Collateral

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Oscar® • Ausführlicher InhaltProduktionsnotizen • Filmplakate im Großformat: Deutschland • USA •

Titel Deutschland: Collateral
Titel USA: Collateral
Genre: Action-Thriller
Farbe, USA, 2003

Kino USA: 6. August 2004
Kino Deutschland: 23. September 2004
Kino Österreich: 24. September 2004
Laufzeit Kino: 120 Minuten, FSK 16



Inhalt Max arbeitet als Taxifahrer in den Straßen von Los Angeles. Ganz klar, dass man dort einiges erlebt, aber einen Killer hat er bisher noch nicht befördert. Umso dramatischer, als sich sein nächtlicher Fahrgast Vincent, als solcher zu Erkennen gibt und ihn zwingt, mit ihm einen mörderischen Auftrag zu erledigen:

5 Kronzeugen, die in einem Prozess gegen die Mafia aussagen, sollen in dieser Nacht beseitigt werden. Und Max spielt dabei den Chauffeur. Verzweifelt sucht er nach einem Ausweg, die Taten zu verhindern. Aber er mußs sich beeilen: Denn Vincent hat ihn und seine Opfer genau im Visier ...


Darsteller & Stab Darsteller: Tom Cruise (Vincent), Jamie Foxx (Max), Jada Pinkett Smith (Annie), Mark Ruffalo (Fanning), Barry Shabaka Henley (Daniel), Javier Bardem (Felix), Bruce McGill (Pedrosa), Irma P. Hall (Ida)

Stab:Regie: Michael Mann • Produzenten: Michael Mann, Julie Richardson • Drehbuch: Stuart Beattie • Vorlage: - • Filmmusik: James Newton Howard • Kamera: Dion Beebe, Paul Cameron • Spezialeffekte: Tommy Fisher • Ausstattung: Sandy Reynolds-Wasco • Schnitt: Jim Miller, Paul Rubell • Kostüme: Jeffrey Kurland • Make Up: Lois Burwell (Make Up), Roddy Stayton (Frisur) • Ton: Elliott L. Koretz • Ton(effekt)schnitt: Elliott L. Koretz • Stunts: Joel Kramer (Koordinator) •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Collateral ist ein einziges Finale ? atemberaubendes Psychoduell und packender Actionthriller zugleich ? der durch Manns Besessenheit fürs Detail zu wahrer Größe wächst. Meist begrenzt auf das Innere des Taxi wird diese Nacht in L. A. zum Spielplatz einer faszinierenden Tour de Force. Neben Tom Cruise und Jamie Foxx spielen Jada Pinkett Smith (?Matrix Reloaded?, ?Matrix Revolutions?) und Mark Ruffalo (?30 über Nacht?) die Hauptrollen in Michael Manns intensivem und außerordentlichem Thriller.

Nina Jerzy (Rhein-Zeitung 24. September 2004): Auch dieses Mal hat Michael Mann der Instinkt nicht im Stich gelassen. Tom Cruise erweckt den Killer mit eiskalter Präzision zum Leben und Jamie Foxx, der bereits im Boxer-Biopic "Ali" für Michael Mann vor der Kamera stand, bildet in seinem Wechsel zwischen Todesangst und Überlebenswillen den perfekten Gegenpol. Die Gesprächssequenzen in der klaustrophobischen Enge des Taxis sind die stärksten Szenen von Collateral. In ihnen wirken Charaktere und Handlung in elementarster und damit eindrücklichster Weise. Leider kippt der Thriller gegen Ende unnötigerweise in einen arg konstruiert wirkenden Aktionismus um, welcher der psychologischen Glaubwürdigkeit und stilistischen Konsistenz des Films absolut kein Dienst erweisen. So bleibt am Ende der etwas schale Nachgeschmack zurück, dass Michael Mann sich selbst um einen würdigen Nachfolger seines Meisterwerks "Heat" gebracht hat.

film-dienst 19/2004: Spannender, dicht inszenierter und intensiv gespielter Thriller, der die Konfrontation zweier Männer, die miteinander in Zwangsabhängigkeit verbunden sind, mit Fragen nach dem Sinn des Daseins und der Möglichkeit eines intensiveren Lebens jenseits normaler Angestelltenexistenz verknüpft. Virtuos spielt der Film mit dem Licht und kreiert präzise, zugleich lyrische Bilder, die vieles nur andeuten und doch oft mehr zeigen, als man sieht.


Oscar®
  • Oscar-Nominierung für 2004: Jamie Foxx (Bester Nebendarsteller)
  • Oscar-Nominierung für 2004: Jim Miller, Paul Rubell (Bester Schnitt)
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Filmplakat
Szenenfoto
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