwischen der Geschichte der egozentrischen Mutter und der rebellischen Tochter, kommt der von der Doppelhauptrolle bis in die Nebenrollen hervorragend besetzte und gespielte Film über die psychologisch differenzierte Darstellung des Mutter-Tochter-Konflikts nicht hinaus. Der ethischen Problematik der Gen-Technologie, die als Folie für die Not des Individuums fungiert, wird der Film nur im Ansatz gerecht.

Filmplakat
DVD-Cover
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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