Northern Star

Produktionsnotizen

Der Film erzählt keine gefällige Geschichte. Er beeilt sich nicht, die Sympathie des Zuschauers um jeden Preis zu wecken und nimmt kompromisslos in Kauf, spröde zu sein. NORTHERN STAR ist, was das betrifft, weder ein Primetimeprogramm, noch ein Mainstreamfilm.

Ein Glück, dass es dafür beim Fernsehen (Redaktion: Das Kleine Fernsehspiel, Lucas Schmidt) und bei den Kinoförderungen von Berlin, Hamburg und Niedersachsen Partner gibt.

Erzählt werden die Erlebnisse einer verbitterten jungen Frau, die immer noch tief verstrickt ist in den Selbstmord des Vaters vor Jahren und in die Schuldvorwürfe an die Mutter, mit der sie in einer lähmenden Symbiose lebt.

Die Geschichte ereignet sich an einem Ort, dem Versöhnung und Einverständnis mühsam fern aber nicht unerreichbar sind wie im Leben. Und obwohl das Ende unhappy ist, ist es weit davon entfernt pessimistisch zu sein.

Das Risiko, einen Nischenfilm zu machen, schien uns angesichts der Dichte und Wahrhaftigkeit des Stoffs und seiner Handhabung nicht zu groß: die Bescheidenheit des Budgets steht dem realistisch gegenüber.

Die Erinnerung an ehrenwerte Filme wie BÜBCHEN von Roland Klick ? auf den sich Randau beruft - oder Michael Winterbottom´s BUTTERFLY KISS ist gegenwärtig.

Als Erstlingsfilm setzt NORTHERN STAR eine inzwischen ansehnliche Reihe erster langer Filme fort, die wir erfolgreich mit den Filmemachern fortgesetzt haben: auf Lars Beckers SCHATTENBOXER folgte mit BUNTE HUNDE auch ein WÜSTE Film, Fatih Akins Filme sind sämtlich in diesem Haus produziert worden, und den zweiten Film OFFSAYT von Buket Alakus (ANAM) produzieren wir derzeit.

Bei Felix Randau soll es nicht anders sein. - Ralph Schwingel und Stefan Schubert

Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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