Sophie Scholl - Die letzten Tage

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Produktionsnotizen • Interview mit Marc Rothemund, Julia Jentsch • Filmplakat im Großformat: Deutschland

Titel Deutschland: Sophie Scholl - Die letzten Tage
Titel USA: -
Genre: Drama
Farbe, Deutschland, 2005

Kino USA: -
Kino Deutschland: 27. Februar 2005
Laufzeit Kino: 116 Minuten, FSK 12



Inhalt Februar 1943: Bei einer Flugblatt-Aktion gegen die Nazi-Diktatur wird die junge Sophie Scholl zusammen mit ihrem Bruder Hans in der Münchner Universität verhaftet. Tagelange Verhöre bei der Gestapo entwickeln sich zu Psycho-Duellen zwischen der Studentin und dem Vernehmungsbeamten Robert Mohr.

Sophie kämpft zunächst um ihre Freiheit und um die ihres Bruders, stellt sich schließlich durch ihr Geständnis schützend vor die anderen Mitglieder der "Weißen Rose" und schwört ihren Überzeugungen auch dann nicht ab, als sie dadurch ihr Leben retten könnte ...


Darsteller & Stab Darsteller: Julia Jentsch (Sophie Scholl), Fabian Hinrichs (Hans Scholl), Gerald Alexander Held (Robert Mohr), Johanna Gastdorf (Else Gebel), André Hennicke (Richter Dr. Roland Freisler), Florian Stetter (Christoph Probst), Johannes Suhm (Alexander Schmorell), Maximilian Brückner (Willi Graf), Jörg Hube (Robert Scholl), Petra Kelling (Magdalena Scholl), Franz Staber (Werner Scholl), Lilli Jung (Gisela Schertling)

Stab:Regie: Marc Rothemund • Produktion: Fred Breinersdorfer, Sven Burgemeister, Christoph Müller, Marc Rothemund • Drehbuch: Fred Breinersdorfer • Vorlage: - • Filmmusik: Reinhold Heil, Johnny Klimek • Kamera: Martin Langer • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Jana Karen-Brey • Schnitt: Hans Funck • Kostüme: Natascha Curtius-Noss • Make Up: Gregor Eckstein • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Sophie Scholl ? Die letzten Tage ist das sensible Porträt einer 21-jährigen, lebensfrohen Studentin, die für die Idee der ?Weißen Rose? zum Tode verurteilt wurde. Der Film schildert die letzten sechs Tage (17. bis 22. Februar 1943) im Leben von Sophie Scholl aus ihrer persönlichen Perspektive. Durch ihr Aufbegehren gegen den Nationalsozialismus wurden Sophie Scholl, Hans Scholl, Christoph Probst und alle anderen Mitglieder der Widerstandsgruppe zum Inbegriff für Zivilcourage, für einen friedlichen Kampf gegen Gewaltherrschaft und Unterdrückung. Der Film hält sich ? so weit es geht ? streng an die historischen Fakten (Original-Vernehmungsprotokolle), ist aber als Spielfilm geschrieben und inszeniert. Mit Feinfühligkeit und erfrischend unverkrampftem Blick auf die Geschichte gelingt es dem jungen Regisseur Marc Rothemund (?Die Hoffnung stirbt zuletzt?), die fast schon mythische Identifikationsfigur Sophie Scholl wieder zum Leben zu erwecken.

film-dienst 04/2005: Nicht zuletzt durch das großartige Spiel der Darsteller ein erschütterndes Zeitdokument.

Filmplakat
Szenenfoto
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