Shandurai und der Klavierspieler

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Titel Deutschland: Shandurai und der Klavierspieler
Titel Italien: L?assedio
Titel UK: Besieged
Genre: Drama
Farbe, Italien, England, 1999

Kino Italien: 5. Februar 1999
Kino UK: 23. April 1999
Kino Schweiz: 23. September 1999
Kino Deutschland: 3. März 2005
Laufzeit Kino: - Minuten, FSK -



Inhalt In einer afrikanischen Diktatur mußs Shandurai mit ansehen, wie ihr Ehemann, ein politisch aktiver Lehrer, von der Polizei verschleppt wird. Sie flieht nach Rom und beginnt dort, Medizin zu studieren.

Ihren Lebensunterhalt verdient sie sich als Hausmädchen des zurückgezogen lebenden englischen Pianisten Jason Kinsky. Der Musiker hat einen prächtigen Palazzo in Rom geerbt und führt dort ein kreativ wie emotional erstarrtes Leben.

Beide könnten unterschiedlicher nicht sein: Shandurai, eine selbstbewusste junge Frau, die afrikanische Popmusik liebt und sich den Unwägbarkeiten des Lebens stellt, und Kinsky, ein dandyhafter, verknöcherter Ästhet, der sich in seine eigene Welt zurückgezogen hat.

Dennoch verliebt sich Kinsky in Shandurai und beginnt, sie mit Geschenken zu umwerben. Sie weist ihn immer wieder ab, stellt ihm aber schließlich eine Bedingung für ihre Liebe: Er solle alles tun, um ihren Mann aus dem Gefängnis zu befreien.

Kinskys Antwort auf diese Herausforderung verändert beider Leben radikal ...


Darsteller & Stab Darsteller: Thandie Newton (Shandurai), David Thewlis (Jason Kinsky), Claudio Santamaria (Agostino), John C. Ojwang (Sänger), Cyril Nri (Priester)

Stab:Regie: Bernardo BertolucciProduktion: Massimo Cortesi • Drehbuch: Clare Peploe, Bernardo BertolucciVorlage: James Lasdun • Filmmusik: - • Kamera: Fabio Cianchetti • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Gianni Silvestri • Schnitt: Jacopo Quadri • Kostüme: Metka Kosak • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken film-dienst 5/2005: Kammerspielartig entwickelte Geschichte einer unmöglichen Liebe, die die Unvereinbarkeit der beiden skizzierten Welten primär durch ihre jeweilige Musik zum Ausdruck bringen will. Damit aber beraubt sich der Film jeder Dynamik und verhindert eine nachempfindbare Emotionalität. Auch das kraftlose Regiekonzept untergräbt die Glaubwürdigkeit der ursprünglich als Fernsehproduktion konzipierten Arbeit.
Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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