Uzak - Weit

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Filmplakat im Großformat: Deutschland

Titel Deutschland: Uzak - Weit
Titel USA: Distant
Titel Türkei: Uzak
Genre: Drama
Farbe, Türkei, 2002

Kino Türkei: 20. Dezember 2002
Kino Österreich: 9. Januar 2004
Kino USA: 12. März 2004
Kino Deutschland: 3. Februar 2005
Laufzeit Kino: 110 Minuten, FSK -



Inhalt Mahmut, früher ein engagierter Fotograf, verdient jetzt seinen Lebensunterhalt mit Aufnahmen für Werbekataloge. Er ist geschieden und hat kaum soziale Kontakte.

Eines Tages taucht Yusuf auf, ein Verwandter aus Mahmuts Heimatstadt, die er vor Jahren verlassen hatte. Yusuf ist arbeitslos und will auf einem Schiff anheuern. Bis er einen Job findet, soll er bei Mahmut wohnen. Mahmuts kleine heile Welt, sein durchgeplanter Alltag und Ordnungswahn, verpackt in einem vermeintlichen intellektuellen Dasein, kommen durch Yusufs Anwesenheit durcheinander. Die Jobsuche stellt sich als aussichtslos heraus.

Immer mehr mußs Mahmut feststellen, dass Yusufs einfaches Leben und Scheitern, sein jugendliches Chaos ihm einen Spiegel vorhält.


Darsteller & Stab Darsteller: Muzaffer Özdemir (Mahmut), Mehmet Emin Toprak (Yusuf), Zuhal Gencer Erkaya (Nazan), Nazan Kirilmis,(Sevgili), Feridun Koç (Hausmeister), Fatma Ceylan (Mutter), Ebru Ceylan (Junge Frau)

Stab:Regie: Nuri Bilge Ceylan • Produktion: Nuri Bilge Ceylan • Drehbuch: Nuri Bilge Ceylan • Vorlage: - • Filmmusik: Wolflgang Amadeus Mozart • Kamera: Nuri Bilge Ceylan • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Ayhan Ergürsel, Nuri Bilge Ceylan • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: Ismail Karadas • Ton(effekt)schnitt: Erkan Aktas, Fono Film • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Nuri Bilge Ceylan wurde nach seinem großen Erfolg in Cannes 2003 zurecht mit Regisseuren wie Ozu, Tarkowski und Kiarostami verglichen. Uzak - Weit ist ein minimalistisches Meisterwerk, das sich nicht ganz ohne Tragikomik in die Abgründe des modernen Menschen wagt.

film-dienst 03/2005: Konzipiert als letzter Teil einer Trilogie über die Unterschiede zwischen Land- und Großstadtleben sowie die zwischenmenschlichen Beziehungen in der Türkei, verdichtet sich der Film zu einer stillen Kontemplation über Leben, Liebe und Arbeit in Zeiten der wirtschaftlichen Rezession.

Filmplakat
Szenenfoto
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