Terminal

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Produktionsnotizen • Filmplakate im Großformat: DeutschlandUSA

Titel Deutschland: Terminal
Titel USA: The Terminal
Genre: Komödie
Farbe, USA, 2004

Kino USA: 18. Juni 2004
Kino Deutschland: 7. Oktober 2004
Kino Schweiz (D): 7. Oktober 2004
Kino Österreich: 8. Oktober 2004
Laufzeit Kino: 129 Minuten, FSK o. A.



Inhalt Viktor Navorski steigt in einem osteuropäischen Land in ein Flugzeug, um endlich einmal New York zu besuchen. Während er noch auf dem Flug in die USA ist, brechen in seinem Heimatland Unruhen aus. Gestrandet auf dem internationalen Flughafen John F. Kennedy - mit einem Pass von Nirgendwo - ist es ihm nun nicht mehr gestattet, in die Vereinigten Staaten einzureisen. Kurzentschlossen improvisiert Viktor deshalb seinen Aufenthalt in der Transit-Lounge des Flughafenterminals - bis der Krieg in seiner Heimat beendet ist.

Während die Tage und Nächte zu Wochen und die dann gar zu Monaten werden, entdeckt Viktor, dass das in sich geschlossene Universum des Terminals eine vielschichtige, komplexe Welt voller Absurditäten, Großzügigkeit, Ehrgeiz, Amüsement, Statusdenken und schicksalhafter Vorbestimmung ist. Und sogar Romantik, was in seinem Fall mit der schönen Flugbegleiterin Amelia zu tun hat.

Doch mit einer Idylle hat das Flugplatzleben dann doch weniger zu tun. Denn es dauert nicht allzu lange, da hat Viktor das Wohlwollen des Flughafenbeamten Frank Dixon eindeutig überstrapaziert. Dixon empfindet Viktor immer deutlicher als bürokratischen Störfaktor, als ein fleischgewordenes Problem, das der eifrige Beamte zwar nicht kontrollieren kann, aber allzu gerne aus der Welt schaffen würde ...


Darsteller & Stab Darsteller (Rolle / Synchronisation): Tom Hanks (Viktor Navorski / Arne Elsholtz), Catherine Zeta-Jones (Amelia Warren / Arianne Borbach), Stanley Tucci (Frank Dixon / Udo Schenk), Chi McBride (Joe Mulroy / Jörg Hengstler), Diego Luna (Enrique Cruz / Nico Mamone), Barry Shabaka Henley (Ray Thurman / Uli Krohm), Kumar Pallana (Gupta Rajan / Eberhard Storeck), Zoë Saldana (Dolores Torres / Tanja Geke)

Stab:Regie: Steven SpielbergProduktion: Walter F. Parkes, Laurie MacDonald • Drehbuch: Sacha Gervasi, Jeff Nathanson • Vorlage: Story von Andrew Niccol, Sacha Gervasi • Filmmusik: John WilliamsKamera: Janusz Kaminski • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Alex McDowell • Schnitt: Michael Kahn • Kostüme: Mary Zophres • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Lars-Olav Beier (Spiegel Online): Der Film ist wie sein Held: Pfiffig und phantasievoll greift er noch das scheinbar banalste Detail auf und verwandelt es in ein kleines Kunststück. Steven Spielberg nutzt den Flughafen als filmischen Ort bis in den letzten Winkel und lässt für die Regisseure nach ihm kaum noch was übrig. Gut gelaunt nimmt sich der Film alle Freiheiten, baut lustvoll Slapstick-Einlagen ein und lässt eine kapriziöse Stewardess (gespielt von Catherine Zeta-Jones) Viktors schlichtem Charme verfallen. Wenn eine Schönheit wie sie plötzlich auf einen Kerl wie ihn fliegt, gibt es keinen Zweifel mehr: Der Flughafen ist das wahre Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

film-dienst 20/2004: Die Bezüge zu aktuellen politischen Ereignissen beschränken sich auf Andeutungen, während die kafkaeske Absurdität der Situation schon bald ins Freundlich-Spielerische umschlägt. Eine unterhaltsame, von nahezu schwereloser Spiellaune und inszenatorischer Akrobatik getragene Fabel, die Steven Spielbergs beständige Themen der Heimatlosigkeit und des Verlorenseins in einere fremden, feindseligen Welt von der heiteren Seite anzugehen versucht, was letztlich in der zu unentschlossenen Mixtur aus Komik und Pathos stecken bleibt.

Oliver Zimmermann (Rhein-Zeitung 7. Oktober 2004): Wieder einmal ist es eine Wonne, Tom Hanks' Spiel zuzuschauen. In vielen Szenen mußs er sich völlig allein im dunklen Terminal zurecht finden. Mancher seiner Comedy-Kollegen würden da in bodenlosen Slapstick verfallen. Nicht so Tom Hanks, der schon in dem Drama "Cast Away - Verschollen" Gespür fürs Gestrandeten-Schicksal bewiesen hat. Gleichwohl geht der Komödie am Ende ein wenig die Luft aus, da sie im Grunde nur auf einer einzigen bizarren Idee fußt, die freilich das Leben hatte.

Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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