Die Tiefseetaucher

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Titel Deutschland: Die Tiefseetaucher
Titel USA: The Life Aquatic
Genre: Komödie
Farbe, USA, 2004

Kino USA: 25. Dezember 2004
Kino Deutschland: 17. März 2005
Kino Östereich: 17. März 2005
Kino Schweiz (D): 17. März 2005
Laufzeit Kino: 119 Minuten, FSK 12



Inhalt Keiner kennt die Tiefen der sieben Meere besser als der international bekannte Ozeanograph Steve Zissou, der mit seinem "Team Zissou" das Leben unter Wasser im U-Boot erforscht.

Aber Steve hat schon bessere Zeiten erlebt und setzt nun alles auf eine Karte, um sich mit einer Aufsehen erregenden und eventuell letzten Expedition einen Platz in der Geschichte zu sichern. Ziel des Unternehmens ist es, den Hai ausfindig zu machen, der Steves Partner getötet hat, und Rache an ihm zu üben.

Mit an Bord befinden sich unter anderem der undurchschaubare Ned, der womöglich Zissous Sohn sein könnte, die hochschwangere Reporterin Jane Winslett-Richardson, der Deutsche Klaus Daimler, Steve´s Ehefrau Eleanor, die als der wahre Kopf des "Team Zissou" gilt sowie Pelé, der mit Vorliebe David Bowie-Songs auf Portugiesisch interpretiert.

Wie im richtigen Leben lässt sich auch auf Reisen nicht immer alles so genau planen: So sehen sich Steve und seine Crew bei der Jagd nach einem unfassbar seltenen und gefährlichen Jaguar-Hai mit Meuterei, Piratenübergriffen und zahllosen anderen Überraschungen konfrontiert.

Und dann ist da noch ihr Widersacher Alistair Hennessey, der nichts unversucht läßt, um Steve Zissou eins auszuwischen ...


Darsteller & Stab Darsteller: Bill Murray (Steve Zissou), Owen Wilson (Ned Plimpton alias Kingsley Zissou), Cate Blanchett (Jane Winslett-Richardson), Anjelica Huston (Eleanor Zissou), Willem Dafoe (Klaus Daimler), Jeff Goldblum (Alistair Hennessey), Michael Gambon (Oseary Drakoulias), Bud Cort (Bill Ubell)

Stab:Regie: Wes Anderson • Produktion: Wes Anderson, Barry Mendel, Scott Rudin • Drehbuch: Wes Anderson, Noah Baumbach • Vorlage: - • Filmmusik: Mark Mothersbaugh • Kamera: Robert D. Yeoman • Spezialeffekte: Renato Agostini, Jeremy Dawson (visuell) • Ausstattung: Gretchen Rau • Schnitt: David Moritz, Daniel R. Padgett • Kostüme: Milena Canonero • Make Up: Gino Tamagnini • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: Franco Maria Salamon •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Nach seinem Meisterwerk "Die Royal Tenenbaums" kehrt Wes Anderson zurück mit einer Komödie, wie man sie noch nie zuvor gesehen hat. Der Oscar®-nominierte Bill Murray ("Lost in Translation") spielt darin in einer weiteren hinreißenden Performance einen Tiefseeforscher, der seine besten Tage gesehen hat, aber in einer letzten Seereise sich und dem Rest der Welt beweisen will, dass er noch nicht zum alten Eisen gehört. Überbordend an verrückten Einfällen, verschrobenen aber immer liebenswerten Figuren und unglaublichen Situationen, erzählt Anderson von einem turbulenten und überraschenden Abenteuer auf hoher See, über Rache, Liebe und Verrat. Bill Murray wird von Top-Schauspielern und Stars wie Owen Wilson ("Starsky & Hutch"), Cate Blanchett ("Der Herr der Ringe"), Willem Dafoe ("Spider-Man") und der legendären Anjelica Huston ("Die Royal Tenenbaums") unterstützt. Die Tiefseetaucher begeistert im Rausch der Tiefe mit einzigartigem Humor sowie unglaublichen Farben, Sets und Kostümen, wie man sie nur in einem Film von Wes Anderson erleben kann. Also halten Sie den Atem an ... und tauchen Sie mit ein in die fabelhafte Welt von Steve Zissou ...

Oliver Zimmermann (Rhein-Zeitung 18. März 2005): Was bleibt, sind eine fantastische Optik, ein herausragender Bill Murray und eine eigenwillige Erzählweise, mit der Anderson seine individuelle Handschrift erneut unterstreicht. Inhaltlich bleibt der abenteuerliche Streifen jedoch etwas hinter den Erwartungen zurück.

film-dienst 06/2005: Aus einer Mischung von Familiengeschichte, Vater-Sohn-Drama und Abenteuerfilm destillierte leise Komödie, die mmittels einer betont billigen, gleichwohl aber sehr überlegten Machart dieses Genres nicht nur karikiert, sondern auch deren oft künstlichen Charakter dekonstruiert.

Filmplakat
Szenenfoto
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