Hostage - Entführt

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Produktionsnotizen • Filmplakate im Großformat: DeutschlandUSAKorea

Titel Deutschland: Hostage - Entführt
Titel USA: Hostage
Genre: Thriller
Farbe, USA, 2005

Kino USA: 11. März 2005
Kino Deutschland: 17. März 2005
Kino Östereich: 18. März 2005
Kino Schweiz: 17. März 2005
Laufzeit Kino: 113 Minuten, FSK 16



Inhalt Jeff Talley war bisher im Los Angeles Police Department zuständig für Verhandlungen mit Geiselnehmern. Doch als eine Geiselnahme in einer Katastrophe endet, bei der eine junge Mutter und ihr Kind umkommen, ist Talley am Boden zerstört.

Er verlässt Los Angeles und nimmt den weniger aufreibenden Job als Polizeichef der Stadt Bristo Camino in Ventura County an, wo die Kriminalitätsrate vergleichsweise niedrig ist.

Drei jugendliche Kriminelle verfolgen eine Familie auf dem Heimweg, weil sie deren Wagen stehlen wollen - sie landen allerdings unversehens am falschen Tag im falschen Haus. Plötzlich sitzen sie am Stadtrand in einer millionenschweren Villa fest, die dem korrupten Buchhalter Walter Smith gehört.

Die drei geraten in Panik und nehmen Smith und seine beiden Kinder als Geiseln - was Talley in genau die Situation bringt, die er für den Rest seines Lebens vermeiden wollte. Bald darauf übergibt Talley den Geiselfall dem Sheriff von Ventura County - er will selbst nichts damit zu tun haben.

Auf dem Anwesen befinden sich allerdings elektronisch abgespeicherte Informationen, die einen geheimnisvollen Verbrecherring und seine Machenschaften bloßstellen könnten.

Die Ganoven schrecken vor nichts zurück, um unerkannt zu bleiben - und dazu gehört auch, dass sie Talleys Frau und Tochter als Geiseln nehmen, um ihn zu zwingen, die gerade abgetretene Leitung in der Verhandlung mit den Geiselnehmern in der Villa wieder zu übernehmen.

Weil derart viel auf dem Spiel steht, wird die Situation für Talley immer brisanter - und gefährlicher, als er sich in seinen schlimmsten Albträumen vorstellen konnte.


Darsteller & Stab Darsteller: Bruce Willis (Jeff Talley), Kevin Pollak (Mr. Smith), Jonathan Tucker (Dennis Kelly ), Ben Foster (Mars), Jimmy Bennett (Tommy Smith), Michelle Horn (Jennifer Smith), Jimmy 'Jax' Pinchak (Sean Mack), Marshall Allman (Kevin Kelly), Serena Scott Thomas (Jane Talley), Rumer Willis (Amanda Talley), Hector Luis Bustamante (Officer Ruiz)

Stab:Regie: Florent Siri • Produktion: Bruce Willis, Arnold Rifkin, Mark Gordon, Bob Yari • Drehbuch: Doug Richardson • Vorlage: Robert Crais • Filmmusik: Alexandre Desplat • Kamera: Giovanni Fiore Coltellacci • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Larry Fulton • Schnitt: Olivier Gajan, Richard J.P. Byard • Kostüme: Elisabetta Beraldo • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Oliver Zimmermann (Rhein-Zeitung 18. März 2005): Der französische Film- und Videogame-Regisseur Florent Siri präsentiert in seinem US-Debüt einen optisch ansprechenden Thriller. Jegliche Hemmschwellen sinken, bis der Streifen schließlich in einer vollkommen sinnentleerten Gewaltorgie mündet. Dieser Blutrausch ist absolut unnötig und trübt den Gesamteindruck eines ansonsten soliden Thrillers. Die Prophezeiung, dass niemand stirbt, erfüllt sich somit für Jeff auch in der Provinz nicht.

film-dienst 06/2005: Raffiniert konstruierter Thriller, der Konfliktsituationen verdoppelt und wechselseitig spiegelt, aber außer fintenreichen Plotverwicklungen nur wenig zu bieten hat. Vor allem die Charakterisierung der Figuren lässt Schwächen erkennen.

Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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