Last Samurai

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Oscar® • Produktionsnotizen • Filmplakate im Großformat: DeutschlandUSAJapan

Titel Deutschland: Last Samurai
Titel USA: Last Samurai
Genre: Action-Drama
Farbe, USA, 2003

Kino USA: 5. Dezember 2003
Kino Deutschland: 8. Januar 2004
Kino Schweiz (D): 8. Januar 2004
Kino Österreich: 9. Januar 2004
Laufzeit Kino: 154 Minuten, FSK 16

DVD Deutschland: 7. Mai 2004
Video Deutschland: -
Laufzeit DVD/Video: 148 Minuten



Inhalt Captain Nathan Algren ist ein Mann ohne Ziel.

Einst hat er gekämpft, doch das ist lange her und erscheint ihm heute völlig sinnlos. Einst hat er für Ehre und Vaterland sein Leben aufs Spiel gesetzt ? in Antietam (Maryland) und Gettysburg (Virginia). Doch in den Jahren seit dem amerikanischen Bürgerkrieg hat sich die Welt verändert. Mut wird durch Pragmatismus ersetzt, Opferbereitschaft weicht dem Eigeninteresse, und die Ehre zählt nicht mehr ? vor allem nicht draußen im Westen: Algren hat an den Feldzügen gegen die Indianer teilgenommen; ernüchtert und deprimiert kehrt er zurück.

Was auf der Ebene am Washita River geschehen ist, kann er nicht vergessen: Dort hat Algren seine Seele verloren.

In einer anderen Welt mußs ein anderer Soldat erleben, wie seine Lebensgrundlage unter ihm zerbröckelt: Katsumoto, letzter Führer einer uralten Kriegerkaste, der hoch angesehenen Samurai. So wie die Moderne den amerikanischen Westen überrollt, die Ureinwohner verdrängt und verdammt, hält sie auch im traditionellen Japan Einzug. Die Telegrafenleitungen und Eisenbahnschienen bringen den Fortschritt, bedrohen aber auch die Werte und Umgangsformen, nach denen die Samurai seit Jahrhunderten leben und sterben.

Doch Katsumoto wird nicht kampflos aufgeben.

Die Wege der beiden Krieger kreuzen sich, als der junge japanische Kaiser Algren engagiert, um in Japan eine moderne Armee von Wehrpflichtigen nach westlichem Vorbild aufzubauen. Denn der Tenno lässt sich von den Amerikanern umwerben, die ein begehrliches Auge auf den asiatischen Markt werfen. Doch während die Ratgeber des Kaisers versuchen, die Samurai auszurotten und Platz für eine westlich orientierte, dem Welthandel aufgeschlossene Regierung zu schaffen, ist Algren überraschend stark beeindruckt und beeinflusst von seinen Begegnungen mit den Samurai. Ihre kompromisslosen Prinzipien erinnern ihn an die Werte, für die er einst selbst eingetreten ist.

In der fremdartigen, rigorosen Umgebung kommt der entwurzelte amerikanische Soldat zur Ruhe ? noch wichtiger: Er findet seinen Seelenfrieden wieder. Gleichzeitig gerät er aber auch zwischen die Fronten eines grausamen, gewaltigen Konflikts, in dem zwei Epochen, zwei Welten aufeinanderprallen. Dabei kann er sich auf nichts verlassen als auf sein Ehrgefühl.


Darsteller & Stab Darsteller: Tom Cruise (Captain Nathan Algren), Timothy Spall (Simon Graham), Ken Watanabe (Katsumoto), Billy Connolly (Zebulon Gant), Tony Goldwyn (Col. Bagley), Hiroyuki Sanada (Ujio), Koyuki (Taka), Shichinosuke Nakamusa (der Kaiser), Shun Sugata (Nakao), Seizo Fukumoto (der schweigende Samurai), Masato Harada (Omura), Shin Koyamada (Nobutada)

Stab:Regie: Edward ZwickProduzenten: Edward Zwick, Tom Cruise, Marshall Herskovitz, Paula Wagner, Scott Kroopf, Tom Engelmann • Drehbuch: Edward Zwick, Marshall Herskovitz, John Logan • Vorlage: - • Filmmusik: Hans ZimmerKamera: John Toll • Spezialeffekte: Jeffrey A. Okun (visuell) • Ausstattung: Lilly Kilvert, Gretchen Rau • Schnitt: Steven Rosenblum, Victor Du Bois • Kostüme: Ngila Dickson • Make Up: Lois Burwell • Ton: Andy Nelson, Anna Behlmer, Jeff Wexler • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: Nick Powell •


Filmkritiken Spiegel Online 9. Januar 2004: Tom Cruise im Japan des 19. Jahrhunderts: Wenn Hollywood sich fremden Kulturen widmet, kommt meistens grober Holzschnitt dabei heraus. So auch in Edward Zwicks Helden-Epos Last Samurai. Statt sich an historischen Tatsachen zu orientieren, wird verkitscht, verklärt und vereinfacht.

film-dienst 01/2004: Exzellentes Unterhaltungskino mit traumhaften Bildern. Die vielschichtige Geschichte ist geprägt von Offenheit und Sympathie für eine fremde Kultur und prangert zugleich - wenn auch mit den sanften Mitteln Hollywoods - die eigenen Verbrechen an.


Oscar®
  • Oscar Nominierung für 2003: Ken Watanabe (Bester Nebendarsteller)
  • Oscar Nominierung für 2003: Lilly Kilvert, Gretchen Rau (Beste Ausstattung)
  • Oscar Nominierung für 2003: Ngila Dickson (Beste Kostüme)
  • Oscar Nominierung für 2003: Andy Nelson, Anna Behlmer, Jeff Wexler (Bester Ton)
Oscar®
Filmplakat
DVD-Cover
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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