White Noise - Schreie aus dem Jenseits

Produktionsnotizen

Über Tonbandstimmen oder EVP In den letzten 20 Jahren gab es jede Menge Dokumentationen und Spekulationen über verschiedene Methoden der Verfolgung und Aufzeichnung von Stimmen Verstorbener. Diese Übertragungen, aufgenommen von Audiogeräten und anderen alltäglichen elektronischen Einrichtungen, wurden unter dem Begriff "Electronic Voice Phenomenon", oder EVP, bekannt.

Der Kontakt mit den Toten kommt über Fernseh-, Radio- und Computerfrequenzen zustande - vielfach als das "weiße Rauschen" bezeichnet - die von Menschen in unserer physischen Welt empfangen und interpretiert werden.

EVP ist sehr viel mehr als nur eine nette Idee, die sich Filmemacher in Hollywood ausgedacht haben, um damit einen übernatürlichen Thriller wie "White Noise - Schreie aus dem Jenseits" zu produzieren.

Es ist ein vielfach untersuchtes, immer weiter verbreitetes aber bisher eher im Hintergrund existierendes paranormales Phänomen, das Anhänger in aller Welt hat.

Sucht man im Internet nach dem Begriff "EVP", bekommt man Tausende von Treffern und Webseiten angezeigt, von denen viele Fotografien oder Audio- und Videoclips von EVP-Begegnungen präsentieren.

Eine Vielzahl von Organisationen weltweit, die sich das Phänomen für Zwecke wie Geisteruntersuchungen und Trauerbewältigung zu eigen machen, befasst sich mit der Forschung über EVP. Glaubt man diesen Gruppen, dann zeichnen Tausende von Leuten tagtäglich Beweise für die Kommunikation mit Verstorbenen auf.

Sie behaupten außerdem, dass zusätzlich zu den Stimmen, die im weißen Rauschen von Fernseh- und Radiogeräten eingefangen werden, die Bilder derjenigen zu denen diese Stimmen gehören, regelmäßig in Fotografien zu sehen sind - über einen Prozess, den man als "Video or Photographic Instrumental Transcommunication" (ITC) bezeichnet.

Der gemeinsame Nenner bei all diesen unterschiedlichen Organisationen und Gruppen ist der feste Glaube daran, dass diejenigen in anderen Dimensionen unbedingt mit uns kommunizieren wollen, und sich dazu moderner Technologien bedienen.

Die erste Webseite, die man bei der Suche nach Aufzeichnungen und Beweisen für EVP-Begegnungen wahrscheinlich finden wird, ist die der American Association of Electronic Voice Phenomena (www.aaevp.com).

Die Seite wird von dem Ehepaar Tom und Lisa Butler gemanagt, den Vorsitzenden der Vereinigung, die selbst einen großen Teil ihrer Zeit und Energie in die Welt des Paranormalen investieren.

Wie kamen sie dazu, sich mit der Welt der Spiritisten, Medien und Geister aus einer anderen Dimension zu beschäftigen? "Also, eigentlich waren wir normale Angestellte", erzählt Lisa darüber, was nach ihrem und Toms Umzug nach Kansas vor 15 Jahren passierte.

"Tom schrieb gerade ein Buch, ich arbeitete im höheren Management - und wir wohnten in Kansas City, eine Stadt, in der man über paranormale Dinge besser schweigt. Aber es ist ja nicht gerade Kalifornien, es ist ziemlich feucht, und gutes Wetter gibt es nur in zwei Monaten im Jahr, also hat man viel Zeit zum Lesen und solche Dinge."

"Dabei stieß ich auf ein Buch mit dem Titel "Voices Of Eternity" von Sarah Estep und las es. Und ich dachte, ich wusste, dass das Buch recht hatte - ich hatte ein Gefühl im Bauch, das mir sagte, man könne paranormale Stimmen auf Band aufzeichnen.

Und wenn ich jetzt so zurückschaue - ich war ein bodenständiger Mensch, warum in aller Welt sollte ich so etwas Lächerliches glauben? - ich glaube daran und es dauerte etwa ein Jahr, bis ich den Mut hatte, etwas aufzunehmen, denn ich war nicht sicher, ob ich mir damit nicht etwas Unerwünschtes ins Haus holen würde."

Lisa folgte dem Weg der Autorin des Buches, Estep, die sieben Tage lang Aufzeichnungen gemacht hatte. Am dritten Tag entschlüsselte Lisa eine Stimme, die sie auf einem Band eingefangen hatte. Von da an wurde sie zu einer Gläubigen.

"Das war die erste EVP-Begegnung, die ich hatte. Glücklicherweise war es an einem Samstag, denn ich konnte bis zum nächsten Tag kein Auge zutun!

Mittlerweile machen wir das seit 15 Jahren und stoßen noch immer auf spannende Dinge, und es ist noch immer sehr interessant... aber dieses erste Mal, nichts ist damit vergleichbar, denn es verändert die eigene Realität. Was ist das, wie kann diese Stimme hierher kommen?"

Tom, der technisch orientierte der beiden (und daher der skeptischere), fügt hinzu: "Lisa ist für mich in diesen Bereichen wie eine Art Navigator. Ich bin Elektronikingenieur und damals war ich sehr beschäftigt mit den Dingen, die ich für meinen Arbeitgeber erledigen mußste.

Als sie mir von dem Buch und von EVP erzählte, war es weniger mein eigenes Gefühl, dem ich folgte, als vielmehr das Gefühl, Lisa zu vertrauen. Ich erkannte, dass es da irgendwelche Modulationen in den Tönen gab, die sie mir vorspielte.

Als Ingenieur weiß ich, wie Töne moduliert werden, und ich wusste, das hätte an dieser Stelle nicht passieren dürfen, aber es war da. Ich verstand es zu Beginn nicht wirklich. Allmählich, nachdem ich die erste Stimme gehört hatte, versuchte ich, das Ganze mehr und mehr zu unterstützen.

Und man kommt an einen Punkt, da ist dieses Phänomen ein perfekter Beweis, dass man weiterlebt - so viele Dinge ergeben sich daraus, denn es geht nicht mehr nur um EVP als solches, sondern um eine Lebenseinstellung."

Während Lisa ihre schockierende Erkenntnis am Hören dieser ersten Stimme festmacht, war es für eine sehr viel spätere Aufnahme, die sie tief im Innern traf: "Vor etwa fünf Jahren habe ich meine Mutter verloren, und sie wusste noch nicht einmal, dass wir uns mit dieser Sache befassen.

Sie hatte sehr gegensätzliche religiöse Ansichten, und wir respektierten das - ich wollte sie nicht beunruhigen, und daher haben wir niemals mit ihr über unser Engagement im Bereich EVP gesprochen. Dann hatten Tom und ich eine Präsentation bei einer Spiritisten-Konferenz.

Vor einer Präsentation führen wir oft Aufnahmen durch und stellen Fragen, die die Anwesenden interessieren könnten und versuchen, den Leuten das Phänomen EVP zugänglicher und spannender zu vermitteln.

Und am Ende jeder Sitzung frage ich immer, ?Möchtest du noch etwas sagen?'. Und als wir die Aufnahme abspielten, da war da die Stimme meiner Mutter, die sagte 'Ich vermisse dich, Lisa'."

Tom erinnert sich: "Lisa holte die Aufzeichnung hervor und bat mich, sie anzuhören, ohne mir zu sagen, was es war, und ich hörte es klar und deutlich. Nicht nur, dass ich das Gesagte verstand, ich erkannte auch sofort die Stimme ihrer Mutter."

Lisa fährt fort: "Zum damaligen Zeitpunkt hatten wir uns seit zwölf Jahren mit EVP-Aufzeichnungen beschäftigt - und sie meldete sich dann mehrmals. Es ging um einige sehr emotionale Dinge im Bezug auf ihren Tod, und es war ihr wirklich wichtig, mich zu erreichen. Für mich bedeutete es einen unglaublichen Heilungsprozess.

Seit der ersten Aufnahme-Session vor 15 Jahren ist EVP zu einem festen Bestandteil im Leben der Butlers geworden, und wenn man ihnen zuhört, dann manifestiert sich das Konzept der Kommunikation mit Wesen "auf der anderen Seite" als etwas, dass sich der Vorstellungskraft der Menschen bemächtigt.

"Wenn man EVP googelt", sagt Tom, "findet man heraus, dass fast jede größere Gemeinde einen oder mehrere Geisterclubs hat, und die alle präsentieren Beispiele - manchmal sehr gute Beispiele - von EVP auf ihren Webseiten.

Wir selbst sind gar nicht so groß; die AAEVP hat etwa 300 Mitglieder in den USA und in 15 anderen Ländern, denn es gibt noch viele andere Vereinigungen, wie eben solche Geisterclubs. Die deutsche Gruppe hat 700, die französische 1700 und die Gruppe in Brasilien 3000 Mitglieder.

In den USA gibt es außerdem viele Leute, die im Verborgenen bleiben und sich keiner Gruppe anschließen, aber ihre eigenen Aufzeichnungen machen."

Die Verbindung zwischen fast allen diesen Anhängern des Paranormalen ist der Wunsch, mit einem geliebten verstorbenen Menschen Kontakt aufzunehmen.

Tom sagt: "Wenn sich Leute zum ersten Mal mit EVP beschäftigen, dann oft als Element der Trauerbewältigung, bei der man mit einem geliebten Menschen kommuniziert. EVP bietet ein wichtiges Hilfsmittel bei der Kommunikation mit der anderen Seite."

"Als Ingenieur würde ich das Phänomen so erklären: Es sind Stimmen auf den Aufzeichnungsmedien, die sich nicht durch uns bekannte physikalische Prinzipien erklären lassen.

In aller Welt werden solche Aufnahmen gemacht, denn jeder Durchschnittsmensch kann das - es ist kein Ersatz für andere Methoden wie der Einsatz eines Mediums, es ist eher eine Ergänzung.

Aber es gibt keine Garantien dafür, dass man ein Aufnahmegerät in die Hand nimmt und damit Kontakt zum lange verstorbenen Onkel John aufnehmen kann.

Andererseits ist es vielen Leuten gelungen, ein Aufnahmegerät zu nehmen und damit eine Aufzeichnung zu machen... vielleicht so etwas wie ein ?Ich vermisse dich' oder ?Ich liebe dich' oder der Name eines verlorenen geliebten Menschen, der sich auf der anderen Seite befindet."

"Das ist eines der Dinge, die wir gelernt haben - eines der wichtigsten Dinge, die der Spiritualismus für eine Gemeinde leistet - es lehrt uns, zu erwarten, dass wir weiterleben. Man kann es als eine Art Lehre gegen Untergang und Vergänglichkeit sehen.

In unserer Vereinigung zumindest sind wir sehr stark darauf ausgerichtet, jedem begreiflich zu machen, dass EVP ein fundamentaler Beweis unseres Weiterlebens ist. Und wenn die Schlussfolgerung also lautet, dass wir sozusagen überleben, was dann?

Wir hoffen, dass Menschen dadurch auf subtile Art und Weise verstehen lernen, dass ihre Realität sehr viel mehr Ebenen hat als das, was sie genau in dieser Minute erleben.

Wenn wir, in einem globalen Prozess des Umdenkens, sowohl intellektuell als auch emotional lernen, dass wir weiterexistieren und dass es eine Fortsetzung des Lebens gibt - dann würden wir uns wahrscheinlich entsprechend verhalten.

Nach den Erklärungszwängen gefragt, die sich bei EVP im Bezug auf die allgegenwärtigen Gesetze der anerkannten Wissenschaften auftun, sagt Tom nur: "Eine Menge dieser Regeln, die für uns als normal gelten, scheinen durch diese Stimmen außer Kraft gesetzt."

Über die Produktion Als sich Drehbuchautor Niall Johnson zum ersten Mal mit der Geschichte befasste, aus der später "White Noise - Schreie aus dem Jenseits" wurde, war sein Ausgangspunkt: Wenn es eine Möglichkeit gäbe, eine verstorbene und geliebte Person zu kontaktieren, würde ein Durchschnittsbürger dies nutzen, selbst wenn es mit großen persönlichen Risiken verbunden wäre?

Bei seinen Nachforschungen stellt er fest, dass seit längerer Zeit eine ziemlich große Gemeinde von EVP-Enthusiasten existiert, die im Bezug auf ihre Entdeckungen hervorragend organisiert ist und wissenschaftlich vorgeht.

Schon Albert Einstein bekannte sich zu einer offenen Einstellung gegenüber der Möglichkeit, dass das Leben sich über Raum und Zeit hinweg Gehör verschafft, und Thomas Alva Edison glaubte, dass Impulse von Generation zu Generation weitergegeben werden könnten.

Diese Ausgangsidee nahm immer mehr Gestalt an, je weiter der Drehbuchautor sich damit befasste, durch das Internet surfte und sich mit EVP-Anhängern wie den Butlers und Sarah Estep traf, deren Forschungen und Erkenntnisse ihm dabei halfen, dass das Drehbuch Gestalt annahm.

Produzent Paul Brooks hat ein Gespür für außergewöhnliche Drehbücher, zeichnet er als ausführender Produzent doch mitverantwortlich für den Mega-Hit "My Big Fat Greek Wedding - Hochzeit auf griechisch", der (bis vor kurzem) die erfolgreichste Independent-Produktion aller Zeiten war.

Brooks erinnert sich: "Vor zwei Jahren, so um die Weihnachtszeit, brachte mir mein Bruder das Skript zu "White Noise - Schreie aus dem Jenseits", und ich wollte nach dem Essen ein paar Seiten ansehen und es dann am nächsten Tag weiterlesen.

Aber das änderte sich, als ich es erst einmal geöffnet und angefangen hatte zu lesen - ich konnte mich nicht erinnern, wann mich etwas zuletzt so beschäftigt hatte. Es war faszinierend.

Und ich sah es sofort so, wie es auch für das Publikum sein würde - es war absolut fesselnd und hatte das Zeug für einen verblüffenden Film. Die besondere Atmosphäre machte die Story so außergewöhnlich. Ich mußs zugeben, dass ich ganz besessen davon wurde, was mir bei wirklich interessanten Drehbüchern gern passiert."

Obwohl es schon hervorragend "in Form" war, verwendeten Brooks und Johnson mehrere Monate darauf, dem Skript über die paranormale Geschichte von Jonathan und Anna Rivers den Feinschliff zu geben - und in dieser Zeit sah der Produzent im Fernsehen eine zeitgenössische Verfilmung eines großen Shakespeare-Klassikers.

Brooks sagt: "Ich sah die ersten sieben Minuten von Geoffrey Sax' BBC-Produktion ?Othello'. Ich weiß das so genau, weil mich diese ersten Minuten so begeisterten, dass ich ihn daraufhin gleich engagierte. Wir scherzen immer noch darüber, dass ich mir diese Produktion nie zu Ende angesehen habe!"

Als er Johnsons Skript zum ersten Mal las, war sich Sax der vorangegangenen Nachforschungen keineswegs bewusst - er dachte, es handele sich einfach nur um eine gute Drehbuchidee. "Jonathan Rivers Besessenheit hat einen ganz einfachen Ausgangspunkt", sagt er.

"Was würde man tun, wenn man die Chance bekäme, einen Menschen, den man liebt und verloren hat, zu kontaktieren? Das war der Ansatz, der mich zu dem Stoff hinzog, denn wozu wäre der Einzelne wirklich bereit? Und ich denke, dass 99 von 100 Leuten sagen würde, ja, ich möchte mehr darüber erfahren."

"Selbst wenn einem klar wäre, koste es, was es wolle, sagen wir 30 Sekunden mit jemandem zu verbringen, den wir verloren haben, würde man dafür ein Jahr hergeben, oder das Leben?

Ich meine, ich weiß nicht, wie weit andere dafür gehen würden, aber ich wäre ganz sicher bereit, dies zu riskieren, für jemanden, den ich verloren habe. Wenn ich die Chance hätte, einen solchen Menschen wiederzusehen, würde ich sie ergreifen."

Sax sah sich einer Überraschung gegenüber, als er Niall Johnson zu soviel Erfindungsgeist für sein Drehbuch gratulierte. "Ich hatte keine Ahnung, dass das Phänomen EVP tatsächlich existiert.

Irgendwann lobte ich Niall dafür, dass er auf diese Idee gekommen war. Ich sagte, ?EVP ist eine wirklich tolle Idee und ein großartiges Konzept. Wie bist du darauf gekommen?'

Und er sagte: ?Naja, ich bin bei Recherchen darauf gestoßen. Da gibt es diese Webseiten. Schau einfach mal selbst nach.' Und ich war erstaunt, wie viele Seiten man dazu findet, wie viele Bilder es gibt. Einiges davon ist fragwürdig, aber einiges ist sehr, sehr furchteinflößend. Und das ist es, was es wirklich interessant macht."

Eine von Johnsons Schlüsselszenen - in denen Jonathan ein Medium besucht, um die Informationen abzugleichen, die er von seiner verstorbenen Frau über EVP bekommen hat - stammt direkt aus den Erfahrungen des Drehbuchautors.

In dieser Szene sucht Jonathan den Rat einer blinden parapsychologischen Beraterin, aber das Medium reagiert abweisend auf seine Ideen und drückt eine Warnung aus, die er nicht ernst nimmt. "EVP ist nicht gut", sagt sie, und springt auf.

"Wir verbringen Jahre mit unseren spirituellen Führern, damit wir Euch beschützen können. Es ist eine Sache, die Toten zu kontaktieren. Es ist etwas anderes, sich ungefragt einzumischen, und genau das machst du!"

"Und das geschah Niall Johnson genau so", sagt Sax. "Er besuchte während seiner Nachforschungen tatsächlich ein Medium, und bekam diese Worte zu hören ... ?Befasse dich nicht mit diesen Dingen. Du verstehst sie nicht.'

Und das gab ihm in gewisser Weise eine weitere Grundlage für die Story. Wenn man sich in etwas einmischt, von dem man keine Ahnung hat, kann einem das eine Menge Ärger einbringen. Und genau das passierte Jonathan Rivers."

Auch Deborah Kara Unger, die eine Frau spielt, die mittels EVP Kontakt mit ihrem Verlobten aufnimmt, ist der Ansicht, dass das Phänomen eine dunkle Seite hat, und es nicht nur Zuversicht und Hoffnung bringt.

"Für diese Geschichte ist jene Wahrheit wesentlich, dass die Menschen in eine andere Ebene übergehen, so ?wie sie sind'. Und, wie wir alle wissen, laufen ja nicht gerade viele Leute mit einem Heiligenschein auf unseren Straßen herum - und auf der anderen Seite gibt es eben auch genug angeschlagene Wesen.

Daher treffen wir bei den Versuchen, von uns geliebte Wesen zu erreichen, zwar diejenigen auf der anderen Seite, um die wir uns sorgen, aber unglücklicherweise auch einige Menschen, die uns in Angst und Schrecken versetzen."

Für die Hauptrolle des gerade verwitweten Architekten, der eine überraschende Reise ins Unerklärliche unternimmt, hatte Brooks schon beim Lesen von "White Noise - Schreie aus dem Jenseits" einen bestimmten Schauspieler vor Augen: "Ich war schon immer ein riesiger Fan von Michael Keaton.

Besonders erinnere ich mich an seine darstellerische Leistung in "Fremde Schatten", die ein hervorragendes Beispiel für Maß und Balance ist. Wir haben gemeinsame Kollegen und Freunde im Filmgeschäft, und so schickte ich ihm das Drehbuch. Und glücklicherweise meldete er sich sofort und sagte, ?Ja, ich will das machen'.

Es war ein bisschen wie ein guter Segen von Anfang an, denn ich war völlig überzeugt von Skript, Regisseur und Schauspieler. Geoffrey und ich hatten nur ein Treffen, gaben uns die Hand und zwei Monate später drehten wir gemeinsam den Film. Es passte einfach alles wunderbar zusammen."

Keaton, der zugibt, dass er sich vor dem Lesen des Drehbuchs zu "White Noise - Schreie aus dem Jenseits" nicht mit dem Thema der Kommunikation mit der anderen Seite beschäftigt hatte, erinnert sich an eine Unterhaltung mit Brooks und Sax.

"Ich hatte darüber nie wirklich nachgedacht, aber als ich mit Paul und Geoffrey über den Film sprach, erzählten sie mir ihre persönlichen Geschichten über den Verlust ihrer Väter, wie nahe sie ihnen gestanden hatten, und was sie tun würden, um irgendwie wieder mit ihnen in Kontakt zu treten.

Und sie sagten, sie müssten nicht zweimal überlegen, selbst wenn sie nur drei Sekunden hätten, sie würden diese Chance ergreifen. Davon war ich irgendwie fasziniert, und als ich anfing, darüber nachzudenken, wurde mir klar, dass dies vermutlich eine universelle Reaktion war."

"Ich denke, man mußs es ernst nehmen, trotz aller Skeptik, von der auch ich eine gehörige Portion habe. Aber selbstverständlich gibt es einem zu denken, dass, selbst wenn nur ein Prozent der präsentierten EVP-Begegnungen echt ist, hier etwas wahrhaft außergewöhnliches vor sich geht", kommentiert Sax.

Produzent Brooks bemerkt: "Mein Gedanke war, was ist, wenn EVP tatsächlich ein Schritt über das Phänomen des Ouija-Boards hinaus ist - ein ausgefeilteres Portal zu einer anderen Ebene?

Das ist besonders beunruhigend, wenn man von den über lange Jahre stattgefundenen, zahllosen Beispielen scheinbar authentischer und erschreckender Begegnungen mittels Ouija-Board ausgeht."

Deborah Kara Unger äußert keine bestimmte Meinung zum Thema EVP als Mittel der Kontaktaufnahme mit Verstorbenen, aber bemerkt doch, dass sie glaubt, es sei "kurzsichtig und vielleicht ein bisschen arrogant von uns, anzunehmen, dass wir so viel wissen, wie wir glauben zu wissen, um zu einer Schlussfolgerung zu kommen. Ich denke, wir sind sehr naiv, was Energie und Masse, Zeit und Raum und Bewusstsein angeht."

Unger, die sich als Gefühlsmensch bezeichnet, kann sich mit Keatons Einschätzung über den Wunsch von uns allen, mit denen, die wir lieben, in Kontakt zu bleiben, auch nach deren Tod, identifizieren.

"Ich hasse es, "goodbye" zu sagen. Es ist furchtbar. Ich sage das nie. Ich denke mir immer irgendein Szenario aus, in dem ich denjenigen möglicherweise wiedersehe. So albern es klingen mag, bei diesem Gedanken fühle ich mich wohler."

Während Sax, Keaton und Unger alle tiefes und volles Verständnis dafür haben, was Menschen dazu treibt, die Kommunikation mit der anderen Seite zu versuchen, gehen ihre Meinungen darüber, welche Methoden man anwendet, etwas auseinander. Keaton bezeichnet sich selbst als offen und sagt, EVP sei "ohne Zweifel äußerst faszinierend".

Zusätzlich zu den packenden Aspekten eines paranormalen Thrillers sah Keaton in dem Drehbuch zu "White Noise - Schreie aus dem Jenseits" auch die Chance, von der eher zeitlosen Geschichte eines gewöhnlichen Mannes auf einer außergewöhnlichen Reise zu erzählen, während deren Verlauf er nach Antworten auf unbekanntem und möglicherweise gefährlichem Territorium sucht.

Was ihn an der Figur besonders reizte, war der Verfall und die fast vollständige Zerstörung, der er sich aussetzt, nachdem ihn die Ereignisse auf seinen Weg geführt haben.

"Einer der ursprünglichen Gründe für mich, den Film machen zu wollen, war der Spannungsaspekt", sagt Keaton. "Ich mag das Genre des übernatürlichen Thrillers von Haus aus - und das ist ja mittlerweile ein eigenes Genre geworden, der paranormale Thriller.

Wenn man an einen Horrorfilm denkt, denkt man an etwas anderes. Das hier ist angsteinflößend, aber auf eine intelligente Art und Weise. Und es wird spekulativ."

"Aber was mich am meisten ansprach, war dieser Charakter, dessen Niedergang man im Verlauf der Geschichte sieht, und der immer besessener ist von etwas, das sein Architekten-Verstand nicht fassen kann, und dennoch ist es für ihn Realität. Diese Reise war es, die mich am meisten zu dem Stoff hinzog."

Der langsame aber stetige Verfall von Jonathan Rivers war eine Charakterentwicklung, die Keaton faszinierte, und die, das wusste er, auch das Publikum ansprechen würde.

"Da ist dieser Kerl, der nach dem Scheitern seiner ersten Ehe einen neuen Anfang macht. Jetzt hat er die Frau gefunden, für die er bestimmt ist, mit ihr steht er am Beginn einer glücklichen zweiten Ehe, und gerade, als alles gut läuft, stirbt sie.

Für ihn ist das in kurzer Zeit ein weiterer Verlust. Als das passiert, führt er ein ziemlich normales Leben, und man sieht seinen Niedergang im Angesicht dessen, was er willens ist zu tun, um einen derartigen Schlag nicht noch einmal verkraften zu müssen, einen zweiten Verlust.

An diesem Punkt beginnt der Untergang und der Terror - als er beginnt, darum zu kämpfen, zu dieser anderen Welt Zugang zu bekommen, aber gleichzeitig an den letzten Resten seines gesunden Menschenverstandes festzuhalten versucht."

Brooks fügt dem hinzu: "Michael ist fähig, alle Ebenen von Jonathans Charakter darzustellen - seine analytische Seite, seine emotionale Seite und seine intuitive Seite.

Er bringt den Drahtseilakt, den Jonathan vollführt, perfekt auf den Punkt - er klammert sich an die ihm bekannte Welt und ist dennoch zu einer anderen Welt hingezogen, die er nicht kennt und dennoch kennt, denn sie repräsentiert sich als eine absolute Wirklichkeit."

Die von Deborah Kara Unger gespielte Figur der Sarah Tate begleitet Keatons Jonathan Rivers auf dieser Reise und wird zu einem wesentlichen Bestandteil davon. Was die beiden zu Beginn zusammenführt ist der Verlust eines geliebten Menschen - Jonathans Frau, Sarahs Verlobtem.

Dazu sagt Unger: "Und darin haben wir ein gemeinsames Ziel: den Wunsch, anderen zu helfen, die sich hilflos fühlen, und dieses Geschenk von Zuversicht, von Hoffnung, zu teilen. Aber wir irren uns, und wir haben keine Ahnung, womit wir herumspielen. Unser weißes Rauschen ist in Wahrheit ein loderndes Feuer, mit dem wir nicht spielen sollten."

Und so nimmt Jonathans Reise eine unerwartete und erschreckende Wendung ...

Es war Geoffrey Sax klar, dass es notwendig war, dass sich das Kinopublikum ausreichend um die Figur Jonathan Rivers sorgte, oder ihm im Verlauf der Geschichte zumindest nahe genug kommen würde, um seiner schwierigen Weiterentwicklung zu folgen.

Dazu bemerkt er: "Die wichtigste Sache war für mich die Hauptfigur. Man mußs mit ihm mitfühlen. Man mußs ihn mögen und bereit sein, ihm zu folgen, wohin auch immer er geht, selbst wenn der Weg in den Untergang führt. Wenn man sich nicht um die Figur schert, dann nimmt man auch nicht am Film teil."

Für Sax ebenso wie für Produzent Paul Brooks war Michael Keaton die richtige Besetzung für die Rolle. So sagt Brooks: "Man sorgt sich um seine Figur, denn Michael ist ein einnehmender Schauspieler, er ist fähig, das Publikum dazu zu bringen, dass es sich um ihn sorgt.

Er verwandelt sich in seine Leinwandfigur. In einer Szene des Films ist Jonathan alleine in einem Raum, nach der Beerdigung seiner Frau. In dieser Szene gibt es kein dramatisches Händeringen oder ähnliches, denn wir hatten das Gefühl, mit solchen Gesten leicht in einem Sumpf von Selbstmitleid unterzugehen.

Interessanterweise bin ich der Ansicht, dass viele Leute eher sehr still werden, wenn sie mit Trauer umgehen. Michael verstand das, und lieferte eine wunderschöne Darstellung."

Keaton für seinen Teil ging die Rolle des Jonathan Rivers mit einer bestimmten Vorstellung darüber an, wie er sie spielen müsse, und war vorsichtig, nicht zu überdramatisieren oder gefühlsduselig zu werden.

Er sagt: "Ich war ein bisschen besorgt darüber, dass dies eine Geschichte von einem ?sensiblen Kerl' werden könnte. Das wird ganz schnell langweilig und zum Selbstzweck. Was mir gefiel war, dass man mit diesem Mann mitfühlen würde, wie für jeden in einer solchen Situation, und weil er ein guter Kerl ist.

Ich mußste ihn so darstellen, dass die Zuschauer sich mit ihm identifizieren konnten und ihn mochten, und bereit waren, in seine Schuhe zu schlüpfen und ihm auf seinem Weg zu folgen."

Regisseur Sax war klar, dass das Aussehen und die Atmosphäre von "White Noise - Schreie aus dem Jenseits" ein Schlüsselelement für die Geschichte war, und notwendig, um die Ausgangspunkte für die Entwicklungen der Figuren zu setzten und die übernatürliche, paranormale Grundidee des Filmes zu vermitteln.

Er wandte sich an das Designteam unter der Leitung von Produktionsdesigner Michael S. Bolton, um den allmählichen Niedergang von Jonathan (den dunklen und gefährlichen Teil seiner Reise) visuell bei der Gestaltung der Sets umzusetzen und ihn so auf die Leinwand zu übertragen.

"White Noise - Schreie aus dem Jenseits" sollte kein Film mit einer Unmenge von kostspieligen Spezialeffekten werden, und so mußste er an diesen Aspekt der Produktion mit Vorsicht und Zurückhaltung herangehen.

Um Jonathans emotionalen und mentalen Verfall zusätzlich zu illustrieren, und diesen Aspekt auch in die praktische Umsetzung des Filmes einfließen zu lassen, entschieden sich Sax, Bolton und Chefkameramann Chris Seager dazu, die Farbpalette zu manipulieren.

Das Licht, die am Set eingesetzten Farben und die Kostüme der Figuren wurden einer Rückwärtsbewegung auf der Farbpalette unterworfen.

Sax erklärt: "Am Anfang des Films ist das Haus von Jonathan und Anna in warme Pastelltöne getaucht - auch ihre Kleidung ist in diesen Farben gehalten, und alles leuchtet, denn sie sind das ideale Paar, das in einer idealen Welt lebt... ein schönes Zuhause, alles ist einfach schön.

Im Verlauf der Geschichte haben wir dem Film dann die ganzen Farben entzogen - so wie die Farbe aus dem Leben von Jonathan verschwindet, so verschwindet sie auch aus dem Film. Zu dem Zeitpunkt, an dem er in eine neue Wohnung zieht und mitten in seiner Besessenheit für EVP steckt, ist alles sehr geometrisch und eckig, sehr kalt.

Während seine Besessenheit wächst, und die Wohnung unordentlicher wird, wird auch er ungepflegter. Auch nach dem Dreh haben wir die Bilder sehr verändert, indem wir die Farben von hübsch und hell und sonnig zu sehr viel kälteren Grautönen gewandelt haben."

Ein großer Teil des Films findet innerhalb des zunehmenden privaten Kampfes statt, den Jonathan Rivers mit dem paranormalen Universum kämpft, und der durch den "EVP Raum" repräsentiert wird, den er mit TV-Monitoren, den neuesten Lautsprechern und Aufnahmegeräten eingerichtet hat.

Der eigentliche Raum entstand in einer speziellen Studiohalle, sodass die Techniker der Filmcrew ihn mit den audio- und visuellen elektronischen Impulsen ausstatten konnten, die der Protagonist untersucht, in dem Versuch, die flüchtigen Kontaktaufnahmen mit seiner verstorbenen Frau verbessern zu können.

"Viele Szenen des Films spielen in diesem besonderen EVP-Raum", erzählt Sax, "wo er sich inmitten dieser Maschinen befindet, während seine Besessenheit immer größer wird.

Ich wollte versuchen, jede dieser Szenen verschieden zu gestalten, um seine fortschreitende Isolation von Familie und Freunden widerzuspiegeln, und so wird das Zimmer immer düsterer. Während des Tages zum Beispiel zieht er die Vorhänge zu, damit es dunkler und bedrückender wird.

Manchmal sehen wir nur das Licht der Monitore, sodass der Raum eine Art blaue Atmosphäre bekommt, und auch die Kameraeinstellungen werden sozusagen immer nervöser und isolierter, je mehr Jonathans Psyche auseinander fällt."

Die Darstellung des Raumes reflektiert die innere Zerrissenheit seines Bewohners. "Für bestimmte Szenen haben wir mit der Handkamera gearbeitet, und um es visuell interessant zu gestalten, hatten wir einen Kran am Set und haben die Aufnahmen in verschiedene Winkel aufgesplittet."

Die visuelle Präsentation des Zerfalls der Hauptfigur und seiner Interaktion mit spirituellen "Geistern" und unwirklichen Wesen verlangte von dem Schauspieler Michael Keaton eine besondere Dimension der Darstellung, so Sax.

Der Regisseur erklärt: "Michael hat eine fantastische Bandbreite. Ein großer Teil seiner Arbeit bei diesem Film findet alleine in einem Raum statt, in dem er einfach nur auf Monitore sieht. Seine Augen und sein Gesicht sind dabei absolut lebendig - er kann eine Geschichte nur mit seiner Mimik erzählen, und wir sehen seinen Schmerz.

Es ist wirklich ganz toll und es hat mir beim Drehen unglaublich geholfen. Er hat außerdem große Erfahrung bei der Arbeit mit Green Screens und darin, mit Dingen zu drehen, die während der eigentlichen Dreharbeiten gar nicht vorhanden sind."

Die Anforderungen bei den Dreharbeiten beinhalteten sowohl für Keaton als auch einige seiner Kollegen eine nicht unerhebliche Arbeit mit dem sogenannten Green Screen.

Die elektronischen Schatten der Vergangenheit nehmen körperliche Formen an und zeigen sich dabei über audiovisuelle Darstellungen auf der Leinwand, wo das Publikum sie sieht - nicht aber Rivers. Mit dem Auftauchen dieser grautönigen, transparenten Wesen wird "einem klar, dass etwas furchtbar falsch läuft", erläutert Sax.

"Und dann bekommt er diese Warnungen, aber er hört nicht hin, so sehr ist er mit seinem inneren Kampf beschäftigt. Es ist wie der Spruch für Cäsar: ?Hüte dich vor den Iden des März', aber Rivers schenkt dem einfach keine Beachtung. Und das ist es, was ihn schließlich auf den Weg zur endgültigen Zerstörung schickt."

Die Wesen (die Geister von Verstorbenen sind) wurden über Spezialeffekte in der Post Produktion eingefügt, ebenso wie die Bilder, die im "weißen Rauschen" auf den vielen Monitoren im Film zu sehen sind, den statischen elektronischen Bildern, die Jonathan Rivers in ihren Bann ziehen.

Chefkameramann Seager erläutert: "Während des Drehens haben wir auf den Monitoren Grün eingesetzt und das "weiße Rauschen" später erzeugt.

Und das haben wir dann digital manipuliert, sodass wir ein Dutzend Bilder von menschlichen Gesichtern mit verschiedenster Mimik erhielten, die übereinandergelegt und manipuliert wurden, was ihnen beim Auf- und Abtauchen auf den Bildschirmen ein übernatürliches, surreales Aussehen gab. Diese Bilder legten wir dann auf die TV-Monitore."

"Um dem Ganzen wieder Realität zu verleihen, drehten wir außerdem Reflektionen, die auf der Oberfläche der Monitore erschienen", fügt er hinzu. "Später legten wir das über die Monitore und bekamen ein Gesamtbild dessen, was um Jonathan herum vorgeht."

Durch die Konstruktion des EVP-Raumes in einer Studiohalle, die durch das Produktionsteam kontrolliert werden konnte, war es den Filmemachern möglich, ein Produktionsdesign zu erreichen, das die innere Aufruhr von Jonathan Rivers perfekt reflektiert.

Sax weiter: "Der einzige wirklich innere Raum für Rivers ist sein eigenes EVP-Zimmer, das sich in seiner Wohnung befindet. Beim Bau des Sets in einer Studiohalle konnten wir alle möglichen verschiedenen Kamerawinkel einbeziehen, außerdem ist das ganze Computer-Equipment ein riesiger Aufbau, der innerhalb dieses Zimmers funktionieren mußste."

Obwohl die große Bedeutung der zwingenden inneren Reise der filmischen Hauptfigur allen Beteiligten klar war, wollten der Regisseur und sein Team bei der Wahl der Bilder dennoch vorsichtig sein.

Sax bemerkt hierzu: "Ich dachte, dass wir Acht geben mußsten, uns nicht für einen Großteil des Filmes innerhalb dieser vier Wände einzugraben. Daher versuchte ich immer auch, einen Blick aus dem Fenster zu wagen, um der Geschichte eine Dimension von Weite hinzuzufügen und den Zuschauern eine Aussicht zu geben."

"So hat zum Beispiel Jonathans Wohnung große Fenster. Meine Absicht war, dass ich auch immer das Leben draußen sehen wollte. Während Jonathan seinem Wahnsinn verfällt, geht vor seiner Tür das normale Leben weiter. Man sieht Leute im Hintergrund, die vorm Fernseher sitzen, und all so was."

Und für Produzent Brooks erscheint es wahrscheinlich, dass das wachsende Interesse an EVP Fragen darüber aufwerfen wird, wie wir unser Leben betrachten: "Es ist schwierig, etwas abschätzig zu behandeln, dass viele Menschen auf einer persönlichen Ebene erfahren.

Und sobald immer mehr Begegnungen aufgezeichnet werden, wird man irgendwann sagen, ?Halt, dieses Phänomen wird zu einer Realität'. Ich will nicht albern klingen, wenn ich das behaupte, ich will nur die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass wir am Beginn von etwas kulturell Außergewöhnlichem stehen könnten."

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