L'Esquive

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Hintergrund • Filmplakate im Großformat: Deutschland

Titel Deutschland: L'Esquive
Titel Frankreich: L'Esquive
Genre: Drama
Farbe, Frankreich, 2003

Kino Frankreich: 7. Januar 2004
Kino Deutschland: 10. März 2005
Laufzeit Kino: 117 Minuten, FSK -



Inhalt Ein Engel ? mitten in einer Sozialsiedlung in der Nähe von Paris. Das empfindet der 15-jährige Abdelkrim, ?Krimo? genannt, beim Anblick seiner Klassenkameradin Lydia, die selbstvergessen und leidenschaftlich Verse von Marivaux deklamiert. Beim kommenden Schulfest soll die Liebeskomödie des großen Sprachvirtuosen aus dem 18. Jahrhundert ?Das Spiel von Liebe und Zufall? aufgeführt werden.

Der coole Krimo, der sich sonst gelangweilt mit seinen Kumpels in der Siedlung herumtreibt, verliebt sich auf Anhieb in Lydia. Aber Krimo redet nicht gerne ? und schon gar nicht über seine Gefühle; er hat Angst, sich lächerlich zu machen. Schließlich hat er eine Idee. Krimo überredet seinen Freund Rachid, Lydias Bühnenpartner, ihm die Rolle des Harlekin zu überlassen. Marivaux soll für ihn sprechen!

Aber das raffinierte Manöver wandelt sich unerwartet zum Hürdenlauf. Krimo fühlt sich von dem schwierigen Text völlig überfordert. Findet er die richtigen, eigenen Worte, um Lydia seine Liebe zu gestehen?


Darsteller & Stab Darsteller: Osman Elkharraz (Krimo), Sara Forestier (Lydia), Sabrina Ouazani (Frida), Nanou Benahmou (Nanou), Hafet Ben-Ahmed (Fathi), Aurélie Ganito (Magalie), Carole Franck (Französischlehrerin), Hajar Hamlili (Zina), Rachid Hami (Rachid), Meriem Serbah (Krimos Mutter), Hanane Mazouz (Hanane), Sylvain Phan (Slam)

Stab:Regie: Abdellatif Kechiche • Produktion: Jacques Quaniche • Drehbuch: Abdellatif Kechiche • Vorlage: - • Filmmusik: - • Kamera: Lubomir Bakchev • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Michel-Ange Gionti • Schnitt: Ghalya Lacroix • Kostüme: Maria Beloso-Hall • Make Up: - • Ton: Nicolas Washkowski • Ton(effekt)schnitt: Sophie Bousquet • Stunts: - •


Filmkritiken
Hintergrund Abdellatif Kechiche hat seinen Film mit Laiendarstellern an Originalschauplätzen gedreht: ?Diese Vororte werden dermaßen stigmatisiert, dass es fast revolutionär erscheint, dort eine Geschichte anzusiedeln, bei der es nicht um Drogen, verschleierte Mädchen oder Zwangsheirat geht. Ich hingegen wollte verstehen, wie dort über die Liebe und auch das Theater geredet wird. Ich wollte eine andere, persönliche Sichtweise vermitteln.?
Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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