Wolfzeit

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Interview mit Michael Haneke • Filmplakate im Großformat: DeutschlandUSA

Titel Deutschland: Wolfzeit
Titel Frankreich: Le temps du loup
Titel USA: Time Of The Wolf
Genre: Drama
Farbe, Österreich, Frankreich, Deutschland, 2003

Kino Frankreich: 8. Oktober 2003
Kino Deutschland: 1. Januar 2004
Kino Österreich: 23. Januar 2004
Kino Schweiz (D): 25. Januar 2004
Kino USA: 25. Juli 2004
Laufzeit Kino: 113 Minuten, FSK 12



Inhalt Als Anne mit ihrer Familie in ihrem Ferienhaus ankommt, finden sie Fremde darin vor. Auf der Flucht mit ihren Kindern scheint die vertraute Umgebung merkwürdig verändert:

Nachbarn öffnen nur zögerlich die Tür, eine nicht klar zuzuordnende Bedrohung liegt über der nächtlichen Landschaft. Ein Bahnhof schließlich wird zum Fluchtpunkt für Anne und ihre Kinder ...


Darsteller & Stab Darsteller: Isabelle Huppert (Anne), Maurice Benichou (Monsieur Azoulay), Lucas Biscombe (Ben), Patrice Chereau (Thomas Brandt), Béatrice Dalle (Lise Brandt), Anaïs Demoustier (Eva), Daniel Duval (Georges), Maryline Even (Madame Azoulay), Olivier Gourmet (Koslowski), Rona Hartner (Ariana), Florence Loiret-Caille (Nathalie Azoulay), Brigitte Rouan (Béa), Branko Samarovski (Polizist), Hakim Taleb (Junge), Thierry van Werveke (Jean)

Stab:Regie: Michael Haneke • Produzenten: Veit Heiduschka für Wega Film, Wien, Margaret Menegoz für Les Films du Losange, Paris • Drehbuch: Michael Haneke • Vorlage: - • Filmmusik: - • Kamera: Jürgen Jürges • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Christoph Kanter • Schnitt: Monika Willi, Nadine Muse • Kostüme: Lisy Christl • Make Up: Waldemar Pokromski • Ton: Guillaume Sciama, Jean-Pierre LaForce • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Mit Wolfzeit liefert Michael Haneke nach "Die Klavierspielerin" - in Bildern von faszinierender Eindringlichkeit (Kamera: Jürgen Jürges) und mit einer Besetzung die ihres gleichen sucht - einen Film von nachhaltiger Kraft. Michael Haneke erzählt eine Apokalypse, die so realistisch und unspektakulär wie eindringlich ist. Eine Herausforderung!

film-dienst 01/2004: Zwischen anarchischen Gewaltausbrüchen und unheilvoller Pogromstimmung changierende Parabel über eine gesetz- und normlose Zeit, die distanzlos mit einer Extremsituation konfrontiert und traditionelle Erwartungshaltungen unterläuft. Auffällig ist das Fehlen konkreter sozialer oder gesellschaftlicher Kontexte, was den moralischen Gestus des Film und seines Regisseurs Michael Haneke in Frage stellt.

Filmplakat
Szenenfoto
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