Never Die Alone

Produktionsnotizen

Der gefeierte Roman Never Die Alone wurde 1974 von dem schwarzen Kult-Autor Donald Goines kurz vor seinem gewaltsamen Tod geschrieben und jetzt von James Gibson für die Leinwand adaptiert. Goines, einer der anerkanntesten farbigen Autoren seiner Generation, schrieb seine ersten beiden Bücher in Gefangenschaft und ergänzte diese durch 16 weitere Romane, die er in der Zeit zwischen seiner Haftentlassung 1970 und seiner Ermordung 1974 schrieb.

In der kurzen Zeit seiner Karriere wurden mehr als 5 Millionen Goines-Bücher verkauft. Im letzten Jahrzehnt wurde er von der Hip-Hop-Szene wiederentdeckt. Man nannte ihn den größten schwarzen amerikanischen Großstadt-Literaten seit Chester Himes und das französische Nachrichtenmagazin L'Express titulierte ihn als "ein funkelndes Licht - direkt von der Straße der Verlorenen".

Wer war der skrupellose Mann, den sie King David nannten? Gab es ihn wirklich? War er lediglich der Vorstellungskraft des Schriftstellers Donald Goines entsprungen? Oder ist er eine Mixtur all der undurchsichtigen und gefährlichen Typen, die für Goines in dem kurzen, brillanten Aufflackern seines Lebens das Böse und dessen Vergeltung repräsentierten?

Regisseur Ernest Dickerson fühlte sich sehr von Goines' rohem Porträt des Aufstiegs und Falls eines "Street Gangsters" angezogen - weil es ihm auf den Magen schlug, wie die pure Wahrheit. Dickerson sagt über Goines: "Alle von Goines' Geschichten haben einen aufregend realen Kern, weil er über eine Welt schrieb, in der er wirklich lebte. Er war selbst ein Krimineller, der einige Jahre im Knast verbringen mußste und dort angefangen hatte zu schreiben. Er schrieb immer über Ereignisse und Leute, die er kannte - und so existierte King David, der uns überlebensgroß, geradezu episch erscheint, wahrscheinlich wirklich irgendwo."

Als langjähriger Fan von Donald Goines wunderte sich Dickerson, dass kein amerikanischer Filmemacher jemals einen Roman von ihm für das Kino adaptiert hat, obwohl der Schriftsteller bekannt ist für seine kompromisslose Sprache, seine Intensität und stilistische Kraft. "Bedauerlicherweise wurde Goines in den USA ziemlich ignoriert, obwohl er im Ausland sehr respektiert wird, besonders in Europa, wo er als echtes literarisches Schwergewicht gilt. Ich denke, es ist wichtig, sich mit ihm auseinander zu setzen", sagt Dickerson. "Er ist wahrscheinlich der erste schwarze 'Pulp Fiction'-Literat.

Drehbuchautor James Gibson hat einige von Goines' großen Themen, wie die Bedeutung von Karma und das Konzept des Resonanzprinzips, aufgenommen und das Ganze in ein zeitgemäßes Lebensgefühl eingebettet, ohne der Welt Goines' dabei untreu zu werden."

James Gibson, der hier sein Debüt als Drehbuchautor gab, hatte sich seit Jahren mit Goines' Werk auseinander gesetzt, bevor er sich an die Umsetzung des Romans "Never Die Alone" wagte. "Ich adaptierte das Buch, weil ich es wirklich liebe - ich wollte einen zeitgemäßen Großstadtfilm schreiben, und dies war eine großartige Story. Obwohl ich meine eigenen Ideen dazu eingebracht habe, hatte ich immer im Hinterkopf, dem Original so treu wie möglich zu bleiben", sagt er.

Um die emotionale Spannung der Geschichte zu erhöhen, nahm Gibson einige Änderungen in Bezug auf den Roman vor, zum Beispiel werden bei ihm aus den handgeschriebenen Tagebüchern King Davids, über die Goines geschrieben hatte, Tonbandkassetten, die im Film dramaturgisch besser zu inszenieren sind. Aber er war immer darauf bedacht, die Komplexität der Erzählung Goines' beizubehalten.

Gibson erklärt: "Der Original-Roman von Goines, obwohl sprachlich grob und im Stil eines klassischen Groschenromans geschrieben, war gleichzeitig erstaunlich komplex, mit einer sehr experimentellen literarischen Struktur - drei vollkommen isolierte Handlungsfäden, die niemals zusammentreffen (Mike, Paul und Moon), in die Gegenwart gesetzt und in dritter Person erzählt. Dazu ein an Schelmenromane erinnernder vierter Handlungsstrang, der in der Vergangenheit spielt, King David zum Mittelpunkt hat und in der ersten Person mit Davids Gedankenstimme durch seine Tagebücher erzählt wird." Gibson weiter: "Die Herausforderung der Adaption bestand darin, alles in Übereinstimmung zu bringen, dem Stück strukturelle Kontinuität und dramaturgische Spannung zu verleihen, und schließlich einen eigenen Weg zu finden, King Davids Sichtweise durch die Gedankenstimme zu transportieren. Eine weitere Herausforderung lag darin, die Geschichte ins Hier und Heute zu übertragen und eine Balance zu finden zwischen Treue zu Goines' Welt und einer 'Modernisierung' des Sto-fes."

Als Ernest Dickerson das fertige Script las, war er gefesselt von dessen atmosphäri-schem Gespür für Fatalismus und düstere Schattenwelten. "Das Drehbuch steckt voll von Anklängen an den 'Film Noir'. Ich liebe es, wenn es Rückblenden in Rückblenden in Rückblenden gibt", sagt er. "Und ich liebe am Script auch, dass es eine Geschichte ist, die von einem toten Mann erzählt wird - ähnlich wie in Billy Wilders "Sunset Boulevard"D ("Boulevard der Dämmerung", 1951), der mit einem sterbenden Mann beginnt, der aus der Welt der Toten zurückbIickt auf die Erde. Das Ganze ist sehr schwer und lässt das Publikum nicht los. Mein Herz schlägt für Filme wie diesen, die sich einem einprägen, einbrennen, Narben hin-terlassen, vor denen du nicht weglaufen kannst, weil sie einfach bei dir bleiben."

Von Anfang an war klar, dass der Film einen Schauspieler mit einer starken Persönlichkeit und einer tiefen, persönlichen Erfahrung urbanen Alltags brauchte, um die Rolle von King David zum Leben zu erwecken - des Gangsters, der sich seinen Weg von der Straße nach oben nur erkämpft, um sich seiner endgültigen Bestrafung zu stellen. Der ausführende Produzent Edward R. Pressman brachte den Namen DMX ins Gespräch, und damit den ultimativen Rap-Künstler, der in Film-Hits wie "Cradle 2 The Grave" ("Born 2 Die", 2003) große Erfolge gefeiert hatte. Die Suche nach dem Hauptdarsteller war beendet.

DMX-Produzent Alessandro Camon meint: "Donald Goines wurde oft als 'GhettoShakespeare' beschrieben - und wir alle waren überzeugt, dass DMX der einzige Darsteller 'von der Straße' ist, der die Hauptperson eines der bedeutendsten Romane Goines' auf die Leinwand bringen könnte."

"Er ist ein Naturtalent", ergänzt Dickerson. "Für die Rolle von King David nutzte DMX seine Lebenserfahrung und die Erinnerung an Menschen, denen er irgendwann im Leben begegnet war, um die Figur mit viel Charisma und Komplexität auszustatten. Dieser Film ist für ihn ein Meilenstein, weil er sich hier als ernsthafter Schauspieler etablieren konnte und die großen Herausforderungen der Rolle brillant meisterte. Und wie alle anderen Stars aus der Welt der Musik bringt auch DMX seine eigene, faszinierende Persönlichkeit mit ein."

DMX war bereits längere Zeit ein Fan von Donald Goines' Hardcore-Straßenprosa und fühlte sich geehrt, die geradezu mythische Figur des King David spielen zu dürfen. Das Projekt faszinierte ihn so sehr, dass er auch als Produzent einstieg. "Ich sah 'Never Die Alone' als eine eindringliche Street-Story mit einer ganz besonderen Wendung", erläutert DMX. "Es ist eine wichtige Geschichte, die sehr wertvolle Botschaften zu vermitteln hat."

Er erkannte sofort, dass dieser Film alles andere als "business as usual" sein würde. "Dies ist nicht ein typischer 'Rapper im Film'-Film, und auch nicht der typische 'DMX-im-Film'-Film. Dies ist etwas ganz anderes, aber es ist genauso voller Energie", meint er. DMX war persönlich sehr bewegt von der Geschichte und fand, dass sie heute eine große Aussage für ein großstädtisches Publikum hat - und dass die Story einen unerwarteten und sehr notwendigen Funken Hoffnung in sich trägt.

"King Davids Geschichte eines herzlosen Individuums, das plötzlich ein Bewusstsein erlangt, ist heute von großer Bedeutung für die Lage schwarzer Menschen", meint er. "Es gibt so viele Leute, die sich für die Dinge, die sie in der Vergangenheit getan haben, jenseits jeglicher Rehabilitationsmöglichkeit sehen. Aber nur weil du mal Fehler gemacht hast, heißt das doch nicht, dass du dich nicht verändern kannst. Es geht einfach darum, dass du dir selbst vergeben können mußst, wenn du möchtest, dass man dir vergibt, was du getan hast."

DMX sieht King David - so skrupellos und gefährlich er auch einmal war - als jemanden, der Vergebung erfährt, weil er diese Dinge hinter sich lässt und vom Leben lernt. Er sagt: "King David hat mit Drogen gedealt, aber er war nie ein normaler Drogen-Dealer. Er mag herzlos gewirkt haben, aber das lag daran, dass er sehr verletzt wurde, als er sich zum ersten Mal in seinem Leben verliebt. Er kann durchaus ein richtiges Schwein sein, aber ich denke, am Ende seines Lebens realisiert er, dass man Wiedergutmachung leisten mußs für all die schlechten Dinge, die man getan hat. Und das ist es, was er sich auf ganz außergewöhnliche Weise vornimmt."

Die Rolle des Journalisten Paul, dessen Leben sich durch die zufällige Begegnung mit King David grundlegend ändert, spielt David Arquette, ein Veteran des inhaltlich risikofreudigen Independent-Films. Paul ist eine ungewöhnliche Figur - der einzige Weiße, der jemals in all den 16 Romanen auftaucht, die Goines geschrieben hat. Die Idee der Perspektive eines totalen Außenseiters faszinierte Arquette.

"Paul wandert durch sein Leben, beeindruckt von schwarzer amerikanischer Kultur und der noch schwärzeren, über die Goines geschrieben hatte", erklärt Arquette. "Als Autor und Künstler möchte er die Welt besser verstehen und ist in diese ihm fremde Kultur eingetaucht, indem er sich in einer sehr unruhigen Nachbarschaft niedergelassen hat. Und dann lernt er King David kennen, der ziemlich genau das verkörpert, wonach er als Schriftsteller immer gesucht hat. In King David und dessen Audio-Tagebuch, das seine Geschichte erzählt, entdeckt Paul ein Tor zu jener Welt, zu der er zuvor niemals richtigen Zugang hatte. Und das öffnet ihm die Augen."

Arquette hatte vorher nichts von Donald Goines gelesen, aber wie die meisten, die zum ersten Mal mit seinem Werk Bekanntschaft machen, war er gefesselt vom Stil des Autors und von dessen Lebensgeschichte. "Goines hat diese Geschichte gelebt - und, genau wie es bei King David der Fall war, Goines' Persönlichkeit und seine Art zu leben holten ihn schließlich ein - aber gleichzeitig war er ein bedeutender Künstler", sagt Arquette.

Arquette war auch fasziniert von der Chance, eine Figur verkörpern zu können, die völlig anders ist als jede Rolle, die er in seiner vielseitigen Karriere je gespielt hatte. "Dies ist ein 'Film Noir', ein 'Pulp Movie', mit einer Menge Action und heftigen Prügeleien. Einige höchst talentierte Leute kamen zusammen, um diesen Film zu machen. Es ist ein fast ausschließlich afroamerikanisches Ensemble und ich fühle mich sehr geehrt, eingeladen worden zu sein, daran teilzunehmen", sagt er.

Für Arquette repräsentiert die Figur Paul auch ein Thema, das sich wie ein Roter Faden durch Goines' Werk zieht: Karma. "Diese Geschichte dreht sich um Karma und darum, wie das Leben dieses einen Mannes, King Davids Leben, so viele andere beeinflusst hat", meint er. "Paul wird mehr und mehr zum Richter über King David und schließlich hat er die Verantwortung für die endgültige Entscheidung darüber, was aus dem Leben dieses Mannes wird."

In der Rolle von Mike, einem Gangster, der Rache an dem skrupellosen King David nehmen will, ist Michael Ealy zu sehen, der sagt, dass ihn die Ecken und Kanten des Films interessiert hätten. "Ich las ein Drehbuch, das in einer Welt spielt, zu der ich persönlich keinerlei Verbindung hatte - und da lag die Herausforderung: Einzutauchen in diese Unterwelt, die von Geld, Macht, Waffen und Drogen beherrscht wird."

Ealy weiter: "In diesem Film gibt es keine bürgerlichen Wertvorstellungen. Unter seiner schmutzigen Oberfläche aber vermittelt der Film sehr viel Mut - das hat mich sehr für ihn eingenommen. Als Schauspieler konnte ich mich richtig darin verbeißen. Ich wusste nicht wirklich, auf was ich mich da einließ, aber es war ein ziemliches Abenteuer."

"'Never Die Alone' war wohl eine meiner anspruchsvollsten Arbeiten seit dem Theater", sagt Ealy. Das hält er zum Teil Regisseur Ernest Dickerson zugute. "Seit ich 'Juice' gesehen hatte, dachte ich, es wäre großartig, einmal mit Ernest arbeiten zu können. Ich war ein großer Fan seiner Arbeit als Kameramann in den frühen Jahren mit Spike Lee. Ernest ist ein wahrer Film-Junkie und hat ein unglaubliches Wissen über Filme aus der ganzen Welt. Wir arbeiteten sehr eng an der Entwicklung der Figur des Mike zusammen. Es gab keine Frage, auf die er keine Antwort gewusst hätte. Und als Schauspieler kann man das nicht hoch genug schätzen."

Die Dreharbeiten "Never Die Alone" wurde in nur 18 Tagen gedreht - Bedingungen, die die Intensität der Produktion für die Schauspieler und die Crew zusätzlich erhöhten. Die Voraussetzung, um dieser Geschichte Leben einzuhauchen, war ein Höchstmaß an Authentizität. Ernest Dickerson arbeitete sehr eng mit Kameramann Matthew Libatique zusammen, um die visuelle Ebene des Films zu gestalten. Dickerson - selbst ein hervorragender Kameramann, der seinen künstlerischen Anteil an der Entwicklung des außergewöhnlichen Looks der Spike Lee-Filme hatte - hat eine ausgeprägte visuelle Sensibilität, die immer wieder sichtbar wird. Gleichzeitig war er überzeugt von Matthew Libatique, einem vielbeschäftigten Kameramann mit einer Filmografie, die optisch so anspruchsvolle Filme wie "Gothika" ("Gothika", 2003), "Pi" ("Pi - Der Film", 1998), "Requiem For A Dream" (2000) und "Tigerland" ("Tigerland", 2000) beinhaltet.

Die kreative Verbindung von Dickerson und Libatique wurde zu einem Grundpfeiler für den expressionistischen Stil des Films. "Wie in vielen Vorbildern des 'Film Noir', geschieht vieles in "Never Die Alone" im Schatten," erklärt der ausführende Produzent Edward R. Pressman. "Aber manchmal geschehen die dunkelsten Momente auch mitten im Licht, zum Beispiel wenn wir sehen, wie King David sich im harten, weißen Licht von Los Angeles zu-rechtmacht. Die Kombination von Ernest und Matthew resultierte in einem Film, der von Anfang bis Ende mit einer explosiven visuellen Energie gedreht wurde, wie ich sie in meiner Karriere selten erlebt habe."

Obwohl er in Los Angeles drehte, zielte Dickerson darauf ab, eine namenlose, universell-klaustrophobische Stadt zu zeigen. "Wir wollten dieses 'Film Noir'-Gefühl von 'Nacht in der Stadt' einfangen, und so wie wir drehten, ließen wir die City sich selbst beleuchten", erklärt Dickerson. "Wir benutzten speziell von Kodak entwickeltes Filmmaterial, das es uns erlaubte, tief in die Schatten hinein zu filmen, und dadurch konnten wir eine Menge Szenen in der dunklen City mit wenig künstlichem Licht drehen - was dem Film seinen ganz eigenen Look gab."

David Arquette sagt über Dickersons Neo-Noir-Stil: "Ernest Dickerson hat die seltene Gabe, sich gleichermaßen auf die Story wie auf den Look des Films konzentrieren zu können. Er choreografiert jede Szene wie einen Tanz. Ich finde, es ist ihm wirklich gelungen, die unglaubliche Energie dieser Story auf die Leinwand zu bringen und die Zuschauer in die wilde, explosive Welt hineinzuziehen, die Goines beschrieben hat."

Produzent Alessandro Camon fasst zusammen: "Ernest hat aus "Never Die Alone" einen sehr anspruchsvollen Film gemacht, der ihn deutlich vom üblichen Gangsterfilm-Genre unterscheidet und eine ambitionierte und komplexe Studie von Gewalt und Karma liefert."

Für seine Rolle ließ sich DMX seine Haare wachsen und färbte sie ein wenig grau, um mehr dem Typus eines alternden Gangsters zu entsprechen. Er arbeitete auch an King Davids charakteristischen Sprachmustern. "Ich spreche immer sehr schnell", erklärt DMX, "aber King David ist deutlich langsamer. Er spricht sehr gewählt und er hat ein entspanntes Tempo. Ich mußste dieses glatte, ein wenig gesetzte Auftreten rüberbringen."

Jedes Detail war DMX wichtig. "Ich habe diese Figur richtig zusammengebastelt. Ich habe seinen Cadillac ausgesucht, ich habe mir Gedanken um die Garderobe gemacht und ich habe mich sogar in einem Anzug wohlgefühlt," merkt er an.

Das fiebrige Tempo der Produktion hielt die Intensität auf einem hohen Niveau. "Wir arbeiteten so schnell, dass ich eine gute Ausgangsposition hatte, mich tief in die Figur hineinzuarbeiten", sagt DMX. "Bei größeren Produktionen macht man ständig Pausen. Aber bei diesem Projekt drehten wir ständig, mit ganz wenig Unterbrechungen, da kam man gar nicht aus der Rolle heraus. Ich war die ganze Zeit King David. Für mich gehörte das alles zum Versuch, die Rolle mit so viel Herz zu spielen wie möglich."

David Arquette wurde in seiner Vorbereitung auf die Rolle des Paul auf ganz andere Weise gefordert - er mußste damit umgehen, mehr oder weniger zu einem Stummfilm-Star zu werden. "Viele Szenen bestanden für Paul daraus, King David zuzuhören, alles in sich aufzunehmen, seine Worte aufzusaugen wie ein Schwamm. Es ist eine sonderbare Herausforderung für einen Schauspieler, aber gleichzeitig war es eine gute Gelegenheit, eine ganz andere Art des Spielens kennen zu lernen", sagt er.

Michael Ealy erzählt, eine der Schwierigkeiten seiner Rolle seien der Hass und die Wut gewesen, die er gegenüber King David in der letzten Szene des Films zeigen mußste. Er vermied es, vor diesem Dreh Zeit mit DMX zu verbringen, damit seine Konzentration nicht nachließ. Über DMX meint er: "Er bringt eine ganz starke Präsenz in jede Rolle - und in diese ganz besonders. Seine Darstellung des King David war makellos und beeindruckend - da mußste ich mich schon ein wenig nach der Decke strecken."

Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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