Thunderbirds

Produktionsnotizen

Thunderbirds are go! Thunderbird 1
T1 Daten:
Typ: Thunderbird 1
Länge: 25 Meter
Flügelspanne: 10 Meter
Gewicht: 140 Tonnen
Höchstgeschwindigkeit: 25 000 Km/h
Der von Scott Tracy (Alter 24) geflogene Thunderbird 1 ist die Erkundungsrakete von International Rescue. Die silbern schimmernde Speerspitze der Thunderbirds ist extrem wendig und so konstruiert, dass sie schnell mögliche Katastrophengebiete erreichen kann. Thunderbird 1 hat eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 25 000 Stundenkilometern.

Thunderbird 2 T2 Daten:
Typ: Thunderbird 2
Länge: 45 Meter
Flügelspanne: 33 Meter
Gewicht: 406 Tonnen
Höchstgeschwindigkeit: 8000 Km/h
Berühmt für seine Kraft und sein Leistungsvermögen ist Thunderbird 2 das Arbeitspferd der Flotte. Geflogen von Jeff Tracy und seinem Sohn Gordon (Alter 18) transportiert das massive grüne Schiff das schwere Lebensrettungsgerät und die Einsatzmaschinen von International Rescue, darunter auch das vielseitige Mini-U-Boot Thunderbird 4.

Thunderbird 3 T3 Daten:
Typ: Thunderbird 3
Länge: 53 Meter
Durchmesser des Hauptkörpers: 7 Meter
Gewicht: 562 Tonnen
Höchstgeschwindigkeit: 8000 Km/h
Der von Virgil Tracy (Alter 20)geflogene Thunderbird 3 ist das Rettungs- und Transport Space Shuttle der International Rescue-Organisation. Genutzt wird T3 vor allem für Missionen außerhalb des Erdorbits. Die strahlend rote interstellare Rettungsrakete versorgt außerdem Thunderbird 5 mit Vorräten.

Thunderbird 4 T4 Daten:
Typ: Thunderbird 4
Länge: 10 Meter
Breite: 3 Meter
Oberflächengeschwindigkeit: 40 Knoten
Unterwassergeschwindigkeit: 160 Knoten
Das kleinste International Rescue-Fahrzeug Thunderbird 4 wird vornehmlich bei Notfällen unter Wasser eingesetzt. Das vielseitige Mini-U-Boot ist unauffällig an Bord von Thunderbird 2 verstaut. Egal, ob es um die Beseitigung von Hindernissen auf dem Grund des Ozeans geht oder um das Einsammeln von Tiefsee-Wasserproben, Thunderbird 4 ist das ultimative Unterwasser-Aufklärungsschiff.

Thunderbird 5 T5 Daten:
Typ: Thunderbird 5
Länge: 80 Meter
Durchmesser des Hauptkörpers: 60 Meter
Gewicht: 976 Tonnen
Empfangsreichweite: 160 Millionen Kilometer
Der riesige Kommunikationssatellit Thunderbird 5 ist entscheidend für die Operationen von International Rescue und umläuft die Erde in einem geostationären Orbit. Er ist das Herz des Kommunikationsnetzwerkes der Organisation und stellt alle wichtigen Daten für die Rettungseinsätze zur Verfügung. Thunderbird 5 ist bemannt mit John Tracy (Alter 22) und befindet sich in ständiger Einsatzbereitschaft, während er über die Erde und die vier anderen Thunderbirds wacht.

Jugendliche Helden Auch in der Welt der Thunderbirds sind es nicht immer Jeff Tracy und die älteren Jungs, die sich als rettende Helden in die Gefahr stürzen. Manchmal ist es doch ein Job für jemanden, der zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist ? in diesem Fall beispielsweise der jüngste Tracy: Alan. Newcomer Brady Corbet spielt Alan Tracy: ?Er ist das schwarze Schaf in der Familie und der einzige, der kein Thunderbird ist.

Er kann es kaum abwarten, loszulegen?, beschreibt Corbet. ?Er hat die richtigen Vorsätze, aber denkt nicht wirklich nach, bevor er handelt, und gerät dadurch in einige Schwierigkeiten.? Produzent Bevan erläutert, dass die Filmemacher innerhalb der durch die britische Fernsehserie etablierten Thunderbirds-Mythologie nach einer Möglichkeit suchten, Alan ein paar Freunde an die Seite zu stellen, die ihm helfen und auf seinem Weg begleiten.

?Wir entschieden uns, Tin-Tin jünger zu machen als in der Originalserie, sodass sie ungefähr im Alter von Alan ist?, so Bevan. ?Außerdem entschieden wir uns dafür, Brains einen Sohn namens Fermat zu geben, und diese drei sollten das zentrale Team sein.? Corbet fügt hinzu: ?Man kann auf jeden Fall vom Überraschungsmoment reden, wenn es gegen den Hood geht. Nicht mal Alans Brüder glauben schließlich, dass er der Herausforderung gewachsen ist, aber das Vertrauen seines Vaters hilft Alan, an sich selbst zu glauben und alles zu geben.

David hat schließlich auch Goliath besiegt, nicht wahr?? Soren Fulton spielt Fermat Hackenbacker, Alans besten Freund und Vertrauten. Er ist eine jüngere Version seines Vaters Brains. ?Fermat ist Alans bester Freund und übernimmt manchmal das Denken für ihn?, so Corbet. Fulton fügt hinzu, dass sich die beiden besten Freunde perfekt ergänzen. ?Fermat ist nicht wirklich gut mit körperlichen Dingen?, sagt Fulton. ?Er denkt gerne, aber er ist nicht bereit, die Dinge anzupacken. Er kann Alan sagen, wie man etwas zu tun hat, aber es selbst zu tun, ist ein Problem für ihn. Also bilden diese beiden zusammen ein sehr gutes Team.?

Das dritte Mitglied des Trios ist Tin-Tin (gespielt von Vanessa Anne Hudgens), die Tochter der Haushälter der Tracys. ?Sie ist ein wildes Mädchen, das den Spaß und die Natur liebt?, sagt Hudgens. ?Sie kennt jeden Winkel von Tracy Island. Und wer sagt, dass immer nur Jungs die ganze Rettungsarbeit machen müssen?? Genau. Wie wäre es z. B. mit einer stilvollen Aristokratin mit einem Faible für Rosa?

Professionelle Unterstützung erhalten die rastlosen, internationalen Abenteurer durch die weltgewandte Lady Penelope Creighton-Ward, einer unaufhaltbaren Mischung aus Köpfchen, Schönheit und Stammbaum, die immerdann assistiert, wenn Extrahilfe gebraucht wird. ?Lady Penelope ist eine adelige Geheimagentin, die in London lebt?, erläutert Sophia Myles, die im Film Lady P spielt. ?Wann immer es ein Problem gibt, das sie alleine nicht lösen können, oder sie jemanden in Europa braucht, ist sie gemeinsam mit Parker zur Stelle.?

Als Vision in Pink wird Lady Penelope im sechsrädrigen FAB1 chauffiert (gefahren von ihrem stoischen Adjutanten Parker), das nicht nur die Straßen beherrscht, sondern auch Wasser und Luft. ?Parker ist ihre rechte Hand, ihr Komplize, und sie haben eine unglaubliche Beziehung zueinander?, so Myles. ?Sie funktionieren wie eine Person und wissen meistens, was der andere denkt.? Cook fand die Gelegenheit reizvoll, den einen Teil dieses bekannten und beliebten Duos aus der Serie zu spielen. ?Jeder in England kennt Parker und Lady Penelope?, sagt Cook.

?Es ist eine ziemlich große Verantwortung, die man zu tragen hat, wenn man so einen beliebten Charakter spielt?, aber das wiegt nicht so schwer wie der Spaß, den es macht.? Um seine Familie zu retten und sich selbst in den Augen seines Vaters zu beweisen, mußs Alan (mit Hilfe seiner Freunde) sich The Hood stellen und einen Weg finden, seine Familie zu befreien.

?Alan mußs sich seine Streifen verdienen?, sagt Produzent Bevan, ?und während es im Vordergrund auf eine Art Kampf Gut gegen Böse hinaus läuft, geht es eigentlich darum, ein besserer Mensch zu werden und sich allen Herausforderungen zu stellen, die einem begegnen, egal, wie erwachsen sie auch sein mögen.?

Jede gute Familie verdient eine böse Heimsuchung Der viermal Oscar®-nominierte (zuletzt für ?The House of Sand and Fog?, gewonnen hat er ihn für die Titelrolle in ?Gandhi?) Sir Ben Kingsley spielt den Erzfeind der Thunderbirds, den Jeff einst bezwang und für tot hielt. Kingsley beschreibt The Hood als ?einen klassischen dunklen Helden?, der sich für seine Niederlage an den Thunderbirds rächen will. Die vergangenen Jahre hat er im Exil verbracht, wo er mit Meistern der Telepathie und Kampfkunst studierte und erlernte, wie er mit mentalen Energiestößen das Gehirn von Menschen manipulieren kann.

?Er ist mental unheimlich stark und lebt nur für ein einziges Ziel: Rache an der Familie, die für seinen Niedergang verantwortlich ist?, beschreibt der Schauspieler. ?Er versucht, die Schwächen der Tracys auszunützen, ihre heldenhafte Natur und ihre Selbstlosigkeit. Doch was er für ihre Achillesferse hält, hilft ihnen letztlich zu triumphieren.? Nach einem scheinbaren Unfall an Bord von Thunderbird 5 machen sich Jeff Tracy und seine Söhne mit Thunderbird 3 auf den Weg zum Rendezvous im All.

Doch in Wirklichkeit hat The Hood ihnen eine ausgeklügelte Falle gestellt. Als die Tracys an der Raumstation anlegen, werden alle Bordsysteme ausgeschaltet und Jeff und seine Söhne sind gefangen an Bord des Satelliten, der sich auf einer den Tod bringenden Sturzbahn in die Erdatmosphäre befindet. Kingsley erklärt, dass The Hood ihnen ein Verbrechen anhängen will, um sich zu rächen: ?Er will ihre Modus Operandi nutzen ? ihre wunderschönen Maschinen, ihren Apparat und ihr Logo ? und unter dem Banner der Thunderbirds Banken überfallen.?

Erfolgreich hat er die Tracy-Familie aus ihrer sicheren Basis auf Tracy Island gelockt, die nur auf den ersten Blick wie eine ruhige Insel mit einem großen Anwesen darauf wirkt, darunter jedoch verbirgt sich die beeindruckende, hochmoderne Anlage, in der auch die einzelnen Thunderbirds versteckt in Silos liegen.

Der einzige, der The Hoods Pläne nun noch vereiteln kann, ist der jüngste Tracy-Spross Alan. ?The Hood verkörpert nun den Test, den der Junge bestehen mußs, um erwachsen und ein wahrer Held zu werden?, so Kingsley. ?Er mußs seine Kräfte gegen meine Kräfte messen, und meine Kräfte wurden verfeinert im Exil, abseits der normalen Welt.?

Das Phänomen wird zum Film Thunderbirds ist das bislang ehrgeizigste Projekt von Working Title Films, der führenden Filmproduktion Europas und treibenden Kraft hinter Erfolgen wie ?Vier Hochzeiten und ein Todesfall?, ?Notting Hill?, ?Elizabeth?, ?Bridget Jones ? Schokolade zum Frühstück?, ?About a Boy oder der Tag der toten Ente?, ?Johnny English? und ?Tatsächlich...Liebe?.

Thunderbirds basiert auf der gleichnamigen britischen Kultserie aus den 60er Jahren, die die Abenteuer der Tracy-Familie mit ihrer erstaunlichen Flotte internationaler Rettungsvehikel zeigte. Inspiriert ist der Film von der sogenannten ?Supermarionation? (einer speziellen Puppentechnik) der Serie, und dazu kommt das volle Live-Action- Kinoleben im Eventformat.

In ihren zwei Saisons war Gerry Andersons Fernsehserie ein großer Erfolg und es folgte eine Reihe von Spin-off-Projekten, die ihre Beliebtheit unter der wachsenden Thunderbird-Fangemeinde noch nährte. Die Thunderbirds-Serie läuft weiterhin (39 Jahre nach ihrem Fernsehdebüt) in England, sowie in den Vereinigten Staaten, Kanada, verschiedenen europäischen Ländern, Japan, Australien und Neuseeland.

?Dieses Projekt ist die Art Film, von dem wir immer träumen?, erklärt Produzent Tim Bevan. ?Es ist ein großes Abenteuer mit einer hochtechnischen Leinwandausstattung und einem ausgezeichneten Produktionswert. Und es gibt eine starke Story, was bei unseren Produktionen immer entscheidend ist.? Regisseur Jonathan Frakes, der durch die Fernsehserie ?Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert? zu internationalem Ruhm kam, bevor er Filme wie ?Star Trek: Der Aufstand?, ?Star Trek: Der erste Kontakt? und ?Clockstoppers? inszenierte, fügt hinzu, dass es den Filmemachern von Anfang an wichtig war, sowohl die Originalserie aus den 60er Jahren zu ehren, als auch eine frische, neue Leinwandvision zu erschaffen.

?Es ist eine großartige Chance?, so Frakes. ?Uns allen war klar, dass es einen Weg gibt, die ?Thunderbirds?- Geschichte für die Fans zu erzählen, und es gibt einen Weg, den Film als ein Familien-Actionabenteuer zu machen. Wir wollten aber beides verbinden. Wenn man also ein Fan ist, weiß man worum es geht, und wenn man die ?Thunderbirds? neu kennen lernt, kann man es als großes Unterhaltungskino genießen.

? Bill Paxton, bekannt als Darsteller aus ?Apollo 13?, ?Aliens ? Die Rückkehr? und ?Titanic? sowie Regisseur des angesehenen Thrillers ?Dämonisch?, spielt den ehemaligen Astronauten Jeff Tracy, der das geheimnisvolle internationale Rettungsteam leitet. ?Er ist der Kopf einer Familie, die Milliarden im Luftfahrtgeschäft verdient hat und dessen Frau tragisch ums Leben kam?, beschreibt ihn Paxton.

?Als das passierte, entschloss er sich, all seine Mittel in die Gründung einer internationalen, politisch unabhängigen Rettungseinheit zu stecken. Er und seine Familie haben sich ausschließlich der lebensgefährlichen Aufgabe gewidmet, in Katastrophenzonen und Krisengebiete zu gehen und zu versuchen, Leben zu retten.?

Besetzung und Crew kommen zusammen Bei der Übersetzung der Thunderbirds- Welt auf die große Leinwand haben die Filmemacher darauf geachtet, den aufregenden Geist der Serie einzufangen und dabei trotzdem eine neue Vision zu schaffen, die in der lebensgroßen, realen Welt der nahen Zukunft spielt. Working Title hatte das Projekt schon viele Jahre in der Entwicklung, bevor sich die einzelnen Elemente richtig zusammen fügten und die Produktion realisiert wurde.

Nachdem die zentralen Schlüsselelemente von Story, Design und Umsetzung der retro-futuristischen Welt der Tracys geklärt waren, schauten sich die Filmemacher in England und den Staaten nach geeigneten Darstellern um, die den existierenden Fernsehcharakteren echtes Leinwandleben einhauchen. Mit Paxton als Jeff Tracy, Edwards als Brains, Myles als Lady P und Kingsley als The Hood dauerte es nicht lange, bis andere Film- und Bühnendarsteller in die modern-futuristischen Schuhe der Tracys und ihrer Gegenspieler schlüpften.

Um unter den jungen Darstellern für den Gemeinschaftssinn des Tracy-Clans von Internation Rescue zu sorgen, führte Paxton die Jungs (Winchester, Shrapnel, Colenso, Torgersen und Corbet) in ihren ersten Nächten in London vor den Dreharbeiten aus. ?Ich war selbst gerade in London angekommen und habe ihnen diese seltsamen Nachrichten auf ihren Handys hinterlassen?, erinnert sich Paxton. ??Hier spricht euer Vater, lasst uns gemeinsam Essen gehen.?

Wir haben uns im Hotel getroffen, spazierten durch den Hyde Park und schließlich über die Oxford Street. Und für einen Moment habe ich mir vorgestellt, dass diese Jungs meine fünf Söhne wären. Ich bin in London, ich bin Jeff Tracy ? ein sehr gutes Gefühl. Ich habe mich unschlagbar gefühlt. Ich selbst habe bislang zwei Kinder, nach denen ich verrückt bin, aber die Vorstellung, dass ich mit fünf Söhnen herum laufe, alle klug und einfühlsam, war einfach überwältigend.

Dadurch wurde mir die Rolle völlig klar. Mir war, als würde ich Jeff Tracy kennen.? Für Paxton bedeutete die Rolle dabei mehr als die durchaus reizvolle Aussicht, einen klassischen Helden zu spielen. ?Die 60er Jahre, in denen ich aufgewachsen bin, waren eine Zeit der Berufung?, erläutert Paxton. ?Die Menschen schlossen sich dem Peace Corps an, wurden Tierärzte, sie wählten ihre Arbeit nicht nach finanziellen Gesichtspunkten, sondern danach, ob es gut für ihre Seele war.

Diesen Gedanken habe ich genutzt, denn in gewisser Hinsicht spiele ich ja einen Lehrer, der seinen Söhnen, insbesondere seinem jüngsten Alan, die Grundlagen von Ethik und Integrität vermittelt, was es heißt, das Richtige zu tun.? Brady Corbet, der Alan Tracy spielt, fügt hinzu, dass Paxton ?durch seine frühere Arbeit in ?Apollo 13? dieses ?Mission Control?-Element im Film verstärkte.

Es ist wundervoll, jemanden mit so viel Energie als Kopf der Familie zu haben, und tatsächlich wurden wir selbst auch zu einer Familieneinheit.? Die junge Besetzung konnte außerdem davon profitieren, neben dem hoch angesehenen und Oscar® ausgezeichneten Schauspieler Sir Ben Kingsley zu spielen. Für Regisseur Frakes brachte Kingsleys Präsenz am Set ein gewisses Prestige für das Projekt.

?Der Beruf Schauspieler kann eine große Würde haben, die man heute allerdings nicht mehr so häufig findet, und Sir Ben bringt sie natürlich mit an den Set?, beschreibt Frakes. ?Wir bekamen also seine Gravität, aber er hatte natürlich auch einen Riesenspaß mit der Rolle. Er spielt The Hood mit einem Schalk im Nacken. Man ist völlig gefesselt von seinem Spiel. Er kann seinen gesamten Körper als Instrument einsetzen. Ein wundervoller Anblick. Es war wirklich toll, ihn dabei zu haben und ich denke, er hatte Spaß dabei. Mir hat es auf jeden Fall Spaß gemacht, mit ihm zu arbeiten.

? Für Kingsley schuf Frakes? sachkundige, aber unaufdringliche Art eine warme und freundliche Atmosphäre für die gesamte Besetzung und Crew, und half dem ?seriösen? Schauspieler, die eher fantastischen Aspekte des Filmes zu verstehen und zu genießen. ?Jonathan bringt Disziplin und viel Freude mit in die Arbeit?, erzählt der Schauspieler. ?Zudem bringt er eine bestimmte Perspektive mit, weil er weiß, wie es ist, über viele Jahre eine ganz bestimmte Sorte Geschichte zu erzählen.

Wir hatten großes Glück, von seiner großen Erfahrung mit den Ideen von Raumfahrt, Science-Fiction-Abenteuern, Heldentum und dem Unbekannten profitieren zu können. All diese Dinge kann er auf die Leinwand bannen. Er weiß sehr genau, was er da tut und ist zudem auch in der Arbeit ein echt netter Kerl.? Tim Bevan beschreibt, warum sich Working Title für Frakes als Regisseur entschieden hat: ?Wir brauchten jemanden, der Erfahrung mit visuellen Effekten hat und jemanden, der ein echter Teamarbeiter ist und zudem sehr sympathisch.

Am wichtigsten aber war, weil wir drei Kinder in den Hauptrollen haben, jemanden zu finden, der mit den Kindern klar kommt und es zu einer aufregenden Erfahrung für sie macht.? Paxton konnte sich gut an die Originalserie erinnern und war begeistert von Frakes? Vision für die Kinofassung. ?Die jungen Leute, die sich das ansehen, werden diese Welt lieben und dabei sein wollen?, so Paxton.

?Sie werden die Spannung und Aufregung erleben wollen. Aber genauso gibt es natürlich die Eltern, die sich an die alte Serie erinnern und so mußs es natürlich auch Anspielungen geben. Der Film mußs auch eine Hommage sein, was den Charme und Geist des Originals angeht. Und Jonathan ist nicht nur ein toller Regisseur für uns Schauspieler gewesen, sondern es scheint, als hätte er auch genau den richtigen Ton für den Film gefunden.?

Für Anthony Edwards, der den überragenden Kopf hinter der technischen Wunderwelt der Thunderbirds und aller dazugehörigen Anlagen spielt, war der Besuch in der Science-Fiction-Welt des Filmes eine willkommene Erholung. ?Ich habe acht Jahre als aufrichtigster und deprimiertester Doktor der Welt in einer Fernsehserie verbracht?, erklärt Edwards. ?Mich also auf eine Welt voller Fantasie und Spaß einlassen zu können, war einfach wundervoll.

Alle Beteiligten haben mit einem einnehmenden Geist und viel Spaß hart an der Entstehung dieses Filmes gearbeitet. Meine Kinder, die sechs und neun Jahre alt sind, haben angefangen, sich die Serie auf DVD anzuschauen, und lieben sie einfach. Es ist klasse, bei einem Film dabei zu sein, der meinen Kindern wirklich gefallen wird.? Für ihre Rolle als Lady Penelope mußste sich Sophia Myles einem intensiven Training unterziehen, insbesondere für eine Kampfszene, in der Lady P und Parker gegen die ruchlosen The Hood-Schergen Mullion (Deobia Oparei) und Transom (Rose Keegan) antreten müssen.

?Es gab eine Menge Kickboxen und viel Gymnastik? sagt Sophia Myles. ?Es gab sehr wenig Dialog und es war einfach herrlich, so extrem körperlich zu spielen.? Für Myles, die mit den Thunderbirds aufgewachsen ist, repräsentiert der Film ein würdiges Vermächtnis. ?Wir wollten der Institution Thunderbird etwas hinzufügen?, so die Schauspielerin. ?Die Essenz ist gleich geblieben, aber es gibt einen modernen Dreh.

Toll ist vor allem auch, dass man Thunderbirds keinem bestimmten Genre zuordnen kann. Es ist Komödie, es ist Science-Fiction und es ist Abenteuer. Es hat eine solche Magie und wenn die Energie, die am Set herrschte sich auf die Leinwand überträgt, dann denke ich, dass es ein wirklich besonderer Film wird.?

Eine Insel und eine Welt der Gadgets

Als Anspielung auf die 60er Jahre- Ursprünge von Thunderbirds schufen die Filmemacher eine retro-futuristische Welt, ein Zusammenspiel aus postmodernem Design und Science-Fiction- Realität. ?Wir schaffen eine spezielle Action-Abenteuer-Welt ? eine Welt, in der eine Familie wie die Tracys die Fähigkeiten, Feuerkraft und das nötige Kleingeld hätten, um auf dem ganzen Globus für Sicherheit zu sorgen?, sagt Produzent Tim Bevan.

Um eine einheitliche Vision für den Film zu erzeugen, wurden die Locations, Sets und Fahrzeuge so gestaltet, dass sie zu einer sehr stilisierten, in Primärfarben gehaltenen Welt passen, die eine mögliche nahe Zukunft überlagert, wo sich Spiel mit Zweck vereint und Stil mit Kraft. ?Das Design des Filmes ist der geistige Nachfolger des Looks und der Stimmung der Fernsehserie?, so Regisseur Jonathan Frakes.

?Wir haben die Originalfahrzeuge als Inspiration verstanden und sie auf den heutigen Stand gebracht, in dem wir sie vergrößert und ihr Potential verstärkt haben. Die fünf Thunderbirds und Lady Penelopes FAB1 sind die logischen Nachkommen ihrer entsprechenden Vorgänger aus der TV-Serie. Auch Tracy Island und das U-Boot von The Hood spiegeln ihre TV-Vorfahren wieder. Das Kostümdesign und andere Motive des Films beziehen sich ebenfalls auf die erfindungsreiche Gestaltung der Originalshow, zeigen aber größeres, robusteres und - nicht zu vergessen - lebensechtes Temperament.?

Produktionsdesigner John Beard schuf einen Look für den Film, der heutige Retronostalgie und den speziellen Look der Originalserie miteinander verbindet. Allein schon der Tracy Island-Set beeindruckte die jungen Schauspieler. ?John Beard hat eine fantastische und herausragende Welt geschaffen?, schwärmt Brady Corbet. ?Alles ist in Primärfarben gehalten. Es ist groß, grell und es wirkt fast so, als wäre es direkt aus einem Comic gesprungen.

In dem Moment, in dem ich an den Set kam, machte auf einmal alles Sinn. Mir war auf einmal alles klar. Die Drehorte haben dem Film eine unglaubliche Energie gegeben.? ?Die Sofas auf Tracy Island sind wie Früchte geformt, wie grüne und orange Bananen?, beschreibt Soren Fulton. ?Die kleinen Lounge-Tische beim Pool sehen aus wie kleine orange Erdnüsse.

Alles ist sehr stilisiert, hat aber immer eine Funktion. So sieht es auf den ersten Blick so aus, als gäbe es im Jeff Tracys Büro nur diesen schicken Schreibtisch, doch wenn man einen bestimmten Knopf drückt, wird daraus ein wundervolles Kontrollzentrum mit lauter Computern und Steuerungsfunktionen für die Thunderbirds-Silos.? Anthony Edwards gibt zu: ?Ich bin eigentlich kein großer Freund von Gadgets.

Aber es hat riesigen Spaß gemacht, von diesen gigantischen Spielzeugen umgeben zu sein. Manchmal benutzt man als Schauspieler feine, fast unmerkbare Pinselstriche, aber ich kann kaum beschreiben, wie viel Spaß man auch mit deckenden, grellen Fingerfarben haben kann, die man braucht, um so eine körperliche Welt zu erschaffen. Kaum feine Pinselstriche, eher große Ausrufezeichen.? Mit Beards Vorgaben für die visuelle Palette des Filmes machte sich Kostümdesignerin Marit Allen an die Arbeit.

?Wir sind mit dem größten Respekt für die 'Thunderbirds' vorgegangen und haben uns sehr vorsichtig von ihnen entfernt und in Richtung Zukunft bewegt?, so Allen. ?Es gibt mehr moderne Stoffe und Schnitte. Wir haben die besten und klassischsten Dinge des ?Thunderbirds?-Konzeptes genommen und sie in die Zukunft übersetzt. Gleichzeitig haben wir vor allem die zivile Kleidung sehr urban entworfen und darauf geachtet, dass sie kinderfreundlich, wiedererkennbar und komfortabel ist.? Für die Tracy-Jungs entwarf Allen Pilotenanzüge und Käppis, die mit den jeweils von den Söhnen gesteuerten Thunderbirds korrespondieren.

?Also haben wir blau, rot, grün, gold und irgendwann wird Alan einen Anzug in gelb tragen, weil er Thunderbird 4 bekommt?, erläutert sie. Überdies stattete sie die Anzüge mit technischen Details aus wie beispielsweise mit Epauletten, die in Notfällen auch als Trageösen verwendet werden können, sowie mit Kopfhörern und weiterer Ausstattung in ihren Käppis. Die aufwändigsten Kostümdesigns waren aber selbstverständlich Lady Penelope vorbehalten, die von Sophia Myles gespielt wird.

Abgesehen davon, dass sie eine Oase der Ruhe ist, mußs man sie als Modeikone der Pink-Couture bezeichnen. ?Alles, was sie trägt, ist rosa und völlig ungeeignet für körperlichen Einsatz?, beschreibt Allen. ?Zunächst einmal mußs ich sagen, dass Marit Allen eine exzellente Kostümdesignerin ist?, schwärmt Sophia Myles.

?Lady Ps Garderobe ist spektakulär, und das Tolle an ihren Entwürfen ist, dass sie sich so wunderbar anfühlen. Ihr Augenmerk auf die Details ist unglaublich, aber sie kümmert sich zudem auch um den Tragekomfort. Und die Stilrichtungen reichen von Retro-Sixties über futuristisch bis zu völlig übertriebenen rosa Pelzmänteln. Unglaublich vielseitig.?

Die Dreharbeiten Obwohl hauptsächlich in und um London und zum großen Teil in den Pinewood Studios gedreht wurde, begannen die Dreharbeiten im tropischen Paradies der Seychellen, 250 Quadratkilometer relativ unberührter Natur im indischen Ozean. "Einer der wichtigsten Schauplätze der Originalserie war Tracy Island?, merkt Bevan an. ?Auf dieser Insel gab es ein enormes Anwesen und darunter befanden sich diese unglaublichen Gefährte. Thunderbird 1 kam beim Start durch den Swimmingpool.

Thunderbird 3 startete durch die Bibliothek und Thunderbird 2 rollte heraus und hob direkt ab in den Himmel.? Produktionsdesigner John Beard und sein Team suchten überall auf der Welt nach der richtigen Location für das Inselparadies, das Heimat und Geheimbasis der Tracy Familie ist. Nach Ausflügen in Australien, Südafrika und anderen Gegenden erinnerte sich Beard an Postkarten, die er von den Seychellen gesehen hatte.

?Ich dachte mir?, so Beard, ?es gibt dort 115 Inseln, was uns die nötige Flexibilität bieten würde. Und es sieht tatsächlich aus wie ein Südseeparadies.? Die Inseln wurden für zwei Zwecke verwendet, zum einen, um die Realszenen zu drehen, die später mit visuellen Effekten zu Tracy Island-Außenszenen verbunden wurden, wie zum Beispiel den Start einer Rakete aus dem Swimmingpool, und zum anderen, um einige Szenen mit den Schauspielern im Dschungel zu drehen.

?Es gibt eine Sequenz, in der die Insel von The Hood und seinen Schergen angegriffen wird?, erklärt Tim Bevan. ?Die drei Teenager müssen sich durch den Dschungel schlagen, um von einem entfernten Sender eine Nachricht an Alans Vater zu senden, der auf Thunderbird 5 festsitzt.? Sowohl Praslin als auch North Island waren die Doubles für die Strände und Hügel auf Tracy Island. Zimbawe Hill bot die Außenansicht für die Satellitenstation, der Anse Lazio Beach lieferte den Hintergrund für den Start von Thunderbird 2, und eine Verfolgungsjagd durch den Dschungel wurde im Vallee de Mai aufgenommen.

Die Filmemacher hatten das Glück, eine Drehgenehmigung für den gigantischen Palmenwald Vallee de Mai auf Praslin zu bekommen, der kleinsten Welterbe-Stätte der Welt. Hier wachsen die berühmten Coco de Mer-Palmen auf einem 19,5 Hektar großen Areal, das jeden Tag zwischen 200 und 400 Besucher anlockt. Nach zwei Wochen auf den Seychellen zog die Produktion zu den Außendrehorten in und um London, darunter Cliveden Manor in Berkshire als Lady Penelopes stattliches Anwesen, Wellington College in Berkshire als Alans Schule und schließlich einige Sehenswürdigkeiten wie die Tower Bridge oder das London Eye.

Für eine Sequenz wollten die Filmemacher unter der Tower Bridge durchfliegen und in Jubilee Gardens landen, wofür es insgesamt 6 Monate Verhandlungen zwischen der Produktion und den offiziellen Stellen brauchte. Einige Außenschauplätze sowie die Innenschauplätze wurden in 9 berühmten Ateliers der Pinewood Studios gebaut, darunter auch das zentrale Tracy Island-Gelände. ?Es war sehr viel sicherer für uns, es innen zu bauen.

Zum einen konnten wir dadurch die Zeit für den Aufbau verringern, und obendrein fällt es so leichter, im Drehplan zu bleiben. Es ist sicherer, das sonnige Klima im Studio nachzustellen als sich auf gutes Wetter an Originalschauplätzen zu verlassen?, so John Beard. Beard näherte das Design der Sets der zeitlosen Mischung aus modernem Retrostil und Originallook der Serie an. ?Das Design blickt von heute auf einen 60er und 70er Jahre Futurismus ? dazu gehört ja auch die Beliebtheit des neuen Minis und des New Beetles ? aber ich wusste, dass ich bestimmte Elemente aus dem Original als Bezugspunkte behalten mußste, wie beispielsweise den Swimmingpool oder das Sprungbrett.

So entstand allmählich das Aussehen der Insel.? Tracy Island wurde auf einer der größten Studiobühnen in Pinewood errichtet. Der Set bestand aus den Swimmingpools, Gartenterrassen und dem offenen Küchen- und Wohnbereich. ?Der grobe Umriss des Gebäudes entspricht einer Art Doppel-S?, beschreibt Beard, ?und weil wir den oberen Teil nicht gebaut haben, konnten wir die Bauten in die Studiobühne hängen

Das hätten wir Außen nicht machen können.? Zu den weiteren Pinewood-Sets gehören Jeff Tracys schnittiges Büro, das sich durch das Umlegen eines Schalters in seine Kommandozentrale verwandelt, der Thunderbird 1-Silo, das Innere des U-Boots von The Hood, Lady Penelopes Badezimmer und der Banktresor, in dem The Hood und Alan Tracy ihre Kräfte und ihren Geist messen. Einer der größten Sets war der Thunderbird 2-Silo, der unter dem Anwesen der Tracys liegt und den Thunderbird 2 sowie alle Spezialgefährten versteckt - Thunderizer, Mole und Firefly.

?Wir waren ehrgeizig?, sagt Regisseur Frakes, ?was die CGI-Schöpfungen der Schiffe anging, aber das Effekthaus Framestore lieferte eine Konzeptszene von der Thunderbird 2-Landung auf dem Parliament Square, die uns alle gleichermaßen beeindruckte. Tatsächlich war es so, dass große Teile des Filmes schon vor den eigentlichen Dreharbeiten geschaffen wurden.? Zusätzlich zu diesen Sets wurden die Cockpits von Thunderbird 1, 2, 3 und 5 gebaut und die Filmemacher verließen sich für die Umgebung und Hüllen der Schiffe auf die Fertigkeiten des CGITeams.

Eines der Elemente, das Beard aus der Serie weiter entwickelte war der Maßstab der verschiedenen Thunderbirds, die alle mit modernster Effekttechnik geschaffen wurden. ?In der Originalserie fiel uns auf, dass T2 (mit der Hülle für T4 darunter) aussah wie ein Flugzeughangar, aber wenn wir T2 abheben sahen, war es halb so hoch wie eine Palme. Sie haben im Original bei den Maßstäben geschummelt?, erklärt Beard.

?Weil wir einen gewissen Realismus wollten, entschieden wir uns für eine Art Maßstab. Beim Fliegen geht es um Effizienz und Ökonomie, also mußsten wir entweder T2 kleiner machen oder es in der gleichen Größe belassen und mehr hinein packen. Jetzt trägt T2 nicht mehr nur ein, sondern gleich acht Transportpods, sodass es die Gefährte für die spezifischen Aufgaben jeder Mission mit sich führen kann.? Beard änderte das Aussehen von Thunderbird 5 zusätzlich, so dass er heutigen Raumstationen ähnlicher sieht.

?Heute wissen wir, dass sie verschiedene Formen von Solarsegel und einige andere Details haben, also haben wir Thunderbird 5 mit der Form der Vergangenheit und der Technologie der Zukunft gestaltet.? Neben den massiven Pinewood-Sets (darunter der International Rescue- Einsatz auf einer brennenden Ölbohrinsel) baute man verschiedene Miniaturen, die von den Effektspezialisten schließlich mit den CGI-Aufnahmen zusammengesetzt wurden.

Der Fuhrpark: FAB1 und andere Der Special Vehicles Supervisor Graham Kelly und sein Team baute Lady Ps FAB1 sowie Mole, Firefly und Thunderizer.

FAB1

Sehr stark beeinflusst durch das Originalfahrzeug aus der Serie, ist FAB1 aber völlig neu gestaltet, damit es in das Setting des Filmes passt, der in der nahen Zukunft spielt. Das auffällige sechsrädrige und rosafarbene FAB1 ist das Fahrzeug von Geheimagentin Lady Penelope und ihrem Adjutanten Parker. FAB1 ist über 7 Meter lang, 2 Meter breit, wiegt ungefähr 1,5 Tonnen und kann bis zu 160 Stundenkilometer schnell fahren.

Es wurde in 12 Wochen ausschließlich von Hand gebaut. Zu den völlig neuen FAB1-Ausstattungsmerkmalen gehören ein kugelsicheres Glasdach, die Flugfähigkeit und die Option, sich in ein Tragflügelboot (dank CGI) zu verwandeln. FAB1 ist eine Gemeinschaftskonstruktion des Thunderbirds Art Department und den Design-Teams von Ford. ?Im Grunde ist FAB1 der Thunderbird von Lady P?, schwärmt Sophia Myles. ?Es ist eine lange Stretchlimousine in grellem Rosa.

Es gibt einen ziemlich witzigen Satz im Drehbuch, wo ich sage, ?Alan, bitte rede nicht über meine Arbeit. Ich bin eine Undercoveragentin und versuche, unauffällig zu sein.? Und dann gehen wir vor die Tür und dort steht dieses riesige Auto FAB1.? Das Chassis wurde aus einem Stahlrahmen mit zwei vorderen Steuerachsen von Hand gefertigt. Der Motor ist ein V8 mit 900 ccm, der neu zusammen gesetzt und abgestimmt wurde.

Das Auto hat Frontantrieb mit einem Automatikgetriebe und einer hydraulischen Vorderradaufhängung. Die Hülle wurde aus einer Carbonfaser-Kevlar-Verbindung gefertigt, die auch bei Rennwagen verwendet wird. Die rosa Farbe ist das Resultat einer durchscheinenden Metallpigment-Lackierung, die Licht erst absorbiert und dann reflektiert. Die Räder sind 55 cm Pirelli-Reifen mit selbst gestalteten (von der Produktion) Radkappen.

Der Innenraum wurde mit Elfenbein, Holzverblendungen und Schaffellmatten ausgestattet, und darüber hinaus lässt sich der Sitz von Parker um 360 Grad drehen. Luxuriös, schnittig und zweimal so groß wie ein Van ? Lady Penelopes erstaunliche 6-Rad- Limousine mit ihrem rosa Finish ist das perfekte Designer-Gefährt für jede Gelegenheit.

Firefly Die Firefly ist eines der wichtigsten Gefährte von International Rescue und wird für Feuerbekämpfung und Abrissarbeiten verwendet. Es verfügt über eine aufgebaute Kanone, die mit Wasser oder Schaum für den Löscheinsatz dient, sowie über ein Schutzschild, das die Firefly gegen Hitze abschirmt. ?Sie ist teilweise Bulldozer, teilweise Feuerbekämpfungsmaschine?, beschreibt Soren Fulton. ?Ursprünglich hatte sie nur eine Kanone in der Mitte, aber jetzt haben wir zwei Geschütztürme, die Löschschaum verschießen.

In der Serie glich sie eher einem Panzer, und jetzt hat sie große gelbe verkleidete Räder. Es ist brillant.? Auf der Basis eines Massey Ferguson Traktors wurden Stahlrahmen hinzugefügt, um die Firefly zu bauen. Die Räder und die Schaufel wurden speziell konstruiert. Vier Ingenieure brauchten 16 Wochen, um die fünf Tonnen schwere Firefly zu bauen. Der Fahrer sitzt in einer verschlossen Kabine und verlässt sich bei der Steuerung auf Videomonitore.

?Komischerweise benutzten wir Gummiräder, um das Fahrzeug von einer Location zur nächsten zu fahren?, erzählt der Vehicle Design Coordinator Steve Lambony. ?Aber dann haben wir sie gegen 90cm-Räder mit Spikes ausgetauscht, um den Look zu erzeugen, den das Art Department wollte. Es wäre auf der Straße also nicht wirklich einsetzbar, aber das sind eben die kleinen Tricks, um genau den Effekt zu erreichen, den man braucht.?

Thunderizer Der Thunderizer ist für die Rettung eingeschlossener Menschen in hohen Gebäuden gedacht und mit einer Laserkanone ausgerüstet, die mit großer Präzision Steine und Metall durchschneiden kann. Motor, Getriebe und Raupenketten des Thunderizers stammen von einem Haglund Snowcat (wird von den Marines genutzt). Das Fahrgestell wurde für die neue Spurbreite verändert und mit einem aus MDF, Stahl und Fieberglas geformten Thunderizer-Rahmen versehen, einschließlich des Laser-Geschützturmes.

Vier Ingenieure verbrachten 16 Wochen damit, den 6 Tonnen schweren Thunderizer zu bauen. Angetrieben wird er von einem V6-Motor mit einem All-Terrain-Getriebe. Der Fahrer sitzt in einer geschlossenen Kabine und kontrolliert die Umgebung mithilfe von Bildschirmen.

Mole Die Bohr- und Erdräumungsmaschine von International Rescue wird verwendet, um Opfer aus eingestürzten Gebäuden oder Erdbebenschutt zu retten. Das Chassis des Moles wurde komplett neu entwickelt und von Hand gebaut. Unter Verwendung von vier Gummiraupen und zwei Motoren wurde er so konstruiert, dass er das große Gewicht der enormen Drillmaschinerie über unwegsames Terrain fahren kann. Sechs Ingenieure bauten 16 Wochen lang an dem über 8 Tonnen schweren Mole.
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Dirk Jasper FilmLexikon

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