Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich

Produktionsnotizen

Eine alte Weisheit aus dem Showbusiness besagt, dass in der Komödie Wahrheit steckt ? ein Schimmer von Wiedererkennung, das Wissen über familiäre Situationen ? ?Hey, das ist mir auch passiert? ? aber auch (meistens) ganz schnell gefolgt von dem Wissen, dass diese peinliche Situation Gott sei Dank jemand anderem passiert ? auf der Leinwand.

Zum Beispiel: Beim Kennenlernen deiner zukünftigen Schwiegereltern stellst du fest, dass dein Schwiegervater in spe ein Geheimagent ist, der in allem die Wahrheit aufstöbert. Oder noch schlimmer ? du lernst die Menschen kennen, die denjenigen, den du liebst, produziert haben, als völlig außerhalb deines Welt- und Familienverständnisses lebende Personen. Nämlich als Hausmann und liberaler Anwalt, der immer noch in den 70er Jahren lebt und seine Frau, die offen und deutlich über Sex sprechende Therapeutin, die Senioren über Sex im Alter unterrichtet. Eltern treffen Eltern Nach dem Riesenerfolg aus dem Jahre 2000, war es für die Filmemacher und die Darsteller klar, dass die Geschichte über die männliche Krankenschwester, Gaylord Focker, und seinen Wunsch, die Tochter eines Ex-CIA-Agenten zu heiraten, unbedingt weitergehen mußste. Und da der erste Film mit einer Frage endete, die förmlich nach einer Fortsetzung verlangte (als Jack Byrnes seine Frau Dina fragte ? ?Was müssen das für Leute sein, die ihr Kind Gaylord Focker nennen??), war es theoretisch einfach, die Geschichte fortzuführen. In der Realität sah es aber etwas anders aus ...

Nachdem ?Meine Braut, ihre Eltern und ich? beim Publikum wie auch bei den Kritikern ein riesengroßer Erfolg wurde ? schließlich spielte der Film weltweit mehr als 300 Millionen US $ ein ? mußste die Messlatte bei einer Fortsetzung sehr hoch angesetzt werden.

?Die Reaktion auf den ersten Film war so überwältigend, dass es wirklich schwierig war, eine weiterführende Story zu finden, die der ersten gerecht war?, sagt die Produzentin von beiden Filmen, Jane Rosenthal. ?Wir waren wirklich überrascht, dass wir mit ?Meine Braut, ihre Eltern und ich? den richtigen Ton fürs Publikum getroffen haben. So waren wir gezwungen, die beste Story zu finden?.

Der Schlüssel für die Geschichte war, diejenigen zu finden, die Greg ?produziert? haben. Was, um Gottes Willen, müssen das für Leute sein, die ein Kind mit dem Namen Gaylord Focker belasten? Für Regisseur beider Filme, Jay Roach, war es nicht so wichtig, wer diese Leute sind, sondern wie sie zu der rechtschaffenen Familie aus Oyster Bay, den Byrnes, passen. Obwohl Roach eigentlich als Regisseur des vermutlichen Sequels feststand, mußste ?er überzeugt werden, dass dies der Grund für eine Fortsetzung war?, sagt Rosenthal. ?Er sagte immer: `Es mußs einen zwingenden Grund geben, diese Geschichte zu erzählen`. Es ging nicht nur um die Fortsetzung. Er stellte die Frage immer wieder, brachte sie ins Gedächtnis eines jeden, während der ganzen Zeit.?

Greg führte seinen Weg, die Wahrheit zu sagen, fort; er versuchte, den Leuten zu erzählen, was er glaubte, das sie hören wollen. Es half auch nicht, dass er andeutete, sein Vater sei ein Anwalt (was er auch war, bis er seine Karriere beendete, um zu Hause zu bleiben und Greg großzuziehen), und seine Mutter eine Ärztin sei (auch wahr, aber er verschwieg ein kleines Detail, dass sie nämlich Senioren über die Verlängerung ihres Sexuallebens unterrichtete).

Diese Familienzusammenführung beweist Pams Vater, dass er Recht hat, wenn er sagt: ?Es ist, als ob man einen versteinerten Höhlenmenschen sieht. Wenn ich sehe, wo jemand herkommt, weiß ich, wo er hingeht.?

?Jack will herausfinden, wie seine Enkelkinder aufgrund der verschiedenen Gene wohl werden könnten. Greg weiß genau, dass es das ist, was Jack beobachtet?, sagt Jay Roach. ?Greg sieht seinen möglichen Untergang. Jack lernt Gregs Eltern kennen und sieht, wie Greg wirklich ist. Deswegen überreagiert Greg und versucht, alles ins beste Licht zu rücken, was aber alles noch schlimmer macht.?

Nachdem die Idee für den Film und das Drehbuch in die Wege geleitet war, kam die große Frage nach der Besetzung auf: Wer würde ? und noch wichtiger ? wer könnte die Fockers spielen?

?In unseren Fantasien waren Dustin Hoffman und Barbra Streisand unser `Traumteam`?, bemerkt Rosenthal. ?Die Tatsache, dass sie sofort interessiert waren, hätten wir in unseren wildesten Träumen nicht für möglich gehalten. Jay traf sich mit ihnen, dann riefen Ben (Stiller) und Bob (De Niro) die beiden an. Ben und Jay, glaube ich, waren die entscheidende Hilfe, die beiden zu überzeugen, ein Teil der Focker-Familie zu werden.?

Roach erklärt: ?Als wir überlegten, wer die perfekten Darsteller von Bernie und Roz sein könnten, gab es eigentlich nicht sehr viele, die wir wirklich in Erwägung zogen. Eigentlich gab es nur zwei Leute, die zu Ben passten."

?Anfangs dachte ich `Wow ? der große Dustin Hoffman`?, erklärt Ben Stiller, ?der Darsteller aus ?Die Reifeprüfung? und ?Asphalt Cowboy? und ?Rain Man? ? eine Ikone des Films. Aber in Wirklichkeit ist er ein wahnsinnig witziger und doofer Typ, eigentlich mehr Bernie als einige der berühmten Rollen, die er gespielt hat. Er ist unglaublich warmherzig und generös als Schauspieler.?

Die Filmemacher sprachen Hoffman an und wendeten einen Trick aus der psychologischen Kiste an, indem sie die Vater/Sohn-Beziehung als das wichtigste Element in der Geschichte anpriesen. Roach sagt: ?Wir wollten als erstes die Beziehung festigen, um eine wichtige Dynamik herzustellen, da der Schlüssel der Beziehung Jack und Greg und Greg und Bernie ist.?

Mögliche anfängliche Zeitprobleme wurden aus dem Weg geräumt, als der Regisseur mit Hoffman zusammen in dessen Büro in Los Angeles saß: ?Dustin saß barfuß in seinem Büro und ich hörte ihm zu, wie er über seine Familie und andere Dinge plauderte. Er ist unglaublich großzügig und offen, und nach 10 Minuten Treffen hatte ich das Gefühl, alles, was er mir erzählt, passt zu der Rolle ... er ist Bernie Focker.?

Roach sah die Qualitäten, die Hoffman als Kopf der Fockers mitbrachte, sodass er die Drehbuchautoren mit Details über Hoffman fütterte, die diese in die Rolle mit einbauten. ?Dustin und Bernie wurden zu einer perfekten Synchronisation?, fügt der Regisseur hinzu. ?Dustin hat keine persönlichen Beziehungsängste. Er isst mit von deinem Teller und du kannst von seinem Teller mitessen.

Nachdem ich mit seiner Frau Lisa gesprochen hatte, wurde mir klar, dass sie die jüdische Mutter seiner eigenen Familie ist, ähnlich wie bei Bernies Beziehung zu seiner Familie. Und diese Dynamik ist der direkte Kontrast zu dem Alpha-Menschen Jack, der niemals die Kontrolle über seine eigene Familie aus der Hand geben würde. Da wusste ich, dass wir den Kern des Filmes gefunden hatten.?

Roach bat Hoffman, einfach sich selbst zu spielen. ?In all den vielen Jahren hat mich niemals jemand gefragt, das zu tun?, sagt Hoffman. ?Bernie Focker ist ein Typ von Mensch, der nicht einmal die Tür zur Toilette in einem Flugzeug schließen würde, da er sonst die Konversation mit den Leuten, die neben ihm sitzen, nicht fortführen könnte?, sagt Hoffmann.

?Wenn man sich Bernie und Jack anschaut?, fährt er fort, ?würde ich sagen, dass die beiden manches gemeinsam haben. Beide wollen nur das beste für ihre Kinder, wollen, dass diese sich ihrem Einfluss nicht entziehen. Es ist das dritte Mal, dass ich mit Bob zusammenarbeite,und es ist immer einfach und lustig mit ihm. Und Bens komischer Instinkt ist das schärfste, was ich je bei einem Schauspieler, mit dem ich gemeinsam vor der Kamera stand, gesehen habe.?

Die Liste für die Rolle von Bernies Partnerin war auch ziemlich kurz. So sagt Roach: ?Wir wollten jemanden, der die Wahrheit sagt, sehr direkt und hemmungslos ? also sehr offen und liebevoll ist. Und Barbra brachte das alles für diese Rolle mit. Roz verdient den Lebensunterhalt und Barbra hat genau die Strenge, die Gregs Mutter Roz ausmacht. Im wirklichen Leben ist Barbra Streisand unglaublich süß und liebenswert - aber auch sehr direkt. Sie sagt immer das, was sie denkt und hat ihre eigene Meinung über Dinge, genau so wie Dustin und Bernie. So war die Schauspielerin perfekt für die Rolle.?

Stiller fand den Charakter der Roz für Streisand ?eine Chance, zu den leichteren Komödien, die sie früher machte ? wie ?Is was, Doc?? ? und andere, zurückzukehren. Sie ist wahrlich eine eindrucksvolle Künstlerin ? sie ist eine Ikone, aber sie ist auch witzig und klug, und es ist großartig, mit ihr zusammen zu sein. Sie ist außergewöhnlich warmherzig und hat, wie auch Roz, die Gabe, zuzuhören."

Das Zusammenspiel zwischen Barbra Streisand und Dustin Hoffman und deren Rollen, die sie verkörperten, waren sehr harmonisch. Die Lebensfreude, die sie rüberbrachten, markierte den Kontrast der Steifheit, die zwischen Jack und Dina herrscht.

Streisand stand nach achtjähriger freiwilliger Pause (nach ?Liebe hat zwei Gesichter?) erstmals wieder vor der Kamera. ?Ich hatte das Gefühl, dass ich zu einem Punkt in meinem Leben gelangt war, an dem ich einfach eine gute Zeit verbringen und nicht daran denken wollte, dass ich vielleicht am Morgen um fünf Uhr aufstehen müsste. Aber Jay war sehr überzeugend und ich bewundere ihn. Es ist immer sehr nett, wenn dich ein Regisseur für eine bestimmte Rolle will. Ben rief mich aus Europa an und bestand sehr beharrlich darauf, dass ich seine Mutter spielen sollte. So beschloss ich für mich, halt wieder um fünf Uhr früh aufzustehen?, erinnert sich Streisand. ?Und es zeigte sich, dass dies eine gute Entscheidung war ? und ein wunderbares Abenteuer.?

Wenn man bedenkt, dass sie ein außergewöhnliches Komödientalent ist, ist es umso bemerkenswerter, dass sie vor ?Meine Braut, ihre Schwiegereltern und ich? nur einen einzigen weiteren Komödienfilm in den letzten 25 Jahren gedreht hatte. So spielte sie 1993 in der romantischen Komödie ?Liebe hat zwei Gesichter?, die sie auch inszenierte und für die sie auch den Oscar-nominierten Themensong schrieb.

Streisand und Hoffman sind seit über 40 Jahren Freunde. Aber in diesem Film arbeiten sie zum ersten Mal zusammen. ?Wir gingen zusammen auf die Schauspielschule und Dustin traf sich zu dieser Zeit mit meiner Zimmermitbewohnerin? erinnert sich Streisand. ?Er arbeitete als Hausmeister an der Schule, um seinen Unterricht zu bezahlen, und ich spielte Babysitter bei meinem Lehrer, der mir dafür Unterricht gab. Mit Dustin zu arbeiten ist einfach lustig, da wir beide das Improvisieren mögen ? wie bei Musikern, die um die Melodie herum spielen.?

Streisand beschreibt ihre Rolle als ?erdig?. ?Roz sieht aus, als ob sie direkt den 70er Jahren entsprungen wäre ? mit ihrem großen Lockenkopf (es war eine Perücke, da Streisand glatte Haare hat) und ihrer Kleidung, die sehr exzentrisch und im Etnolook gehalten ist. Sie ist eine Sextherapeutin und ihr Büro ist sehr unkonventionell mit sehr eindrucksvollen, sexuellen Bildern und Statuen, die ihren Beruf widerspiegeln, ausgestattet.

?Zu Anfang dachte ich eigentlich, dass ich so gar nichts gemeinsam mit Roz habe, jemand, der sehr offen in sexuellen Angelegenheiten ist, aber dann dachte ich, wir beide glauben an die Liebe und Leidenschaft auch im reiferen Alter. An eine Art von Spaß und Frieden, Selbstsicherheit, den Wunsch, anderen Leuten zu helfen, eigentlich das Streben nach Leben, Freiheit ? und vor allem ... Glück.?

Roach war sich darüber im klaren, dass die Schauspielerin immer verantwortlich für ihre Filme war, als Darstellerin oder als Regisseurin (manchmal beides gleichzeitig). So war es anfangs wichtig, sie daran zu erinnern, dass es ihre eigene Verantwortung war, Spaß dabei zu haben. ?Ich sagte ihr, dass Roz sie befreien würde?, sagt Roach. ?Das einzige, was sie zu tun hätte, war es, mit Freude die Rolle zu kreieren und darzustellen. Sie und Dustin fanden aufgrund ihrer Chemie einen guten Weg, ihre Rollen perfekt aufeinander abgestimmt zu spielen.?

Für die Produzenten haben die Fockers und Byrnes trotz ihrer Unterschiedlichkeit doch mehr gemeinsam, als sie dachten. Rosenthal reüssiert: ?Wenn man die Fockers beobachtet, stellt man fest, dass sie eigentlich ihr Kind zu sehr lieben. Das wiederum macht sie gleich mit den Byrnes, die ihre Tochter etwas zu sehr beschützen wollen. Wenn man es genauer betrachtet, ist es der Unterschied wie bei Hunden und Katzen. Die Byrnes haben Jinx, die Katze, und die Fockers haben Moses, ihren Hund. So gesehen heißt das Thema Katzen-Leute gegen Hunde-Leute ? wirklich!?

?Am Anfang war es eine kaum glaubhafte Erfahrung?, fügt Stiller hinzu. ?Ich kam zum Set und sah De Niro und Hoffman und Streisand dort. Ich wollte eigentlich zurückgehen, weil ich es kaum glauben konnte. Aber das Überraschendste war für mich, dass wir nach der ersten Woche wirklich so etwas wie eine Familie waren. Dustin und Barbra sind so gut und so verstrickt in ihre Rollen, dass sie eine großartige Verbindung hatten ? es war fantastisch, ein Teil davon zu sein. Ich wusste, dass dies nur einmal im Leben stattfinden wird, mit diesen Leuten gemeinsam arbeiten zu können.?

Roach war über die Möglichkeit, mit der Besetzung des ersten Films und nun noch mit ein paar weiteren wieder arbeiten zu dürfen, sehr erfreut. Allerdings wusste er auch, dass der Druck, mit solch einer hochprozentigen Truppe zu drehen, nicht immer einfach sein würde. ?Ich möchte nicht behaupten, dass ich zu Beginn der Dreharbeiten nicht etwas eingeschüchtert war. Ich meine, ich war total eingeschüchtert, als ich das erste Mal Robert De Niro traf. Und Ben gehört zu meinen absoluten Lieblingskomödien-Darsteller aller Zeiten. Und dann kommen noch Dustin Hoffman und Barbra Streisand dazu, und auch Blythe Danner und Teri Polo ? diese sechs zusammen sind einfach eine tolle Besetzung. Während der Vorbereitung zu einem Film stehe ich immer total unter Stress, und wahrscheinlich war es dieses Mal noch mehr der Fall, aber während des Drehens bekämpfte ich diese Angst, denn ich wollte diesem Team das bestmögliche Umfeld bieten, das sie jemals hatten.?

Auch De Niro machte es Spaß, wieder in die Rolle des Ex-CIA-Agenten, Jack Byrnes, zu schlüpfen. Außerdem kehrte er auch wieder als Produzent bei diesem Film zurück. Seine Beziehung zu seiner Rolle: ?In jeder Rolle steckt auch ein wenig von dir selbst. Aber da gibt es einige Dinge an diesem Charakter, die mit mir absolut nichts gemein haben. Aber das müssen Sie selbst herausfinden.?

?Die erneute Zusammenarbeit mit Ben, der ein unschätzbares Timing für Komik hat, und diese weitere großartige Besetzung war für mich einfach super. Jay ist überhaupt nicht schwierig und sehr entgegenkommend; er versucht es, jedem so einfach wie möglich zu machen. Im Prinzip leidet er für unsere Sünden?, sagt De Niro lachend.

In der wiederkehrenden Rolle der stets eleganten Mrs. Byrnes steht erneut Blythe Danner vor der Kamera. In den letzten vier Jahren wurde sie immer wieder von Fans gefragt, wann es denn eine Fortsetzung von ?Meine Braut, ihr Vater und ich? geben würde. Für sie war es das Warten wert.

Danner sagt: ?Nicht, dass meine Rolle immer anerkannt wurde. Aber wenn es der Fall war, wurde ich gefragt: `Wann geht es weiter?` Ich mußs sagen, die Wiederaufnahme der Rolle ist wie ein Ball. Und mit Barbra und Dustin als Familienzuwachs war es ein wenig wie bei den Marx Brothers am Set ? einer war verrückter als der andere.?

Die eigentlich aus dem mehr dramatischen Fach der Schauspielerei kommende Danner wuchs in die Rolle der Dina, die in ihrer geordneten und bürgerlichen Welt zuhause ist, hinein: ?Als sie zum ersten Mal in dieses neue Milieu kam, verschlug es ihr fast den Atem. Die Sprache, die dort gesprochen wurde, ließen ihre Augenbrauen in die Höhe schnellen. Doch dann liebte sie die Situation. Sie liebt die Freiheit dieser Menschen, die Hingabe und die Offenheit der Leute. Viele sagen, dass Komödien viel schwerer zu spielen sind als Dramen. Ich kann das nicht beurteilen, da ich nicht so viele gespielt habe. Aber immer, wenn ich in einer Komödie mitgespielt habe, und das waren eine Handvoll, hatte ich jeweils den Ball. Ich kann mich glücklich schätzen, dass ich immer großartige Mitspieler und großartige Regisseure hatte, so wie es auch hier der Fall ist. Für mich war es also wunderbar.?

Teri Polo, die wiederum die jüngste Tochter der Byrnes und Gregs Verlobte spielt, gibt ihrer Filmmutter recht, wenn sie sagt: ?Am Set war es wahnsinnig. Es war, als ob man versucht, eine Horde von Kindern zu zähmen. Wir waren ziemlich albern. Aber es hat so viel Spaß gemacht, es gab viel Gelächter ? ich bin mir sicher, dass die Produzenten und Jay und jeder andere sich fast totgelacht haben. Wir hatten eine fantastische Zeit. Manchmal saß ich einfach nur da, schaute mir die Szene an. Ich war völlig weg von dem, was ich da sah. Und ich mitten in der Szene! Das ist für mich eine absolute Ehre und war gleichzeitig eine tolle Zeit.?

Polo gibt zu verstehen, dass die Reise ihrer Familie zu den Fockers nach Florida eigentlich in Wahrheit eine Reise Gregs ist, um seine eigene Familie zu akzeptieren?.

Roach fällt es nicht schwer, die weiblichen Mitglieder der Byrnes zu loben: ?Natürlich ist es großartig, dass Blythe und Teri wieder dabei waren ? es wäre keine Familienzusammenführung ohne sie möglich. Wir sehen, wie beide in ihren Rollen wachsen, was uns beweist, welch großartige Schauspielerinnen sie sind.?

Im Namen der ganzen Besetzung spricht Stiller dem Regisseur sein Lob aus: ?Jay ist ein typischer Comedy-Regisseur. All diese Dinge, die in seinem Kopf sind und die er dann mit der Kamera einfängt, um sie auf die Leinwand zu bringen, das ist großartig. Er gehört zu den bescheidensten Typen, die mir je begegnet sind. Er hat die Gabe, einen Film zu machen, den nahezu jeder nachvollziehen kann ? er lässt alles so leicht aussehen, sodass die meisten Leute es nicht verstehen, wenn er von komplizierten Prozessen und Balanceakten spricht. Das ist aber sein eigenes Problem. Ich meine, wenn er ab und zu schwitzen würde, würden wir vielleicht sehen, wieviel Arbeit es bedeutet?.

Hoffman fügt hinzu: ?Er ist einfach rastlos. In einer guten Komödie lachen die Zuschauer sowieso, so kann der Regisseur unerwartete Wahrheiten über die Komplexität der Menschen, wie sie ihr Leben meistern, einbauen. Zum Beispiel wie man seine Eltern verlässt, nachdem man seine Eltern bereits verloren hat. Jeder kann das nachvollziehen, und das ist die Natur einer Komödie. Jay schafft das auf einer fundamentalen Ebene. Er kann auch sehr lustig sein.?

Während ?Meine Braut, ihre Eltern und ich? in Long Island gedreht wurde, war es notwendig, mehr in den Osten zu gehen. Die Geschichte handelt von den Fockers, die in der Nähe von Miami leben. Die Locations am Meer wurden von den Location Scouts in Ventura County und Orange County gesichtet.

Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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