Code 46

Produktionsnotizen

Idee und Inspiration CODE 46 entstand aus einer Reihe von Gesprächen zwischen Regisseur Michael Winterbottom, Produzent Andrew Eaton und dem Drehbuchautor Frank Cottrell Boyce.

Boyce spielte schon seit einigen Jahren mit dem Gedanken, einen Science-Fiction-Film zu machen. Wie bei einem eingespielten Team von The Claim und 24 Hour Party People allerdings nicht anders zu erwarten, sollte der Schwerpunkt dabei nicht auf futuristischem Set-Design und Spezialeffekten liegen.

Stattdessen wollte man eine Story, die erkennbar in einer nicht allzu fernen Zukunft liegt und in der sich Elemente einer Liebesgeschichte, eines Film-Noir Thrillers und Motive aus der griechischen Mythologie mit den emotionalen Folgen des Klonens von Menschen verbinden.

Die Filmemacher wollen sich nicht auf eine Kategorisierung von CODE 46 als reinen Science-Fiction Film festlegen. "Wenn wir sagen würden, das ist ein Science-Fiction Film, würde das Publikum etwas erwarten, das sich mehr mit Technik, Design und dem Unterschied zwischen heute und morgen beschäftigt.

Wir wollten aber eine Liebesgeschichte in nicht allzu ferner Zukunft erzählen, eine Geschichte, die in einer Welt spielt, die sich gar nicht so sehr von der unseren unterscheidet, in der sich die Dinge nur etwas anders zueinander verhalten," erklärt Michael Winterbottom.

"Andererseits ist CODE 46 aber auch eine moderne Version des klassischen Film Noir Thrillers. Der Detektiv William (Tim Robbins) kommt nach Shanghai, um in einem Verbrechen zu ermitteln und verliebt sich dabei in diejenige, die das Verbrechen begangen hat - in Maria (Samantha Morton)."

Das "Cloning"-Motiv stellte das Konzept auf eine komplexe und emotionale Ebene: Es legte die Möglichkeit nahe, dass man sich in nicht allzu ferner Zukunft vielleicht in jemanden verlieben könnte, mit dem man genetische Gemeinsamkeiten hat.

Dieser Zusammenhang brachte die Filmemacher zurück zum griechischen Oedipus-Mythos: "Unsere Geschichte wurde zu einer etwas abstrakteren Version der Vorstellung, dass sich Liebe nicht kontrollieren lässt.

Besonders reizvoll war es, eine ganz normale Love-Story durch Ergänzung mit dem Motiv des ödipalen Tabus, also nicht mit seiner eigenen Mutter schlafen zu dürfen, ins Extrem zu treiben.

Der besondere Reiz an der Idee mit dem Klonen aber war, dass William sich, ohne es zu merken, in jemanden verliebt, der genetisch mit seiner Mutter identisch ist." So wurde CODE 46 zur typischen Story über das Scheitern einer Liebe, nur eben mit dem entscheidenden genetischen Twist.

"Ursprünglich hatten wir vor, die Geschichte einer vergeblichen Liaison zu erzählen, in der zwei Verliebte aus einem ganz bestimmten Grund nicht zusammen kommen können, so wie in David Leans "Begegnung", "Casablanca" oder in "Der Englische Patient", meint Produzent Andrew Eaton.

"Die Idee des Klonens kam hinzu, weil sich die Geschichte zu einer modernen Version des Oedipus entwickelte, in der das Inzest-Motiv nicht mehr in Marias oder Williams Händen liegt.

Im Fall von CODE 46 merken beide Verliebten instinktiv, dass sie sich sehr ähnlich sind, sie können sich diese Anziehung aber nicht rational erklären. Diese Idee entspricht stark der heutigen Vorstellung von ?Seelenverwandtschaft', dass Menschen sich unweigerlich ineinander verlieben."

Drehbuchautor Frank Cottrell Boyce zeigte sich überrascht davon, dass in dem Stoff Elemente aus einem früheren Projekt nachklangen: "Das Seltsame an Williams und Marias genetischer Verwandtschaft sind die starken Gefühle, die sie bei beiden auslöst, die sie weder verstehen noch kontrollieren können.

Sie wissen nicht, was sie bedeuten, und sie wissen auch nicht, was sie mit ihnen anfangen sollen. Ich habe sogar an William und Dorothy Wordsworth gedacht, über die ich in meinem früheren Drehbuch für Julien Temples Pandemonium geschrieben hatte.

Die Zwei waren Bruder und Schwester, aber sie wuchsen getrennt auf. Deshalb empfanden sie, als sie sich wiederbegegneten, eine Spannung und sexuelle Anziehung füreinander, mit der sie nicht umzugehen wussten."

Die Idee eines Paares, dessen Liebe zum Scheitern verurteilt ist, das aber - wie Figuren aus der griechischen Mythologie - in einem unvermeidlichen Schicksal einander ausgeliefert ist, fand Cottrell Boyce besonders spannend.

Darüber hinaus gab es verblüffende Parallelen zu neueren Erkenntnissen, denen zu Folge bestimmte Aspekte menschlichen Verhaltens genetisch vorgegeben sind.

"Was all die griechischen Geschichten so unwiderstehlich macht, ist der Begriff der Vorbestimmung. Unsere Gesellschaft ersetzt den Begriff des Schicksals einfach durch die Gene. Man sagt heute, ?ich kann es nicht ändern, in meinen Genen scheint die Veranlagung dick, wütend, verliebt oder was auch immer, vorherbestimmt zu sein.'"

Die Vorstellung von Zukunft Produzent Andrew Eaton wusste von vorne herein, dass es eine Herausforderung sein würde, mit einem "moderaten" Budget eine überzeugende Zukunftsvision zu erschaffen. Auch, wenn es sich dabei nur um die nähere Zukunft handelte. Dieses Problem wollte man unter anderem dadurch umgehen, dass man CODE 46 visuell nah an der Gegenwart ansiedelte.

"In dem Film gibt es fast nichts, das nicht irgendwie auf der Gegenwart basiert. Was den Klimawandel und ein paar technische Dinge angeht, haben wir ein bisschen voraus gedacht, aber ohne uns zu weit vom Status Quo zu entfernen.

Am unwahrscheinlichsten erscheint wohl der Empathie-Virus, also die Idee, dass man einfach eine Tablette nehmen und damit die Gedanken anderer lesen könnte. Alle anderen Motive aber, von der globalen Erderwärmung über das Klonen von Menschen bis hin zu den Schwierigkeiten, Staatsgrenzen zu überschreiten, sind nur Fortschreibungen aus der Gegenwart."

Zu einem bedeutenden Einfluss auf CODE 46 wurde auch Michael Winterbottoms Erfahrung beim Dreh seines letzten Films In This World, der von der langen Reise zweier junger Afghanen aus ihrem Flüchtlingslager in Peshawar bis nach London erzählt.

"Eine Menge in CODE 46 leitete sich aus den Dreh-Erfahrungen von In This World ab", gibt Winterbottom zu. Zum Beispiel der Frust, der entsteht, wenn man einen ganzen Papierkrieg führen mußs, um in den Besitz gültiger Pässe, Visa usw. zu gelangen, ohne die man durch verschiedene Länder nicht reisen darf.

Oder das Problem, nicht die richtigen Unterlagen parat zu haben. Aus diesen Dingen entstand die Hintergrundgeschichte. Der Bedarf an Papelles, die Kontrollstellen und die Sicherheitsleute sowie die Probleme von grenzüberschreitenden Reisen im Allgemeinen."

Angesichts der begrenzten Ressourcen und Michael Winterbottoms Vorliebe, on location zu drehen, klang die Idee, drei Viertel des Budgets für futuristische Studio-Sets auszugeben, nicht besonders verlockend.

Im Gegenteil: Winterbottom, Produzent Andrew Eaton und Produktions-Designer Mark Tildesly wollten gerade das vermeiden. Sie waren sich einig, dass ihr Ansatz sich nicht nur finanziell, sondern auch in ästhetischer Hinsicht auszahlen würde.

Eaton erklärt: "Anstatt £3 Millionen für ein Set im Stil von Blade Runner auszugeben, was bedeutet hätte, die Entwürfe en Detail nachzubauen, hielten wir uns an gegebene Locations.

Michael schlug Orte wie Shanghai oder Dubai vor, Städte, an denen man eine eigenwillige, widersprüchliche Architektur findet. So findet man in Shanghai eine ähnliche Armut wie in der dritten Welt direkt neben den weltweit modernsten Wolkenkratzern.

In Dubai beginnt unmittelbar hinter den urbanen Hochhaus-Komplexen die Wüste. Dieses seltsame Nebeneinander schien uns interessant und attraktiv."

Und offenbar passte es perfekt zu Winterbottoms bevorzugter Regieführung: "Ich liebe es, on location zu drehen. Für mich kommt eine Geschichte erst zusammen, wenn ich weiß, wo ich drehe, denn das Wechselspiel zwischen Figuren und Umgebung ist entscheidend.

Die meisten meiner Filme sind irgendwie beobachtend. Deshalb fällt es mir schwer, die Charaktere zu entwickeln, wenn ich die dazu gehörigen Räume nicht spüren kann und nicht weiß, wie die Figuren in diesen Räumen aufeinander reagieren.

Es hätte für mich in Bezug auf den Film nicht funktioniert, wenn man in einem Studio eine total futuristische Welt aufgebaut hätte."

Aus diesem Grund leitete man die urbanen Zukunftsvorstellungen in CODE 46 lieber aus einer gegenwärtigen, fühlbaren Wirklichkeit ab.

"Wir überlegten uns, dass ehemals fruchtbare Gebiete nun verwüstet sein würden, setzten Shanghai also mitten in eine Wüste. Dann stellten wir uns vor, dass die Ozonschicht verbraucht ist und die Leute deshalb ungern tagsüber nach draußen gehen.

Deshalb arbeiten sie nachts. Das bedeutete, dass das Leben außerhalb von kontrollierten, städtischen Lebensräumen wegen dieser Einschränkungen recht hart wäre. Jeder will also in den Städten leben.

Daraus ergibt sich wiederum, dass die Städte noch dichter bevölkert sein müssten, als sie es heute sind. Und, um den begrenzten, städtischen Lebensraum zu kontrollieren, müsste es eine Art privatisiertes Visa-System geben, das einigen Leuten den Zugang zum Leben in den Städten garantieren würde.

Allerdings nur denjenigen, die im Besitz der offiziellen Papelles sind, die wiederum in dem Büro gedruckt werden, in dem Maria arbeitet. Gleichzeitig leben die Unfreien, jene ohne Papelles, außerhalb, am Rande der Wüste, jenseits der Stadtgrenzen."

In Shanghai, Dubai und Jaipur on location zu drehen, klingt nicht unbedingt nach der billigsten Art, die Zukunft ins Bild zu setzen, aber Michael Winterbottom arbeitete eng mit Produktionsdesigner Mark Tildesly und Kameramann Marcel Zyskind zusammen (mit beiden hatte er bereits an seinem Film "In this World" gearbeitet).

Da sie sich die Locations vorher genauestens ausgewählt hatten, gingen die Dreharbeiten schnell und effektiv vonstatten. Es wurde fast ausschließlich mit Tageslicht gedreht, wodurch man auf die Ansichten bzw. die Töne und die Beschaffenheiten der urbanen Settings reagieren konnte.

Diese Orte sind einem kaum vertraut, weil im Film die Methode der "kreativen Geografie" zur Anwendung kommt. Dabei werden Außenansichten oder Ausgänge eines Gebäudes in einer bestimmten Stadt einfach an Eingänge oder Innenräume eines Gebäudes in einer anderen Stadt angeschlossen.

"Wir hielten es für die interessanteste Methode," erläutert Produktionsdesigner Mark Tildesly, "die Zuschauer in die Irre zu führen, indem wir einfach die spannendsten Teile jeder Location nahmen.

In der einen Stadt tritt jemand aus der Tür eines Gebäudes und geht auf einen Platz zu, der in Wirklichkeit vielleicht in einer ganz anderen Stadt liegt."

Die ursprünglichen Pläne, den Innen-Kulissen einen deutlich futuristischen Look zu geben, z.B. den Büros der Sphinx-Versicherung, wurden verworfen.

Grund dafür war laut Mark Tildesly die Befürchtung, dass das möglicherweise eine Ablenkung vom emotionalen Kern der Story, der Liebesgeschichte zwischen Maria und William, bedeutet hätte.

"Wir hatten zum Beispiel die Idee, dass in den Büroräumen auf großen Bildschirmen Naturmotive zu sehen sein sollten, Seelandschaften usw., um Maria und ihren Arbeitskollegen den Arbeitsalltag zu erleichtern.

Aber als sich das Design herauskristallisierte, merkten wir, dass große Bildschirme und derartige Dinge vielleicht zu sehr vom eigentlichen Geschehen ablenken würden. Wir hielten einen stimmigen emotionalen Raum für wichtiger als eine futuristische Welt mit modernen Gadgets.

Als Regisseur braucht Michael für die Entwicklung der Handlung einen derartigen Raum; deshalb achtet er sehr darauf, dass bei der Entwicklung des Set Designs ein entsprechender Punkt nicht überschritten wird und nicht vom emotionalen Kern des Films abgelenkt wird."

Auch Drehbuchautor Frank Cottrell Boyce, der sich selbst durchaus als Sci-Fi-Fan beschreiben würde, sah ein, dass man die visuellen Unterschiede zwischen Jetztzeit und Zukunft graduell halten mußste.

Seiner Meinung nach sieht die Zukunft nicht immer so aus, wie sie in der Science-Fiction-Literatur beschrieben wird. Jene Veränderungen, die unsere Weltsicht revolutioniert haben, sind längst nicht mehr greifbar, und doch sind sie viel weit reichender, als es uns die Zukunftsexperten vorhergesagt haben.

"In unserem Lebensabschnitt hat sich das oberflächliche Bild der Welt nicht besonders stark verändert," sagt Boyce. "Meine Generation ist mit der Vorstellung aufgewachsen, dass man bis heute längst Reisen zum Mond unternehmen kann, in kapselartigen Appartements lebt, futuristische Autos fährt und mit Jet-Rucksäcken durch die Luft schwebt.

Tatsächlich gab es in dieser Zeit aber kaum radikale Veränderungen im privaten Wohnbereich oder was die Art der Fortbewegung betrifft. Was sich verändert hat, ist das Reiseverhalten und die Kommunikation, dazu ein Umdenken auf Gebieten wie Verhaltensforschung und Genetik.

Als Michael und ich begannen, uns mit CODE 46 zu beschäftigen, waren wir beide überzeugt davon, dass die nächste große Veränderung der Welt auf dem Gebiet der Genetik stattfinden würde und dies einen massiven Effekt haben würde.

Ähnlich wie beim Internet wird dieser Einfluss weitgehend unsichtbar und dennoch ungeheuer groß sein."

Casting Für eine geradlinige Lovestory ist das Casting außerordentlich wichtig. Stimmt die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern nicht, wird sich das Publikum emotional nicht auf die Story einlassen.

Eigentlich wollte Michael Winterbottom die beiden Hauptrollen zur gleichen Zeit casten, aber als sich Samantha Morton schon sehr früh für das Drehbuch von CODE 46 begeisterte, schnappte er sie sich, bevor ein anderer sie optionierte.

"Als ich das Drehbuch zum ersten Mal las," gesteht Morton, "konnte ich nicht aufhören, zu weinen. Wie grausam und gleichzeitig wie schön das Leben manchmal sein kann und wie wenig Einfluss wir darauf eigentlich haben.

Das ist eine wunderbare, außerordentlich seltene Liebesgeschichte. Aber sie ist nicht kitschig, wie ein Date-Movie, sondern es ist ein Film über die Liebe von Erwachsenen. Die Story erinnert einen daran, was Liebe wirklich bedeutet, wie man seinen Partner lieben sollte und wie schön es ist, verliebt zu sein.

Maria weiß ja nicht, dass sie sich in diesen William verlieben wird. Eines Morgens wacht man auf, und man weiß nicht, was passieren wird.

Als ich klein war, saß ich oft in einem Bus auf dem Weg zur Schule und dachte mir, mein Ehemann könnte vielleicht in diesem Bus sitzen, und ich würde es nicht wissen.' Genau das ist die Geschichte, die uns CODE 46 erzählt: Man weiß einfach nicht, was einen als nächstes erwartet."

Kurze Zeit später konnte Tim Robbins für das Projekt gewonnen werden. Ihm gefiel das ungewöhnliche Science-Fiction Ambiente für ein ansonsten klassisches, romantisches Szenario.

"Was mir an CODE 46 gefiel", erklärt Robbins, "war die Positionierung einer Liebesgeschichte in einem futuristischen Umfeld, in dem die Romanze durch Genetik, DNA und menschliches Klonen dekonstruiert ist.

Aber wie in jeder guten Liebesgeschichte geht es im Kern darum, die wilde Leidenschaft beizubehalten und alle Hindernisse aus dem Weg zu räumen."

Tim Robbins gefiel auch, dass das Ringen des glücklich verheirateten William mit der sexuellen Versuchung sowohl eine berufliche, als auch eine persönliche Dimension hatte: "Williams Kampf mußste sich in ihm tief drinnen abspielen, so wie das bei Verheirateten der Fall ist, wenn sie sexueller Versuchung ausgesetzt sind.

Dann gibt es aber noch einen weiteren Aspekt. Seine Arbeit scheint ihn ziemlich zu frustrieren, denn, wenn er sie nicht satt hätte, würde er seine Arbeitsgrundsätze nicht so einfach verletzen. In Bezug auf seine Arbeit ist William desillusioniert.

Er kann sie nicht mehr erledigen. William arbeitet in einem Job, wo man menschliches Verhalten kontrolliert. Deswegen kann er selbst nie frei sein. Durch die Begegnung mit Maria und durch ihre starke Anziehungskraft findet er einen Ausweg, weg von den Regeln, die er sich selbst auferlegt hat."

Michael Winterbottom ergänzt zum selben Thema. "Willliam ist ein Versicherungs-Ermittler, der Ordnung wiederherstellen und Unrecht bestrafen will. Gleichzeitig bemerkt er, dass es Maria ist, die die Papelles stiehlt und er verliebt sich hoffnungslos in sie.

Maria, die eine völlig andere Lebensperspektive hat, stürzt also Williams sicheres, organisiertes Leben vollkommen um. Für Maria sind Regeln dazu da, um gebrochen zu werden - anders als für William. Die beiden sind also nicht nur unterschiedliche Figuren, sie haben auch eine unterschiedliche Lebensauffassung.

Maria glaubt, sie verhalte sich richtig, indem sie ihren Kunden die Papelles besorgt, mit denen diese wiederum riskante und gefährliche Aktionen wagen.

Williams Philosophie dagegen ist es, dann richtig zu handeln, wenn er diese Leute davon abhält, derartige Risiken einzugehen, zumal, wenn sie nicht entsprechend versichert sind."

Tim Robbins hält die Anziehungskraft zwischen den beiden - trotz ihres Altersunterschiedes von beinahe 20 Jahren - nicht für das Ergebnis einer Midlife-Crisis seiner Figur.

Im Gegenteil, ihre glühende Liebe rührt viel tiefer: "OK, es gibt 44-jährige, die wegen einer 26-jährigen komplett austicken und ihr Leben ruinieren. Aber dabei geht's eher um das Älterwerden und um einige andere Unsicherheiten.

In dieser Geschichte geht es indes um zwei Menschen, die sich stark voneinander angezogen fühlen, und die füreinander bestimmt sind, die aber nicht zusammen sein dürfen, weil sie unter der Oberfläche etwas gemeinsames in sich tragen - die gleichen Gene."

Szenenfoto
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