Die letzten Amerikaner

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Titel Deutschland: Die letzten Amerikaner
Titel Deutschland: Kommando Bravo
Titel USA: Southern Comfort
Genre: Action-Thriller
Farbe, USA, 1981

Kino USA: -
Kino Deutschland: 27. April 1984
Laufzeit Kino: 106 Minuten, FSK 18

DVD Deutschland: 5. August 2004
Video Deutschland: -
Laufzeit DVD/Video: 101 Minuten, FSK 16



Inhalt Ein neunköpfiger Reservistentrupp der Nationalgarde trifft sich im sumpfigen Niemandsland von Louisiana zu einem Manöver. Dies erscheint den Lehrern, Bankern, Versicherungsleuten und Ex-Soldaten zunächst wie ein sportlicher Abenteuertrip am Wochenende.

Doch als sie mitten im Sumpf auf eine wilde Ansiedlung von einheimischen Hinterwäldlern (Cajuns) treffen und diese durch ihren Übermut gegen sich aufbringen, wird aus dem Manöver ein blutiger Überlebenskampf.

Von den Einheimischen gejagt, verlieren die Reservisten auf ihrer Flucht alles, was sie zum Überleben in der Wildnis brauchen. Allein auf ihre von der Zivilisation geschädigten Instinkte angewiesen, sind sie nun der Natur, den Verfolgern und ihrer eigenen Angst ausgeliefert.

Mit kaum scharfer Munition bewaffnet, versuchen die Reservisten aus dem undurchdringlichen Sumpfgelände zu entkommen. Aber einer nach dem anderen fällt der unbarmherzigen Menschenjagd zum Opfer ...


Darsteller & Stab Darsteller: Keith Carradine (Pfc. Spencer), Powers Boothe (Cpl. Charles Hardin), Fred Ward (Cpl. Lonnie Reece), Franklyn Seales (Pfc. Simms), T. K. Carter (Pfc. Tyrone Cribbs), Lewis Smith (Pfc. Stuckey), Les Lannom (Sgt. Casper), Peter Coyote (Staff Sgt. Crawford Poole), Alan Autry (Cpl. 'Coach' Bowden (as Carlos Brown)), Brion James (Cajun Trapper)

Stab:Regie: Walter Hill • Produzenten: David Giler, William J. Immerman • Drehbuch: Michael Kane, Walter Hill, David Giler • Vorlage: - • Filmmusik: Ry Cooder • Kamera: Andrew Laszlo • Spezialeffekte: Lawrence J. Cavanaugh (Spezialeffekte), Howard A. Anderson (visuelle Effekte) • Ausstattung: John Vallone, Robert Gould • Schnitt: Freeman A. Davies • Kostüme: Tom Bronson • Make Up: Michael Germain (Make up), Dagmar Loesch (Frisuren) • Ton: Glenn E. Anderson • Ton(effekt)schnitt: Gordon Ecker • Stunts: Bennie E. Dobbins (Koordinator) •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Wie in John Boormans "Beim Sterben ist jeder der erste" thematisiert Walter Hill ("Nur 48 Stunden") die Überheblichkeit des Zivilisationsmenschen, seine Dummheit und Ignoranz gegenüber der Natur. Das Missverständnis beginnt dort wie hier damit, dass die Wildnis lediglich als sportliche Herausforderung betrachtet wird. Der packende Actionthriller ist darüber hinaus eine interessante Studie über die Entstehung von Gewalt und nicht zuletzt auch eine politische Parabel über den Vietnamkrieg.

Lexikon des internationalen Films: Intelligenter Actionthriller, der als psychologische Studie die Entstehung von Gewalt und die Dummheit und Engstirnigkeit von Militärs anprangert. Seine Naturmetaphorik der klaustrophobischen Sumpfgebiete fügt sich als zusätzliche Bedeutungsebene in eine politische Parabel über den Vietnamkrieg.


Hintergrund Gedreht wurde in Caddo Lake, Texas, USA, und in Louisiana, USA.

DVD-Ausstattung: Bildformat: Seite A: Widescreen 1,85:1 anamorph, Seite B: Vollbild 4:3. Sprache / Tonformat: Deutsch DD 2.0, Englisch DD 2.0. Extras: Original Trailer, Bio- und Filmographie zu Walter Hill.

Filmplakat
DVD-Cover
Szenenfoto
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