Das Vermächtnis der Tempelritter

Produktionsnotizen

Fakt oder Fiktion: Die reale Geschichte hinter den Abenteuer "Das Vermächtnis der Tempelritter" In dem spannenden Abenteuerthriller Das Vermächtnis der Tempelritter spielt Academy-Award-Gewinner Nicolas Cage Benjamin Franklin Gates, einen modernen Schatzsucher, der entdeckt, dass sich auf der Rückseite der Unabhängigkeitserklärung die Karte zu dem wertvollsten Schatz der Menschheitsgeschichte befindet.

Um das heiligste Dokument des Landes zu schützen und den außerordentlichen Schatz zu bergen, mußs Ben eine Reihe komplizierter Puzzles, vertrackter Geheimcodes und versteckter Botschaften aus Amerikas Vergangenheit aufdecken. Aber wo kommen diese verheißungsvollen Hinweise, um die sich im Film alles dreht, überhaupt her?

Produzent Jerry Bruckheimer und Regisseur Jon Turteltaub wollten, dass diese Hinweise, die das Abenteuer von Das Vermächtnis der Tempelritter begründen, auf Mysterien aus dem echten Leben basieren, auf Schatzsuchern und faszinierenden Persönlichkeiten der amerikanischen und der Weltgeschichte.

Zu den Bereichen, in denen in Das Vermächtnis der Tempelritter Fakt auf Fantasie und Fiktion trifft, gehören die Folgenden.

Der Schatz der Tempelritter Fakt: Das Kloster der geheimen Kriegergemeinschaft, die als Tempelritter bekannt wurde, war zehn Jahre lang im Tempel von König Solomon beherbergt. Innerhalb von zwei Jahrhunderten wurde sie zu der mächtigsten und reichsten Gemeinschaft in Europa, was viele zu der Annahme verleitete, dass sie einen enormen Schatz angesammelt haben müsste.

Bevor die Ritter im Jahr 1307 ihr Ende unter den Händen des Papstes und König Philip von Frankreich fanden, sollen sie einen großen Schatz auf eine Flotte nach Schottland geladen haben.

Einige glauben, dass die Schiffsfracht auf Neuschottlands Oak Island versteckt wurde und so um das Jahr 1700 herum in das noch junge Amerika gelangte. Tatsächlich hatte Christopher Columbus Verbindungen zu den "Rittern Christi", einer Abzweigung der Tempelritter, so dass auch er eine Rolle bei diesem Geheimnis gespielt haben könnte.

Fiktion: Niemand weiß, ob der Schatz der Tempelritter heute noch existiert oder wo er sich befindet. Die Macher von Das Vermächtnis der Tempelritter stellten sich vor, dass er in die Hände von Amerikas Gründervätern gefallen und clever versteckt worden war ...

Bis, Generationen später, Ben Gates den ultimativen Schlüssel zu seinem Versteck findet. Das Geheimnis der Tempelritter reizt weiterhin die populäre Kultur, wie Dan Browns Bestsellerroman "The Da Vinci Code" (dt. "Sakrileg") beweist, der erschien, als sich Das Vermächtnis der Tempelritter bereits in Produktion befand.

Die Freimaurer Fakt: Diese geheime Gemeinschaft wurde von den verbliebenen Tempelrittern gegründet. Zunächst eine lose Versammlung von Architekten des Mittelalters, wurden die Freimaurer bald eine einflussreiche Bruderschaft der besten und intelligentesten Männer Europas.

Bekannt für ihre Verschwiegenheit sowie für ihren Reichtum und ihre Macht, pflegten die Freimaurer geheimnisvolle Rituale und benutzten antike Symbole und Codes. Das alles sehende Auge und die unvollendete Pyramide auf der amerikanischen Dollarnote sind Freimaurersymbole.

Viele der Gründerväter des Landes waren Freimaurer, einschließlich George Washington, John Hancock, Ethan Allen, Paul Revere und Benjamin Franklin. Viele glauben sogar, dass die Stadt Washington, D. C. nach den typischen Netzplänen der Freimaurer entworfen wurde - nach der mystischen Form des Sternbilds der Jungfrau.

Fiktion: Die Freimaurer hinterließen nicht nur kryptische Symbole auf dem Dollarschein, sondern auch in ihren Gebäuden - aber waren dies mögliche Hinweise auf einen versteckten Schatz?

In dem fiktionalen Spielfilm Das Vermächtnis der Tempelritter verhelfen die Freimaurer der Vergangenheit - mit den Puzzles und Codes, die sie hinterlassen haben - Ben Gates zu dem Vermächtnis, das er sein ganzes Leben lang gejagt hat.

Codes und Chiffren Fakt: Codes und Chiffren gab es schon zu biblischen Zeiten, und sie wurden vor allem während des Revolutionskrieges von den Gründervätern verwendet.

Thomas Jefferson war fasziniert von Kryptologie und erfand ein Gerät zur Decodierung von Nachrichten, bekannt als "Jefferson-Zylinder". Die Freimaurer hatten außerdem einen Standardcode - den schwer zu enträtselnden "Pip-Pen Code".

Die Verwendung unsichtbarer Tinte ist ebenfalls aus der Zeit des Revolutionskrieges dokumentiert - sie kam zum Einsatz, um Briefe des Geheimdienstes vor den Augen des Feindes zu schützen.

Eine andere Decodierungsmethode aus dieser Ära bezieht sich auf Dokumente, die nur mit einer speziellen "Maske" gelesen werden konnten, die deren Inhalt visuell veränderte. Einige Codes aus dem 18. Jahrhundert können heute noch immer nicht entziffert werden, weil niemand die Schlüssel dazu findet.

Fiktion: Geheime Symbole aus der Vergangenheit mögen überall um uns herum existieren, aber niemand hat bis heute einen Code gefunden, der für eine Botschaft der amerikanischen Gründungsväter entwickelt wurde - weshalb niemand Ben Gates glaubt, als er darauf besteht, dass auf der Unabhängigkeitserklärung eine unsichtbare Karte versteckt wäre.

Gates entdeckt außerdem eine spezielle "Dechiffrierungsbrille", die von Benjamin Franklin entworfen wurde. Obwohl Franklin für seine Faszination für die Optik bekannt ist - und dafür, die ersten Bifokalgläser erfunden zu haben - sind diese strategischen Spekulationen Erfindung der Drehbuchautoren von Das Vermächtnis der Tempelritter.

Die Unabhängigkeitserklärung Fakt: Eines der wertvollsten Symbole der Freiheit Amerikas, die Unabhängigkeitserklärung, wurde von Thomas Jefferson verfasst und am 4. Juli 1776 unterzeichnet. Heute ist das Original-Pergament in der Rotunde mit den Freiheitsdokumenten im amerikanischen Bundesarchiv ausgestellt.

Obwohl es extrem verblasst ist, ist das Dokument durch High-Tech-Glasfaserlicht konserviert und wird von den intelligentesten Sicherheitssystemen, die es gibt, geschützt. Faszinierenderweise wurde die Unabhängigkeitserklärung in der Vergangenheit genutzt, um einen Geheimcode zum Verstecken von Schätzen zu erfinden.

In den 1820er Jahren versteckte der Goldsucher Thomas J. Beale einen Juwelenschatz - und hinterließ drei Chiffren bei einem örtlichen Gastwirt, die den cleveren Rätsellöser zu dem Schatz führen sollten. Nur eine der drei Chiffren konnte bis heute entschlüsselt werden - und genau diese basiert auf der Unabhängigkeitserklärung.

Fiktion: In Das Vermächtnis der Tempelritter macht sich Ben Gates an das Undenkbare: Er stiehlt die Unabhängigkeitserklärung in der Hoffnung, das Dokument vor Übeltätern zu bewahren.

Obwohl sich die Produzenten mit kriminalistischen Experten darüber berieten, wie so ein Diebstahl bewerkstelligt werden könnte, wurde etwas Derartiges noch nie versucht.

In Das Vermächtnis der Tempelritter rechtfertigt Nicolas Cages Figur den beispiellosen Raub, indem er sich daran erinnert, dass sich die Männer, die die Unabhängigkeitserklärung unterschrieben haben, bewusst waren, dass dies ein Verrat war, der mit dem Tod bestraft werden würde - aber sie taten es, weil sie überzeugt waren, dass es das Richtige war. Damit wurden sie zur Inspiration der Hauptfigur.

"Here's to the men who did what was considered wrong, in order to do what they knew was right." - Benjamin Franklin Gates Das Vermächtnis der Tempelritter wird das Publikum mit seiner Kombination aus intelligenter Krimikapriole und sagenhafter Suche nach einem antiken Schatz begeistern.

Produzent Jerry Bruckheimer und Regisseur Jon Turteltaub bilden das Team, das diese erfrischend neuartige Abenteuerstory präsentiert, die mit einem zweitausend Jahre alten Rätsel beginnt und sich zu einem spannenden High-Tech-Coup vor dem Hintergrund von Amerikas berühmtesten Monumenten und Wahrzeichen weiterentwickelt.

Die actiongeladene moderne Schatzsuche basiert auf Geheimnissen, die in der Geschichte Amerikas verborgen liegen. Academy-Award(r)-Gewinner Nicolas Cage ist Benjamin Franklin Gates, der sein ganzes Leben damit verbracht hat, nach dem Schatz zu suchen, an dessen Existenz nur wenige zu glauben wagen.

Dabei handelt es sich um das Vermächtnis der Tempelritter, den beeindruckendsten Schatz in der Geschichte der Menschheit, der Gerüchten zufolge irgendwo in Amerika versteckt sein soll.

Sechs Generationen der Familie Gates haben bereits nach Hinweisen geforscht, die von den Gründervätern hinterlassen worden sein könnten, und das ganze Land auf ihrer Suche nach dem Schatz durchkämmt. Aber das Geheimnis wurde immer nur noch rätselhafter.

Jetzt steht Einzelgänger Ben Gates vor dem Durchbruch. Zumindest weiß er, wo sich der ultimative Hinweis auf die Lage des Schatzes befindet: auf einer unsichtbaren Karte auf der Rückseite der Unabhängigkeitserklärung. Als die Neuigkeit von dieser Karte zu seinem skrupellosen Widersacher (Sean Bean) vordringt, steht Ben vor einem schrecklichen Dilemma.

Entweder mußs er Amerikas heiligstes Dokument stehlen - das von dem intelligentesten Sicherheitssystem der Welt bewacht wird - oder er lässt zu, dass es in gefährliche Hände gelangt.

Bei seinem Wettlauf gegen die Zeit, seine Feinde und das FBI und bei der Bewältigung seiner unfassbaren Aufgabe bekommt Gates Unterstützung von seinem Freund, dem Technikfreak Riley (Justin Bartha) und der verführerischen, aber nichts ahnenden Konservatorin des amerikanischen Bundesarchivs, Abigail Chase (Diane Kruger).

Wird es ihnen gelingen, einen der ambitioniertesten Diebstähle aller Zeiten auszuführen? Wird die Unabhängigkeitserklärung Ben näher zu seinem Schatz bringen?

Mit jedem Abenteuer, in das er sich stürzt - von den Lüftungsschächten der Rotunde des Bundesarchivs bis zu den Katakomben unter der Stadt New York - wendet sich das Blatt. Nach und nach kommen die Antworten ans Licht, während Ben Gates das Geheimnis des wertvollsten Schatzes Amerikas aufdeckt - das Geheimnis um Das Vermächtnis der Tempelritter.

"Ich wollte schon immer einen cleveren Film über eine Schatzsuche drehen - mit Geheimcodes, Puzzles, Helden, Bösewichten und ständigen Twists", so Produzent Jerry Bruckheimer.

"Jeder liebt spannende Rätsel - und dieses ist ganz besonders spannend, denn es ist in der wahren amerikanischen Geschichte verankert. Wenn dazu noch die kühne Idee kommt, die Unabhängigkeitserklärung zu stehlen, fängt der Spaß erst richtig an."

"Die Idee der Schatzkarte auf der Rückseite der Unabhängigkeitserklärung hat mich wirklich gereizt", ergänzt Regisseur Jon Turteltaub.

"Normalerweise geht es bei einem Film über eine Schatzsuche darum, wie der Sucher an den Schatz gelangt. In diesem Fall gehört zum Spaß auch noch, wie Nicolas Cage überhaupt an die Karte kommt und diese schützt, weil sie schon für sich alleine unersetzlich ist.

All dies zusammen hat mich direkt angesprochen: Es gibt hier ein Abenteuer und da noch eine Kapriole, es gibt Figuren, die clever und intelligent sein müssen, und es wurde alles immer spannender."

Die Suche nach Hinweisen beginnt: Wie dasd Drehbuch zu "Das Vermächtnis der Tempelritter" historisch belegte Legenden und Fantasie kombiniert Die endlosen Rätsel und Abenteuer von Das Vermächtnis der Tempelritter wurden von tatsächlichen historischen Legenden inspiriert.

Angefangen mit den echten Gerüchten um den Schatz der Tempelritter über die Geheimcodes, die tatsächlich von den amerikanischen Gründervätern verwendet wurden, bis hin zu den mystischen Freimaurersymbolen, die sich auf der amerikanischen Dollarnote befinden, stützt sich der Film auf authentische Begebenheiten.

Die fiktionalen Abenteuer von Das Vermächtnis der Tempelritter mit einer Portion Realität zu verfeinern, war der Schlüssel für Produzent Jerry Bruckheimer, der dafür bekannt ist, dass er mit jedem seiner Filme Action und Drama immer weiter auf das nächsthöhere Level hebt.

"Ich denke, bei einem Film über eine Schatzsuche müssen die Hinweise, die dich voranbringen, wirklich clever sein und auf geschichtlichen Ereignissen beruhen, und genau das wollten wir bei Das Vermächtnis der Tempelritter", sagt Bruckheimer.

"Wir nehmen die einfachsten Dinge wie die Dollarnote, die man täglich in der Hand hält, aber nie wirklich ansieht, und enthüllen die Rätsel, die darauf versteckt sind. Nachdem man diesen Film gesehen hat, wird man einen Dollarschein mit ganz anderen Augen betrachten."

Jon Turteltaub ergänzt: "Natürlich ist unsere Story Fiktion. Zugleich enthält sie doch reale Elemente. Die Schlüssel zu der Story entstammen echten historischen Briefen und Monumenten, die jeder kennt.

Und das, was erfunden wurde, basiert auf realen Dingen, die wirklich existierten. Deshalb ist die Story für das Publikum noch unterhaltsamer, denn es rätselt quasi mit."

Die Story von Das Vermächtnis der Tempelritter begann mit einer Idee von Oren Aviv, der zugleich Präsident von Buena Vista Picture Marketing ist, und seinem kreativen Partner Charles Segars.

Ursprünglich präsentierten sie das Konzept für die Geschichte eines Mannes, der gezwungen ist, die Unabhängigkeitserklärung zu stehlen, als das wichtige amerikanische Dokument in höchster Gefahr ist.

"Es sollte einer der gewagtesten Raubzüge aller Zeiten sein - und er sollte, wie wir fanden, die Grundlage für einen smarten und originellen Action-Abenteuerfilm sein", sagt Aviv.

Und Segans fügt hinzu: "Je mehr wir uns mit der Idee befassten, umso aufregender wurde es. Wir versuchten nicht nur herauszufinden, wie ein Dieb die Unabhängigkeitserklärung stehlen könnte, ohne sie zu zerstören, sondern auch wie die Schatzkarte aussehen würde, die auf ihr versteckt ist.

Wir überlegten uns, wo der Schatz herkommen würde, warum man ihn vergraben hätte und wie man ihn im Verlauf der Jahrhunderte versteckt hat."

Aviv und Segars stellten ihre Idee Jon Turteltaub und seiner Produktionspartnerin Christina Steinberg bei Junction Entertainment vor. Jon und Christina heuerten darauf bereits 1998 Jim Kouf an, aufgrund dieser Story-Idee ein Originaldrehbuch zu verfassen.

Steinberg sagt: "Es war ganz schön spannend zu beobachten, wie sich der Diebstahl der Unabhängigkeitserklärung zu einer noch viel größeren und unterhaltsameren Abenteuergeschichte weiterentwickelte."

In der Zwischenzeit war es Turteltaubs Beteiligung, die Jerry Bruckheimers Interesse erhöhte, das Projekt als Produzent zu betreuen. "Jon Turteltaub ist ein Regisseur, mit dem wir schon seit vielen Jahren zusammenarbeiten wollten", bemerkt Bruckheimer.

"Er hat viel Sinn für Humor und ein wunderbares Gespür für Menschlichkeit. Weil wir wussten, dass sich der Film so sehr auf die komischen und unterhaltsamen Aspekte konzentrieren würde, hielt ich ihn für den perfekten Regisseur."

Bruckheimer Films war in kürzester Zeit Feuer und Flamme für das Projekt. "Es ist eine Weile her, dass wir einen Film über die Suche nach einem geheimnisvollen Schatz gesehen haben", sagt der ausführende Produzent Mike Stenson.

"Wir hatten das Gefühl, dass dieser Film das Genre auf den neuesten Stand bringen würde, indem er eine ganz neue Art von Schatzsucher vorstellt - einen Einzelgänger und romantischen Helden, der das schlimmstmögliche Verbrechen begehen mußs, weil er das Richtige tun will."

Drehbuchautor Jim Kouf arbeitete die Geschichte des Films noch weiter aus. "Als ich mich mit Jon Turteltaub traf, war er begeistert von der Idee eines Typen, der die Unabhängigkeitserklärung stiehlt, und der moralischen Dilemmas, vor die er dadurch gestellt wird", erinnert er sich.

"Ich habe sehr lange an dem Drehbuch gefeilt. Neun oder zehn Monate habe ich alleine die Unabhängigkeitserklärung und die Legenden, die sich um Schatzsuche in Amerika ranken, studiert. Wir nahmen uns viele historische Ereignisse vor und spielten mit ihnen, überlegten uns, was gewesen ist und was gewesen sein könnte."

Nach Kouf wurden die Drehbuchautoren Cormac und Marianne Wibberley an Bord geholt und gebeten, weitere Rätsel und Abenteuer in das Skript einzuarbeiten - das Ganze gespickt mit Humor und einer modernen Liebesgeschichte.

Sie begannen damit, sich in die Fakten und Legenden rund um das Thema Schatzsuche in Amerika zu vertiefen. Bei ihren Recherchen stießen die Wibberleys auf einen der sagenumwobensten und begehrtesten Schätze der Menschheitsgeschichte: den Schatz der Tempelritter.

Die Tempelritter waren Kreuzritter des 11. Jahrhunderts, die zugleich einer der mächtigsten Geheimbünde der Geschichte gewesen sein sollen.

Stationiert im Tempel von König Solomon in Jerusalem, sollen die Ritter die vielleicht größte Sammlung von Schätzen und religiösen Artefakten der Welt beherbergt haben - darunter Stücke von unschätzbarem Wert aus dem alten Ägypten bis zum frühen Christentum.

Diese verschwiegene Bande von Kriegern soll so reich gewesen sein, dass sogar Europas mächtigste Könige sie um Kredit gebeten haben sollen.

Dann, im 14. Jahrhundert, verschwand ihr unglaublicher Reichtum spurlos. Bis zum heutigen Tag ist das, was mit dem Schatz der Tempelritter geschehen ist, ein Geheimnis, das Schatzsucher auf der ganzen Welt reizt. Insbesondere in den Vereinigten Staaten.

"Viele Leute glauben, dass der Schatz nach Nordamerika gelangt ist", bemerkt Cormac Wibberley. "Faszinierenderweise wird außerdem vermutet, dass Christopher Columbus ein Tempelritter war, was ein Weg gewesen sein könnte, auf dem der Schatz ursprünglich hierher gelangt ist."

Wenn so ein außergewöhnlicher Schatz möglicherweise in den Händen der Gründerväter Amerikas gelandet ist, scheint es den Wibberleys zufolge denkbar, dass man ihn als "Schatzkiste" während des Revolutionskrieges beiseite geschafft hat - als letzte Reserve, falls die junge Nation weiterer finanzieller Ressourcen bedurft hätte, um ihre hart erkämpfte Freiheit zu erkaufen (eine wichtige Frage zu jener Zeit).

Während sie weiter die Geschichtsbücher wälzten, wurde den Wibberleys völlig klar, dass die ersten Amerikaner zu den raffiniertesten Mitteln gegriffen hätten, um einen so unglaublich wertvollen Schatz geheim zu halten.

Schließlich gehörten im Amerika des Jahres 1776 Spione und Feinde zur Realität - und Verschwiegenheit wurde zu einer Kunstform.

Tatsächlich war dies eine Zeit, so entdeckten die Drehbuchautoren von Das Vermächtnis der Tempelritter, in der ein großer Teil der Elite des Landes Geheimbünden angehörte, in der Briefe in der Regel in schwer zu entschlüsselnden Codes und mit unsichtbarer Tinte verfasst wurden, in der kryptische Symbole in Gebäude gemeißelt wurden und in der Schätze gemeinhin an gut getarnten Plätzen versteckt wurden, um ihre Sicherheit zu garantieren.

Es war außerdem eine Zeit, in der viele amerikanische Führer einem Geheimbund angehörten, der von mysteriösen Ritualen geprägt war: dem Freimaurerbund.

"Was wir wirklich erstaunlich fanden, ist, dass die Tempelritter später in den Freimaurern aufgingen und einige von Amerikas Gründervätern ebenfalls Freimaurer waren, einschließlich Benjamin Franklin und George Washington", fährt Cormac Wibberley fort.

"Natürlich wissen wir nicht, ob die Gründerväter wirklich von dem Schatz der Tempelritter wussten, aber wir wissen, dass es berühmte Suchen danach in Nordamerika gab, in die zum Beispiel der junge Franklin Delano Roosevelt involviert war, und dass auch heute noch nach dem Schatz gesucht wird."

Die Drehbuchautoren waren außerdem fasziniert von dem echten Benjamin Franklin, dessen Erfindergeist sein Namensvetter Benjamin Franklin Gates einige clevere Methoden verdankt, Hinweise zu entschlüsseln.

Franklin selbst hat tatsächlich dass Bifokalglas erfunden, also war es nur ein logischer Schritt, dass der große Amerikaner eine dreifarbige, codeknackende Brille hinterlassen haben könnte, die er selbst entworfen hat.

Außerdem spielen die echten "Silence Dogood Letters" - Briefe, die eine Frau mittleren Alters an Zeitungen im frühen Amerikas sandte, die von Historikern als geheime Briefe von Ben Franklin erkannt wurden - eine Schlüsselrolle bei der Suche nach dem Schatz.

Um dem Skript weitere Glaubwürdigkeit zu verleihen, berieten sich Jerry Bruckheimer und die Autoren außerdem mit echten Schatzsuchern - die sich gewöhnlich mutig Gefahren aussetzen in der Hoffnung, auf den Grund ungelöster Rätsel zu stoßen -, um zu verstehen, wie diese denken.

Sie trafen außerdem höchst angesehene Kryptographen und Codeknacker, die dabei halfen, einige der Rätsel zu entwerfen, die Ben Gates lösen mußs.

Der Schlüssel zu einer der atemberaubendsten Sequenzen des Films waren die kriminalistischen Strategen, die Bruckheimer hinzuholte, um sie einen realistischen Plan für den Diebstahl der Unabhängigkeitserklärung austüfteln zu lassen.

Ausgestellt im amerikanischen Bundesarchiv in Washington, D. C., wird das Original-Pergament heute mit modernster Technik und den aufwändigsten Sicherheitsvorkehrungen bewacht, die möglich sind.

"Wir wandten uns an Leute, die über Insiderwissen über komplexe Diebstahlspläne verfügen, und fragten sie, wie man wohl am besten in ein komplett gesichertes Gebäude einbrechen könnte, das darauf angelegt ist, Diebe auszutricksen. Wir entwickelten ihre Ideen weiter, um eine sehr reale und spannende Sequenz zu kreieren", erklärt er.

Zu denen, die über kriminelle Strategien befragt wurden, gehören der legendäre DEA-Agent Don Ferrarone, der in den berühmten "French Connection"-Fall involviert war und heute als Filmproduzent arbeitet, und der ehemalige Navy SEAL Harry Humphries.

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Dirk Jasper FilmLexikon

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