Das Erbe

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Titel Deutschland: Das Erbe (OmdU)
Titel Dänemark: Arven
Titel USA: The Inheritance
Genre: Drama
Farbe, Dänemark, Norwegen, Schweden, Großbritannien, 2003

Kino Dänemark: 21. Februar 2003
Kino USA: 9. Juli 2004
Kino Schweiz (D): 23. September 2004
Kino Deutschland: 6. Januar 2005
Laufzeit Kino: 115 Minuten, FSK 12

DVD Deutschland: 24. August 2005
Video Deutschland: -
Laufzeit DVD/Video: 110 Minuten



Inhalt Christoffer, Sprössling einer dänischen Stahldynastie hat vor Jahren Firma, Familie und Land verlassen. Jetzt lebt er in Stockholm und ist glücklich verheiratet.

Nach dem Tod seines Vaters besteht die Mutter darauf, dass Christoffer die Geschäfte übernimmt, um die angeschlagene Firma zu retten. Trotz gegenteiliger Interessen akzeptiert er.

Bald sieht sich Christoffer widerwillig zu drastischen Maßnahmen gezwungen - ohne die Konsequenzen für sein eigenes Leben abschätzen zu können ...


Darsteller & Stab Darsteller: Ulrich Thomsen (Christoffer), Lisa Werlinder (Maria), Ghita Nørby (Annelise), Karina Skands (Benedikte), Lars Brygmann (Ulrik), Peter Steen (Niels), Diana Axelsen (Annika), Jesper Christensen (Holger Andersen), Ulf Pilgaard (Aksel), Dick Kaysø (Jens Mønsted)

Stab:Regie: Per Fly • Produktion: Ib Tardini • Drehbuch: Per Fly, Kim Leona, Mogens Rukov, Dorthe Høgh • Vorlage: - • Filmmusik: Halfdan E. • Kamera: Harald Gunnar Paalgard • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Søren Gam • Schnitt: Morten Giese • Kostüme: Stine Gudmundsen-Holmgreen, Lotte Trolle • Make Up: Elisabeth Bukkehave • Ton: Mick Raaschou, Henrik Langkilde • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Per Fly thematisiert mit seinem knappen, präzisen und emotional durchdrungenen visuellen Stil pointiert die Unausweichlichkeit der Entscheidung zwischen Pflicht und Loyalität und der Liebe zu Freiheit und Lebenslust. Das Erbe ist ein ebenso ungewöhnliches wie kraftvolles Drama aus dem Milieu der oberen sozialen Klassen, gekrönt von einer beißend-satirischen Vorstellung von Ulrich Thomsen (Das Fest).

Hamburger Morgenpost: Klug beobachtend, führt Per Fly seinen tragischen Helden nicht als skrupellosen Wirtschaftsboss vor. Er zeigt ihn vielmehr als einen von Verantwortungsgefühl Getriebenen, der ständig zwischen den Stühlen sitzt und aus durchaus nachvollziehbaren unternehmerischen Notwendigkeiten heraus schwere Entscheidungen treffen mußs. Mit oft fatalen Konsequenzen für die Betroffenen und schließlich auch für die Hauptfigur selbst.

Hamburger Abendblatt: Eine Paraderolle für Ulrich Thomsen (Das Fest, Brothers - Zwischen Brüdern). Auch die dänische Kino-Ikone Ghita Nærby ("Babettes Fest") als seine eisenharte Mutter überzeugt in diesem kühl-distanzierten, beeindruckenden Film.

Berliner Morgenpost: Zu den Wundern, die das Kino fertigbringt, gehört auch, dass es beim Zuschauer Mitleid und Anteilnahme für reiche Leute wecken kann, deren Probleme man normalerweise achselzuckend abtun würde.

Die Welt: Wie in jeder großen Tragödie geht es auch in Das Erbe um die ausweglose Konfrontation mit einem System, das stärker ist als die Menschen und ihre berechtigten Ansprüche auf individuelles Glück.

film-dienst: Aufwühlende Charakterstudie, die auf subversive Weise Gesellschaftskritik aus der Perspektive sozial Begünstigter formuliert. Ein ambitioniertes sozialpsychologisches Drama.

Rhein-Zeitung: Wie einem Menschen das eigene Leben abhanden kommt, davon erzählt der dänische Regisseur Per Fly («Die Bank») in diesem faszinierenden, eiskalten Drama.

B.Z., Berlin: Mix aus "Romeo & Julia" und "Der Pate". Kühl bebildertes, distanziert und doch berührend erzähltes Familiendrama mit Super-Schauspielern. Sehenswert!


Hintergrund Ton DVD: Deutsch in DD 5.1; Dänisch in DD 5.1; deutsche Untertitel, ausblendbar. Bild DVD: 16:9 / 1:1,85. DVD-Extras: Der Regisseur (Textseiten), Originaltrailer, weitere Sunfilm-Trailer.
Filmplakat
DVD-Cover
Szenenfoto
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