Heffalump - Ein neuer Freund für Winnie Puuh

Ausführlicher Inhalt

Strahlend geht die Sonne auf, die Vögel zwitschern, die Hörnchen spielen? ein schöner neuer Tag ist im Hundertmorgenwald angebrochen. Alles ist fröhlich und idyllisch wie immer. Doch beim genauen Hinsehen ist doch etwas anders: Mitten im Wald sind riesige Fußstapfen aufgetaucht, die nur von einem wirklich sehr, sehr großen Zeitgenossen stammen können. Und dann werden unsere Freunde Winnie Puuh, Tigger, Ruh, Ferkel I-Aah und Rabbit auch noch von einem lauten und unheimlichen TRÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖT geweckt.

Im Wald bricht helle Aufregung aus. Die Großen stehen um einen der riesigen Fußstapfen herum und rätseln, von welchem Tier der Abdruck wohl stammen könnte. Sie kommen zu dem Schluss, dass nur eine ganz besonders große und unglaublich gefährliche Kreatur einen so gewaltigen Abdruck hinterlassen kann: ein Heffalump!

Ruh ist begeistert und fasziniert von der Vorstellung, dass ein sagenhafter Heffalump im Hundertmorgenwald herum spaziert - und er hat gleich einen Plan: Zusammen mit seinen Freunden will er auf eine Expedition ins Heffalump-Gehölz gehen und dort einen Heffalump fangen. Und Ruh ist sich sicher: Das wird ein aufregendes Abenteuer! Doch er bekommt gleich einen Dämpfer!

Zwar bereiten sich die anderen bei einem harten Training unter der Aufsicht von Eule auf die Expedition vor, aber sie wollen Ruh daheim zurück lassen - Der Ausflug ist zu gefährlich, und Ruh ist viel zu jung und unerfahren für eine solche Mission. Die Enttäuschung steht Ruh ins Gesicht geschrieben, aber seine Mama Kanga tröstet ihn: Eines Tages wird er erwachsen genug sein, um bei einem so spannenden Abenteuer dabei zu sein.

Am nächsten Morgen ist Ruhs Bett leer - er hat sich allein auf den Weg gemacht, um einen Heffalump zu suchen. Wäre doch gelacht, wenn er als einziger zu Hause bleiben würde! Und fast gleichzeitig sind auch seine Freunde aufgebrochen, um in diesem unfreundlich finsteren, steinigen Teil des Waldes einen echten Heffalump zu fangen. Unter der Führung von Rabbit dringen Puuh und Ferkel immer tiefer ins Heffalump-Gehölz ein? und lassen dabei den armen, schwer bepackten I-Aah immer weiter zurück? Und dann passen Puuh und Ferkel auch noch einen Moment nicht auf - und kommen dabei vom Weg ab.

Zur gleichen Zeit ist auch Ruh im Heffalump-Gehölz eingetroffen - und auch er hat einen Moment nicht aufgepasst: Sein ganzer Proviant ist auf einmal verschwunden. Die Spuren führen Ruh zu einer dunklen, gruseligen Hütte tief im Dickicht. Und dort erlebt Ruh die größte Überraschung seines jungen Lebens - er macht tatsächlich, früher als er sich hätte träumen lassen, die Bekanntschaft eines echten Heffalumps! Doch der ist alles andere als schrecklich und Angst einflößend. Vielmehr ist er ein frecher, verspielter Junge mit einem Rüssel und lustigen Puschelhaaren. Aber Ruh will seiner Mission treu bleiben: Er "fängt" den Heffalump - dummerweise hat der momentan gar keine Lust, mit in den Hundertmorgenwald zu kommen ...

In der Zwischenzeit nascht der immer hungrige Puuh die Gummibärchen vom Boden, die Ferkel ausgestreut hat, um ihren Weg zu markieren. Und während sich die beiden in den Wäldern verlaufen, freunden sich Ruh und "sein" Heffalump Lumpi immer besser an. Als ein neuerliches TRÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖT durch den Wald schallt, ignoriert Lumpi den Ruf seiner Mama - lieber geht er mit Ruh auf die Suche nach dessen Bande. Und dabei erzählt er seinem neuen Freund die Geschichte von dem einzigartigen Ruf, den jeder Heffalump ausstoßen kann, wenn er erst mal groß ist. Momentan allerdings bringt Lumpi noch eher lahme, krächzende Töne heraus als ein stolzes Tröten.

Die Expedition von Puuh und den anderen ist mittlerweile komplett gescheitert: Die Freunde haben sich gegenseitig aufgelauert und fangen statt eines gefährlichen Heffalumps - sich selbst. Während sie versuchen, sich neu zu organisieren, spazieren Lumpi und Ruh Richtung Hundertmorgenwald. Lumpi wird dabei allerdings richtig flau im Magen: Er hat von seltsamen und gefährlichen Kreaturen gehört, die in diesem Teil des Waldes leben. Es dauert nicht lange, bis Ruh merkt, dass Lumpi von Tigger, Ferkel, Rabbit und Puuh spricht - der junge Heffalump gruselt sich vor Ruhs Freunden!

Im Hundertmorgenwald will Ruh seinem Freund Lumpi beweisen, dass er sich hier vor niemandem fürchten mußs. Allerdings ist keiner der anderen zu Hause. Das stört Lumpi jedoch kaum: Er amüsiert sich bestens, tobt durch die Wohnungen der Bande, futtert Puuhs Honig-Vorräte auf und bringt den Garten von Rabbit ein wenig durcheinander. Und als er mit Ruh gemeinsam durch den Hundertmorgenwald tollt, schließen die beiden endgültig Freundschaft fürs Leben.

Als Puuh und die anderen von ihrer gescheiterten Expedition wieder nach Hause kommen und die Spuren der Verwüstung in ihren Häusern und Gärten finden, befürchten sie das Schlimmste: Sollten die hinterlistigen Heffalumps eine Invasion im Hundertmorgenwald gestartet haben, als die mutigsten Bewohner gerade zu ihrem Abenteuer unterwegs waren? Die Freunde bauen Fallen auf und rüsten sich für einen neuen Angriff der Heffalumps ...

Mama Heffalump macht sich mittlerweile richtig große Sorgen um ihren Sprössling: Immer wieder schallen ihre Rufe durch den Wald. Lumpi macht sich auf den Heimweg, und sein neuer Freund Ruh begleitet ihn. Gemeinsam suchen sie im Dickicht des Heffalump-Gehölz nach Lumpis Mama - aber sie können sie nicht finden. Da kommt Ruh eine Idee: Seine Mama soll ihnen helfen, Lumpis Mama aufzuspüren.

Dann aber überstürzen sich die Ereignisse im Hundertmorgenwald: Die Fallen von Puuh & Co. schnappen zu, Lumpi will flüchten und gerät in eine der raffinierten Konstruktionen, Ruh rettet seinen Freund, und gerade als er seiner Bande erklären will, dass sie keine Angst vor einem Heffalump haben müssen, fällt er einen tiefen Holzstapel hinunter. Jetzt ist es an Lumpi, Ruh zu retten. Das kann er aber nur mit Hilfe von seiner Mama tun - und dafür mußs er jetzt und hier ein lautes, durchdringendes TRÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖT ertönen lassen ...

Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto

Dirk Jasper FilmLexikon

© Fotos: Buena Vista © 1994 - 2010 Dirk Jasper