Die Kühe sind los

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Titel Deutschland: Die Kühe sind los
Titel USA: Home on the Range
Genre: Zeichentrick
Farbe, USA, 2004

Kino USA: 2. April 2004
Kino Deutschland: 2. September 2004
Laufzeit Kino: 77 Minuten, FSK o. A.



Inhalt Das Leben ist locker auf der Farm "Patch of Heaven", irgendwo im Wilden Westen. Die Tiere der herzensguten Farmerin Pearl fristen ein fröhliches, gemütliches Dasein - nur der streitsüchtige Ziegenbock Jeb stört manchmal den Frieden auf dem Hof. Doch dann spricht die vornehme Kuh Mrs. Caloway, inofiziell der Boss im Stall, ein Machtwort, und schon ist wieder Ruhe.

Eines Tages jedoch wird diese Ruhe durch zwei Ereignisse empfindlich gestört: Zum Ersten zieht Maggie auf "Patch of Heaven" ein - eine mehrfach ausgezeichnete freche Show-Kuh, die den großen Auftritt liebt und gleich bei ihrer Kuh-Kollegin, der naiven Grace, und ein paar frechen Ferkeln mächtig Eindruck schindet.

Zum Zweiten kommt Sheriff Brown mit einer Hiobsbotschaft auf die Farm: Wenn Pearl nicht innerhalb von drei Tagen ihre Schulden von 750 Dollar bei der Bank bezahlt, wird "Patch of Heaven" zwangsversteigert.

Ausgerechnet die drei grundverschiedenen Kühe machen sich auf, ihr Zuhause zu retten: Zusammen mit Buck, dem etwas tollpatschigen Pferd des Sheriffs, das gern mal ein echter kerniger Westernheld wäre, wollen sie den berüchtigten Viehdieb Alameda Slim schnappen - auf dessen Kopf ist nämlich eine Belohnung von 750 Dollar ausgesetzt.

Und von den wilden Abenteuern, die unsere drei kuh-ragierten Heldinnen nun bestehen müssen, wird man abends an den Lagerfeuern im Westen noch lange erzählen ...


Darsteller & Stab Synchronsprecher (Rolle): Hella von Sinnen (Maggie), Marie Bäumer (Grace), Christiane Hörbiger (Mrs. Caloway), Beni Weber (Buck), Wladimir Klitschko (Boris), Vitali Klitschko (Noris), Hartmut Neugebauer (Alameda Slim), Thomas Piper (Rusty), Oliver Stritzel (Rico)

Stab:Regie: Will Finn, John Sanford • Produktion: Alice Dewey Goldstone • Drehbuch: Will Finn, John Sanford • Vorlage: - • Filmmusik: Alan Menken • Kamera: - • Spezialeffekte: Mauro Maressa • Ausstattung: - • Schnitt: - • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: Chris Pinkston • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Für das jüngste, übermütige Zeichentrick-Meisterwerk des Studios ließen die besten kreativen Köpfe und Zeichner der Animationsbranche ihre Fantasie Purzelbäume schlagen. Das Ergebnis ist ein wahres Gag-Feuerwerk - ein wildes Abenteuer mit muh-tigen, liebenswert-schrulligen Figuren. Die Kühe sind los! ist eine augenzwinkernde, ebenso liebevolle wie respektlose Verbeugung vor einem klassischen Kino-Genre - dem Western. Mit ausgelassener Action, beschwingter Comedy, einem einzigartigen Stil und sechs mitreißenden neuen Songs des Oscar®-Preisträgers Alan Menken wird Die Kühe sind los! die Herzen von großen und kleinen Fans erobern. Und zwar in vollem Galopp!

Rhein-Zeitung 3. September 2004: Während die Eigenarten und Rivalitäten des Tierensembles vom putzigen Ferkeltrio bis zum hysterischen Kaninchen für witzigen Slapstick sorgen, bringt der solidarische Aufstand der Leittiere Spannung in die Handlung. Allerdings vergallopiert sich das Regieduo bei den vielen Verfolgungsjagden, die hektisch wirken. Bei jüngeren Kindern dürfte dieses Tempo gut ankommen. Insgesamt bleibt die Inszenierung zu brav und konventionell, um an den Charme und Elan "tierischer" Meisterwerke heranzukommen.

film-dienst 18/2004: Konventioneller Trickfilm für Kinder mit mäßig zündenden Musiknummern, klischeehaften Figuren und vorhersehbaren Wendungen. Besonders enttäuscht der letzte "handgemachte" Zeichentrickfilm des Disney-Studios durch seine lieblos und grob gezeichneten Szenerien und Figuren.

Filmplakat
Szenenfoto
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