White Noise - Schreie aus dem Jenseits

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Titel Deutschland: White Noise - Schreie aus dem Jenseits
Titel USA: White Noise
Genre: Horror/Thriller
Farbe, Kanada, UK, USA, 2005

Kino USA: 7. Januar 2005
Kino Deutschland: 24. Februar 2005
Kino Östereich: 25. Februar 2005
Laufzeit Kino: 98 Minuten, FSK 16



Inhalt Jonathan Rivers ist Architekt und steht mit beiden Beinen auf der Erde.

Nie hätte er daran gedacht, sich ernsthaft mit irgendwelchen Theorien über die Kommunikation mit Toten zu beschäftigen - bis seine geliebte Frau auf mysteriöse Art ums Leben kommt und ein Fremder behauptet, über das "Electronic Voice Phenomenon", kurz EVP, von der Verstorbenen gehört zu haben - im weißen Rauschen von Audio- und Bildaufzeichnungen.

Jonathan, von Trauer ebenso wie von Neugier getrieben, forscht nach und lernt Sarah Tate kennen, die über EVP Kontakt mit ihrem verstorbenen Verlobten aufnehmen konnte.

Dann passiert es - Jonathan selbst fängt in Aufzeichnungen Annas Stimme und Bild ein. Ihre Nachricht: Jonathan soll zukünftige Opfer vor einem brutalen Psychopathen retten.

Aber die übermittelten Informationen seiner Frau sind schwer zu deuten, und Jonathan ist immer besessener davon, mit ihr zu kommunizieren. Dabei übersieht er die Zeichen bevorstehender Gefahren.

Denn nicht alle Wesen auf der anderen Seite haben Gutes im Sinn, und was ist, wenn unsere geliebten Verstorbenen uns tatsächlich erreichen können ... wer oder was sonst kann dann aus dem Jenseits nach uns greifen?


Darsteller & Stab Darsteller (Rolle / Synchronstimme): Michael Keaton (Jonathan Rivers / Joachim Tennstedt), Chandra West (Anna Rivers / Judith Brandt), Ian McNeice (Raymond Rrice / Hans-Werner Bussinger), Deborah Unger (Sara Tate / Martina Treger), Keegan Connor Tracy (Mirabelle / Uschi Hugo), Sarah Strange (Jane / Christin Marquitan), Amber Rothwell (Susie / Maria Koschny), Nicholas Elia (Mike / Julius Hasper), Mike Dopad (Smits / Erich Räuker)

Stab:Regie: Geoffrey Sax • Produktion: Shawn Williamson, Paul Brooks • Drehbuch: Niall Johnson • Vorlage: - • Filmmusik: Claude Foisy • Kamera: Chris Seager • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Michael S. Bolton • Schnitt: Nick Arthurs • Kostüme: Karen Matthews • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken film-dienst 4/2005: Ein Familienvater, der über das mysteriöse Verschwinden seiner Frau nicht hinweg kommt, wird von einem Hobbyforscher überzeugt, dass im Rauschen des Äthers Nachrichten von seiner Frau verborgen sind. Doch die Geräusche aus den Jenseits stammen nicht nur von wohlwollenden Seelen. Der mit Erkenntnissen der Parapsychologie spielende Horrorthriller verlässt allzu schnell sein "wissenschaftliches" Fundament, um eine ineffektive Geistergeschichte zu erzählen. Vorbilder wie "Akte X" werden variiert, aber nie erreicht.

Christina Denz (Rhein-Zeitung 25. Februar 2005): White Noise ist kein Film für Schockerfans. Vielmehr entwickelt er sehr subtil das Grauen als realistisches Szenario. Das Paranormale dringt in das Normale ein und bedroht jene, die sich ihm nicht verschließen. White Noise zielt nicht darauf, das Gruseln auf einen Kinobesuch zu beschränken. Michael Keaton geht ein wenig hölzern durch die Geschichte. Das mag (neben Michael Keatons privater Skepsis, was das Thema "Geister" angeht) auch an Drehbuchautor Niall Johnson liegen, der Michael Keaton nur selten Furcht oder Panik zugesteht.

Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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