Das Meer in mir

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Oscar® • Ausführlicher InhaltProduktionsnotizen • Hintergrund • Filmplakate im Großformat: DeutschlandUSA • Trailer (11,5 MB) •

Titel Deutschland: Das Meer in mir
Titel Spanien: Mar Adentro
Titel USA: The Sea Inside
Genre: Drama
Farbe, Spanien, 2004

Kino Spanien: 3. September 2004
Kino USA: 17. Dezember 2004
Kino Deutschland: 10. März 2005
Kino Östereich: 11. März 2005
Laufzeit Kino: 126 Minuten, FSK 12



Inhalt Ramón träumt sich ins Meer, taucht ein und unter, wann immer es ihm die Fantasie erlaubt. Denn er liebt das Meer, auch wenn es ihm fast das Leben nahm.

Vor 27 Jahren hatte er einen Unfall, als er in dieses Meer sprang - seither ist er querschnittsgelähmt, ist sein Körper gestorben. Und seit 27 Jahren möchte er, dass auch sein Kopf sterben kann. Aber für den Tod würde er Hilfe brauchen - und die versagen ihm Staat und Kirche. Doch Ramón ist fest entschlossen nicht aufzugeben.

Er lebt im Haus seines Bruders, wird gepflegt und umsorgt von seiner Schwägerin Manuela, die nicht immer mit dem Harem einverstanden ist, der sich im Laufe der Zeit um Ramón gebildet hat. Da gibt es die Rechtsanwältin Julia, die ihm helfen wird, das Buch ?Cartas desde el infierno? (Briefe aus der Hölle) zu publizieren.

Dann sind da noch Gené, Vertreterin der ?Gesellschaft für Würdiges Sterben?, und Rosa, die Fabrikarbeiterin mit den beiden kleinen Söhnen und dem großen Herzen, die in ihm den Mann fürs Leben sieht und ihm beibringen möchte, dass dieses Leben auch schön sein kann.

Alle vier lieben Ramón, betört von seiner Persönlichkeit, seinem Witz, seiner Sanftheit, seiner Klugheit - und Ramón liebt sie alle, auch wenn er lieber sterben möchte. Und er weiß, dass ihm dabei nur der Mensch, der ihn wirklich liebt, helfen wird.


Darsteller & Stab Darsteller: Javier Bardem (Ramón Sampedro), Belén Rueda (Julia), Lola Dueñas (Rosa), Mabel Rivera (Manuela), Celso Bugallo (José), Clara Segura (Gené), Joan Dalmau (Joaquín), Alberto Jiménez (Germán), Tamar Novas (Javi), Francesc Garrido (Marc), José Pou (Pater Francisco), Alberto Amarilla (Bruder Andrés)

Stab:Regie: Alejandro Amenábar • Produktion: Fernando Bovaria, Alejandro Amenábar • Drehbuch: Alejandro Amenábar, Mateo Gil • Vorlage: - • Filmmusik: Alejandro Amenábar, Carlos Nuñez • Kamera: Javier Aguirresarobe • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Alejandro Amenábar, Ivan Aledo • Kostüme: Sonia Grande • Make Up: Keith Vanderlaan, Christien Tinsley • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Das Meer in mir ist ein Film, der gleich zeitig lachen und weinen lässt, wie das nur Meisterwerke können. Hochsensibel näherte sich der spanische Regisseur Alejandro Amenábar ("The Others") diesem brisanten Thema und schildert in seinem Film Das Meer in mir die ergreifende Geschichte. Er entwirft dabei ein eindringliches Plädoyer für Freiheit und Gerechtigkeit. Mit Javier Bardem ("Before Night Falls"), einem Schauspieler, der bereits in vielen Rollen seine außergewöhnliche Begabung für Charaktere in extremen Situationen bewiesen hat, fand er einen kongenialen Darsteller seiner Visionen für einen Film in luziden und schmerzhaft klaren Bildern.

Oliver Zimmermann (Rhein-Zeitung 11. März 2005): Stärke des Films ist es, dass Alejandro Amenábar nicht werten, sondern zeitlose moralische Fragen aufwühlen will. Das Meer in mir ist ein bewegendes Drama, das tief berührt und bei der Oscar-Verleihung als bester ausländischer Film prämiert wurde.


Oscar®
  • Oscar für 2004: Bester Fremdsprachiger Film
  • Oscar-Nominierung für 2004: Keith Vanderlaan, Christien Tinsley (Bestes Make Up)

Hintergrund Das Meer in mir beruht auf dem authentischen Fall des Spaniers Ramón Sampedro. Nach einem Badeunfall vom Hals ab gelähmt, lebte er 28 Jahre in totaler Abhängigkeit von der Hilfe anderer und kämpfte öffentlich für sein Recht auf einen selbstbestimmten Tod. Nicht nur sein couragierter Feldzug bis vor das oberste spanische Gericht, sondern auch sein 1996 erschienenes Buch ?Cartas desde el infierno? (Briefe aus der Hölle), eine Sammlung persönlicher Briefe, Petitionen und Eingaben, lösten in seiner Heimat und über die Landesgrenzen hinweg kontroverse Diskussionen aus.
Oscar®
Filmplakat
Szenenfoto
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