Samaria

Ausführlicher Inhalt

1. Teil Vasumitra Die Teenagerin Yeo-Jin führt ein glückliches Leben bei ihrem alleinerziehenden Vater. Ihre beste Freundin Jae-Young prostituiert sich, wobei Yeo-Jin ihr als ?Managerin? zur Seite steht, um das so verdiente Geld für eine geplante Reise nach Europa zu sparen. Jae-Young erzählt Yeo-Jin von einer alten indischen Sage, in der eine Prostituierte names Vasumitra die Männer mit denen sie schläft in gläubige Buddhist verwandelt. Nachdem sie die Geschichte erzählt hat, bittet Jae-Young Yeo- Jin sie von nun an Vasumitra zu nennen.

Nur einige Zeit später, fühlt sich Jae-Young sehr zu einem ihrer Kunden hingezogen. Sie trifft eine Verabredung zum Abendessen zwischen ihm, ihr und Yeo-Jin. Yeo-Jin jedoch lehnt ab und ärgert sich über die Tatsache, dass Jae-Young sich mit zu einem Kunden hingezogen fühlt. Für ihren besten Freund verläßt Jae-Young den Mann. Als Jae-Young an einem anderen Tag mit einem Kunden im Motel verschwindet, hält Yeo-Jin desweilen Ausschau nach Polizisten, die auf der Suche nach minderjährigen Prostituierten sein könnten. Yeo-Jin unterläuft jedoch ein Fehler und sie übersieht die Polizisten die ins Motel gehen. Kurz bevor Jae-Young geschnappt wird, gelingt ihr die Flucht durch einen Sprung aus dem Fenster aus dem dritten Stock.

Auf dem Totenbett bittet Jae-Young Yeo-Jin den Mann zu holen, dem sie das Abendessen verweigert hatten. Zuerst zögert Yeo-Jin, doch dann geht sie, um ihrer Freundin den letzten Wunsch zu erfüllen. Der Mann aber weigert sich Jae-Young zu besuchen, obwohl Yeo-Jin ihn unter Tränen bittet. Er stimmt einem Besuch nur dann zu, wenn Yeo-Jin mit ihm Sex hat. Yeo-Jin akzeptiert zögernd zum Wohl ihrer sterbenden Freundin. Yeo-Jins Versuche Jae-Youngs letzten Wunsch zu erfüllen sind jedoch vergebens: Als sie beide im Krankenhaus ankommen, ist Jae-Young bereits verstorben.

2. Teil Samaria Geschockt durch den Tod der Freundin, beginnt Yeo-Jin sich nach und nach mit Jae-Youngs Freiern zu treffen. Aber anstatt sich für ihre Dienste entlohnen zu lassen, bezahlt sie die Freier. Die Männer sind überrascht über Yeo-Jins Verhalten und beginnen ihre Taten Jae-Young gegenüber zu bereuen. Die Männer erzählen Yeo- Jin auch was sie vorher über Jae-Young nicht gewußt hatte, dass sie nämlich weinte wenn sie Sex hatte und kontinuierlich von Vasumitra erzählte.

Eines Tages entdeckt Yeo-Jins Vater durch Zufall ihr Doppelleben. Er sieht seine Tochter zusammen mit einem fremden Mann in einem Jeep davon fahren und folgt den beiden. Als er realisiert, dass Yeo-Jin als Prostituierte arbeitet ist er völlig schockiert. Nachdem Yeo-Jin den Ort des Geschehens verlassen hat, geht ihr Vater zu dem Freier und schlägt ihn zusammen. Von diesem Tag an wird dieser Ablauf zur Routine: Er verfolgt Yeo-Jins Freier und schlägt sie zusammen. Eines Tages jedoch schlägt er zu kräftig zu und tötet den Freier seiner Tochter.

3. Teil Sonata Als Yeo-Jin den Abend nach Hause kommt, schlägt ihr Vater vor, einen entspannenden Ausflug aufs Land zu machen. Sie besuchen zusammen das Grab der Mutter und verbringen eine Nacht in einer friedlichen Hütte. Am nächsten Morgen, als sie bei einem See anhalten, fällt Yeo-Jin in den Schlaf und erliegt einem Albtraum: Ihr Vater erwürgt sie zu Tode und setzt sie anschließend in ein von ihm gegrabenes Loch. Er setzt ihr die Kopfhörer ihres Walkmans auf und beginnt sie langsam zu begraben.

Yeo-Jin wacht auf und ist allein. Ihr Vater ist draußen und malt eine Fahrbahn in den Kies. Als er zurück kommt, läßt er sie hinter dem Steuer Platz nehmen und zeigt ihr, wie man fährt. Während sie im folgenden alleine übt, kommt die Polizei und verhaftet ihren Vater ohne ihr Wissen. Als sie ihre Fahrstunden beendet hat, sucht sie ihren Vater und sieht gerade noch die Streife davonfahren. Sie versucht dem Polizeiwagen zu folgen, aber ihr Auto bleibt im Schlamm stecken. Ihr bleibt nichts anderes übrig als ihrem Vater nachzuschauen, wie er ihr Leben für immer verläßt ...

Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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