Super Size Me

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Oscar® • Ausführlicher InhaltProduktionsnotizen • Interview mit Morgan Spurlock • Filmplakate im Großformat: DeutschlandUSA

Titel Deutschland: Super Size Me
Titel USA: Super Size Me
Genre: Dokumentation
Farbe, USA, 2004

Kino USA: 7.Mai 2004
Kino Deutschland: 15. Juli 2004
Kino Schweiz (D): 15. Juli 2004
Kino Österreich: 22. Oktober 2004
Laufzeit Kino: 100 Minuten, FSK o. A.



Inhalt Warum sind die Amis so fett?

Der New Yorker Filmemacher Morgan Spurlock ging in "Michael-Moore-Manier" dieser tief schürfenden Frage nach und ernährte sich im Selbstversuch 30 Tage lang nur von Produkten der größten Fastfood-Kette der Welt. Erstaunliches kam zu Tage: 25 Pfund mehr auf den Rippen, Leberwerte zum Erschrecken und Blutwerte, die seine Ärzte in höchste Alarmbereitschaft versetzten ...

In seinem top-satirischen, in Sundance 2004 mit dem Preis für die beste Regie ausgezeichneten Film, fragt Spurlock nach der Verantwortung der Konzerne und Konsumenten, nach dem großen Geld, das mit der "Fastfood-Kultur" gemacht wird und nach den Möglichkeiten, die schwergewichtigen Amerikaner wieder zu einem gesünderen Volk zu machen. Ein ironischer Schlag in den Magen, angereichert mit viel Fett und Fakten über eine fragwürdige Mega-Industrie.


Darsteller & Stab Darsteller: Morgan Spurlock, Dr. Daryl Isaacs, M. D. (Arzt für innere Medizin), Dr. Lisa Ganjhu, D. O. (Arzt für Gastroenterologie und Hepatologie), Dr. Stephen Siegel, M. D. (Arzt für Kardiologie), Bridget Bennett, MS, RD (Ernährungsberaterin), Eric Rowley (Fitness-Trainer), Alexandra Jamieson (ausgebildete vegane Chef-Köchin, Ernährungsexpertin, Morgans Freundin), Dr. David Satcher (Generalstabsarzt, stellvertretender Gesundheitsminister), John Robbins (Autor von "Diet for a New America")

Stab:Regie: Morgan Spurlock • Produzenten: Morgan Spurlock und The Con • Drehbuch: Morgan Spurlock • Vorlage: Morgan Spurlock • Kamera: Scott Ambrozy • Filmmusik: Steve Horowitz, Michael Parrish • Animationen & weitere Effekte: Zographic • Ausstattung: Joe the Artist • Kostüme: - • Make Up: - • Schnitt: Stela Gueorguieva, Julie "Bob" Lombardi • Ton: Hans ten Broeke • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Im Dokumentar-Stil von Michael Moore vermischt Morgan Spurlock subjektive Erfahrungen und hart recherchierte Fakten, schafft eine höchst unterhaltsame Gratwanderung zwischen satirischer Unterhaltung und gesellschaftskritischer Dokumentation.

Ulrike Frick (Münchner Merkur 15. Juli 2004): Morgan Spurlocks streng chronologisch aufbereitete Dokumentation erklärt die verheerenden Auswirkungen des steten Fast-Food-Konsums so einfach wie plastisch. (...) Doch im Vergleich zu Michael Moore versucht Morgan Spurlock nicht, sein Publikum zu manipulieren, hinter den peppig aufgemachten Tabellen und eingestreuten Comics verbergen sich solide Argumente.

Adrian Prechtel (AZ München 15. Juli 2004): Aus alldem mischt Morgan Spurlock einen super-amüsanten, suggestiven, schnellen Film zusammen, der in seiner Robin-Hood-Haltung natürlich alle Lacher auf seiner Seite hat. Nur sollte man sich nicht zu früh auf Kosten der Big Nation Amerika freuen, denn auch Good Old Germany hat eine Tendenz zur Verfettung.

Rainer R. Seipel (tz München 15. Juli 2004): Doch bei all der Aufklärungsarbeit, die optisch bisweilen an die Gruselgrenze geht, ist Morgan Spurlocks collagenhaft inszenierter Film auch sehr locker und amüsant. Der Mann hat eine erfrischend trockene Art und einen bösen Humor.

film-dienst 14/2004: Trotz der investigativen Absicht und einem glaubwürdigen Aufklärungsinteresse trägt der Film seine Mahnungen gegenüber einer einseitigen, unausgewogenen Ernährung nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern überaus unterhaltsam vor.

Focus 29/2004: Die mit zahlreichen Interviews und Statistiken unterfütterte Satire über die amerikanische Ess-Unkultur wechselt zwischen schockierendem Dokument und knalliger Farce.


Oscar®
  • Oscar-Nominierung für 2004: Morgan Spurlock (Bester Dokumentarfilm)
Oscar®
Filmplakat
Szenenfoto
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