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Wege gehen und Wege
finden
Als ich im Herbst 2000 das Drehbuch
las, wusste ich, dass ich eine ganz besondere Geschichte in den
Händen halte. Sie hat mich nicht mehr losgelassen ? und
ich habe sie nicht mehr losgelassen ...
Ungewöhnliches erfordert eine besondere Herangehensweise, darüber waren sich Produktion und Regie von Anfang an einig: Wir wollten unbedingt mit blinden Kindern drehen ? koste es, was es wolle. Abstriche sollte es hierbei auf keinen Fall geben. Das Risiko war für alle Beteiligten enorm hoch. Deshalb haben wir uns viel Zeit nehmen müssen, für die Vorbereitung, den Dreh, die Postproduktion. Auch das Buch, vor allem das Ende der Geschichte, erforderte noch zwei Jahre Entwicklungszeit. Wie viel Happy End braucht ein Kinderfilm? Was wäre überhaupt ein gutes Ende? Was ist den Zuschauern zuzumuten? Nur eines wussten wir ganz sicher: Herbert mußs seinen Weg gehen ? und Marie mußs ihren Weg finden ... Schließlich brauchten wir Partner, die das Wagnis mit uns eingehen: Das Kinodebüt einer jungen Firma und der Produzentin. Der erste lange Spielfilm des Regisseurs. Drehen mit sehbehinderten Kindern. Die Redakteurin Dagmar Ungureit und das ZDF-Kinderfernsehen waren von Beginn an dabei ? und auch die Evangelische Kirche. Nicht jede angefragte Förderung hat dem Stoff, unserer Leidenschaft und unserer Professionalität getraut. Um so mehr wiegt das Vertrauen derer, die uns unterstützt haben: MDM, Filmboard und BKM. Ihnen allen sei noch einmal ausdrücklich gedankt. Jetzt mußs der Film seinen Weg finden ... - Ingelore König, Produzentin |
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