Ray

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Oscar® • DVD-Features • Produktionsnotizen • Filmplakate im Großformat: DeutschlandUSA

Titel Deutschland: Ray
Titel USA: Ray
Genre: Drama
Farbe, USA, 2004

Kino USA: 29. Oktober 2004
Kino Deutschland: 6. Januar 2005
Kino Österreich: 14. Januar 2005
Laufzeit Kino: 152 Minuten, FSK 12

DVD Deutschland: 9. Juni 2005
Video Deutschland: -
Laufzeit DVD/Video: 146 Minuten



Inhalt Der Film erweckt die wichtigsten Schlüsselmomente von Ray Charles' Biographie noch einmal zum Leben.

Wir sehen wie der junge, farbige und blinde Ray seinen ganzen Mut zusammen nimmt und als Teenager - völlig auf sich allein gestellt - in Florida einen Bus besteigt, der ihn quer durch die USA nach Seattle bringt, wo es ihm bald - dank seines überragenden Talents - gelingt, in der damals angesagtesten Jazz-Szene Amerikas Fuß zu fassen.

Wir erleben ihn, wie er sich abmüht seinen eigenen Musik-Stil zu finden, soziale Widerstände überwindet und schließlich bei Atlantic Records einen Schallplattenvertrag bekommt. Wir begleiten ihn bei seinem triumphalen Aufstieg zum gefeierten Weltstar. Doch es war nicht nur eine Zeit des Erfolgs und Ruhmes - auch zahllose Liebesaffären und Drogen spielten damals eine große Rolle.

Der Film feiert aber nicht nur die sensationelle Karriere eines der größten und einflussreichsten Musiker seiner Generation, sondern wirft auch ein Licht auf Rays unglückliche Kindheit. In seinem fünften Lebensjahr passierten gleich zwei Tragödien: Sein Bruder stirbt - und er wird blind.

Traumatische Ereignisse, die ihn sein ganzes Leben begleitet haben, seine Persönlichkeit prägten, seine Emotionen beeinflussten - und seine Musik unsterblich machten.


Darsteller & Stab Darsteller (Rolle / Synchronsprecher): Jamie Foxx (Ray Charles / Charles Rettinghaus), Kerry Washington (Della Bea Robinson / Nana Spier), Clifton Powell (Jeff Brown / Tobias Meister), Harry Lennix (Joe Adams / Dieter Klebsch), Terrence Dashon Howard (Gossie McKee / Dennis Schmidt-Foß), Larenz Tate (Quincy Jones / Julien Haggege), Richard Schiff (Jerry Wexler / Bodo Wolf), Bokeem Woodbine (Fathead Newman / Ekkehardt Belle), Aunjanue Ellis (Mary Ann Fisher / Cathlen Gawlich), Sharon Warren (Aretha Robinson / Anke Reitzenstein), Regina King (Margie Hendricks / Martina Treger), Curtis Armstrong (Ahmet Ertegun / Gerald Schaale)

Stab:Regie: Taylor Hackford • Produktion: Taylor Hackford, Stuart Benjamin, Howard Baldwin • Drehbuch: James L. White • Vorlage: - • Filmmusik: Craig Armstrong • Kamera: Pawel Edelman • Spezialeffekte: Bob Cooper • Ausstattung: Stephen Altman, Scott Plauche, Maria Nay • Schnitt: Paul Hirsch • Kostüme: Sharen Davis • Make Up: Stacye P. Branche (Make Up), Camille Friend (Frisuren) • Ton: Scott Millan, Greg Orloff, Bob Beemer, Steve Cantamessa • Ton(effekt)schnitt: Christopher Assells • Stunts: Jeffrey Galpin (Koordinator) •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Der Film ist das einfühlsame Portrait eines Mannes, der sich - arm, blind und hineingeboren in einen durch Rassendiskriminierung geprägten us-amerikanischen Süden - aufmachte, soziale und künstlerische Barrieren nieder zu brechen und dadurch auch Amerikas Musik für immer veränderte. Und es ist auch die ur-amerikanische Geschichte vom Kampf eines Mannes mit seinem eigenen Schicksal. ist das erste musikalische Biopic-Epos, das die faszinierende Geschichte der us-amerikanischen Soul-Legende Ray Charles erzählt. Ganze 15 Jahre hat es gedauert, bis der Oscar-prämierte Regisseur Taylor Hackford ("Ein Offizier und Gentleman") diesen Film endlich auf die Leinwand bringen konnte. In der Titelrolle sehen wir den großartigen Charakterdarsteller Jamie Foxx ("Collateral") in einer unvergesslichen Performance.

Boris Fust (Rhein-Zeitung 7. Januar 2005): Der Film zeichnet die wichtigsten Etappen der Ausnahme-Karriere nach. Ray bemüht sich um eine dokumentarische Distanz und schildert den Künstler nicht als einen makellosen Helden, sondern zeigt ihn als Ehebrecher, zwischenzeitliches Drogenwrack und schlitzohrigen Geschäftsmann. Die historischen Begebenheiten hat man freilich dramaturgisch überzeichnet: So erscheint es unplausibel, Ray Charles habe die entscheidende Hook-Line von "Hit the Road Jack" während einer Eifersuchtsattacke seiner Background-Sängerin Margie Hendricks (Regina King) erdacht. Und dass er deshalb erblindete, weil er als Kind den Tod seines Bruders mit ansehen mußste, ist eine Legende.


Oscar®
  • Oscar für 2004: Jamie Foxx (Bester Hauptdarsteller)
  • Oscar-Nominierung für 2004: Taylor Hackford, Stuart Benjamin, Howard Baldwin (Bester Film)
  • Oscar-Nominierung für 2004: Taylor Hackford (Beste Regie)
  • Oscar-Nominierung für 2004: Sharen Davis (Beste Kostüme)
  • Oscar-Nominierung für 2004: Scott Millan, Greg Orloff, Bob Beemer, Steve Cantamessa (Bester Ton)
  • Oscar-Nominierung für 2004: Paul Hirsch (Bester Schnitt)

DVD-Features Format: Dolby, Surround Sound. Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1) Englisch (Dolby Digital 5.1).

DISC 1: - Enthält sowohl die Kinofassung als auch eine Erweiterte Fassung mit über 25 Minuten noch nie gezeigter Szenen - Audiokommentar von Regisseur Taylor Hackford

DISC 2: - Die vollständigen und ungeschnittenen Musikszenen aus dem Film, darunter dem Auftritt von Rae & The Raelettes mit 'Hit The Road Jack'- Metamorphose - Die unglaubliche Verwandlung von Jamie Foxx in Ray Charles, inklusive einer Jam Session des Schauspielers mit Ray Charles persönlich - Erinnerung an Ray ? Freunde und Musiker erinnern sich an Ray Charles - Zugriff auf die 14 geschnittenen Szenen der erweiterten Fassung von Disc 1.

Oscar®
Filmplakat
DVD-Cover
Szenenfoto
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