Stratosphere Girl

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Ausführlicher InhaltProduktionsnotizen • Filmplakate im Großformat: Deutschland

Titel Deutschland: Stratosphere Girl
Titel USA: Stratosphere Girl
Genre: Kriminal-Drama
Farbe, Niederlande, Deutschland, Italien, Schweiz, Großbritannien, 2004

Kino Deutschland: 9. September 2004
Laufzeit Kino: 85 Minuten, FSK 16



Inhalt Die 18jährige Angela ist begeisterte Comic-Zeichnerin. Auf einer Reise nach Tokio entdeckt sie ihre Faszination für Mangas und die ihr völlig fremde japanische Kultur.

Schon bald nimmt sie die neuen Einflüsse auf, und sowohl ihre Zeichnungen als auch ihre Wahrnehmung scheinen hiervon gefangen.

Zunehmend vermischen für Angela dabei die Grenzen von Realität und Fantasie, und sie selbst wird zur Heldin ihrer mysteriösen Kriminalgeschichte.


Darsteller & Stab Darsteller: Chloé Winkel (Angela), Jon Yang (Yamamoto), Rebecca Palmer (Rachel), Tuva Novotny (Monika), Tara Elders (Polly), Linda Steinhoff (Ella), Filip Peeters (Kruilman), Togo Igawa (Oshima), Burt Kwouk (Papa-San)

Stab:Regie: M. X. Oberg • Produzenten: Christoph Friedel, Karl Baumgartner • Drehbuch: M. X. Oberg • Vorlage: - • Filmmusik: Nils Petter Molvaer • Kamera: Michael Mieke • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Petra Barchi • Schnitt: Peter Alderliesten • Kostüme: Sandra Fuhr • Make Up: Laura Schiavo-Loz • Ton: Herman Pieete • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper Film Lexikon: Regisseur M. X. Oberg (Undertaker's Paradise) fügt in Stratosphere Girl inhaltlich und formal spielerisch europäische Filmkultur und japanische Comic-Ästhetik zu einem faszinierenden Mystery-Thriller zusammen. Das unterkühlte und zugleich fesselnde Spiel von Newcomerin und Ex-Model Chloé Winkel, die hypnotischen Jazz-Klänge von Nils Petter Molvaer und die eindringlichen Comic- und Film-Bilder verdichten sich gemeinsam zu einer düsteren und doch unbeschwerten Vision über das Erwachsenwerden, die Macht der Fantasie und das Eintauchen in eine fremde Kultur.

film-dienst 18/04: Eine auf mehreren Erzählebenen angesiedelte Reflexion über das Geschichten erzählen und die Konstruktion von Wirklichkeit. Japan-Essay, Detektivgeschichte und Traumnovelle in einem, vermittelt die unangestrengte Suche ein gegenwärtiges Lebensgefühl und bezaubert durch eine Schwerelosigkeit, die zur Reise ins Innere des Bewusstseins einlädt.

Münchner Merkur: Kunstvoll und einfallsreich gelingt Oberg vieles auf einmal: Japan-Essay und Nachtstück, Detektivgeschichte und eine Traumnovelle ? ein Film, in den man sich verlieben kann.

Taz Hamburg: Stratosphere Girl ist der Film, den Sofia Coppola mit "Lost in Translation" nicht gedreht hat, aber hätte drehen müssen, hätte sie den Filmtitel ernst genommen.

Taz: Stratosphere Girl ist ein seltsam schwereloser und auch bodenloser Atmosphärenthriller, der in der Stille der Nacht nach dem sucht, was Fremdsein bedeutet.

Süddeutsche Zeitung: Eine traumhafte Qualität hat der Film, ein Spiel mit Fetischen und Ritualen, das den Zuschauer sogartig in Bann zieht und selten geworden ist im deutschen Kino.

Der Schnitt: Ein Diskurs über das Geschichten erzählen [...] über die Zeit selbst. Über die Aufhebung der Zeit und ihrer Richtung durch den filmischen Schnitt.

Tagesspiegel: M.X. Oberg hat einen Film wie ein Comicstrip gedreht ? rasant, scharf und virtuos.

Münchner Merkur: Der schönste deutsche Film des Festivals [Berlinale].

Tagesspiegerl: Schräger Thriller!

Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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