Girls Club - Vorsicht bissig!

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Produktionsnotizen • Filmplakate im Großformat: DeutschlandUSA

Titel Deutschland: Girls Club - Vorsicht bissig!
Titel USA: Mean Girls
Genre: Teenie-Komödie
Farbe, USA, 2004

Kino USA: 30. April 2004
Kino Deutschland: 26. August 2004
Laufzeit Kino: 97 Minuten, FSK 6



Inhalt Der erste Tag an einer neuen Schule ist immer etwas ganz Besonderes. Für die junge Cady Heron bedeutet dies gleichzeitig den Beginn eines neuen Lebens, denn bislang lebte sie mit ihren Eltern, die als Zoologen arbeiteten, im afrikanischen Dschungel. Hier wurde sie zu Hause unterrichtet. Doch Cady geht ohne Vorurteile an ihre neue Situation heran.

Die 15-Jährige ist voller Zuversicht und Freude, ist sie doch überzeugt, allen größeren und kleineren Gefahren des High School-Daseins gewachsen zu sein - schließlich kennt sie sich mit Überlebensstrategien bestens aus. Doch sie wird sehr schnell eines Besseren belehrt. Das unbedarfte Mädchen eckt zunächst überall an und mußs feststellen, dass an ihrer neuen Schule eine noch strengere Hackordnung herrscht als im Busch.

Sie schließt zwar schnell Freundschaft mit den beiden Außenseitern Janis Ian und Damian, doch damit gehört man noch lange nicht zu den "Angesagten" der Schule. Doch das soll sich ganz schnell ändern. Janis und Damian überzeugen Cady, sich in die Clique der so genannten "Plastics" einzuschleusen, um alles über deren fiese Machenschaften herauszubekommen.

Die "Plastics" sind die drei heißesten, trendigsten, aber auch arrogantesten Mädchen der Schule - wer zu ihnen gehört, hat es geschafft. Angeführt wird diese Clique von Super-Diva Regina, die zum Erstaunen aller Cady relativ schnell unter ihre Fittiche nimmt. Von nun an ist das einstige Mauerblümchen voll angesagt und scheint langsam Gefallen an der glamourösen sowie oberflächlichen Girlie-Welt gefunden zu haben.

Doch dieses Leben hat ein schnelles Ende, als sich Cady mit Reginas Ex-Freund Aaron einlässt. Regina erweist sich als wahre Meisterin der Intrige und mobbt Cady nach allen Regeln der Kunst. Üble Nachrede, Verbannung vom gemeinsamen Mittagstisch sowie das Abhören von Telefongesprächen sind dabei noch die harmlosesten Mittel der psychologischen Kriegsführung.

Es gibt nur eines - Cady mußs sich mit denselben miesen Tricks verteidigen. Und so beginnt der große Zicken-Krieg.


Darsteller & Stab Darsteller: Lindsay Lohan (Cady Heron), Rachel McAdams (Regina), Tina Fey (Ms. Norbury), Tim Meadows (Mr. Duvall), Amy Poehler (Mrs. George), Ana Gasteyer (Betsy Heron), Lacey Chabert (Gretchen Weiners), Lizzy Caplan (Janis Ian), Daniel Franzese (Damian), Neil Flynn (Neil Heron)

Stab:Regie: Mark Waters • Produzenten: Lorne Michaels • Drehbuch: Tina Fey • Vorlage: Rosalind Wiseman "Queenbees & Wannabees" • Filmmusik: Rolfe Kent • Kamera: Daryn Okada • Spezialeffekte: Bob Sanderson • Ausstattung: Cary White, Patricia Cuccia • Schnitt: Wendy Greene Bricmont • Kostüme: Mary Jane Fort • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Reinhard Kleber (Rhein-Zeitung 27. August 2004): Unter Waters Regie liefert die Riege der jungen Darsteller solide Leistungen ab, allen voran Rachel McAdams als vermeintlich selbstsicherer Barbie-Klon. Für die Erwachsenen-Generation bleiben nur Randauftritte wie die Lehrerfiguren. (...) Mit einem hohen Erzähltempo und reichlich flotter Musik dürfte Girls Club keine Mühe haben, mehr als nur die angepeilte junge weibliche Zielgruppe zu erreichen.

Doris Kuhn (Treffpunkt Kino 08/2004): Durch diesen Dschungel von Intrigen, Klatsch und Regeln mußs sich Newcomerin und MTV-Awards-Moderatorin Lindsay Lohan kämpfen. Zwar lässt sie dabei kein Fettnäpfchen aus, bringt aber auch etwas Zivilisation in die SchulWildnis. film-dienst 17/04: Flott inszenierte Teenagerkomödie, die in einfacher, aber nicht unintelligenter Form alle Beteiligten als Opfer eines reibungslos funktionierenden Systems beschreibt, die das Schicksal einer medial induzierten Selbstverleugnung teilen.

Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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