Kammerflimmern

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Ausführlicher InhaltProduktionsnotizen • Filmplakat im Großformat: Deutschland

Titel Deutschland: Kammerflimmern
Titel USA: Off Beat
Genre: Drama
Farbe, Deutschland, 2004

Kino USA: -
Kino Deutschland: 3. Februar 2005
Laufzeit Kino: 101 Minuten, FSK 12



Inhalt Crash, ein 26-jähriger Rettungsassistent, der als Kind bei einem Autounfall seine Eltern verloren hat, ist Tag für Tag auf Kölns Straßen unterwegs: Er rettet Leben, leistet Hilfe, spendet Trost - und möchte doch selbst nur getröstet werden. Aus der harten Realität flüchtet er sich in Träume, an dessen Ende stets das lächelnde Gesicht einer jungen Frau steht.

Eines Nachts trifft der hilflose Helfer bei einem Einsatz auf November: Es ist die Frau aus seinen Träumen, und Crash fühlt sich, als sei er endlich erwacht. Er beginnt eine zarte Liebesbeziehung mit ihr - zum ersten Mal spürt er so etwas wie Glück. Doch dann kommt der Tag, an dem sich das Schicksal zu wiederholen scheint ...


Darsteller & Stab Darsteller: Matthias Schweighöfer (Crash), Jessica Schwarz (November), Jan Gregor Kremp (Fido), Florian Lukas (Richie), Bibiana Beglau (Dr. Tod / Frau Neumann), Rosel Zech (Oma Crash), Volker Spengler (Hundemann), Ulrich Noethen (Prof. Olivari), Johanna Gastdorf (Mutter des Mädchens)

Stab:Regie: Hendrik Hölzemann • Produktion: Uschi Reich • Drehbuch: Hendrik Hölzemann • Vorlage: - • Filmmusik: Lee Buddah & Blackmail • Kamera: Lars R. Liebold • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Renate Schmaderer • Schnitt: - • Kostüme: Sandra Schulte • Make Up: Martine Flener, Gregor Eckstein, Birger Laube • Ton: Michael Mladenovic • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Kammerflimmern ist ein Film über die wundersame Rettung eines Retters. Er erzählt von der Macht der Träume - und davon, dass es immer einen Weg gibt, wenn man nur nicht aufhört zu atmen.

film-dienst 03/2005: Debütfilm, der sein existenzialistisches Schwergewicht mit schwarzem Humor ausbalanciert und hellsichtig vom Leben in transzendentaler Obdachlosigkeit erzählt. Die temporeiche Mischung aus mythischer Liebesgeschichte, rauschhaften "Coming-of-Age"-Impressionen und semidokumentarischen Szenen aus dem Sanitätsalltag verdichtet sich zu einer stilsicher erzählten Reise in die Schattenzonen der deutschen Gesellschaft.

Rhein-Zeitung 4. Februar 2005: Sehenswert ist der Film nicht durch die allzu konstruierte Geschichte, sondern vielmehr wegen einer durchweg exzellenten Darstellerriege.

Filmplakat
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto

Dirk Jasper FilmLexikon

© Fotos: Constantin Film © 1994 - 2010 Dirk Jasper