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Titel Deutschland: Shandurai und der Klavierspieler Titel Italien: L’assedio Titel UK: Besieged Genre: Drama Farbe, Italien, England, 1999
Kino Italien: 5. Februar 1999
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InhaltIn einer afrikanischen Diktatur mußs Shandurai mit ansehen, wie ihr Ehemann, ein politisch aktiver Lehrer, von der Polizei verschleppt wird. Sie flieht nach Rom und beginnt dort, Medizin zu studieren.Ihren Lebensunterhalt verdient sie sich als Hausmädchen des zurückgezogen lebenden englischen Pianisten Jason Kinsky. Der Musiker hat einen prächtigen Palazzo in Rom geerbt und führt dort ein kreativ wie emotional erstarrtes Leben. Beide könnten unterschiedlicher nicht sein: Shandurai, eine selbstbewusste junge Frau, die afrikanische Popmusik liebt und sich den Unwägbarkeiten des Lebens stellt, und Kinsky, ein dandyhafter, verknöcherter Ästhet, der sich in seine eigene Welt zurückgezogen hat. Dennoch verliebt sich Kinsky in Shandurai und beginnt, sie mit Geschenken zu umwerben. Sie weist ihn immer wieder ab, stellt ihm aber schließlich eine Bedingung für ihre Liebe: Er solle alles tun, um ihren Mann aus dem Gefängnis zu befreien. Kinskys Antwort auf diese Herausforderung verändert beider Leben radikal ... Darsteller & StabDarsteller: Thandie Newton (Shandurai), David Thewlis (Jason Kinsky), Claudio Santamaria (Agostino), John C. Ojwang (Sänger), Cyril Nri (Priester)Stab: • Regie: Bernardo Bertolucci • Produktion: Massimo Cortesi • Drehbuch: Clare Peploe, Bernardo Bertolucci • Vorlage: James Lasdun • Filmmusik: - • Kamera: Fabio Cianchetti • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Gianni Silvestri • Schnitt: Jacopo Quadri • Kostüme: Metka Kosak • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - • Filmkritikenfilm-dienst 5/2005: Kammerspielartig entwickelte Geschichte einer unmöglichen Liebe, die die Unvereinbarkeit der beiden skizzierten Welten primär durch ihre jeweilige Musik zum Ausdruck bringen will. Damit aber beraubt sich der Film jeder Dynamik und verhindert eine nachempfindbare Emotionalität. Auch das kraftlose Regiekonzept untergräbt die Glaubwürdigkeit der ursprünglich als Fernsehproduktion konzipierten Arbeit. |
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