Nathalie

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Ausführlicher Inhalt • Interview mit Fanny Ardant Emmanuelle Béart, Gérard Depardieu, Anne Fontaine, Jacques Fieschi • Filmplakate im Großformat: DeutschlandFrankreich

Titel Deutschland: Nathalie
Titel Frankreich: Nathalie
Genre: Drama
Farbe, Frankreich, 2004

Kino Frankreich: -
Kino Deutschland: 5. August 2004
Laufzeit Kino: 106 Minuten, FSK 16



Inhalt Zwei Frauen. Die eine ist verheiratet, bürgerlich, kulturell interessiert. Die andere arbeitet in einer Bar als Prostituierte. Catherine bezahlt Marlene dafür, dass sie mit ihrem untreuen Ehemann Bernard schläft.

Sie will alles darüber wissen, die intimsten Details. Catherine macht Marlene zu "Nathalie", ihrer persönlichen Spionin. Das ist ihr Geheimnis, und das ihre Geschichte ...


Darsteller & Stab Darsteller: Fanny Ardant (Catherine), Emmanuelle Béart (Marlene / Nathalie), Gérard Depardieu (Bernard), Wladimir Yordanoff (Francois), Judith Magre (Mutter), Rudolphe Pauly (Sohn), Evelyne Dandry (Barbesitzer), Ari Paffgen (Mann an der Bar), Aurore Auteuil (Catherines Patientin), Idit Cebula (Ghislaine)

Stab:Regie: Anne Fontaine • Produzenten: - • Drehbuch: Anne Fontaine, Jacques Fieschi • Vorlage: - • Filmmusik: Michael Nyman • Kamera: Jean-Marc Fabre • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Michel Barthélemy • Schnitt: Emmanuelle Castro • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: Jean-Claude Laureux • Ton(effekt)schnitt: Jean-Claude Laureux, Jean-Pierre Laforce • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Mit einem Star-Ensemble (Fanny Ardant, Emmanuelle Béart, Gerard Depardieu) erzählt Regisseurin Anne Fontaine eine aufregende Geschichte von Lüge, Liebe und Leidenschaft. Eine Geschichte, wie sie in den besten, aber etwas in die Jahre gekommenen Ehen vorkommen kann. Mit einer mutigen, ungewöhnlichen Aktion sprengt die Hauptdarstellerin den Teufelskreis aus Eifersucht und Verletzung und macht die Affäre ihres Mannes zu einem Prüfstein eigener Wünsche und Begierden. Ihr gelingt das Kunststück, sich einerseits selbst als Frau neu zu entdecken und damit andererseits auch ihrer Ehe wieder erotische Spannung zu geben.

Bernhard Blöchl (Rhein-Zeitung 6. August 2004): Sex findet allein im Kopf der Zuschauer statt. Fontaine inszeniert die tabulosen Gespräche eher kühl und subtil. Einen Film über Fantasie wollte die Französin machen. Das ist ihr gelungen. So lebt der Film Nathalie in erster Linie von den Charakteren, allen voran Emmanuelle Béart als ausgefuchstes Callgirl. Auch Depardieu und Fanny Ardant füllen ihre Rollen mit viel Feingefühl. Am Ende überrascht das intelligente Erotik-Drama mit einem dramaturgisch gelungenen Finale.

film-dienst 16/2004: Zurückhaltende Beschreibung eines außergewöhnlichen Beziehungsdreiecks, in deren Verlauf die wechselseitige Abhängigkeit der beiden Frauen, die zwischen Komplizenschaft und Rivalität changiert, ins Zentrum rückt. In ruhigem Stil inszeniertes Ehedrama, das die Befindlichkeit der bürgerlichen Intimität auslotet und den Zuschauer mit einer Grauzone der Gefühle konfrontiert.

Filmplakat
Szenenfoto
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