Sommersturm

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Ausführlicher Inhalt • Interview mit Marco Kreuzpaintner, Robert Stadlober, Kostja Ullmann, Jakob Claussen, Thomas Wöbke und Uli Putz • Filmplakat im Großformat: Deutschland •

Titel Deutschland: Sommersturm
Genre: Drama
Farbe, Deutschland, 2004

Kino Deutschland: 2. September 2004
Laufzeit Kino: 98 Minuten, FSK 12



Inhalt So hat sich Tobi das Sommerzeltlager nicht vorgestellt: Sein bester Freund Achim hat nur Augen für Sandra, das Liebesgeständnis der hübschen Anke überfordert ihn - und dann machen sich auch noch die ?QueerSchläger? aus Berlin am anderen Ufer des Sees breit.

Die schwule Rudermannschaft schlägt nicht nur im Wasser hohe Wellen, sondern sorgt auch an Land dafür, dass Tobi völlig die Orientierung verliert. Und so mündet der Abend vor dem Wettkampf nicht nur wettertechnisch in einem wahren Sturm ...


Darsteller & Stab Darsteller: Robert Stadlober (Tobi), Kostja Ullmann (Achim), Alicja Bachleda-Curus (Anke), Tristano Casanova (Georg), Miriam Morgenstern (Sandra), Marlon Kittel (Leo), Hanno Koffler (Malte), Jürgen Tonkel (Hansi), Alexa Maria Surholt (Susanne), Jeff Fischer (Flasche), Joseph M'Barek (Ferdl)

Stab:Regie: Marco Kreuzpaintner • Produzenten: Uli Putz, Thomas Wöbke, Jakob Claussen • Drehbuch: Thomas Bahmann und Marco Kreuzpaintner • Vorlage: - • Filmmusik: Niki Reiser • Kamera: Daniel Gottschalk • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Hansjörg Weißbrich • Kostüme: Anke Winckler • Make Up: - • Ton: Florian Niederleithinger • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Nach seinem hochgelobten Kinodebüt "Ganz und Gar" erzählt Marco Kreuzpaintner mit Sommersturm erneut einfühlsam und authentisch von den emotionalen Irrungen und Wirrungen des Erwachsenwerdens: Mit einem erfrischend unbeschwerten Ensemble junger Darsteller, angeführt von "Crazy"-Star Robert Stadlober, findet Kreuzpaintner eine hinreißend leichte Balance zwischen Tragik und Komik und trifft damit direkt ins Herz des Zuschauers: Ein Film über die erste Liebe, die Suche nach dem eigenen, ganz persönlichen Glück und die Erkenntnis, dass letzten Endes alle im selben Boot sitzen!

Margret Köhler (Treffpunkt Kino 08/2004): Marco Kreuzpaintner erzählt zwei Liebesgeschichten, die mitten ins Herz treffen. Wer je verliebt war, kennt das Herzklopfen und die Unsicherheit, aber auch die Angst vor Zurückweisung. Die Sexszene legen "Tobi" Robert Stadlober und Marlon Kittel völlig unbeschwert hin. Und was passiert, wenn ein schwuler Typ plötzlich ein Mädchen küsst? Alles ist möglich, die Suche nach dem eigenen Liebesweg erfordert allerdings eine Portion Mut. Den beweisen der Regisseur und sein junges Ensembles. Von diesem Sommersturm lassen wir uns gerne wegfegen.

film-dienst 18/2004: Eine deutsche Coming-Out-Geschichte, die mit souveränem Charme und gewinnender Leichtigkeit das Thema Homosexualität behandelt. Trotz einiger dramaturgischer Unsicherheiten und gelegentlicher Rückgriffe auf banale Kalauer überzeugt und unterhält der Film dank seiner jugendlichen Darsteller und einer sicher inszenierten Geschichte.

Bernhard Blöchl (Rhein-Hunsrück-Zeitung 3. September 2004): "Sommersturm", auf dem Filmfest München Anfang Juli mit dem Publikumspreis ausgezeichnet, ist ein sympathisches, rührendes und mutiges Erzählstück.

Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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