Silent Waters

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Produktionsnotizen • Filmplakat im Großformat: Frankreich

Titel Deutschland: Silent Waters
Titel USA: Silent Waters
Titel Pakistan: Khamosh Pani
Genre: Drama
Farbe, Pakistan, Frankreich, Deutschland, 2003

Kino Schweiz (D): 22. April 2004
Kino Deutschland: 2. September 2004
Laufzeit Kino: 99 Minuten, FSK ab 16



Inhalt Charkhi, ein Dorf im pakistanischen Punjab, 1979. Ayesha ist eine scheinbar gut situierte Frau in den besten Jahren, deren Leben sich um ihren verträumten achtzehnjährigen Sohn Saleem dreht. Saleem ist bis über beide Ohren in Zubeida verliebt. Ayeshas Mann ist bereits seit einiger Zeit tot, und sie mußs sich zusätzlich zu ihrer spärlichen Rente mit Koranstunden für junge Mädchen über Wasser halten.

Just in dieser Zeit wird unter der Führung von Präsident General Zia ul Haq der Ausnahmezustand ausgerufen. In wenigen Monaten soll Pakistan ein islamischer Staat werden, regiert unter islamischen Gesetzen. Saleem schließt sich einer Gruppe islamischer Fundamentalisten an und verlässt Zubeida. Ayesha verfolgt die Veränderung Ihres Sohnes mit Sorge.

Als Sikh-Pilger aus Indien in das Dorf strömen, beschleunigen sich die Ereignisse. Einer der Pilger sucht nach seiner Schwester Veero, die 1947 von Moslems verschleppt wurde und er ruft damit schmerzhafte Erinnerungen wach.


Darsteller & Stab Darsteller: Kiron Kher (Ayesha / Veero), Aamir Malik (Saleem), Navtej Johar (Jaswan), Shilpa Shukla (Zubeida), Sarfraz Ansari (Rashid), Shazim Ashraf (Mazhar), Arshad Mehmood (Mahboob), Fariha Jabeen (Shabnam), Abid Ali (Choudhary)

Stab:Regie: Sabiha Sumar • Produzenten: Helge Albers, Philippe Avril, Satchithanandam Sathananthan • Drehbuch: Paromita Vohra • Vorlage: - • Filmmusik: Madan Gopal Singh, Arshad Mahmud, Arjun Sen • Kamera: Ralph Netzer • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Bettina Böhler • Kostüme: Heike Schultz-Fademrecht • Make Up: Lesley Lamont-Fisher, Nadine Schränkler • Ton: Uve Haußig • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken film-dienst 18/2004: Das poetisch fotografierte Drama nutzt die Geschichte eienr Familie, um die politische Geschichte Pakistans und Genese radikal-islamischen Terrors zu beleuchten. Über die konkrete historische Verankerung hinaus lässt sich der Film als Anklage gegen jedwede ideologische Hetze lesen.
Filmplakat

Dirk Jasper FilmLexikon

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