Comandante

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Ausführlicher Inhalt • Filmplakat im Großformat: Deutschland •

Titel Deutschland: Comandante (OmdU)
Titel Spanien: Comandante
Genre: Dokumentation
Farbe, USA, Spanien, 2003

Kino Spanien: 6. Juni 2003
Kino Deutschland: 13. Januar 2005
Laufzeit Kino: 99 Minuten, FSK -



Inhalt Oliver Stone setzt mit diesem eindringlichen Portrait von Fidel Castro seine Leidenschaft für die großen amerikanischen Themen fort.

In großartigen Filmen wie "Platoon", "Geboren am 4. Juli" und "JFK" hat er bisher seinen Finger stets in die Wunden der amerikanischen Politik gelegt und das gesellschaftliche Selbstverständnis der Amerikaner hinterfragt.

In "Comandante" trifft Oliver Stone auf Fidel Castro und hat drei Tage Zeit, dem Mythos dieses Mannes und seiner Politik auf die Spur zu kommen.

Im Verlauf von zahlreichen aufschlussreichen Gesprächen erzählt Castro freimütig über seine Jugend, seinen Aufstieg zur Macht und darüber, wie er den gegenwärtigen Zustand seines Landes sieht.

Durch die private Gesprächsatmosphäre zeichnet sich allerdings auch ein Bild des Privatmannes Castro ab, der Sophia Loren verehrt, "Titanic" leider nur auf Video gesehen hat und gesteht, niemals beim Psychiater gewesen zu sein, da dafür einfach nie Zeit war.

Dabei verliert Stone aber nie die zu Grunde liegende Fragestellung aus den Augen: Wie konnte Castro als unbequemer Widersacher der Supermacht USA über vier Jahrzehnte lang die Stirn bieten.


Darsteller & Stab Darsteller: Oliver Stone, Fidel Castro

Stab:Regie: Oliver Stone • Produktion: Oliver Stone, MEDIApro • Drehbuch: Alvàro Longoria, Oliver Stone, José Ibànez • Vorlage: - • Filmmusik: Alberto Iglesias • Kamera: Rodrigo Prieto, Carlos Marcovich • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Álex Márquez, Elisa Bonora • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken film-dienst 01/2005: Regisseur Oliver Stone führte ein langes Interview mit dem kubanischen Staatschef Fidel Castro, dessen dokumentarische Aufbereitung durch seine formale Kraft besticht. Die souveräne Montage verdichtet historische Aufnahmen mit Bildern des dreitägigen Gesprächs zu einem schillernden Porträt des Diktators, wobei die hautnahen Bilder des alternden Fidel Castro von der Endlichkeit seiner Person wie seiner politischen Visionen erzählen.
Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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